Kubanischer Tabak

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Die Herstellung einer Zigarre, vom Tabakanbau über das Rollen bis hin zum Anbringen der Zigarrenringe, ist im Cigar Wiki detailliert beschrieben und illustriert. Für den Blog wurden die Inhalte in folgender Serie adaptiert:

(Bildquelle: Habanos S.A. / 5th AVENUE Products Trading GmbH / Intertabak AG)

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Nach 5th Avenue (s. aktuelle Ausgabe) hat auch Intertabak das neueste Cigar Journal publiziert. Die Titelgeschichte widmet sich der Edición Limitadas 2011:

“In den letzten Jahren ist das Interesse an aus­sergewöhnlichen Zigarren immer weiter ge­stiegen. Zigarren also, die nicht zum Stan­dardsortiment der Marken gehören, die ein besonderes Format aufweisen und die, auch das gerade für Sammler nicht unwichtig, nur in begrenzter Stückzahl gefertigt werden. Zu diesen Zigarren gehören auch die der Edición Limitada, die jedes Jahr von Habanos mit be­sonderer Sorgfalt aufgelegt werden. Im Jahr 2000 führte Habanos S.A. dieses Konzept ein.

Zigarren der Edición Limitada gab es seither, mit nur einer einzigen Unterbrechung, jedes Jahr. Während zu Anfang teilweise bis zu sechs Zigarren präsentiert wurden, sind es in den letzten Jahren immer drei pro Jahr gewe­sen. Sie bestechen weniger durch ihre Verpa­ckung als vielmehr durch ihre Exklusivität. Von diesen Zigarren gibt es immer nur eine begrenzte Menge. Als Formate wählt man die, die normalerweise nicht zum Sortiment ge­hören und ist bestrebt, entweder ganz beson­dere oder auch sehr beliebte Formate zu wäh­len. Die Zigarren werden aus Tabaken hergestellt, die mindestens zwei Jahre reifege­lagert wurden. Sie zeichnen sich durch ihre natürlich fermentierten, dunklen Deckblätter aus, die vom obersten Teil der Pflanze stam­men.

Über die Jahre ist dabei eine erstaun­liche Anzahl von Edición Limitadas zusam­mengekommen. Darunter gibt es einige Zigarren, die bei den Aficionados ganz beson­ders beliebt waren: beispielsweise die Cohiba Piramides aus dem Jahr 2001. Diese Zigarre überzeugte die Raucher so sehr, dass es 2006 eine Wiederauflage, ebenfalls als Edición Li­mitada, gab. Auch eine andere Zigarre von Cohiba, die Cohiba Sublimes aus dem Jahr 2004, begeisterte die Aficionados aus aller Welt. In letzter Zeit waren es vor allem die Montecristo Sublimes im Jahr 2008 und die Romeo y Julieta Duke aus dem Jahr 2009, die man als besonders erfolgreich betrachten kann.

Mitunter hatten bestimmte Edición Li­mitadas auch solchen Erfolg und waren bei den Aficionados auf der ganzen Welt so be­liebt, dass Habanos S.A. beschloss, diese For­mate ins Sortiment der Marken aufzuneh­men. Dies ist allerdings bisher sehr selten geschehen, liegt doch auch ein gewisser Wert in der begrenzten Menge der vorhandenen Produkte. Doch die Hoyo de Monterrey Epi­cure Especial im Jahr 2004 und die H. Up­mann Magnum 50 von 2005 wurden bereits integriert.

Eine der Neuheiten für dieses Jahr, die Partagás Serie D No.5, war im Jahre 2008 eine Edición Limitada und überzeugte die Raucher weltweit. Ab diesem Jahr gehört sie deshalb zum Standardsortiment der Marke Partagás. Für das Jahr 2011 hat Habanos an­lässlich des Festivals die Edición Limitada für dieses Jahr vorgestellt und jetzt sind sie ver­fügbar.

