Manufakturen

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Den Beitrag “Die ersten Stationen der Marke Por Larrañaga” aus dem Cigar Journal von 5th Avenue und Intertabak habe ich wie gewohnt im Cigar Wiki in die Rubrik “Geschichte der kubanischen Manufakturen” eingepflegt. Ein Auszug:

“Diesmal steht die überaus traditionsreiche und ehemals sehr bedeutende Marke Por Larrañaga im Mittelpunkt. Nach der Marke Cabañas ist die Por Larrañaga die zweitälteste Habanos-Marke überhaupt. Sie ist im Laufe der Zeit durch die Hände verschiedener Besitzer gegangen und hat auf ihrem Weg mehrere Male den Standort in Havanna gewechselt. Ihren Ursprung hat die Marke auf der Calle San Miguel 58, einer kleinen Straße, die wir aber schon einmal näher unter die Lupe genommen haben, da auf dieser Straße neben der Marke Por Larrañaga auch so bedeutende Marken wie Partagás und H. Upmann ihren Ursprung haben. Die Calle San Miguel ist eine kleine Straße in Havannas Stadtteil Centro Habana. Dieser Stadtteil, obwohl direkt neben der Altstadt gelegen, befindet sich abseits der üblichen Touristenwege. (…)”

(Calle San Miguel; Bildquelle: 5th Avenue)

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In der Juni-Nummer des Cigar Journals (s. Archiv im Cigar Wiki) schreibt Deutschlands Exklusiv-Importeur für Havanna-Zigarren, 5th Avenue, unter anderem über “Oasen des Genusses”, respektive über die Webseite in spe www.habanos-smokers-lounges.de (s. auch Verzeichnis zigarrenfreundliche Lokale Deutschland und Schweiz), sowie über “Die Manufakturen der Marke Ramon Allones”. Ich werde diese Episode bei Gelegenheit in die Cigar Wiki-Rubrik “Geschichte der kubanischen Manufakturen” aufnehmen.

Informationen über das Label Ramon Allones, dessen Standardzigarren und die vielen Limitadas sind im Wiki dokumentiert. Persönlich mag ich die Zigarren von Ramón Allones sehr; am meisten wohl die Ramón Allones Gigantes:

(Bildquelle: Habanos S.A. / 5th Avenue / Intertabak)

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Das neueste Cigar Journal von 5TH Avenue ist online. Den Beitrag “H.Upmann in der ‘Fabrica José Martí’” werde ich wie gewohnt in die Geschichte der kubanischen Manufakturen, respektive in die Geschichte von H. Upmann, integrieren.

Vorab schon mal ein Bild des aktuellen Stammstitzes des Labels von H. Upmann. Anlässlich der letzten Festivals del Habano durfte er besucht werden. Obwoh bezüglich Organisation und Produktivität sicherlich eine Vorzeigemanufaktur, steht die Fabrica José Martí Besucherinnen und Besuchern ansonsten aber nicht offen.

(Bild: 5TH Avenue)

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Wie im Posting “Cigar Journal zu Rauchverbot und H. Upmann” angekündigt, habe ich die neueste Folge der Geschichte des kubanischen Zigarrenlabels H. Upmann aus dem Cigar Journal von 5TH Avenue im Cigar Wiki eingepflegt. Text und Bilder finden sich unter “Geschichte von H. Upmann“.

(Logo aus dem Eingangsbereich der Manufaktur an der Calle Amistad; Bildquelle: 5TH Avenue)

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5TH Avenue hat im jüngsten Cigar Journal den Beitrag “H. Upmann – Neubeginn unter englischer Flagge” publiziert. Mit etwas Verspätung habe ich den Beitrag in die Wiki-Seite “Geschichte von H. Upmann” eingepflegt. Die Reihe “Geschichte der kubanischen Manufakturen” ist damit wieder ein Stück umfangreicher geworden. Anbei besagter 5TH Avenue-Beitrag:

