Lagerung

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Wie haben sich die Zugriffe auf Einzelzigarren und Labels im Cigar Wiki seit der letzten Erhebung im April verändert? In Klammern finden sich die alten Platzierungen:

  1. Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004 (3.)
  2. Cohiba BHK 56 (neu)
  3. Cohiba Siglo VI Gran Reserva (5.)
  4. Cohiba Robustos (1.)
  5. Romeo y Julieta Churchills (4.)
  6. Partagas Série D Nr. 4 (7.)
  7. Romeo y Julieta Wide Churchills (neu)
  8. Romeo y Julieta Mille Fleurs (10.)
  9. Cohiba BHK 54 (neu)
  10. Cohiba Esplendidos (2.)

Keine Platzierung ist gleich wie im April. Rang 1 verblüfft; die Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004 verzeichnete insbesondere aus den USA und dem Fernen Osten überdurchschnittlich viele Zugriffe.

Nicht mehr vertreten sind:

Demgegenüber präsentiert sich das Marken-Ranking, zumindest die erste Hälfte, stabil. Teilweise unerwartet sind sicherlich die Neuzugänge im unteren Bereich:

  1. Cohiba (-)
  2. Romeo y Julieta (-)
  3. Partagas (-)
  4. Montecristo (-)
  5. H. Upmann (-)
  6. Hoyo de Monterrey (-)
  7. José L. Piedra (neu)
  8. La Libertad (neu)
  9. Bossner (7)
  10. Casa de Torres (neu)

Nicht mehr dabei sind:

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Lassen wir für ein Mal das Inhaltsverzeichnis der Cigar Wiki-Seite “Lagerung” für sich sprechen:

1 Luftfeuchtigkeit
1.1 Messmethoden
1.1.1 Analoge Hygrometer
1.1.2 Haarhygrometer
1.1.3 Echthaarhygrometers
1.1.4 Elektronische Hygrometer
1.1.5 Präzisionshygrometer
1.1.6 Hygrometer kalibrieren
1.2 Muss man regelmässig lüften?

2 Temperatur
2.1 Physikalischer Exkurs
2.2 Fazit

3 Aged Cigars

4 Zigarrenblüte, Schimmel, Milben, Tabakkäfer
4.1 Zigarrenblüte
4.2 Schimmel
4.3 Milben und Tabakkäfer
4.3.1 Milben
4.3.2 Tabakkäfer
4.4 Fazit

5 Wiederbelebung trockener Zigarren

6 Zellophan entfernen?

7 Muffiger Geruch

8 Quellen & Links

Die Inhalte stammen vom Experten Marc André (DER HUMIDOR), der jüngst über zu hohe Feuchtigkeit in Humidoren Red und Antwort gestanden hat.

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Um die im Titel genannte Frage ging es im Tip of the Week bei Cigar Aficionado Online. Da die derzeitigen Wetterbedingungen die Frage nach zu hoher Luftfeuchtigkeit im Humidor durchaus zulassen und die Antworten von Cigar Aficionado Online teilweise erstaunten, fragte ich beim anerkannten Experten Marc André (Inhaber von DER HUMIDOR und Autor der Cigar Wiki-Seiten “Humidor” und “Zigarrenlagerung“) nach. Anbei seine sehr interessanten Antworten (die ich in geeigneter Form auch auf den genannten Seiten im Cigar Wiki einbauen werde):

Cigar Aficionado Online: You need to make adjustments to your humidor to allow for the greater absorption of humidity.

In environments where the ambient humidity is greater than the ideal (70 percent at 70 degrees) that keeps cigars in perfect condition, there are two steps to take. First, the humidity regulator in your humidor should not be filled. If you leave it dry, it will absorb enough humidity to keep a humidor close to the 70 percent target level.