Die erste ist die Hoyo de Monterrey Short Hoyo Pyrámides, dem Format nach ei­ne „Forum“, eine Figurado mit einem 46er Ringmass und einer Länge von 135 mm. Die­se Zigarre ist insofern etwas besonders, da dieses Format bisher ausschliesslich für die Montecristo Open Regata gerollt wird. Die zweite Edición Limitada für dieses Jahr ist die Cohiba 1966, eine Cañonazo Especial mit 52er Ringmass und 166 mm Länge. Ihren Na­men verdankt diese Zigarre dem Jahr der Gründung der Marke Cohiba, wenige Jahre nach dem Sieg der Revolution, 1966. Die drit­te im Bunde ist die Ramon Allones Allones Extra, dem Format nach eine Francisco. Sie hat ein Ringmass von 44 und ist 143 mm lang. Verwendet wurde bei der Verzierung dieser Zigarre nicht der gewöhnliche Ring der Mar­ke, sondern eine historische Version dersel­ben, die seit den früheren 70er Jahren nicht mehr verwendet wird.”

Alle bisherigen Cigar Journal-Ausgaben finden sich im Cigar-Wiki-Archiv.

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Gemäss Jahreszyklus des Tabaks und Ausführungen zum Tabakanbau in Kuba wachsen die Tabakpflänzlinge, die Anfang September gekeimt haben und in speziellen Saatanlagen aufgezogen worden sind, seit einigen Tagen nun auf den Tabakfeldern in der Region Vuelta Abajo weiter.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Dass Zigarrenfertigung ein Kunsthandwerk ist, weiss man spätestens nach dem ersten Besuch einer Manufaktur. Der eigentliche Rollvorgang wird im Cigar Wiki wie folgt beschrieben:

“Die Torcedora legt vor sich zwei (manchmal drei) Blätter, die das Umblatt bilden. Danach gruppiert sie die Blätter der Einlage, biegt jedes Blatt und richtet es aus, um zu gewährleisten, dass der Rauch ohne Unterbrechung durchziehen kann. Das Blatt mit dem kräftigsten Geschmack und der langsamsten Brennbarkeit wird in die Mitte der restlichen Blätter gelegt. Danach formt die Torcedora den “Bonche” (Puppe) durch Zusammenrollen der Blätter der Einlage mit denen des Umblatt. Die “Bonches” werden etwa 30 Minuten lang gepresst, um ihnen eine Form zu geben. Nach der Vorbereitung des Deckblattes wird der “Bonche” darauf gelegt und in das Deckblatt gewickelt. Mit grossem Geschick wird das Deckblatt gedehnt, um ein einwandfreies Aussehen zu erhalten. Schließlich werden der “Gorro” (Kappe) aufgesetzt und die Zigarre mit der Guillotine auf das gewünschte Mass zugeschnitten.”

Für diese Arbeit braucht es sehr viel Gefühl; insbesondere was die Menge der verwendeten Tabake anbelangt. Zu wenig Tabak bekommt einer Havanna genau so schlecht, wie zu viel davon. Wenn es in Kuba stark regnet, verlieren die Torcedores zunehmend dieses so wichtige Gefühl für den Tabak, weil er zu feucht ist. Während längerer Regenperioden wird die Zigarrenproduktion deshalb mitunter ganz gestoppt, weil  ansonsten zu viel Ausschuss produziert würde.

(Bildquelle: Dr. Alexander Pommerenke)

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Und wie geht es weiter mit dem kubanischen Tabak nach der Ernte (s. “Kubanischer Zigarrentabak: Erntezeit” und “Zigarrentabak: Schritte nach der Ernte“)?

Bei den Blättern für Einlage und Umblatt wird die Tabakrippe im unteren Teil der Hauptader (Mittelrippe) entfernt. Gleichzeitig findet die endgültige Klassifizierung nach Größe und Eigenschaften statt. Danach werden die Blätter zwischen Bretter gelegt und “gebügelt”.


Lediglich die Blätter für Einlage und Umblatt werden einer zweiten Fermentation unterzogen, bei der die Stangen größer sind und die Zeit der Fermentation länger als bei der ersten dauert.

Nach der zweiten Fermentation werden die an der Sonne angebauten Blätter für Einlage und Umblatt in Behälter gepackt, die „pacas“ heißen, und in ein Reifungslager in Havanna gebracht, wo sie zusammen mit den verpackten Deckblättern in tercios (Ballen in Blätter der Königspalme verpackt) aufbewahrt und einem langen Alterungsprozess von bis zu drei Jahren unterzogen werden. Es ist wie bei einem guten Wein, je länger das Blatt gealtert ist, umso besser wird die Qualität.

