Zigarrenfertigung

Sie durchstöbern gerade die Artikel mit dem Schlagwort Zigarrenfertigung.

Apropos 5TH Avenue: Im September wird die bekannte Torcedora Juana Ramos Guerra (“Juanita”) nach Deutschland kommen und die nördlichen Fachhandelsgeschäfte mit ihrer Handwerkskunst beehren:

“Von Mitte September bis Ende Oktober wird Juana Ramos Guerra die Kunst des Cigarrenrollens im deutschen Fachhandel, vor allem in Habanos Specialist-Geschäften und La Casas del Habano, demonstrieren.

Seit vielen Jahren ist die Rollerin der neunten Kategorie ein fester Bestandteil der Casa del Habano im Hotel Meliá Cohiba in Havanna. Ihr Handwerk hat sie in der berühmten Manufaktur El Laguito gelernt, in der die Cigarren der Marke Cohiba hergestellt werden.

5th Avenue freut sich besonders über den ersten Besuch dieser sympathischen Torcedora in Deutschland. In der Schweiz konnte sie bereits mehrmals ihr Können unter Beweis stellen.”

(Bildquelle: 5TH Avenue)

Schlagworte: , ,

In der Galera, dem Herzstück der Zigarrenmanufakturen (s. auch “Geschichte der kubanischen Manufakturen“), stellen die Torcedores die verschiedenen Marken und Vitolas (Formate) der Habanos her. Die Werkzeuge für die manuelle Herstellung einer Zigarre sind:

  • Brett (tabla)
  • Messer (chaveta)
  • Guillotine
  • Topf mit natürlichem Klebstoff
  • Messlehre (cepo)
  • Hülse (casquillo)

(Quelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue)

Schlagworte: ,

Den kubanischen Torcedor Reynaldo Gonzáles Jimenez habe ich einige Male schon erwähnt. 5TH Avenue informiert heute nun über die Habanos Torcedor-Tournee 2010 (Daten im xls-Format) mit diesem Spitzenroller:

“Von Mitte April bis Ende Mai präsentiert Reynaldo González Jimenez seine Kunstfertigkeit in einigen Habanos Specialist-Geschäften und La Casas del Habano in Deutschland.

Viele Habanos Festival-Besucher und Cigarrenliebhaber aus Deutschland kennen und verehren den exzellenten Torcedor aus der La Casa del Habano im Hotel „Conde de la Villanueva“. Sein kleines, aber feines Geschäft mitten in der Altstadt von Havanna lässt sich ohne Übertreibung als ein Mekka für Aficionados bezeichnen. Der Grund dafür liegt nicht nur in seiner Meisterschaft beim Rollen von Cigarren. Er hat außerdem ein ganz besonderes Gespür für aktuelle Cigarrentrends und bietet in seiner Casa deshalb stets ganz besondere, von ihm selbst gerollte Cigarren an. Dabei scheut er sich auch nicht vor den am schwierigsten zu fertigenden Formaten.

Weiterlesen »

Schlagworte: , , ,

Laut Jahreszyklus des kubanischen Tabaks stecken wir derzeit in der Trocknungsphase der geernteten Tabakblätter. Sie dauert noch bis Ende April.

Im Juni beginnt dann wiederum die Vorbereitung des Bodens für die nächste Saat.

Ab Ende Oktober kommen die Pflanzenschulen an ihren definitiven Standort.

Die Ernte beginnt im Dezember.

(Bilderquelle: 5TH Avenue)

Danach folgen viele weitere Arbeitsschritte, bis der Tabak schliesslich und endlich für die Zigarrenproduktion eingesetzt werden kann.

Vergegenwärtigt man sich beim Genuss einer Havanna ab und wann diesen enormen Arbeitsaufwand und das notwendige Know-how, dann schmecken sogar die besten Zigarren gleich noch ein Quäntchen besser.

Im Cigar Wiki sind die Arbeitsschritte detailliert beschrieben. Wer es gerne konzentriert hat, findet auch ein bebildertes Lexikon vor.