Marc André: Hier stellt sich die Frage, durch welches Medium ein “Luftbefeuchter” der ohne Wasser betrieben wird, die Fähigkeit hat, Wasser zu resobieren. Das würde nur funktionieren, wenn das Speichermedium selbst hygroskopisch ist. Acrylpolymere sind das bis zu einem gewissen Grad, aber da müsste schon ein Lüfter permanent drüberblasen, um der Luft ein wenig Feuchtigkeit zu entziehen. Wenn man passiv befeuchtet, dann wäre eine Möglichkeit sogenannte Silikagele einzusetzen. Diese werden auch zur Befeuchtung von Museumsvitrinen verwendet und sind in unterschiedlichen Hygroskopizitäten lieferbar. Nichts anderes sind die Humidipaks. Silikagel kennt man auch aus der Anwendung von Trockenbeuteln, bspw. wenn man eine Ledertasche kauft. Da liegen diese kleinen Tütchen drin, die Feuchte resorbieren. Hier verwendet man ein Silikagel mit einer extremen Trocknungseigenschaft. Für den Museumsbereich werden Silikagele angeboten, die eine Einstellung von 50, 60, 65, 70 und 75% bieten. Nachteil: Das Zeug verbraucht sich mit der Zeit und muss nachgekauft werden.

To assist this process, you should remove the regulator from the humidor for a day or more so it releases the excess humidity. Second, remove the cedar dividers from your cigar boxes and place them between and beneath the layers of cigars in your humidor. The more cedar you have, the faster the humidity levels will adjust because cedar is hygroscopic, just like tobacco, and will rapidly absorb excess moisture.

Na ja – jedes Holz ist in gewisser Weise hygroskopisch, also wasseranziehend. Selbst Acrylglas ist hygroskopisch und nimmt Wasser auf. Aber es gibt für alles eine Sättigungsgrenze. Soll heißen: Jedes trockene Medium, das in den Humidor gelegt wird, wird durch die Annahme von Feuchtigkeit die rel. Luftfeuchte im Humidor reduzieren. Und wenn es ein zusammengeknülltes Zeitungspapier ist. Von daher ist der Ratschlag, die herausnehmbaren Holzteile aus dem Humidor zu nehmen und trocknen zu lassen gar nicht dumm. Allerdings stellt sich dem länger denkenden Menschen die Frage: Wenn die Umgebungsfeuchte so hoch ist, dass es im Humidor zu feucht ist, wie soll dann in dieser Umgebung das Holz trocknen? Das müsste man dann schon in den Backofen legen, um den gewünschten Trocknungseffekt zu erzielen.

As an alternative, you could try the Humidipak Boveda system, which not only adds humidity when needed but absorbs it when levels are too high.

Auch hier gilt die Sättigung. Das funktioniert nur, wenn das Speichermedium, wie oben beschrieben, einen Teil seiner Feuchte an die Umgebung abgibt und damit die natürliche Hygroskopizität soweit heraufgesetzt wird, das tatsächlich überschüssige Feuchte resorbiert wird.

You should also give some thought to where your humidor is placed. Find the coolest spot possible — a cabinet, a closet or a cellar — so that the temperature inside the box stays as close to 70 degrees as conditions permit.

Eine Temperatur von 70°C halte ich dann doch für etwas zu hoch. Ist wohl ein Druckfehler. Gemeint ist wohl eher Fahrenheit statt Celsius, oder er meint die rel. Luftfeuchte. Wenn er letzteres meint stelle ich mir Frage, warum an einem kühleren Ort die Feuchte niedriger sein soll. Das Gegenteil ist der Fall. Ist die Umgebungsfeuchte hoch und tritt diese Feuchte in den Wohnraum ein, dann steigt die Feuchte mit sinkender Temperatur. Also genau das Gegenteil ist der Fall. Der Humidor müsste an den wärmsten Ort gebracht werden, damit die rel. Feuchte sinkt. Physik 7. Klasse.

Often, simply placing a humidor out of direct light makes a large temperature difference.

Das ist korrekt. Temperaturschwankungen führen zu schwankender Feuchte. Aber beachte: Ist die Feuchte zu hoch, dann steigt bei abnehmender Temperatur die Schimmelgefahr. Schimmel hasst Wärme und liebt eine kühle Umgebung. Kann man die Luftfeuchte partout nicht absenken, dann heißt die Empfehlung – alle gängigen Meinungen zum Trotz – stelle den Humidor an einen wärmeren Platz, da hier die Schimmelgefahr am geringsten ist. Soll nicht heißen, dass man den Humidor in die Sonne stellt. Meine Ausführungen stellen nur den Zusammenhang zwischen Temperatur und rel. Luftfeuchte dar.

