Kuba

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… titelt NZZ Online und schreibt:

“(…) Die kubanische Führung veröffentlichte am Mittwoch genaue Vorgaben für die «Übertragung des Besitzes von Fahrzeugen durch Kauf, Verkauf oder Spende zwischen Kubanern, die auf der Insel leben, und Ausländern, die in Kuba leben.» Der Kauf importierter Neuwagen bleibt aber denjenigen vorbehalten, die mit Dollars oder dem an den Dollar gebundenen Peso Convertible bezahlen und für den Staat arbeiten.

Bisher durften Kubaner nur Autos kaufen oder verkaufen, die vor der Revolution 1959 gebaut worden waren (…). Mit den neuen Regeln werden Zehntausende von Autos sowjetischer Bauart handelbar, die vor 1990 erworben wurden. Zum Verkauf stehen dürften bald auch Autos, die etwa Künstler, Sportler oder im Ausland arbeitende Ärzte mit in ihre Heimat bringen durften. (…)”

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

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… titelt Spiegel Online und schreibt:

“(…) Kuba beschreitet endgültig den Weg der Reformen, um die angeschlagene Wirtschaft vor dem Ruin zu retten. Die 600 Delegierten der Nationalversammlung, des Parlaments von Kuba, stimmten am Montag den Leitlinien der neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik zu. (…) Die offiziell sogenannte “Aktualisierung” sieht vor allem vor, in den kommenden Jahren über eine Million unproduktive Stellen in den ebenfalls unproduktiven staatlichen Unternehmen zu streichen. Die entlassenen Angestellten sollen in einer neuentstehenden Privatwirtschaft ihr Auskommen finden.”

Desweitern sollen mittels weiterer Massnahmen private ausländische Investoren für den Tourismusbereich gewonnen werden.

Offensichtlich ist auch in Sachen Aufhebung der Reisebeschränkungen Bewegung ins System gekommen:

“(…) Die meisten im Ausland lebenden Kubaner seien wegen wirtschaftlicher Gründe ausgewandert, sagte Castro. “Fast alle haben die Liebe für ihre Familie und ihre Heimat bewahrt und zeigen sich solidarisch mit ihren Landsleuten.” Der Abbau der Reisebeschränkungen sei ein “Beitrag zur Verstärkung der Verbindungen der Nation mit der Gemeinde der Ausgewanderten”, sagte Castro.”

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Das Cigar Wiki wurde um die Seite “Casas Particulares” und in diesem Zusammenhang auch um Informationen zur “Casa de la amistad Carlos Almeida” ergänzt. Die Casa Particular (Privatunterkunft) von Señor Almeida sei für Aficionadas und Aficionados nämlich ganz besonders empfohlen. Die Gründe hierfür hat Christoph A. Puszkar, Marketingleiter von 5TH Avenue, in seinen Festivalnotizen auf den Punkt gebracht:

“Danach folgt ein Treffen mit einem alten Freund, Señor Carlos Almeida. Er führt eine der interessantesten Casas Partciulares in Havanna und vermietet Zimmer an Touristen. Mit dieser Beschreibung wäre dem überaus charismatischen 63jährigen Herrn mit den aussergewöhnlich blauen Augen aber nicht genügend Rechnung getan. Er betreibt sein Vermietungsgeschäft im Sinne der „Ehrung der Havanna-Zigarre“. Selbstredend, dass vor allem Aficionadas und Aficionados bei ihm mieten. Doch nicht nur das: Sitzt man in seinem Garten, zwischen Papageien, Singvögeln, Pfauen, Schildkröten und Eichhörnchen, kann es durchaus passieren, dass Grössen aus der Zigarrenbranche oder auch bekannte Künstler auf einen Schwatz, Rum und Smoke hereintrudeln. Carlos Almeida raucht seit er neun Jahre alt ist Zigarren, hat viele bedeutsame Stellungen in der Branche inne gehabt und kennt ohne jede Übertreibung Alle und Jeden. Als er im Jahr 1992 seine Casa Particular eröffnet hatte, war übrigens Heinrich Villiger einer seiner ersten Gäste.”

(Señor Carlos Almeida; Bildquelle: Dr. Heinz G. Steltzer)

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… titelt NZZ Online und schreibt:

“Die im Land ohnehin äusserst populäre Guayabera, ein weit geschnittenes traditionelles Hemd aus Baumwolle oder Leinen, das mit offenem Kragen und über die Hose fallend getragen wird, ist in der langärmligen Variante auf Kuba zum amtlichen Kleidungsstück erhoben worden. Gemäss einem Regierungserlass ist sie von Staatsvertretern bei offiziellen Anlässen zu tragen.”

