Kuba

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James Suckling verkündet in seinem Blog im Beitrag “A Sad Day for Dining” Trauriges: Das private Restaurant (Paladar genannt) La Guarida hat den Betrieb eingestellt.

Ich habe mit meiner Frau, Christoph A. Puszkar von 5th AVENUE, Ricci und anderen wunderbare Abende dort verbracht. Das “La Guarida” galt als bestes Restaurant Havannas und wurde in den aus dem preisgekrönten Film “Fresa y chocolate” bekannten Räumlichkeiten geführt. Als Grund für die Schliessung nennt Suckling die schwierigen wirtschaftlichen Umstände:

“It was just too difficult to keep La Guarida going,” said Enrique Nunez, the owner of the third floor restaurant in Central Havana on Calle Concordia. “It didn’t make sense anymore.”

Hier finden sich Bilder zum geschlossenen Juwel.

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Kuba-Reise: Genuss und Charity

Nach dem Hinweis auf das “Programm Festival del Habano XII“, das viele Aficionadas und Aficionados als Gelegenheit zu einer Kuba-Reise nehmen, mache ich gerne auch auf das Angebot von Zunzún aufmerksam. Der Verein ist auf Entwicklungsprojekte zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher in Kuba spezialisiert und organisiert gelegentlich auch sehr interessante Reisen nach Kuba. Ich kenne einige der Zunzún-Macher und kann sowohl Spenden als auch die Reise nach bestem Wissen und Gewissen empfehlen. Die Organisatoren schreiben zum Angebot:

“Sie möchten die Perle der Antillen gerne einmal ganz anders erleben? Ihnen schwebt vor, Schönes mit Sinnvollem zu verbinden? Dann packen Sie jetzt die Chance und kommen Sie mit Zunzún auf eine einzigartige Reise, auf der Sie das eigene und faszinierende “Cuba Real” erleben!”

Habana-Malecon

(Bildquelle: Zunzún)

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iPhone-Test …

… mit dem Bild einer im Februar 2009 nicht wirklich stark ausgelasteten Schule für Torcedoras und Torcedores in Havanna und dem unbeirrt stahlenden José Martí im Hintergrund. Die Test-Übermittlung via Mobile Phone hat geklappt, das Bild lasse ich stehen.

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Ich habe die Reuters-Meldung über die Aussage des staatlichen kubanischen Statistikamtes zur Reduktion der Tabakanbaufläche um 30 Prozent zitiert (“Kuba reduziert Tabakanbauflächen um 30%“), dann auf die damit verbundenen Produktivitätsfortschritte aufmerksam gemacht (“Minus Tabakanbaufläche – plus Produktivität“) und gestern schliesslich die Aussage der kubanische Tacuba vermeldet, dass die Zigarrenproduktion nicht beeinträchtig werde (“Kuba: Zigarrenproduktion erfüllt Ziele“). Der aktuell in Kuba weilende James Suckling von Cigar Aficionado Online gibt der Sache in seinem Blogbeitrag “The Fact of the Matter“) nun einen neuen Kick und schreibt, dass die Reuters-Meldung auf der Insel nicht gut aufgenommen worden sei und die Tabakproduktion von der Reduktion nicht betroffen sei:

“Added Ana Lopez, head of marketing for Habanos S.A., the global distribution and marketing organization for Cuban cigars: “Cigars only represent about 3 percent of the total tobacco crop on the island. The reduction in the tobacco harvest this year shouldn’t affect cigars.”

Ausserdem werde auch über das angebliche Verkaufsminus von weltweit 15 Prozent im aktuellen Jahr nicht (gerne) gesprochen, was Suckling angesichts der aufgenscheinlich schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen etwas erstaunt. Neben anderen interessanten Aspekten schreibt er, dass laut verschiedenen Händlern die Verkäufe auf der Insel selber um 40 bis 50 Prozent eingebrochen seien. Dies, weil der Tourismus unter den Folgen der Weltwirtschaftskrise stark leide, respektive derzeit vor allem Rucksacktouristen nach Kuba reisen würden. Fakten, die James Suckling u.a. dazu verholfen haben, eine Kiste der neuen Cohiba Siglo VI Gran Reserva für $756 kaufen zu können. Wie im Beitrag “Cohiba Siglo VI Gran Reserva im Anflug” geschrieben, wird die 15er Kiste in der Schweiz voraussichtlich CHF 1650.- kosten.

