Ramón Allones

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5th Avenue informiert über die neuen “Bolívar 5ta Avenida der Edición Regional 2009 Alemania in Porzellan-Jars” und schreibt:

“Im Jahr 2009 legte 5THAvenue, Offizieller Alleinimporteur für Deutschland und Österreich, die „5ta Avenida“ der Marke Bolívar auf. Sie kam damals als eines von zwei Formaten der Edición Regional 2009 für Deutschland auf den Markt. 5THAvenue ging seinerzeit bei der Auswahl als erster Habanos-Importeur weltweit einen neuen Weg: die Entscheidung für die Marke und die Formate trafen erstmals die Cigarrenliebhaber selbst. Ein deutscher Aficionado machte den Vorschlag, den 5THAvenue dann mit Hilfe des deutschen Internetportals Art of Smoke (www.artofsmoke.de) umsetzte. Sowohl die Marke als auch das Format konnten aus einer vorgegebenen Auswahl frei bestimmt werden. In zwei Abstimmungsrunden mit insgesamt über 1.100 abgegebenen Stimmen entschieden sich die Aficionados für dieses Format, das dann in der Partagás-Manufaktur in Havanna von ausgewählten Torcedores gefertigt wurden.

Mit der „5ta Avenida“ konnte ein seit Jahrzehnten nicht mehr gefertigtes Format wiederbelebt werden. Der Name der Vitola de galera lautet „El Conde 109“ und stellt das bis 1976 gefertigte, ursprüngliche Format der Partagás Lusitanias und der Ramon Allones Gigantes dar. Es hat eine Länge von 184 mm bei einem Ringmaß von 50. Das Besondere an diesen Cigarren ist ihre Form: es handelt sich zwar um Parejos (zylindrisch, d.h. gleiches Ringmaß vom Fuß bis zum Kopf), deren Kopf ist jedoch konisch geformt. Es versteht sich fast schon von selbst, dass dieses seltene Format nur die besten Torcedores der Partagás-Manufaktur fertigen konnten. Der Name „5ta Avenida“, wörtlich übersetzt „Fünfte Allee“ hat eine doppelte Bedeutung: er erinnert einerseits an die berühmte Prachtstraße im Stadteil Miramar von Havanna und ist andererseits der spanische Name des Habanos-Importeurs 5THAvenue, die im Jahr 2009 ihr 20jähriges Jubiläum beging.

Insgesamt wurden 60.000 dieser besonderen Cigarren gefertigt, die in habilitierten Kisten á 20 Stück auf den Markt kamen.

Nun bietet 5THAvenue einen Teil dieser Menge in 600 einzeln nummerierten Porzellan-Jars an, die mit jeweils 25 Stück dieser Cigarren gefüllt sind. Gefertigt wurden sie in Oberfranken von Arzberg Porzellan. Deshalb tragen sie auf dem Boden auch den Schriftzug „Made in Germany“. Das im Jahre 1887 gegründete Unternehmen gilt als Qualitätsmarke für Porzellan weltweit und hat international verschiedene Designpreise gewonnen. Selbst das renommierte Museum of Modern Art in New York würdigt dessen Produkte in seiner Ausstellung.

Die Porzellan-Jars sind eine klassische Form der Aufbewahrung von Habanos, die seit dem späten 18. Jahrhundert Verwendung finden. Durch ein im Deckel enthaltenes Befeuchtungselement lassen sie sich auch als kleiner Humidor benutzen.

Format und Preis:

Bolívar 5ta Avenida ER Alemania 2009; Format: Conde 109; Maße: 184 mm x RM 50

Porzellan-Jars á 25 Stück; KVP/Jar: 450,- Euro”

(Bildquelle: 5th Avenue)

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Die Ramón Allones Allones Extra Edicion Limitada 2011 wird ab nächster Woche in Deutschland erhältlich sein. In der Schweiz konnte ich bereits ein Kistchen erwerben und bin von der Limitada sehr angetan, wie ich das u.a. auch auf der Cigar Wiki-Facebookseite kundgetan habe.

