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Heute Mittag war nichts mit Zigarrengenuss. Deshalb freue ich mich auf eine Runde Schnee schippen mit einer Hoyo de Monterrey Épicure Nr. 2 gegen Abend. Nicht nur, weil die Ringe hervorragend zur weissen Winterlandschaft passen: Nachdem ich während der letzten Monate eher die Especial geraucht habe, kaufte ich jünst mal wieder ein Kistchen des Nummer-2-Klassikers und bin äusserst zufrieden damit.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Über die US-Zigarrenimport-Zahlen habe ich ab und wann schon geschrieben und auch auf die Auswirkungen der SCHIP-Steuereinführung hingewiesen (s. u.a. “US-Zigarrenimporte minus 57%“). Abgesehen von den Zahlen – minus 51.58% im Februar 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat und minus 30.3% gegenüber Februar 2008 – weist CigarCyclopedia.com auf ein interessante Premiere hin: Zum ersten Mal wurden mehr Zigarren aus Nicaragua als aus der Dominikanischen Republik in die USA importiert:

“Nicaragua, riding a wave of success, took over the leadership role in February for the first time in memory, with 5.72 million cigars imported, ahead of both the Dominican Republic and Honduras. While the number of imports is well short of the 7.21 million imports from Nicaragua in February of last year, it’s slightly ahead of the 5.34 million from February of 2008.”

Im selben Beitrag macht CigarCylopedia.com auf interessante Zahlen der The Cigar Association of America des Jahres 2009 aufmerksam:

  • 2009 wurden pro Kopf 43 Zigarren in den USA geraucht. Das macht 122 Stück im Segment der Männer ab 21 Jahren. Das ist der höchste Pro-Kopf-Verbrauch seit 1975.
  • Was das Premium-Segment anbelangt, werden die insgesamt 287,28 Millionen importierten Premium-Zigarren durch die geschätzte Anzahl US-Aficionados von 3,5 Millionen geteilt. Daraus resultiert ein Jahreskonsum von 82 Premium-Zigarren und ein Wochenschnitt von 1,58 Zigarren.

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Die Entwicklung der Importzahlen von Zigarren in die USA (exkl. Habanos natürlich) haben wir gelegentlich schon erwähnt. CigarCyclopedia.com schreibt in “Imports Continue Decline” von anhaltend sinkenden Importzahlen. Vergangenen Im November wurde mit 27.18 Millionen importierten Zigarren (Hauptanteile: Dom. Rep: 11.95 Mio., Nicaragua: 7,68 Mio., Honduras: 7,3 Mio.) ein Minus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat registriert. Der November war der sechste Monat in Folge mit fallenden Zahlen.

Über das ganze Jahr hinweg gesehen, zeichnet sich aber eine relativ stabile Situation ab: In den ersten elf Monaten 2009 wurden insgesamt 262.23 Millionen Zigarren importiert, Das entspricht einem Plus von 5,65 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Wenn die Dezemberzahlen einigermassen gut ausfallen, kann zumindest das Niveau von 2008 gehalten werden.

Update: Wie CigarJapan via Twitter treffend bemerkt hat, würde die Jahresbilanz 09 “ohne die Panikimporte in den pre-SCHIP tax Monaten (Jan – Mar)” ebenfalls negativ ausfallen. Diesen Aspekt hatte ich im Beitrag “US-Zigarren-Importrekord” beschrieben.

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… präsentiert CigarCyclopedia.com in Folge 1 und Folge 2. Die Headlines lauten:

  1. Democrats pass SCHIP legislation, funded by new tobacco taxes
  2. U.S. Food & Drug Administration given oversight of tobacco
  3. Imports surge, then dive, dive dive
  4. Lounge wars!
  5. Two famed factories close in 2009
  6. More brands than ever before!
  7. Smoking bans continue their march across America
  8. Cuban planting and production both down
  9. A new world-record cigar!
  10. Two giants lost as Schneider and Lara pass

Falls Sie die englischen Texte nicht lesen mögen: Über die Grundlagen und die Auswirkungen des State Children’s Health Insurance Program (SCHIP) habe ich in verschiedenen Beiträgen informiert. Der zweite Punkt findet sich im Beitrag “Tabakbranche: Restriktionen versus Freiheitsrechte” erklärt. Platz Nummer 3 ist in “US-Zigarrenimporte minus 57%” illustriert. Zum Vormarsch der Rauchverbote – auch bei uns – finden sich ausreichend Postings. Über die unter Punkt 8 erwähnten Hurrikane  wurde umfassend informiert, die Rekordzigarre aus Kuba ist ebenfalls kurz erwähnt, genauso wie der einer beiden erwähnten traurigen Todesfälle (“Ernst Schneider 88-jährig gestorben“).