“In der letzten Folge haben wir uns die Manufaktur „La Madama“ näher angeschaut. Als in dieser Manufaktur produziert wurde, von etwa 1890 bis Anfang des folgenden Jahrhunderts, war die Marke noch in der Hand der Familie Upmann. Das änderte sich jedoch, wie schon beschrieben, durch den Ersten Weltkrieg, nach dem sich die Familie deutscher Abstammung auf der so genannten „Black List“ wiederfand und damit vom Handel komplett ausgeschlossen wurde. Sämtliche Unternehmungen gingen entweder bankrott oder mussten zu einem Schleuderpreis verkauft werden. So auch das Cigarrengeschäft. 1922  erwarb die britische Firma Frankau S.A. die Markenrechte und auch die Fabrikation. Zwei Jahre später vergaben sie die Lizenz zur Cigarrenproduktion an die Solaún Brothers, erfahrene Tabakeinkäufer. In den nächsten zwölf Jahren produzierten sie Cigarren, in welcher Menge jedoch und wo genau, ist nicht mehr bestimmbar. Bekannt ist nur, dass die Solaún Brothers zwei kleinere Produktionsstätten eröffneten, von denen allerdings nur die Adressen bekannt sind. Inwieweit in dieser Zeit auch in „La Madama“ produziert wurde, ist leider anhand des verfügbaren Materials nicht rekonstruierbar.

Doch so richtig kamen die Solaún Brothers im Cigarrengeschäft offensichtlich nicht zum Zug. Denn 1936, schon nach zwölf Jahren, kündigte Frankau S.A. den Vertrag und übertrug die Linzenz an die Firma „Menendez Garcia and Co“. Und unter ihrer Führung ging es rapide aufwärts. Denn Alsonso Menendez und José Garcia waren jene Männer, die 1935 auch die Marke Montecristo anmeldeten und zum Erfolg führten.

Von 1937 bis 1944 etablierten Menendez und Garcia die Produktion fast der gesamten Cigarren auf der Calle Virtudes 609. Diese Hausnummer entspricht auch noch der heutigen Nummerierung, was das Auffinden sehr leicht machte.

Die Calle Virtudes befindet sich im Stadtteil Centro Habana, in dem neben der Altstadt gelegenen Teil der Stadt, der sich früher außerhalb der Stadtmauer befand. Heute gilt dieser Stadtteil bei den Cubanern zumindest in Altstadtnähe als einer der verrufensten der Stadt. Am Abend machen sich Einheimische Sorgen, wenn sich ein Ausländer allein durch die Straßen bewegt, obwohl, gemessen an dem, was man als Außenstehender mitbekommt, in Havanna nur wenig passiert. Die Calle Virtudes verläuft parallel zum Malecon und ist nur wenige Straßen entfernt. Ganz in der Nähe dieser alten Upmann-Fabrik befindet sich beispielsweise auch die ehemalige Romeo-Manufaktur des Don Pepin auf der Calle Belascoian.

Das Gebäude selbst ist lachsfarben gestrichen und, für cubanische Verhältnisse,  in sehr gutem Zustand. Es muss vor einigen Jahren restauriert oder zumindest wenigstens von außen neu angestrichen worden sein. Leider kann man sich das Gebäude nur von der Straße aus ansehen. Die Tür ist gut erhalten. Unten, vor den großen Fenstern, befinden sich hohe Gitter. Diese dienten sicherlich früher dem Schutz vor Einbrechern oder verhinderten, dass Streikende in die Fabrik eindrangen. Ähnliche Sicherheitsvorkehrungen hat es beispielsweise bei der Manufaktur „La Meridiana“ von Pedro Murias gegeben. Die oberen, über die gesamte Höhe reichenden Fenster verfügen über hüfthohe Gitter, Balkons gibt es also keine. Auch die Hausnummer, die 609, ist deutlich zu lesen. Links und rechts der Tür befinden sich die schon von anderen Manufakturen her bekannten Türpfosten. In welcher Form das Gebäude heute genutzt wird, war nicht eindeutig zu erkennen. Der insgesamt recht gute Zustand des Gebäudes lässt jedoch darauf schließen, dass es sich noch, möglicherweise als Lagerhaus, in Betrieb befindet.

Laut eines Handelsregisters von 1940 wurden auf der Calle Virtudes 609 neben den Cigarren der Marke H. Upmann auch die von Montecristo (damals gerade erst angemeldet), Particulares und El Patio gefertigt. Die beiden letzten Marken sind heute niemandem mehr ein Begriff. 1844 sollte die Marke H.Upmann erneut umziehen. Doch davon in der nächsten Folge mehr.”