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Cuba: Cigar Production Unchanged“, titelt CigarCyclopedia.com, knüpft an das Posting “Minus Tabakanbaufläche – plus Produktivität” von gestern an und schreibt (auf Deutsch übersetzt und zusammengefasst):

Der Vizepräsident des staatlichen Tabakkonzerns Tacuba, Osvaldo Encarnacion, verneint gegenüber der deutschen Depeschenagentur (DPA) einen negativen Impakt der 30prozentigen Senkung der Tabakanbaufläche auf die Zigarrenproduktion. Die Tabakbauern würden ihre Anbauziele in den Jahren 2009 und 2010 erreichen, auch wenn weniger Fläche zur Verfügung stünden. Das nationale Statistikamt hatte jüngst eine Reduktion von auf 22’500 Tonnen Tabak von 25’300 Tonnen während der letzten Ernte und 16 Prozent weniger als die ursprünglich angepeilten 26’800 Tonnen kommuniziert (s. “Kuba reduziert Tabakanbauflächen um 30%“).

Encarnacion hielt gegenüber der DPA weiter fest, dass es keinen Einbruch der Zigarren- und Zigarettenproduktion in Kuba geben werde. Laut CigarCyclopedia.com macht diese Aussage Sinn, da die Ernten 2009 und 2010 aufgrund der verschiedenen Verarbeitungsschritte wie Trocknung, Fermentierung oder Lagerung ja nicht sofort in den Manufakturen verwendet würden. Was die weitere Zukunft anbelangt, werde sich zeigen, ob nicht doch weniger Tabak zur Verfügung stehen würde.

Encarnacion begründete den Flächenabbau mit den Auswirkungen der Finanzkrise. 2008 seien 3 Prozent wengier Havannas verkauft werden. Für 2009 wird mit einem Minus von 15 Prozent gerechnet.

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Eben hat mir ein Leser eine Anmerkung zum Beitrag “Kuba reduziert Tabakanbauflächen um 30%” gemailt (Mailen scheint beliebter als Kommentieren sein ;-) . Zurück zum Thema. Er hielt fast, dass die Reduktion der Anbaufläche um 30 Prozent von 70’000 auf 49’000 Morgen Land eine Reduktion von lediglich 26’800 auf 22’500 Tonnen Tabak gegenüberstehe, was einem Minus von 16 Prozent entspreche. 16 Prozent weniger Tabak bei 30 Prozent kleinerer Anbaufläche komme einer Produktivitätssteigerung von 0,38 auf 0,46 Tonnen Tabak/Morgen Land (plus 21%) gleich.

Nun, die erwartete Tabakmenge von 22’500 könnte sich ja auch auf die Ernte 2009 beziehen; das kommt aus dem Reuters-Artikel nicht klar raus. Item: Die NZZ hat letzten Samstag in einem online nicht frei zugänglichen Artikel diese Thematik ebenfalls kurz angeschnitten und Produktivitätssteigerung im Zusammenhang mit folgenden Zahlen ebenfalls erwähnt:

“Die Anbaufläche wird von ursprünglich anvisierten 28 200 auf 19 800 Hektaren reduziert, das Produktionsziel von 26 800 auf 22 500 Tonnen (was eine keineswegs selbstverständliche Produktivitätssteigerung voraussetzt). 2008 waren auf 23 000 Hektaren 21 500 Tonnen Tabak geerntet worden, 2004 noch 31 700 Tonnen.”

