Rum

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Auf ein Wort zum Rum

Auf den Rum gekommen bin ich auf Kuba und so richtig schätzen gelernt habe ich ihn anlässlich der Smoke-Happenings mit Christoph A. Puszkar. Dabei haben wir einen Rum, wenn er in den Lounges denn zu haben ist, beinahe schon zum Traditionsgetränk erkoren: Rum von Ron Zacapa (s. auch Wikipedia-Seite).

Meistens wird Ron Zacapa Centenario 23 Jahre angeboten. Spirits Review lobt diesen und spricht von einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Rezension von Spirits Review hat nur eine Schwäche: Die Zigarren-Empfehlungen.

“A good spicy cigar with a full body. Opus X, Hemingway or Davidoff – Maduro or Oscuro would be best.”

Nun, die Site wird von einem dem Embargo unterliegenden Amerikaner betrieben. Ohne Zweifel würden in Zusammenhang mit Ron Zacapa ansonsten kubanische Labels genannt.

Zur Geschichte des Rums schreibt World Spirits:

“Alexander der Große endeckte auf einer Indienreise das Zuckerrohr und brachte es in den Mittelmeerraum, wo es kultiviert wurde. Nach Christoph Columbus’ Endeckung der Karibik pflanzten die Europäer auf der Insel Hispaniola Zuckerrohr an, da das Klima für das Wachstum dieser Pflanzen ideal schien. Holländische Kolonisten dürften Mitte des 16. Jahrhunderts auf den Westindischen Inseln ein alkoholisches Getränk mit dem Namen „Tafia“ destilliert haben, quasi der Vorgänger des Rums.

Wie es zum Namen Rum kam, ist nicht ganz klar, doch weist vieles auf einen Erlass des Gouverneurs von Jamaika im Jahr 1661 hin. Im Laufe der Jahrhunderte brachten Kolonisten aus Frankreich, Holland, England und Dänemark Kenntnisse aus der Schnapsproduktion in ihre neue Heimat, daher gibt es auch die unterschiedlichsten Brennverfahren.

Barbados, Guadeloupe, Guyana, Jamaika, Haiti, Kuba, Martinique, Puerto Rico, Trinidad, Venezuela, Virgin Islands – so liest sich die karibische Vielfalt von Rum, der als weißes oder braunes Produkt verkauft wird und weltweit viele Freunde hat.”

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