(Bild: In diesem Haus auf der Calle Virtudes 609 hatte die Marke H. Upmann sieben Jahre ihren Sitz, von 1837 bis 1844 / Bildquelle: 5TH Avenue)

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Neben der ausführlichen Beschreibung der Geschichte der Havanna-Zigarren bietet das Cigar Wiki auch die Geschichte der kubanischen Manufakturen. In Zusamenarbeit mit 5TH Avenue habe ich den zweiten Teil der Geschichte von H. Upmann aus dem aktuellen Cigar Journal ins Wiki eingepflegt. Der vorläufige (Fortsetzung folgt) Schlussabsatz zur H. Upmann-Historie:

“Es waren unruhige Zeiten, denn der Unabhängigkeitskrieg tobte gerade in dieser Zeit. Doch das Geschäft muss gut gelaufen sein, denn die Upmanns eröffneten 1905 eine weitere Fabrik in Calabazar, einem Ort etwa eine halbe Stunde von Havanna entfernt. Das endgültige Aus für die Upmanns, wenn auch nicht für die Marke, brachte der Erste Weltkrieg mit sich. Da ursprünglich deutscher Herkunft, wurden sämtliche Firmen der Familie Upmann, Banken, Reedereien und das Cigarrengeschäft, auf eine so genannte „Schwarze Liste“ gesetzt und damit vom Handel ausgeschlossen. Das führte so weit, dass die Familie Anfang der 20er Jahre die Marken und die Fabriken zu einem Schleuderpreis, etwa einem Zehntel des eigentlichen Wertes, an eine britische Firma verkaufen musste.”

Nun werde ich mir eine schöne H. Upmann Magnum 50 gönnen. Schönen Sonntagabend allen.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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5TH Avenue hat im Cigar Journal den ersten Teil der Geschichte des traditionsreichens Labels H. Upmann veröffentlicht. Im Sinne der bereits zugänglichen Geschichte der kubanischen Manufakturen nehme ich auch die Historie von H. Upmann und später folgenden Labels sehr gerne im Cigar Wiki auf. Ein Auszug:

“Die beiden Brüder, Hermann und August Hupmann, stammten ursprünglich aus Bremen, laut einer Quelle waren sie aber aus Großbritannien nach Cuba gekommen. Über die Familie ist wenig bekannt. Später heiratete Hermann Upmann eine Deutsche, ebenfalls aus Bremen stammend, Marie Braesecke. Gemeinsam hatten sie drei Kinder. August Upmann ist wohl kinderlos geblieben. Spekuliert wird heute immer noch wegen des Namens. Ist das abgetrennte H. auf den ursprünglichen Familiennamen Hupmann zurückzuführen? Sagten sich die Brüder, dass die Cubaner das H. sowieso nicht sprechen würden? Oder ist es tatsächlich die Abkürzung für Hermanos, die Brüder? Fragen können wir die beiden Herren jedenfalls nicht mehr. Das Cigarrengeschäft lief so gut, dass etwa Mitte der 80er Jahre mit dem Bau einer großen Fabrik für mehr als 1000 Angestellte begonnen wurde, die Manufaktur „La Madama“. Von dieser wird in der nächsten Ausgabe ausführlich berichtet.”

Abgebildet ist das Firmenschild, das im Verlaufe der Geschichte an verschiedene Standorte mitgewandert ist und auch heute noch die Manufaktur H. Upmann – eine neuere, sehr interessante übrigens – ziert.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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In Kooperation mit dem Cigar Journal von 5TH AVENUE wurde der Beitrag “Manufaktur ‘La Corona’ – der Eisen-Palast” ins Cigar Wiki übernommen und damit die umfangreiche “Geschichte der kubanischen Manufakturen” um ein weiteres Kapitel ergänzt.

(Bildquelle: 5TH AVENUE Products Trading GmbH)

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Ein schöner Artikel aus dem neuesten Cigar Journal von 5THAVENUE Products Trading GmbH. Ich werde ihn bei Gelegenheit auch im Wiki unter “Geschichte der kubanischen Zigarren Manufakturen” einpflegen.