Schlagworte: , ,

Unter anderem im Beitrag “Neue Havanna-Zigarren 2010” habe ich das künftige spezifische Frauenforomat Romeo y Julieta Julieta erwähnt.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

Habanos S.A. schreibt dazu, dass es sich um eine aus bestem kubanischem Tabak aus Vuelta Abajo gefertigte Vitola handle, welche den Frauen gewidmet sei. Den Frauen ganz allgemein und insbesondere auch den Frauen, die im Tabakanbau und bei der Zigarrenfertigung eine entscheidende Rolle spielten – und das sind viele. Die “Julieta” wurde am Festival del Habano Ende Februar präsentiert und sorgte für einige Skepsis und Aussagen, wonach Zigarren rauchende Frauen – und auch davon gibt es viele – die Standardformate liebten und kaum auf eine spezielle Frauen-Vitola umsteigen würden. Dieses Gefühl stützt mitunter auch die im Beitrag “What Do Women Want?” zitierte Essenz einer Umfrage:

“24 Prozent der befragten Frauen fühlen sich mächtig, 25 Prozent attraktiv, 15 Prozent stark, 43 Prozent fröhlich und 22 Prozent rebellisch, wenn sie eine Zigarre geniessen. Bei den Männern waren diese Werte sehr viel tiefer. Demgegenüber fühlen sich 97 Prozent der befragten Männer friedvoll beim Zigarrengenuss, bei den Frauen sind das lediglich 76 Prozent.”

Aber auch schon bei der Einführung der Montecristo Open-Linie war die anfängliche Skepsis übergross, die Lancierung entpuppte sich dann aber als Riesenerfolg (s. unter anderem “Deutschland steigert 2009 den Havanna-Absatz“). Mal sehen, wie sich das erste frauenspezifische Havanna-Format schlagen wird.

Demgegenüber feierten an besagtem Festival del Habanos aussergewöhnlich kräftige Zigarren grosse Erfolge. Über die neue Superpremiumlinie von Cohiba, mit der BKH 56, 54 und 52, wurde schon viel geschrieben. Ich durfte das Flagschiff davon testen und kann nachvollziehen, dass einige Kommentatoren von flauem Gefühl im Magen und Kribeln unter der Schädeldecke gesprochen haben. Insbesondere die Zugabe von “Medio Tiempo” in der Einlage (s. auch “Christoph A. Puszkar zur Cohiba Behike“) sorgt für eine sehr kräftige – aber absolut hervorragend schmeckende – Mischung. Auch die Edicion Regional 2010 Ramón Allones Exclusivo Alemania, die ich vor einigen Tagen testen durfte, ist herrlich und überdurchschnittlich kräftig.

Vielleicht markierte die Montecristo Open den Höhepunkt von eher leichten Havannas und uns steht das Comeback  von kräftigeren Exemplaren bevor. Es sei höchste Zeit, dass wieder “Zigarren für richtige Kerle” kreiert würden, flachste ein Kollege gestern bei der Diskussion über die Thematik. Trotz Schmunzeln war im Kern reales Wunschdenken zu vernehmen. Bis vor 20 Jahren hätten die Havannas durchs Band kräftiger Mischungen geboten, meinte der erfahrene Aficionado. Seiner Meinung nach, und die habe ich mehrfach schon gehört, seien die Mischungen zwischenzeitlich durchwegs leichter geworden. Er tippt auf anfängliche Marketingüberlegungen wider den Mythos von ausschliesslich kräftigen Havannas, der sich dann verselbstständigt und auf alle Labels übergegriffen habe.

Nun, das ist Spekulation. Aber offensichtlich wird der Trend zu immer leichteren Zigarren zumindest unterbrochen und Habanos S.A. lanciert nun dezidiert wieder stärkeren Tobak. Ich kann mir vorstellen, dass viele Aficionados – und auch Aficionadas – glücklich wären, wenn die einst für kräftige Mischungen berühmten Labels wie Partagas, Bolívar, Saint Luis Rey und Co., ihrem Ruf wieder gerecht werden würden. Wir werden es erfahren.

Schlagworte: , , , , ,

Farbbestimmung

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

In der “Escogida” (Auslese) werden die Blätter zuerst nach Farben und Farbtönen in einem Muster von Spalten und Reihen gruppiert, wobei es leicht über 60 Schattierungen geben kann. Es wird sehr sorgfältig darauf geachtet, dass alle Zigarren in einer Kiste exakt den gleichen Farbton haben. In einer zweiten Auswahl werden die Zigarren innerhalb jeder Farbschattierung ausgewählt und in der Kiste von dem dunkelsten Farbton bis zum hellsten von links nach rechts angeordnet.

Anbei die Abbildung der Grundfarben:

grundfarben

Die Begriffe finden sich auch im bebilderten Zigarren-Lexikon des Cigar Wiki.