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Cigar Clan hat die Ehre in der Ausgabe 1/2006 Zino Davidoff zukommen lassen und geschrieben:

“Zino Davidoff war der erste, der kurz nach seiner Rückkehr von Kuba auf dieses ernsthafte Problem aufmerksam wurde. Für einen Menschen, der alle Feinheiten der Cigarren erlernt hat, ist der Qualitätsunterschied ein und derselben Cigarren in ihrer Heimat und in Europa mehr als offensichtlich gewesen. Und genau von diesem Menschen, der guten Tabak und gute Cigarren über alles liebte, stammt die Idee eines speziellen Systems zur Wahrung der für Cigarren idealen Luftfeuchtigkeit, unabhängig vom Mikroklima des Raumes.”

eHow vertritt in “The History of the Cigar Humidor” eine andere These:

“By the mid-16th century, smoking tobacco products was familiar throughout Europe. People in Britain smoked fresh tobacco in pipes. In 1887, Terence Manning, an Irish furniture maker, returned to his home in Bagenalstown, Ireland from South Africa where he learned about fine woods and crafting techniques. He had learned the skills for the crafting exquisite furniture and cabinetry, but also the international contacts necessary to locate and purchase the very finest materials available. The Manning family of Ireland are deemed the inventors and distributors of the earliest cigar humidors. As of 2010, the creators have been in operation for over four generations.”

Wie auch immer: Wer sich für zeitgemässe Humidore und Zigarrenlagerung interessiert, findet im Cigar Wiki einen reichen Fundus an Informationen.

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… dann befolgt man am besten den Rat des Experten Marc André, festgehalten auf der Seite “Lagerung” im Cigar Wiki:

“Riecht es im Humidor nicht nach Tabak, sondern muffig-schimmlig, so kommen dafür verschiedene Ursachen in Betracht. Sollte Ihr Humidor über einen Tablar oder über Schubladen verfügen, so kontrollieren Sie als erstes die Kanten der Luftlöcher im Boden des Tablars auf beginnende Schimmelbildung. Meist bestehen diese Böden aus furnierter Hartfaserplatte, und diese Platte beginnt nach einiger Zeit regelrecht zu “müffeln”, wenn nicht sogar zu schimmeln. Sofern Sie das Bodenbrett als Quelle des Geruchs identifiziert haben, hilft nur noch eines: Raus damit aus dem Humidor. Soll das Tablar gerettet werden, dann sind die Kanten der Luftschlitze abzuschleifen und anschliessend mit einem chemisch aushärtenden Zweikomponentenklarlack zu versiegeln. Ansonsten hilft nur ein neuer Tablarboden, am besten aus Spanischer Zeder oder einem wasserfest verleimten, dünnen Sperrholz.

Sind die Zigarren die Quelle des muffig-schimmligen Geruchs und zeigen sich, vor allem am Brandende, weissgrünliche Verfärbungen und Flocken, die Sie nicht entfernen können, dann rate ich zur Radikalkur – und die sieht so aus: Alle Zigarren aus dem Humidor herausnehmen und mit einem weichen Pinsel sorgfältig “abbürsten”; den Humidor mit hochprozentigem Alkohol auswischen (Alkohol ist zwar kein Fungizid, sondern nur ein Fungistatikum, ist aber in diesem Fall immer noch besser als ätzende Chemie wie Chlor oder Wasserstoffperoxid) und danach heiss ausföhnen (Schimmelpilze sterben bei Temperaturen über 50° C); die Zigarren mit “flaumigem” Brandende werden Sie nun im Format verändern, indem Sie mit einer möglichst grossen Zigarrenschere (s. Accessoires) das Brandende um 1,5 bis 2 Zentimeter abschneiden.

Achten Sie zukünftig auf die korrekte Feuchtigkeit – 65 bis 70 Prozent relative Feuchte im Humidor sind allemal besser als 70 bis 75 Prozent. Die Zigarre raucht sich perfekt, und die Gefahr des Modergeruchs wird gemindert. Auch sollten Sie darauf achten, eine Quelle Spanischen Zedernholzes im Humidor zu haben (und sei es auch nur ein loses Brettchen), denn das Holz sorgt mit seinen aromenwirksamen Bitterstoffen dafür, dass Muffgeruch kaum eine Chance hat.