Die Calle San Miguel

Auf der Suche nach einem historisch bedeutenden Ort in der Geschichte der Cigarre sollte man sich auf die Calle San Miguel in Havannas Stadtteil Centro Habana begeben. Dies ist der Stadtteil, der noch zu Zeiten des Bestehens der alten Stadtmauer als erstes neben der Altstadt Havannas entstanden ist und zu den eher selten von Touristen aufgesuchten Bezirken zählt. Die Calle San Miguel ist eine kleine Querstraße zum Paseo del Prado (heute Paseo de Martí), der berühmtesten Prachtstraße Havannas, an deren einem Ende sich das Capitolio befindet, deren anderes Ende direkt zum Malecón führt.

Doch die Calle San Miguel ist keine Prachtstraße. Auf ihr stehen keine großen, beeindruckenden Paläste. Stattdessen sind die Häuser klein, weitgehend schmucklos und heute in sehr schlechtem Zustand. Vergleicht man diese Häuser mit den Cigarrenpalästen, die ein paar Jahrzehnte später gebaut wurden, bekommt man einen Eindruck vom Wandel der Bedeutung der Cigarrenindustrie innerhalb recht kurzer Zeit.

(Bildquelle: Claudia Puszkar)

Die Häuser, in denen sich die ersten Firmensitze der Marken Por Larrañaga, Partagás und H. Upmann befanden, sind nicht weit vom Capitolio entfernt. Es handelt sich um die Adressen, die zu Zeiten der Gründung der Marken als Firmensitz im Register eingetragen waren. In welchem Umfang auf der Calle San Miguel Cigarren hergestellt wurden, ist nicht zu rekonstruieren. Sicher handelte es sich damals nur um kleine Produktionsstätten. Bezeichnend ist jedoch die Tatsache, dass allein drei Marken ihre Firmensitze auf  dieser Straße registriert hatten. Das spricht dafür, dass diese Straße zumindest im 19. Jahrhundert im Cigarrengeschäft eine gewisse Bedeutung hatte. Interessant ist vielleicht die Tatsache, dass es sich bei diesem Viertel vor der Revolution um ein Prostituiertenviertel gehandelt hat. Doch ob die roten Lampen schon brannten, als Partagás & Co. in dieser Straße residierten, ist unbekannt.

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Die legendäre Villa, respektive die gleichnamige, auf die Cohiba-Produktion spezialisierte Manufaktur ”El Laguito” war im Blog unter anderem im Zusammenhang mit dem Chefroller auf Deutschlandtour, dem Trindidad-/El Laguito-Missverständnis und natürlich dem perönlichen Treffen mit Fidel Castros Ex-Lieblingsrollerin erwähnt. Das neueste Cigar Journal von 5THAVENUE Products Trading GmbH porträtiert im Rahmen der Serie “Geschichte der kubanischen Manufakturen“ nun “El Laguito“. Ein kurzer Auszug (im Cigar Wiki in voller Länge zu lesen):

“(…) Das villenartige Gebäude, das in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderst erbaut wurde, war ursprünglich der herrschaftliche Besitz des Zuckerbarons Casimiro Fowler Jimenez. Kurz nach der Revolution in Cuba im Jahre 1959 verließ er das Land. Seine Villa stand leer und wurde 1966/67 zu einer Cigarrenmanufaktur umfunktioniert und damit zur Wiege der ersten nachrevolutionären, staatlich eingeführten Marke. (…)

Der in El Laguito verarbeitete Tabak war immer der beste aus der Vuelta Abajo. Denn da Fidel Castro ein ausgewiesener Cigarrenliebhaber war (schon während der Revolution, in der Sierra Maestra, richteten die Revolutionäre an ihren jeweiligen Standorten, gleich nachdem sie die Versorgung mit Lebensmitteln organisiert hatten, auch eine mobile Cigarrenfabrik ein), gönnte er sich den Luxus ganz besonderer Cigarren. Die Ligero- und Seco-Tabake für die Cohibas wurden von Anfang an statt einer zweimaligen Fermentation einer weiteren dritten unterzogen, was zu einem noch weicheren und runderen Geschmack beitrug.”

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

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