Partagas

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Über Top-Zigarren-Listen (jüngst “Die meistverkauften Havannas weltweit …“) wird ab und wann geschrieben. Höchste Zeit, dass eher selten nachgefragte Trouvaillen genannt werden, die bei Gelegenheit ungedingt mal (wieder) getestet werden sollten.

Hier – in Zusammenarbeit mit Christoph A. Puszkar von 5TH Avenue – eine erste Auswahl:

Grössere Ringmasse:

Mittlere Ringmasse:

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… listet James Suckling in seinem Blog (“A Few Observations on Cuban Cigars“) auf.  Es sind Zahlen, die Habanos S.A. jeweils am Festival del Habano bekannt gibt. Letztes Jahr lauschte ich vor Ort und schrieb im Beitrag “Habanos-Zahlen und Trinidad Robusto-Lancierung“:

“Gemessen an den Stückzahlen wurde die Montecristo Nr. 4 mit einem Anteil von 8 Prozent am meisten nachgefragt, gefolgt von der José L. Piedra Cazadores (5%), der Romeo y Julieta No. 2 (4%) und der Partagas Série D Nr. 4 (4%).”

2009 waren die Spitzenreiter laut Suckling:

Ich frage mich, ob nicht die Positionen 2 und 11 vertauscht wurden und statt der Partagas Mille Fleurs die Romeo y Julieta Mille Fleurs stehen müsste? Egal, solcherlei Listen sind allemal interessant.

Update: Die korrekte Liste findet sich in den Kommentaren.

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@cigarsmokers (Sales und Marketing-Verantwortlicher bei Hunters & Frankau) hat bei Twitter von der Trinidad Reyes (die ich persönlich im Gegensatz zu den anderen Trinidad-Zigarren überhaupt  nicht mag) geschwärmt und nach der Vorliebe für kleinere Havannas gefragt. Daraus hat sich eine kleine Diskussion mit Teilnehmern aus Deutschland, Japan, England und der Schweiz sowie folgenden Zigarrennennungen ergeben:

Auf der Seite “Zigarren-Formate” finden sich (fast) alle relevanten Vitolas mit Bildern, Beschreibungen und den entsprechenden kubanischen Zigarren abgebildet.

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Habanos S.A. soll 2010 folgende Vitolas nicht mehr herstellen wollen:

Eine durchaus üppige Produktestraffung.

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Was wird uns erwarten? Die neue Superpremiumlinie “Cohiba Behike” mit den drei Vitolas:

  • Cohiba Behike 56 (Ring: 56, Länge: 166 mm)
  • Cohiba Behike 54 (Ring: 54, Länge: 144 mm)
  • Cohiba Behike 52 (Ring: 52, Länge: 112 mm)

Dann die Romeo y Julieta “Wide Churchills” und die “Julieta”, ein spezifisch auf Frauen zugeschnittes Format.

Die Edición Limitada 2010 wird voraussichtlich bestehen aus:

  • Montecristo Grand Edmundo, Format Cañonazo (Ring: 52, Länge: 150 mm)
  • Partagás Serie D Especial (50 x 141 mm)
  • Trinidad Short Robusto (50 x 102 mm)

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Gelegentlich staunt man ja schon, wenn man die Zigarrenpresse etwas beobachtet (s. auch Beitrag von gestern).  Heute ist mir diese “10 of the best cigars“-Liste bei Ecex Digital aufgefallen. Hey, selbst für Embargo-Verhältnisse ist das absolut erstaunlich (wie mit von einem Twitter-Bekannten aus den USA auch glaubhaft versichert wurde) und zweifelsohne rein marketing-getrieben.

Wenn man eine einigermassen realistische Top-Liste inkl. US-Markt konsumieren will, dann empfehle ich die “Top-25-Overall“- von Puff.com. Die ersten zehn Plätze belegen:

  1. Oliva Series, Special V Figurado
  2. Padron 1964 Anniversary, Imperial (M)
  3. Trinidad (Cuba), Robusto Extra
  4. Padron 1964 Anniversary, Exclusivo (M)
  5. Partagas (Cuba), Edicion Limitada 2001 Serie D No. 3
  6. Partagas (Cuba), Edicion Limitada 2004 Serie D No. 1
  7. Cohiba (Cuba), Edicion Limitada 2004 Sublime
  8. Padron Serie 1926, No. 2 (Maduro)
  9. Padron Serie 1926, 80th Anniversary Perfecto Maduro
  10. Padron 1964 Anniversary, Exclusivo

Zieht man die Zugriffe im Cigar Wiki seit dem Start im Oktober 2007 zu Rate, präsentiert sich bei den Einzelzigarren folgende, gewichtete Hitliste:

