… dann bleibt meistens ein eher relaxtes Grundgefühl, denn Havannas hecho totaemente a mano sind Kunsthandwerke und die dürfen ruhig auch mal einen Fehler haben. Man nimmt also eine neue Zigarre, steckt sie an, geniesst und denkt sich nichts Weiteres dabei.
Wenn aber zwei Mal nacheinander ganze, bei unterschiedlichen Fachhändlern gekaufte, 50er Cabinets von einst wirklich sehr leckeren und empfohlenen Zigarren durchs Band völlig uninteressant schmecken, stumpfe Deckblätter haben und offensichtlich unregelmässig gerollt sind, dann übersteigt das – zumindest meine – Toleranzgrenze. Das heutige Exemplar habe ich nach wenigen Minuten genervt weggeschmissen. Entweder habe ich derzeit mit den Por Larrañaga Petit Coronas einfach grosses Pech, oder aber der einstige Geheimtipp von “Cigar Aficionado”-Redakteur James Suckling ist zur lieblos(er) gefertigten Massenware geworden.
Egal, ich lasse sie im Humidor liegen, vielleicht schmecken sie in einigen Jahren (s. “Aged Cigars“) dann, und weiche vorerst auf andere “Mittags-Havannas” aus – die Auswahl ist ja gross genug.