Die sehr oft zu lesende Empfehlung, ein Glas Whisky oder Cognac in den Humidor zu stellen, um damit muffigen Geruch zu verhindern, ist vollkommener Unsinn, da Zigarren Fremdaromen sehr leicht annehmen und durch solch eine Behandlung zu aromatisierten “Stumpen” mutieren.”

Auf der genannten Wiki-Seite finden sich unter anderem auch alle notwendigen Informationen zu “Zigarrenblüte, Schimmel, Milben und Tabakkäfer“. 

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Bei allem Respekt für sämtliche User-Anfragen, die ich nach bestem Wissen und Gewissen gerne beantworte:  Gelegentlich würde sich ein klein wenig Aufwand (z.B. Suchfenster auf den Sites verwenden) vor dem Verfassen einer Mail lohnen. Was die im Titel erwähnte Anfrage betrifft, habe ich über Humidore sowohl im Blog (s. Suchergebnisse) geschrieben, als auch auf die sehr detaillierten Wiki-Seiten über Humidore und Zigarrenlagerung, verfasst von Humidor-Crack Marc André, aufmerksam gemacht.

Wobei solcherlei Anfragen zweifelsohne zu Gute zu halten ist, dass sie Gelegenheit geben, mal wieder auf allgemein interessante Inhalte aufmerksam zu machen.

Das Thema “Aged Cigars” ist in besagten Wiki-Sites übrigens auch beschrieben. Anbei eine kleine Visualisierung, die ich in meinem Ex-Blog bereits einmal verwendet hatte:

cartoon_lagerung

(Bildquelle: JRCigars.com)

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Im Rahmen der Anreicherung der Wiki-Texte zu Humidor- und Zigarrenlagerung mit dem Fachwissen von Marc André (s. “Humidor, Zigarrenlagerung, Schimmel, Käfer & Co.“) habe ich eben folgende, interessante Passage angefügt:

Tabak benötige zur Reifung Sauerstoff, und Sauerstoff müsse den Zigarren durch regelmässiges Lüften zugeführt werden. Zudem gäben die Zigarren Gase an die Umgebungsluft ab, die natürlich aus dem Humidor abgeführt werden müssten. Nur wenn der Tabak “atmen” könne, sei eine korrekte Zigarrenlagerung möglich und die Gefahr eines entstehenden Muffgeruchs im Humidor reduziert.

So oder ähnlich lauten zahlreiche “Empfehlungen”, die vor allem im Internet unterbreitet werden. Derartige Ratschläge sind mit Abstand der grösste Unsinn unter den Empfehlungen zur Zigarrenlagerung. Hier wird das Unvermögen marktüblicher, passiv befeuchteter Humidore, nämlich die relative Feuchte tatsächlich nicht konstant halten zu können, als Grund für die Notwendigkeit einer regelmässigen Lüftung herangezogen und der Zigarre auch noch der Metabolismus eines Säugetiers zugeschrieben.

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In einem Social Network fragte ein User, ob man die Folie von Zigarren entfernen soll, bevor man sie in den Humidor legt und lagert? Ich antwortete mit einem Zitat aus den Texten von Marc André (s. auch “Humidor, Zigarrenlagerung, Schimmel, Käfer & Co.“):

“Um es vorweg zu nehmen: Eine »richtige« Antwort gibt es hier wohl kaum. Argumente für ein Cellophanierung sind: Schutz vor Transportschäden, Schutz bei schwankender Feuchte im Humidor, Schutz vor der Einwirkung von Fremdaromen sowie deutliche Verringerung der Gefahr des Reißens von Deckblatt und Brandende, Schutz bei Schädlingsbefall wie dem Zigarrenkäfer oder der lästigen Pflaumenmilbe. Als wichtigstes Argument gegen eine Cellophanierung wird das schlechtere Reifungspotenzial im Vergleich zur herkömmlichen Lagerung (etwa in einer Cabinet-Kiste) angeführt. Ein weiteres: Zum Prüfen des Cigarrenzustands muß die Cigarre aus dem Cellophan gepackt werden.