Deutschlands Exklusiv-Importeur für Havanna-Zigarren, 5th Avenue, schreibt zur neuen Ramón Allones:

“Ein weiteres Format der Edición Limitada 2011 ist die Ramon Allones Allones Extra. Sie hat das Format einer „Francisco“, mit einer Länge von 143 mm bei einem mittleren Ringmaß von 44. Dieses Format wird derzeit nur als Corona Extra der Marke Bolívar gefertigt. Eine Besonderheit der Allones Extra besteht in der Wiederauflage des historischen Cigarrenrings der traditionsreichen Habanos-Marke, der seit den 1970er Jahren nicht mehr verwendet wurde. Cigarren der Marke Ramon Allones fertigt man bereits seit dem Jahr 1837 und sie gehört damit zu den ältesten, heute noch existierenden Marken. Bezeichnend für die Allones Extra ist ein charakteristischer, intensiver und komplexer Geschmack bei ausgeprägter Stärke. Sie kommen in klassischen, verzierten Kisten à 25 Stück in den Handel.”

(Bildquelle: 5th Avenue / Intertabak)

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Nach 5th Avenue (s. aktuelle Ausgabe) hat auch Intertabak das neueste Cigar Journal publiziert. Die Titelgeschichte widmet sich der Edición Limitadas 2011:

“In den letzten Jahren ist das Interesse an aus­sergewöhnlichen Zigarren immer weiter ge­stiegen. Zigarren also, die nicht zum Stan­dardsortiment der Marken gehören, die ein besonderes Format aufweisen und die, auch das gerade für Sammler nicht unwichtig, nur in begrenzter Stückzahl gefertigt werden. Zu diesen Zigarren gehören auch die der Edición Limitada, die jedes Jahr von Habanos mit be­sonderer Sorgfalt aufgelegt werden. Im Jahr 2000 führte Habanos S.A. dieses Konzept ein.

Zigarren der Edición Limitada gab es seither, mit nur einer einzigen Unterbrechung, jedes Jahr. Während zu Anfang teilweise bis zu sechs Zigarren präsentiert wurden, sind es in den letzten Jahren immer drei pro Jahr gewe­sen. Sie bestechen weniger durch ihre Verpa­ckung als vielmehr durch ihre Exklusivität. Von diesen Zigarren gibt es immer nur eine begrenzte Menge. Als Formate wählt man die, die normalerweise nicht zum Sortiment ge­hören und ist bestrebt, entweder ganz beson­dere oder auch sehr beliebte Formate zu wäh­len. Die Zigarren werden aus Tabaken hergestellt, die mindestens zwei Jahre reifege­lagert wurden. Sie zeichnen sich durch ihre natürlich fermentierten, dunklen Deckblätter aus, die vom obersten Teil der Pflanze stam­men.

Über die Jahre ist dabei eine erstaun­liche Anzahl von Edición Limitadas zusam­mengekommen. Darunter gibt es einige Zigarren, die bei den Aficionados ganz beson­ders beliebt waren: beispielsweise die Cohiba Piramides aus dem Jahr 2001. Diese Zigarre überzeugte die Raucher so sehr, dass es 2006 eine Wiederauflage, ebenfalls als Edición Li­mitada, gab. Auch eine andere Zigarre von Cohiba, die Cohiba Sublimes aus dem Jahr 2004, begeisterte die Aficionados aus aller Welt. In letzter Zeit waren es vor allem die Montecristo Sublimes im Jahr 2008 und die Romeo y Julieta Duke aus dem Jahr 2009, die man als besonders erfolgreich betrachten kann.

Mitunter hatten bestimmte Edición Li­mitadas auch solchen Erfolg und waren bei den Aficionados auf der ganzen Welt so be­liebt, dass Habanos S.A. beschloss, diese For­mate ins Sortiment der Marken aufzuneh­men. Dies ist allerdings bisher sehr selten geschehen, liegt doch auch ein gewisser Wert in der begrenzten Menge der vorhandenen Produkte. Doch die Hoyo de Monterrey Epi­cure Especial im Jahr 2004 und die H. Up­mann Magnum 50 von 2005 wurden bereits integriert.