(Textquelle: Cigar Wiki – Tabakanbau; Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Das Bild im gestrigen Beitrag (“Kubanischer Zigarrentabak: Erntezeit“) zeigt übrigens die Lufttrocknung in einer Casa de Tabaco (Trockenscheune). Im Cigar Wiki sind unter “Tabakanbau” die Schritte nach der Ernte beschrieben:

Die abgeernteten Blätter werden in die “Tabakhäuser” der Pflanzer gebracht und dort an der Luft getrocknet. Es handelt sich um eine langsame und sorgfältige Trocknung, bei der Feuchtigkeit entzogen wird und wobei das Blatt nach und nach einen goldenen Farbton annimmt. Die Blätter werden aneinandergereiht und nebeneinander an Stangen aufgehängt. Sobald die Trocknung der Blätter voranschreitet, werden die Stangen in den oberen Teil der “Tabakhäuser” verlagert.

Nach der Trocknung wird das abgetrockenete Blattgut in die Escogida (Auslese) gebracht.

In der Escogida werden die Blätter für Deckblatt, Einlage und Umblatt einer ersten natürlichen Fermentation unterzogen. Bei diesem Prozess wird der Geschmack der Einlageblätter weicher und die Farbe der Deckblätter einheitlicher. Das Verfahren wird ständig überwacht, um die gewünschten Temperatur- und Feuchtigkeitsparameter einzuhalten.

Alle Blätter müssen klassifiziert werden. Für die Deckblätter gibt es eine Klassifizierung in über 50 verschiedene Kategorien, je nach Grösse, Farbe und Textur, um sicherzustellen, dass eine Habano nur aus den besten Blättern gefertigt wird. Nach einer Ruhezeit werden die Deckblätter in Bündel gepackt, um im Anschluss daran, ähnlich wie ein sehr guten Wein, reifen zu können.

(Bilderquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Gemäss Jahreszyklus des Tabaks läuft die Tabakernte auf Kuba nun auf Hochtouren. Angeblich (s. “Kubanischer Zigarrentabak – gute Ernte 2011“) dürfen wir uns auf eine sehr gute Ernte freuen.

(Trocknung; Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Gemäss Jahreszyklus des Tabaks hat in Kuba die Erntezeit begonnen. Bernama.com schreibt von guten Aussichten in Pinar del Río, der Anbrauregion mit den besten kubanischen Tabaken:

“PINAR DEL RIO, CUBA, Dec 23 (BERNAMA-NNN- PRENSA LATINA) – Farmers in Cuba’s western province are stepping up tobacco planting for a larger crop next year. The region has an international reputation for the excellence of its tobacco and it contributes over 50 percent of the domestic production of the leafs for use in making internationally famous Cuban cigars. (…) During the current planting season the farmers of the province (140 km west of Havana) expect to plant 17,000 hectares more than in previous years. (…) The experience and stability of the labour force in the province are prerequisites for achieving high levels of quality, said Cruz.”

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Gemäss Jahreszyklus des kubanischen Tabaks wachsen die Pflänzlinge derzeit in speziellen Pflanzenschulen heran und werden zu ihrem Schutz mit Stroh zugedeckt.

Nach rund 45 Tagen erreichen die Pflänzlinge eine Höhe von etwa 13 bis 15 Zentimeter und werden umgepflanzt.

(Bilder: 5TH Avenue / Intertabak)

Weitere 18 bis 20 Tagen später wird um den Fuss der Pflanze Erde angehäuft, um die Entwicklung starker Wurzeln zu fördern (Aporque).

Und alles weitere finden Sie im Cigar Wiki.

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Laut Jahreszyklus des kubanischen Tabaks startet auf den Feldern der Anbaugebiete in Kuba nun wieder die Vorbereitung der Böden für die nächste Saat.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Die Arbeitsschritte sind auf den relevanten Einzelseiten des Cigar Wikis und im bebilderten Lexikon beschrieben.

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