Und insbesondere Festival del Habano-Besucher können folgenden Nachsatz mit Sicherheit bestätigen:

“Und praktisch ebenfalls, denn in den vier Taschen auf Brust- und Hüfthöhe lässt sich allerlei unterbringen, ortsgerecht nicht zuletzt ein guter Vorrat an Zigarren.”

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Kuba hält derzeit die Newsagenturen ordentlich auf Trab. Nach den revolutionär anmutenden Aussagen von Fidel Castro zum angeblichen Scheitern des kubanischen Systems (“Castro stellt die System-Frage”, …), der prompten Korrektur (“Fidel Castro: «Ich meinte genau das Gegenteil»“) und diversen Interpretationsversuchen (z.B. “Fidel Castro als literarische Figur“) folgt heute die Ankündigung auf die bevorstehende Massenentlassung staatlicher Angestellter (“Castro-Regierung will 500.000 Beschäftigte entlassen“) zwecks Stärkung der Planwirtschaft.

Fortsetzung folgt. Kein Zweifel.

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… titelt Spiegel Online und schreibt:

“Der Máximo Lider ist genesen und zeigt sich erstaunlich selbstkritisch: Fidel Castro soll erstmals zugegeben haben, dass das sozialistische Wirtschaftssystem in Kuba gescheitert ist. “Das kubanische Modell funktioniert selbst bei uns nicht mehr”, zitiert ihn ein US-Blog.”

News, die derzeit um die Welt gehen und deren allfällige Substanz sich relativ schnell herausstellen dürfte.

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Cuba cuts cigar output as demand runs out of puff“, titelt Financial Times in einem nicht frei zugänglichen Artikel und führt aus, dass die Produktion in der führenden Tabakanbauregion Kubas, Pinar del Rió, gegenüber 2009 um rund 14 Prozent reduziert worden sei. Hauptgrund sei eine Nachfrageschwäche im Zuge der wirtschaftlichen Turbulenzen.

Die Anbaufläche insgesamt sei um 30 Prozent reduziert worden und der Umsatz mit dem Export von Havanna-Zigarren sei von $ 243 Millionen im Jahr 2008 auf $ 218 Millionen 2009 gefallen.

Frühere Beiträge zum Thema:

(Bildquelle: Cigar Wiki (Tabakanbau), 5TH Avenue)

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James Suckling verkündet in seinem Blog im Beitrag “A Sad Day for Dining” Trauriges: Das private Restaurant (Paladar genannt) La Guarida hat den Betrieb eingestellt.

Ich habe mit meiner Frau, Christoph A. Puszkar von 5th AVENUE, Ricci und anderen wunderbare Abende dort verbracht. Das “La Guarida” galt als bestes Restaurant Havannas und wurde in den aus dem preisgekrönten Film “Fresa y chocolate” bekannten Räumlichkeiten geführt. Als Grund für die Schliessung nennt Suckling die schwierigen wirtschaftlichen Umstände:

“It was just too difficult to keep La Guarida going,” said Enrique Nunez, the owner of the third floor restaurant in Central Havana on Calle Concordia. “It didn’t make sense anymore.”

Hier finden sich Bilder zum geschlossenen Juwel.

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Kuba-Reise: Genuss und Charity

Nach dem Hinweis auf das “Programm Festival del Habano XII“, das viele Aficionadas und Aficionados als Gelegenheit zu einer Kuba-Reise nehmen, mache ich gerne auch auf das Angebot von Zunzún aufmerksam. Der Verein ist auf Entwicklungsprojekte zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher in Kuba spezialisiert und organisiert gelegentlich auch sehr interessante Reisen nach Kuba. Ich kenne einige der Zunzún-Macher und kann sowohl Spenden als auch die Reise nach bestem Wissen und Gewissen empfehlen. Die Organisatoren schreiben zum Angebot:

“Sie möchten die Perle der Antillen gerne einmal ganz anders erleben? Ihnen schwebt vor, Schönes mit Sinnvollem zu verbinden? Dann packen Sie jetzt die Chance und kommen Sie mit Zunzún auf eine einzigartige Reise, auf der Sie das eigene und faszinierende “Cuba Real” erleben!”

Habana-Malecon

(Bildquelle: Zunzún)

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iPhone-Test …

… mit dem Bild einer im Februar 2009 nicht wirklich stark ausgelasteten Schule für Torcedoras und Torcedores in Havanna und dem unbeirrt stahlenden José Martí im Hintergrund. Die Test-Übermittlung via Mobile Phone hat geklappt, das Bild lasse ich stehen.

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