Eine der Neuheiten für dieses Jahr, die Partagás Serie D No.5, war im Jahre 2008 eine Edición Limitada und überzeugte die Raucher weltweit. Ab diesem Jahr gehört sie deshalb zum Standardsortiment der Marke Partagás. Für das Jahr 2011 hat Habanos an­lässlich des Festivals die Edición Limitada für dieses Jahr vorgestellt und jetzt sind sie ver­fügbar.

Die erste ist die Hoyo de Monterrey Short Hoyo Pyrámides, dem Format nach ei­ne „Forum“, eine Figurado mit einem 46er Ringmass und einer Länge von 135 mm. Die­se Zigarre ist insofern etwas besonders, da dieses Format bisher ausschliesslich für die Montecristo Open Regata gerollt wird. Die zweite Edición Limitada für dieses Jahr ist die Cohiba 1966, eine Cañonazo Especial mit 52er Ringmass und 166 mm Länge. Ihren Na­men verdankt diese Zigarre dem Jahr der Gründung der Marke Cohiba, wenige Jahre nach dem Sieg der Revolution, 1966. Die drit­te im Bunde ist die Ramon Allones Allones Extra, dem Format nach eine Francisco. Sie hat ein Ringmass von 44 und ist 143 mm lang. Verwendet wurde bei der Verzierung dieser Zigarre nicht der gewöhnliche Ring der Mar­ke, sondern eine historische Version dersel­ben, die seit den früheren 70er Jahren nicht mehr verwendet wird.”

Alle bisherigen Cigar Journal-Ausgaben finden sich im Cigar-Wiki-Archiv.

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Fantastische Zigarre für einen kurzen, geschmacksintensiven Mittagssmoke: Ramón Allones Especiales Edicion Regional Suiza 2011.

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Die neuen Cohiba 1966 Edicion Limitada 2011 und Partagás Serie E No. 2 sind seit dieser Woche bei den Casas del Habanos und den Habanos Specialists (s. Fachhandelsverzeichnis Schweiz) erhältlich. Laut dem (einzigen) offiziellen Habanos-Importeur für die Schweiz, Intertabak AG, kommen nächste Woche auch die Partagás Serie D No. 5 sowie die beiden Limitadas Hoyo de Monterrey Short Hoyo Piramides und Ramón Allones Allones Extra in den Handel.

Intertabak schreibt zu den Limitadas 2011:

“(…) Für das Jahr 2011 hat Habanos anlässlich des Festivals die Edición Limitada für dieses Jahr vorgestellt und nun werden sie bald verfügbar sein. Die erste ist die Hoyo de Monterrey Short Hoyo Pyrámides, dem Format nach eine „Forum“, eine Figurado mit einem 46er Ringmass und einer Länge von 135 mm. Diese Zigarre ist insofern etwas besonders, da dieses Format bisher ausschliesslich für die Montecristo Open Regata gerollt wird.

Die zweite Edición Limitada für dieses Jahr ist die Cohiba 1966, eine Cañonazo Especial mit 52er Ringmass und 166 mm Länge. Ihren Namen verdankt diese Zigarre dem Jahr der Gründung der Marke Cohiba, wenige Jahre nach dem Sieg der Revolution, 1966.

Die dritte im Bunde ist die Ramon Allones Allones Extra, dem Format nach eine Francisco. Sie hat ein Ringmass von 44 und ist 143 mm lang. Verwendet wurde bei der Verzierung dieser Zigarre nicht der gewöhnliche Ring der Marke, sondern eine historische Version derselben, die seit den früheren 70er Jahren nicht mehr verwendet wird.”

(Bildquelle: Intertabak / 5TH Avenue)

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Das ist doch mal ein Name für eine Havanna, der etwas Engagement beim korrekten, vollständigen Aussprechen im Fachhandel verlangt ;-) .