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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Reuters schreibt unter “Cuba slashes tobacco acreage amid flagging demand” über eine rund 30prozentige Reduktion der Tabakanbauflächen in Kuba und beruft sich dabei auf Angaben der offiziellen kubanischen Statistikbehörde. Hauptgründe, sie liegen auf der Hand, sind die wirtschaftlichen Rahmenbedinungen und die Auswirkungen der Rauchverbote:

“Demand for Cuba’s cigars fell 3 percent in 2008 and earlier was reported down 15 percent in 2009 because of the recession and the smoking bans adopted in a growing number of places as a public health measure.”

Laut der Statistikbehörde wurde die Anbaufläche von 70’000 auf 49’000 Morgen Land reduziert. Die kommende Ernte wird auf 22’500 Tonnen kubanischen Tabaks geschätzt; ursprünglich waren 26’800 Tonnen geplant.

Laut Reuters arbeiten derzeit auch die Manufakturen deutlich unter den Kapazitätsgrenzen.

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Die Hintergründe: “Eine Million Kubaner bei Juanes-Konzert“, Spiegel Online.

Das Video: Juanes en La Habana, el ensayo, YouTube.

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Ein wunderbarer Artikel von Spiegel Online “Paradies der Gangster” gerne mit folgendem Auszug zitiert:

“Al Capone war einer der ersten US-Mafiosi, den lukrative Geschäfte mit Schwarzbrennerei und Prostitution nach Kuba lockten. Später taten es ihm andere nach, wie Salvatore Lucania alias Lucky Luciano, “der Pate der Paten”, dessen Foto ein paar Meter weiter hängt. Er setzte vor allem auf Glücksspiel, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf Kuba nur so boomte.

Den Weg von Italien nach Kuba hatte ihm sein Freund Meyer Lansky bereitet, als er 1934 die karibische Insel besuchte, um sich mit dem Militär und späteren Diktator Fulgencio Batista zu treffen. Bei seiner Rückkehr hatte Meyer Lansky ein großzügiges Geschenk im Gepäck: die Konzession über das Casino des Hotels Nacional, das später Lucky Luciano leiten sollte.

Mafia-Kongress im Nacional

Schon damals war das Nacional nicht irgendein Hotel. Hoch auf einem Hügel über dem Malecón gelegen, zog es von jeher die High Society des In- und Auslands an. “Als das Nacional 1930 eröffnet wurde”, sagt Estela Rivas Vázquez, “hatten die Klatschkolumnisten der Stadt tagelang zu tun.” Die ehemalige Professorin an der Universität von Havanna ist nun Historikerin des Nacional und führt mehrmals in der Woche Gäste auf eigenen “Geschichtstouren” durch das Fünf-Sterne-Haus.”

Ich liebe das Hotel Nacional de Cuba – nirgends rauchen sich Zigarren so herrlich, wie in dessen Garten; was ja in diesem Blog einige Male schon erwähnt wurde.

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Der Beitrag “Havanna-Fälscher-Einblick” zeigt die Vorgehensweise und Motivation kubanischer Zigarrenfälscher. Der Export dieser Produkte – mehrheitlich scheusslicher Qualität und nicht selten Quelle von  späterem Tabakkäferbefall in den heimischen Humidoren – konnten von Touristen bisher relativ einfach exportiert werden. Die kubanischen Behörden schieben dem nun aber einen Riegel vor. Neu dürfen bis maximal 20 Zigarren ohne Dokumentation und bis 50 Zigarren in geschlossenen Originalkisten mit Hologramm und Verkaufsbeleg ausgeführt werden.

Für Spanisch Sprechende der Wortlaut der Agenturmeldung:

“Cuba resolvió  reducir de 50 a 20 la cantidad de puros que los turistas pueden sacar de la isla sin que estén etiquetados o presentando facturas de venta en lugares oficiales.

“Los viajeros a su salida del país están obligados a declarar verbalmente todo el tabaco torcido (puros) que lleven consigo”, expresó la resolución 323/09 publicada en la edición de Internet de la Gaceta Oficial de la Aduana y por la cual se ajustaron las normas para los vacacionista.

Se podrán llevar “hasta 20 unidades tabaco torcido suelto” sin necesidad de presentar documentación alguna y “hasta 50″ si están en envases cerrados y sellados con el holograma oficial. Weiterlesen »

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