Schlagworte:

Wie in der Berichterstattung zum Festival del Habano 2009 angekündigt, kommt Norma Ferández Sastre auf Deutschland-Tournee. 5TH AVENUE schreibt zum Auftritt (s. Tourdaten) der ehemaligen Lieblings-Rollerin von Fidel Castro und der Schöpferin der Cohiba Behike:

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

“Pünktlich zur Dortmunder Tabakwarenfachmesse Inter-tabac kommt Norma Fernández Sastre nach Deutschland. Hinter dieser zwar eher unscheinbaren und zierlichen, auf den zweiten Blick aber sehr lebhaften und liebenswürdigen Frau steckt ein echtes „Tabakschwergewicht“. Sie war diejenige, die vor drei Jahren allein die Fertigung der streng limitierten 4.000 Stück Cohiba Behike übernommen hat. Diese anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Habanos-Spitzenmarke Cohiba gefertigten Cigarren kamen in Luxushumidoren á 40 Stück zu einem Preis von 15.000 Euro auf den Markt. Und diese Aufgabe wurde ihr nicht zufällig übertragen. Sie erhielt diese

Auszeichnung, weil sie schon seit 41 Jahren in der Cohiba-Manufaktur El Laguito arbeitet, diese Fabrik also mit ihren damals noch jungen 17 Jahren als Gründungsmitglied mit aufgebaut hat und seinerzeit die Lieblingscigarren Fidel Castros, die Laguito No.1, rollte. Für die Fertigung der gewaltigen und einmaligen Cohiba Behikes durfte sie sich damals soviel Zeit lassen, wie sie wollte und brauchte.

Begonnen hat Norma in der Cohiba-Manufaktur als einfache Torcedora, war dann 12 Jahre lang Chefin der Endproduktion, einer übergreifenden Abteilung mit Zuständigkeiten für die Farbsortierung, das Anbringen der Ringe bis hin zur Kistenfertigung, und ist nun seit 10 Jahren die Chefin der Abteilung für die Qualitätskontrolle.

Sie freut sich, hierher nach Deutschland zu kommen und schätzt vor allem die vielen Cigarrenliebhaber, die hierzulande zu finden sind. Sie kennt das Land bereits noch von früheren Aufenthalten. Vor der „Wende“ in Ostdeutschland durfte sie sogar zur Leipziger Messe reisen, um dort die Kunst der Fertigung von Cigarren nach der Methode „totalmente a mano“ – vollständig von Hand – zu präsentieren.”

Schlagworte: , ,

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

Und wer wissen will, was kubanischen Tabak auszeichnet, wie der Jahreszyklus ist, welche Arbeitsschritte beim Tabakanbau nötig sind und wie die Havannas schlussendlich gefertigt werden, findet alles und noch viel mehr im Cigar Wiki.

Happy Smokes!

Schlagworte: ,

Mit einem Arbeitskollegen diskutierte ich gestern beim Kaffee über Zigarren (er mag ab und wann eine Juan Clemente … ich erklärte, dass er damit in der glücklichen Lage sei, noch viel Potenzial nach oben zu haben ;-) ) Ernsthaft: Eigentlich ging es beim Gespräch vor allem um die Anatomie einer Zigarre. Anbei die Erklärung aus dem Cigar Wiki:

“Um eine Havanna-Zigarre herzustellen, benötigt man insgesamt fünf verschiedene Sorten von Tabakblättern. Jeder einzelne Blatttyp muss dabei besonders für seine spezielle Verwendung kultiviert und vorbereitet werden.

Drei davon geben ihr den unverwechselbaren Geschmack…

Der innere Teil einer Havanna-Zigarre, die Einlage (tripa), Quelle des vorzüglichen Geschmacks und der einzigartigen Aromenvielfalt, die eine Habano sofort von allen anderen Zigarren unterscheidet, enthält drei unterschiedliche Sorten von Blättern:

Volado (flüchtig): leichte Tabakqualität (fortaleza 1 = Stärke 1), leicht entflammbares Tabakblatt
Seco (trocken): aromatisch-würziges Blatt (fortaleza 2), mittlere Entflammbarkeit
Ligero (leicht): sehr kräftiges, würziges Blatt, Geschmackshöhepunkt (fortaleza 3), langsamer Abbrand

Weiterlesen »

Schlagworte: ,

Zigarren rollte man nicht einfach so. Zigerrenfertigung ist äusserst anspruchsvoll. Nur wenige erlangen die höchsten Weihen dieser Handwerkskunst, die in Kuba üblicherweise in 7 Kategorien eingeteilt wird. Wer Zigarren der Kategorie 6 und 7 (z.B. das Piramide-Format) fertigt, gehört zu den Allerbesten des Fachs.

Details dazu finden sich im Cigar Wiki; u.a. auch Wissen über den Aufbau einer Zigarre, den verwendeten Tabak oder die Werkzeuge, die den Torcedores zur Verfügung stehen.

(Bilderquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

Es sind dies:

  • Brett (tabla)
  • Messer (chaveta)
  • Guillotine
  • Topf mit natürlichem Klebstoff
  • Messlehre (cepo)
  • Hülse (casquillo)

Schlagworte:

« Ältere Artikel