Impression vom Mittagssmoke mit einer Sancho Panza Escuderos Edición Regional Alemania 2011:

Demnächst werde ich auch die Ramón Allones Especiales Edicion Regional Suiza 2011 testen. Nationalität verpflichtet ja schliesslich.

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Die erste Limitada 2011 (s. auch “Intertabak zu Ediciónes Regionales Suiza 2011“) kommt laut Exklusiv-Importeur Intertabak AG nächste Woche in den Schweizer Fachhandel: Die Ramón Allones Especiales Edición Regional Suiza 2011.

(Bildquelle: Intertabak)

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Nach 5th Avenue (s.”Cigar Journal zu Partagas Serie E No. 2 / D No. 5“) hat auch der offizielle Habanos Importeur für die Schweiz, Intertabak AG, das neue Cigar Journal veröffentlicht. Intertabak schreibt zu den Ediciónes Regionales (s. auch entsprechendes Cigar Wiki-Verzeichnis) für die Schweiz:

“Auch in diesem Jahr gibt es wieder exklusiv für die Schweizer Kunden die Edición Regional Exclusivo Suiza mit zwei Sonderformaten. Das ist zum einen die Punch Clasicos (s. auch “Punch Clasicos Edicion Suiza 2011“), mit deren Erscheinen im vierten Quartal des Jahres gerechnet wird, und zum anderen die Ramon Allones Especiales, die aller Voraussicht nach im September eintrifft.

Die Punch Clasicos ist mit 184 mm eine große Zigarre mit einem beachtlichen Ringmaß von 50. Das Format selbst wird „Conde 109“ genannt und es entspricht dem ehemaligen Format „109“. Dieses Format ist etwas ganz besonderes. Denn die Zigarre hat zwar die Form einer parejo, das heißt, sie hat von vorn bis hinten den gleichen Durchmesser, doch der Kopf der Zigarre ist konisch geformt, also nicht flach, wie bei einer normalen Zigarre, und auch nicht so spitz wie bei einer Pirámide. Dieses Format ist eigentlich ein altes Partagás-Format und wird nur zu seltenen Gelegenheiten gefertigt.

Wiederentdeckt hat man es in einem alten Register der Partagás-Manufaktur von 1910, in dem über 500 Formate aufgeführt sind. Die Partagás Lusitanias und die Ramon Allones Gigantes (beide Marken waren ab 1927 in der Hand der Partagás-Eigner) hatten früher dieses Format, allerdings nur bis 1976, dann stellte man die Produktion beider Zigarren ein, so dass dieses Format heute in keinem Standardsortiment einer Marke vertreten ist.

In den Humidoren, die zum 150. und 155. Jubiläum der Marke Partagás in geringer Stückzahl aufgelegt wurden, findet man Zigarren dieses Formates. Außerdem hatte die Bolivar 5ta Avenida, eine Edición Regional für Deutschland im Jahr 2009, dieses Format. Die Punch Clasicos wird es in 10er Kisten in einer Stückzahl von insgesamt 40.000 geben.

Die Punch Clasicos werden in der Manufaktur La Corona hergestellt. Der Master Torcedor der Kategorie 9, Ernesto Torres hat diese Zigarren gerollt. Er arbeitet seit 1995, also schon 16 Jähre, bei La Corona. Ernesto hatte bereits die Ehre, Zigarren für die Colección Habanos und für die Humidore der Replica Antigua zu rollen.

Die Ramon Allones Especiales ist mit 115 mm eine eher kurze Zigarre, bietet aber mit ihrem 52er Ringmaß einen vollen, ausgewogenen Geschmack. Dieses Format gibt es in Kisten à 25 Stück, insgesamt werden 30.000 Stück hergestellt. Es ist das erste Mal, dass dieses Format, welches sich Magicos nennt, für eine Edición Regional ausgewählt wurde. Die Niederlande bekommt in diesem Jahr ebenfalls eine Edición Regional im selben Format, allerdings von der Marke El Rey del Mundo.