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CigarCyclopedia.com hat die US-Zigarren-Importzahlen für den Juli publiziert. Die wichtigsten Zahlen und Aussagen zusammengefasst.

Der Import von Premium Zigarren sank im Juli um 41 Prozent auf 15,83 Millionen Stück gegenüber dem Vorjahresmonat (26,76 Millionen). Zu bedenken ist die Tatsache, dass die Importzahlen durch die grossen Lagerbestände beeinflusst wird, welche die Importeure und Fachhändler im Vorfeld der SCHIP-Steuereinführung aufgetürmt haben. Diese Bestände neigen sich nun aber dem Ende zu. Die August- oder Septemberzahlen werden bezüglich Rauch- und Kaufverhalten von Premium Zigarren wieder repräsentativer ausfallen.

Ein Boom konnte bei den maschingengemachten Zigarren verzeichnet werden. Sie stiegen um satte 80 Prozent auf 134,35 Millionen Stück. Im Juli 2008 waren es noch 76,77 Millionen.

Die sogenannten “little cigars” erlebten insbesondere wegen der geänderte Steuerordnung (sie werden neu wie Zigaretten besteuert) einen Einbruch von 78,4 Prozent, respektive von 36,6 auf 7,9 Millionen Stück.

Über alle Segmente hinweg konnte für den Juli ein Anstieg von 138,9 auf 158,2 Millionen Stück verzeichnet werden.

Dass die Entwicklung der Stückzahlen nicht mit dem Gesamtzumsatz gleichgesetzt werden kann, liegt aufgrund der genannten Segment-Unterschiede, respektive der damit verbundenen Margen, auf der Hand.

Im deutschsprachigen Europa geht man in der Branche mehrheitlich von bisher recht stabilen Zahlen bei den Premium Zigarren aus. Diskutiert man mit Vertretern der Hotellerie und Gastronomie, werden signifikant negativere Statements laut. So oder so bleibt die Branche rauhem Gegenwind ausgesetzt, der initiatives, aktives und innovatives Handeln notwendig macht.

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Im Beitrag “US-Zigarren-Importrekord” habe ich geschrieben, dass die Steuererhöhung auf Zigarren per 1. April, im Rahmen des State Children’s Health Insurance Program (SCHIP), in den ersten drei Monaten 2009 zu Rekordimportzahlen geführt hatte. Im April folgte dann die Trendwende: Cigarcyclopedia.com schreibt im Artikel “Cigar Imports Drop As Expected“, dass die Importe im im April 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 57,1% auf 10,23 Millionen Stück getaucht sind. Während Zigarren aus der Dominikanischen Republik mit einem Minus von 24,8% noch einigermassen halten konnten, sah es bei den Herkunftsländern Honduras (-84,4%) oder Nicaragua (-78,2%) weit dramatischer aus. Betrachtet man aber den Gesamtzeitraum Januar bis April 2009, dann resultiert trotz den schlechten Aprilzahlen (noch) ein Plus von 42.7% gegenüber dem Vorjahreswert.

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Über das State Children’s Health Insurance Program (SCHIP), das u.a. mittels erhöhten Steuern auf Zigarren finanziert wird, habe ich mehrmals geschrieben. Laut CigarCyclopedia.com (“Imports Go Crazy In March“) hat die SCHIP-Einführung per 1. April, respektive die Chance auf Steuerumgehung, zu US-Rekordimportzahlen im März geführt:

“(…) All together, total cigar imports into the U.S. for March were up 133% to 228.1 million. For the first quarter of 2009, the statistics are just as staggering: up 84.3% to 495.4 million cigars imported into the U.S. compared to 268.7 million for the first three months of 2008.”

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… titelt Cigar Magazine aus den USA und schreibt frei übersetzt und verkürzt, dass die über 500 Jahre alte Zigarrenindustrie trotz Kriegen, Inkquisitionsphasen, Plagen, Revolutionen, etc. noch nie eine derart schwere Existenzkrise erlebt habe. Nach all den Restriktionen greife die Prohibition nun auch auf Eigentums- und Mietwohnungen, Golfplätze und Freiluftanlagen über. Am schlimmsten sei aber die Steuergesetzgebung (s. auch Beiträge zum State Children’s Health Insurance Program (SCHIP)). Unter dem Deckmantel von Bevölkerungsschutz und unter Angabe gefälschter Zahlen zu Toten und Gesundheitskosten müssten 90 Prozent des Umsatzes mit Tabakprodukten an Steuern für Staat, Bundesstaaten und lokale Behörden abgeführt werden.