  1. Cohiba Robusto
  2. Cohiba Esplendidos
  3. Cohiba Siglo VI Gran Reserva
  4. Romeo y Julieta Churchill
  5. Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004
  6. Cohiba Siglo VI
  7. Partagas Série D Nr. 4
  8. Romeo y Julieta No. 2 AT
  9. Cohiba Coronas Especiales
  10. Bolívar Belicosos Finos

Nimmt man absolute Zahlen, sieht die Top-Zugriffsliste wie folgt aus:

  1. Cohiba Robusto
  2. Bolívar Belicosos Finos
  3. Cohiba Esplendidos
  4. Cohiba Siglo VI
  5. Cohiba Coronas Especiales
  6. Partagas Lusitanias
  7. Cohiba Siglo I
  8. Cohiba Siglo II
  9. Cohiba Siglo IV
  10. Romeo y Julieta Churchill

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Eigentlich habe ich mir die Mittagssmokerei ja schon fast abgewöhnt. Heute aber musste es einfach mal wieder sein. Herrlich waren sie, die Partagas Série P Nr. 2 und das Setting.

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Meiner Meinung passen Zigarren und Kartonhülsen überhaupt nicht zusammen. Vor einiger Zeit offerierte ein Kollege eine Cohiba Robusto aus dem Einzelkarton, die er so im Humidor liegen hatte. Kurz: Das war nur noch ein Schatten – respektive ein übler Nachgeschmack – einer Spitzenzigarre.

Ungleich idealer als Einzelverpackungen sind Tubos. Die Cohiba-Familie ist ja schon beinahe vollständig eingekleidet. Im deutschen Markt erhältlich sind ganz neu nun auch die Bolívar Royal Coranas und die Punch Punch in Tubos (und 10er Kisten) sowie die Partagas Série D No. 4 in der 3er Tubo-Schachtel (da macht dann auch der Karton rundrum nichts ;-) ).

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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Ein schöner Artikel aus dem neuesten Cigar Journal von 5THAVENUE Products Trading GmbH. Ich werde ihn bei Gelegenheit auch im Wiki unter “Geschichte der kubanischen Zigarren Manufakturen” einpflegen.

Die Calle San Miguel

Auf der Suche nach einem historisch bedeutenden Ort in der Geschichte der Cigarre sollte man sich auf die Calle San Miguel in Havannas Stadtteil Centro Habana begeben. Dies ist der Stadtteil, der noch zu Zeiten des Bestehens der alten Stadtmauer als erstes neben der Altstadt Havannas entstanden ist und zu den eher selten von Touristen aufgesuchten Bezirken zählt. Die Calle San Miguel ist eine kleine Querstraße zum Paseo del Prado (heute Paseo de Martí), der berühmtesten Prachtstraße Havannas, an deren einem Ende sich das Capitolio befindet, deren anderes Ende direkt zum Malecón führt.

Doch die Calle San Miguel ist keine Prachtstraße. Auf ihr stehen keine großen, beeindruckenden Paläste. Stattdessen sind die Häuser klein, weitgehend schmucklos und heute in sehr schlechtem Zustand. Vergleicht man diese Häuser mit den Cigarrenpalästen, die ein paar Jahrzehnte später gebaut wurden, bekommt man einen Eindruck vom Wandel der Bedeutung der Cigarrenindustrie innerhalb recht kurzer Zeit.

(Bildquelle: Claudia Puszkar)

Die Häuser, in denen sich die ersten Firmensitze der Marken Por Larrañaga, Partagás und H. Upmann befanden, sind nicht weit vom Capitolio entfernt. Es handelt sich um die Adressen, die zu Zeiten der Gründung der Marken als Firmensitz im Register eingetragen waren. In welchem Umfang auf der Calle San Miguel Cigarren hergestellt wurden, ist nicht zu rekonstruieren. Sicher handelte es sich damals nur um kleine Produktionsstätten. Bezeichnend ist jedoch die Tatsache, dass allein drei Marken ihre Firmensitze auf  dieser Straße registriert hatten. Das spricht dafür, dass diese Straße zumindest im 19. Jahrhundert im Cigarrengeschäft eine gewisse Bedeutung hatte. Interessant ist vielleicht die Tatsache, dass es sich bei diesem Viertel vor der Revolution um ein Prostituiertenviertel gehandelt hat. Doch ob die roten Lampen schon brannten, als Partagás & Co. in dieser Straße residierten, ist unbekannt.

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… wird gemäss Recherchen voraussichtlich beinhalten:

  • Montecristo Grand Edmundo, Format Cañonazo (Ring: 52, Länge: 150 mm)
  • Partagás Serie D Especial (50 x 141 mm)
  • Trinidad Short Robusto (50 x 102 mm)

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