Ich selbst belasse cellophanierte Cigarren in ihrer Verpackung, vorausgesetzt, sie haben beim Einlagern die richtige Feuchtigkeit. Nur wenn ernsthaft erwogen wird, die Cigarre für lange Zeit einzulagern, um beispielsweise Cigar Aging zu betreiben, würde ich das Cellophan entfernen und die Cigarren dann möglichst in einer Cabinet-Kiste einlagern. Hinsichtlich des Schädlingsbefalles kann die Cellophanierung lebensrettend für die Zigarre sein – in einer Kiste Cabanas-Suaves von 1992 fand ich vier Zigarren mit Tabakkäferbefall. Glücklicherweise waren die Zigarren cellophaniert und so konnten sich die Milben nur innerhalb des Cellophans der vier Zigarren austoben – alle anderen Zigarren blieben unversehrt.”

Die Passage werde ich auf der Wiki-Seite “Lagerung” bei Gelegenheit noch einbinden.

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Sehr vergnügliche Smokes hatte ich am diesjährigen Festival del Habano immer wieder mal mit Marc André, Heiko Poerz und ihren beiden Kumpels. Unter anderem machte ich dabei mit Marc André (Bild) aus, dass die bisher eher stiefmütterlich behandelten (aber extrem wichtigen) Cigar Wiki-Bereiche Humidor und Zigarrenlagerung mit Texten, die er für seine Referate und Publikationen verfasst, ergänzt werden.

Am Wochenende habe ich mit der Arbeit begonnen. Obwohl noch einige Aspekte fehlen und Illustrationen später eingebaut werden, finden Interessierte bereits jetzt höchst interessante und facettenreiche Informationen des international renommierten Fachmannes Marc André zu Themen wie Tischhumidor, das richtige Wasser, die passende Grösse, Luftfeutigkeit oder Temperatur für optimale Lagerung, Aged Cigars und natürlich auch zu Schimmel, Zigarrenblüte, Milben und Tabakkäfern

Die Arbeit ist nicht abgeschlossen und geht, wie für ein Wiki üblich, laufend weiter. Es konnte aber die Basis für einen weiteren, wichtigen Entwicklungsschritt in Richtung umfassende Online-Enzyklopädie für die Zigarre und anverwandte Themen getan werden.

In seiner Publikationsreihe, die er für die deutsche Ausbabe von Cigar Clan geschrieben hat, wird Marc André beruflich wie folgt charakterisiert:

“Marc André, passionierter Cigarrenraucher und leidenschaftlicher Humidorbauer, hat verschiedene Befeuchtungselektroniken entwickelt und ist bei Humidor-Spezialanwendungen in den Bereichen Automotive, Großhandel und Mode unterstützend tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Projektmanager und Berater bei der Gestaltung neuer »Rauchräume« und individueller »Rauchkonzepte« für die gehobene Gastronomie. Schließlich bietet Marc André, der in Stuttgart lebt und arbeitet, als Betreiber der Internetseite www.humidorbau.de dem Cigarrenraucher vom fertigen Humidor bis zur Individualanfertigung das komplette Sortiment zur erfolgreichen Cigarrenlagerung.”

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Die Bolívar Belicosos Fino hat im jüngsten Cigar Insider von Cigar Aficionado Online – meines Erachtens zu Recht – mit 92 Punkten ein hohes Rating erhalten. Die Redaktion begründet:

“Nearly perfect in appearance, this cigar shows a distinct core of coffee flavors that warm to walnut and leather intonations. All the flavors culminate on the long finish with a predominance of coffee throughout. (Box Date: June 2007)”

Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH

Apropos Zigarren-Magazine: Im Forum hat Enjoy auf den Artikel “WHICH CIGARS AGE BEST?” von Cigarcyclopedia.com aufmerksam gemacht und zitiert:

“Simon Chase, the marketing director of British importer Hunters & Frankau, said that he thinks lighter-bodied cigars aren’t getting enough credit for their aging potential. He notes that some of his best smokes have been aged editions of milder Havana brands such as El Rey del Mundo and H. Upmann.”

Ausführliche Informationen über Zigarren-Lagerung (Ageing) finden sich u.a. im Cigar Wiki.

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