Die Tampa Tribune schreibt im Artikel “Cigar makers rally to head off tax” über Steuerpläne in Florida und die Existenzbedrohung des legendären US-Cigar-Spots:

“Tuesday, local cigar makers and sellers mounted a petition campaign to thwart the move to tax their stogies, using rallies and a public relations campaign. About 75 protesters lined up on Dale Mabry Highway and Kennedy Boulevard to denounce the state’s proposal to raise taxes. (…) “The Senate is proposing a bill that would tax cigars at the rate of $1 per ounce,” said Eric Newman, owner of J.C. Newman Cigar Co. in Ybor City. “The state cigar tax would be on top of the massive federal tax increase that went into effect on April 1. Our consumers are just now going through sticker shock because of federal tax.” (…) “Cigars are a luxury, a discretionary item,” Newman said. “They are not a necessity. Cigars are a choice, and as prices go up and up, sales will go down and down. That means we will be making fewer cigars with fewer people.” The larger cigar makers in Tampa employ as many as 500 people, he said.”

Welche Bedeutung Tampa & Co. für die Zigarrenindustrie haben und wie sie mit Kuba zusammenhängen, ist im Wiki-Beitrag “Clear Havana” dokumentiert.

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Im Posting “Ein neues hartes Jahr für die Zigarre?” hatte ich geschrieben:

“(…) 2009 dürften die Vorlagen des US-Senats für die Speisung des State Children’s Health Insurance Fund (SCHIP) durch massiv erhöhte Tabaksteuern nicht mehr vom Präsidenten durch Veto gestoppt werden – Bush intervenierte 2008 zwei Mal.”

Mittlerweile hat Barack Obama das State Children’s Health Insurance Program (SCHIP) unterzeichnet (s. auch “Obamas Anzahlung“, FAZ.net). Unter anderem dank den erhöhten Steuern auf Zigarren wird der kostenlose Krankenversicherungsschutz für Kinder aus einkommensschwachen Familien von 7 auf 11 Millionen Begünstigte erhöht.

Entgegen den anfänglichen Befürchtungen kann die US-Zigarrenbranche leidlich damit leben. Die ursprünglich geforderte Tabaksteuererhöhung von maximal $10.- je Zigarre (!) wurde zuerst auf $3.- gesenkt und nun schliesslich bei zweifelsohne akzeptablen 40 Cents festgelegt. Ein erstaunlich salomonisches Resultat, bedenkt man die während langer Zeit unverrückbar scheinenden Positionen und das lauthalse Begleitgetöse. 

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CigarCyclopedia.com bietet interessante Branchen-News:

Zur Frage, ob uns ein weiteres hartes Jahr bevorsteht, meint CigarCyclopedia.com (aus US-Perspektive) kurz zusammengefasst: Ja. Einerseits würden Zigarren teurer – wegen Steuererhöhungen und Preisaufschlägen der Produzenten. Anderseits würden Restriktionen und Verbote noch zunehmen. Weiter wird vermeldet, dass die Qualität der Zigarren bei abnehmender Anzahl Marken zunehmen werden dürfte. Stichwort: Konsolidierung. Zuguterletzt werde die Anzahl Fachgeschäfte kleiner, während mehr Lounges zur Verfügung stehen würden.

Als Cigar Stories of the Year werden gehandelt:

  • Aged Zigarren bleiben en vogue
  • der Streit um das Label “Cohiba” dauert an (s. Hintergrundinformationen im Beitrag “Kurze Unterbrechung …“)
  • Premium Hersteller bieten exklusive Angebote für einzelne Händler
  • Rauchverbote weiten sich aus
  • Imperial Tobacco hat die Übenahme von Altadis abgeschlossen
  • Die Branchen-Konsolidierung setzt sich fort
  • Die Interessengemeinschaft Cigar Rights of America wurde Mitte2008 gegründet
  • 2008 ging der Trend in Richtung kleine und grosse Ringmasse (s. Formate)
  • Die Importzahlen von Premium Zigarren in die USA sank 2008 signifikant
  • 2009 dürften die Vorlagen des US-Senats für die Speisung des State Children’s Health Insurance Fund (SCHIP) durch massiv erhöhte Tabaksteuern nicht mehr vom Präsidenten durch Veto gestoppt werden – Bush intervenierte 2008 zwei Mal.

Was die 3. Story anbelangt, werden die US-Zigarrenimporte 2008 auf rund 265 bis 275 Millionen Premium Zigarren geschätzt. Das entspricht einem Minus von gut 20 Prozent gegenüber 2007.

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