Wissen

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Cepo (Mess-Lehre)
Messwerkzeug für die Überprüfung von Länge und Durchmesser einer fertigen Zigarre; auch Synonym für den Durchmesser (Ringmass) einer Zigarre (s. Formate).

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Chaveta (Zuschneider)
Ein halbrundes Messer der Zigarrenroller.

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Claro (Hell)
Der Farbton eines hellbraunen Deckblatts.

Colorado (Hochrot)
Der Farbton eines kastanienbraunen Deckblatts. Es gibt auch COLORADO CLARO (mittleres Kastanienbraun) und COLORADO MADURO (Dunkles Kastanienbraun).

Cortaperillas (Abschneider für das Mundstück)
Name des Instruments, mit dem die Seite der Zigarre (perilla) zugeschnitten wird, die zum Mund geführt wird (s. Zigarrenfertigung).

Cuje (Stange, Gerte)
Stange, über die die paarweise aufgefädelten Blätter gelegt werden, die anschliessend zum Trocknen im Tabakhaus aufgehängt wird (s. auch Tabakanbau und Jahreszyklus des Tabaks).

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(Quelle: Cigar Wiki – bebildertes Lexikon)

Fortsetzung folgt.

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Capote (Umblatt)
Das Tabakblatt, in das die Einlage eingewickelt (s. Wickel) wird; längstes der Blätter aus dem unteren Teil der Pflanze (volado).

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Casa de Tabaco (Tabakhaus)
Trockenscheune, in der die traditionelle Lufttrocknung der Tabakblätter in den Tabakpflanzungen stattfindet (s. auch Tabakanbau und Jahreszyklus des Tabaks).

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Casquillo (Hülse)
Zylinderförmiges Element, das dazu verwendet wird, ein kleines rundes Stück aus dem Deckblatt herauszuschneiden, um daraus den Zigarrenkopf zu formen (s. Zigarrenfertigung).

Catadores (Verkoster)
Manufakturangestellte, welche die Zigarren testweise verkosten (s. Zigarrenfertigung).

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Cedros (Zedernholz)
Zedernholz, das verwendet wird um Zigarren einzuwickeln (s. Zigarrenverpackungen). Man setzt es auch als Unterteilung zwischen Zigarrenschichten in der Kiste ein.

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(Quelle: Cigar Wiki – bebildertes Lexikon)

Fortsetzung folgt.

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Anilla (“Bauchbinde”)
Kubanische Bezeichnung für die Zigarrenring.

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Aporque (Erdeanhäufen)
Am Fuss der Tabakpflanze wird Erde angehäuft, um ein kräftiges Wachstum der Pflanze zu fördern (s. auch Jahreszyklus des Tabaks).

Bonche (Wickel, Puppe)
Zylinderförmiger Wickel, der beim Umwickeln (Einrollen) der Einlage mit dem Umblatt entsteht (s. auch Aufbau einer Havanna).

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Boquilla (Fuss)
Seite der Zigarre, die angezündet wird (s. Zigarrengenuss).

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Capa (Deckblatt)
Das äussere sichtbare Blatt der Zigarre. Deckt das Umblatt ab (das wiederum die Einlage enthält).

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(Quelle: Cigar Wiki – bebildertes Lexikon)

Fortsetzung folgt.

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… wurde ich gestern gefragt. Sucht man nach “Zigarren + Knigge” finden sich einige Websites, die sich dem Thema mehr oder weniger dogmatisch annehmen. Wer den “richtigen” Zigarrengenuss gerne in Wort und Bild beschrieben hat, findet im Cigar Wiki das entsprechende Angebot:

“Für Personen, die mit dem Rauchen von Habanos beginnen, empfiehlt es sich, mit den weniger kräftigen Marken zu beginnen und mit einem Format wie Marevas und Panetelas, deren Geschmack leichter ist.

Für die erfahrenen Raucher ist das beste Auswahlkriterium die Zeit, die sie haben, um ihre Habano zu geniessen.

Tasten Sie die Zigarre sanft ab und drücken Sie sie leicht zwischen Daumen und Zeigefinger, dann erkennen Sie ihren Zustand. Bei der Berührung muss sie sich fest, aber nicht hart anfühlen. Geniessen Sie das Aroma eines gut getrockneten Blattes, das Ihnen ankündigt, welchen Geschmack Sie danach geniessen werden.

Image:cigar_choosing.jpg

Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH

Anschneiden

Eine Habano soll genau über der Linie geschnitten werden, wo sich Kappe und Deckblatt vereinen. Ziel ist es, eine Öffnung zu schaffen, die gross genug für einen guten Zug ist, ohne dass sich das Deckblatt löst.

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In der Galera, dem Herzstück der Zigarrenmanufakturen (s. auch “Geschichte der kubanischen Manufakturen“), stellen die Torcedores die verschiedenen Marken und Vitolas (Formate) der Habanos her. Die Werkzeuge für die manuelle Herstellung einer Zigarre sind:

  • Brett (tabla)
  • Messer (chaveta)
  • Guillotine
  • Topf mit natürlichem Klebstoff
  • Messlehre (cepo)
  • Hülse (casquillo)

(Quelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue)

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“Wo der Tabak wächst, kann kein Hass gedeihen”, sagt ein kubanisches Sprichwort. Und betrachtet man den Jahreszyklus des kubanischen Tabaks, dann hat Hass bald keine Chance mehr – die Aufzucht der Pflanzenschulen hat begonnen. Die Pflänzlinge wachsen in speziellen Pflanzenschulen heran und werden zu ihrem Schutz mit Stroh zugedeckt.