(Bilder: Intertabak AG)

Die Edición Regional existiert seit 2004. Dabei handelt es sich um Zigarren, die in einem Jahr ausschließlich für ein Land und in begrenzter Auflage hergestellt werden. Die Aficionados der Schweiz kamen dadurch in den letzten Jahren in den Genuss einiger ganz hervorragender Zigarren. Inzwischen bietet Habanos S.A. jedes Jahr jeweils aber nur wenigen ausgewählten Importeuren an, eine ausschließlich für deren nationalen Markt gefertigte Zigarre herzustellen. Aber nur wenige der insgesamt etwa 50 Importeure weltweit haben die Kapazitäten für eine solche Bestellung. Denn die Mindestanzahl hergestellter Zigarren muss 25.000 Stück betragen, da der Aufwand, der hinter der Kreation einer solchen Zigarre steht, sonst nicht tragbar wäre.

Für 2012 plant Habanos S.A., anders als in den vergangenen Jahren, weltweit nur eine ganz geringe Anzahl an Ediciónes Regionales. Neben der Abnahme einer Mindestmenge gilt es bei der Wahl weitere Vorgaben zu beachten. Im Prinzip läuft es folgendermaßen ab. Gehört man zu den in einem Jahr ausgewählten Importeuren, denen Habanos S.A. eine Edición Regional anbietet, stehen bestimmte Formate und Marken zur Auswahl. Die so genannten global brands wie Cohiba, Montecristo, Romeo y Julieta oder Partagás beispielsweise sind von der Wahl auch ausgeschlossen.”

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In der Juni-Nummer des Cigar Journals (s. Archiv im Cigar Wiki) schreibt Deutschlands Exklusiv-Importeur für Havanna-Zigarren, 5th Avenue, unter anderem über “Oasen des Genusses”, respektive über die Webseite in spe www.habanos-smokers-lounges.de (s. auch Verzeichnis zigarrenfreundliche Lokale Deutschland und Schweiz), sowie über “Die Manufakturen der Marke Ramon Allones”. Ich werde diese Episode bei Gelegenheit in die Cigar Wiki-Rubrik “Geschichte der kubanischen Manufakturen” aufnehmen.

Informationen über das Label Ramon Allones, dessen Standardzigarren und die vielen Limitadas sind im Wiki dokumentiert. Persönlich mag ich die Zigarren von Ramón Allones sehr; am meisten wohl die Ramón Allones Gigantes:

(Bildquelle: Habanos S.A. / 5th Avenue / Intertabak)

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Heute Abend werde ich mir aller Aussicht nach eine Ramón Allones Gigantes genehmigen. Eine meines Erachtens sehr attraktive Zigarre eines äusserst interessanten Labels: So hat der Gründer zum Beispiel den Zigarrenring erfunden. Im Beitrag “Wer hat’s erfunden – die Bauchbinde?” hatte ich dazu geschrieben:

“(…) besuchte ich einen Vortrag von Adriano Martínez Rius, unter anderem Co-Autor der berühmten illustrierten Enzyklopädie der postrevolutionären Havanna-Cigarren, über die Geschichte der kubanischen Zigarren-Manufakturen.

Rius, der Fachmann auf dem Gebiet der Zigarren-Geschichte, erklärte, dass nicht der Holländer Gustave Bock alleine die Bauchbinde erfunden habe. Die entscheidenen Impulse habe der in Gallizien geborene Ramón Allones gegeben. Allones gründete eines der ältesten, heute noch gehandelten Havanna-Labels und erfand unter anderem auch die 25er- und die 8-9-8-Verpackung (s. auch Zigarrenverpackungen). Rius bezeichnete Ramón Allones als ersten Zigarren-Unternehmer der Geschichte mit ausgeprägten Marketingfähigkeiten.”

Unter “Historisches” ist im Cigar Wiki zudem zu lesen:

“Der in Havanna lebende Spanier Ramón Allones war 1845 der erste, der seine Habanos in 25er Kisten packte und diese Kisten mit einer Abbildung versehen liess, die den Kunden über sein Produkt und dessen Herkunft informierten. Er benutzte dafür lithographische Drucke.”

(Bildquelle: Cigar Wiki – Historisches)

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