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

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Anilla – Aporque – Bonche – Boquilla – CapaCapoteCasa de Tabaco – Casquillo – Catadores – Cedros – Cepo – ChavetaClaroColorado – Cortaperillas – Cuje – Curación – Desbotonar – Deshije – Despalillo – Despalilladoras – Ensarte – Escaparate – Escogida – Fortaleza – Galera – Garantiesiegel – Gavilla – Goma – HabanosHabanos SA – Habilitaciónes – Hecho a mano – Hecho en Cuba – Ligador – LigeroMaduro – Manojo – Mecanizado – Media Rueda – Moja – Pacas – Parejo – Perilla – Seco – Tabaco – Tabaco Negro Cubano – Tabacuba – Tabla – Tapado – Tercio – Tiempos – Torcedor(a) – Totalmente a mano – Tripa – Tripa Corta – Tripa larga – TubingVegas Finas de PrimeraVitolaVolado – Yagua – Zafado

… wer alle diese Begriffe kennt, ist ein wahrer Meister. Allen anderen leisten das bebilderte Lexikon oder Detailseiten wie Zigarrenfertigung, Kubanischer Tabak oder Tabakanbau im Cigar Wiki hoffentlich gute Dienste.

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

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Auf der Diskussionsseite der Wiki-Page Tabakanbau fragt User(-in) “DieNeu”:

Pestizide beim Tabakanbau. Hallo zusammen, ich war kürzlich auf Kuba und habe die Zigarrenfabrik in Pinar del Rio besucht. Die sehr nette und auskunftsfreudige (deutschsprachige!) Führerin sagte auf die Frage, ob Pestizide beim Tabakanbau verwendet werden: natürlich! Das sei normal und üblich. Meine Frage ist: wie schädlich sind diese Pestizide und gibt es Zigarrentabake die ohne dieselben d.h. “ökologisch” angebaut werden?”

Gerne reiche ich die Frage an die Profis weiter. Die Antworten können direkt auf der Diskussionsseite, hier im Blog als Kommentar oder via E-Mail (ich stelle sie dann ein) gegeben werden.

(Bildquelle: 5TH AVENUE Products Trading GmbH)

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Mit einem Arbeitskollegen diskutierte ich gestern beim Kaffee über Zigarren (er mag ab und wann eine Juan Clemente … ich erklärte, dass er damit in der glücklichen Lage sei, noch viel Potenzial nach oben zu haben ;-) ) Ernsthaft: Eigentlich ging es beim Gespräch vor allem um die Anatomie einer Zigarre. Anbei die Erklärung aus dem Cigar Wiki:

“Um eine Havanna-Zigarre herzustellen, benötigt man insgesamt fünf verschiedene Sorten von Tabakblättern. Jeder einzelne Blatttyp muss dabei besonders für seine spezielle Verwendung kultiviert und vorbereitet werden.

Drei davon geben ihr den unverwechselbaren Geschmack…

Der innere Teil einer Havanna-Zigarre, die Einlage (tripa), Quelle des vorzüglichen Geschmacks und der einzigartigen Aromenvielfalt, die eine Habano sofort von allen anderen Zigarren unterscheidet, enthält drei unterschiedliche Sorten von Blättern:

Volado (flüchtig): leichte Tabakqualität (fortaleza 1 = Stärke 1), leicht entflammbares Tabakblatt
Seco (trocken): aromatisch-würziges Blatt (fortaleza 2), mittlere Entflammbarkeit
Ligero (leicht): sehr kräftiges, würziges Blatt, Geschmackshöhepunkt (fortaleza 3), langsamer Abbrand

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Im Rahmen der Anreicherung der Wiki-Texte zu Humidor- und Zigarrenlagerung mit dem Fachwissen von Marc André (s. “Humidor, Zigarrenlagerung, Schimmel, Käfer & Co.“) habe ich eben folgende, interessante Passage angefügt:

Tabak benötige zur Reifung Sauerstoff, und Sauerstoff müsse den Zigarren durch regelmässiges Lüften zugeführt werden. Zudem gäben die Zigarren Gase an die Umgebungsluft ab, die natürlich aus dem Humidor abgeführt werden müssten. Nur wenn der Tabak “atmen” könne, sei eine korrekte Zigarrenlagerung möglich und die Gefahr eines entstehenden Muffgeruchs im Humidor reduziert.

So oder ähnlich lauten zahlreiche “Empfehlungen”, die vor allem im Internet unterbreitet werden. Derartige Ratschläge sind mit Abstand der grösste Unsinn unter den Empfehlungen zur Zigarrenlagerung. Hier wird das Unvermögen marktüblicher, passiv befeuchteter Humidore, nämlich die relative Feuchte tatsächlich nicht konstant halten zu können, als Grund für die Notwendigkeit einer regelmässigen Lüftung herangezogen und der Zigarre auch noch der Metabolismus eines Säugetiers zugeschrieben.

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