Kuba

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Mit etwas Verspätung mache ich sehr gerne auf das Festival del Habano 2013 aufmerksam. Die Teilnahme kann ich Aficionadas und Aficionados besten Wissens und Gewissens empfehlen. Deutschlands Exklusiv-Importeur 5th Avenue hat das Programm aufgelegt, nimmt Anmeldungen entgegen und schreibt zum Festival:

“Vom 26. Februar bis 2. März 2013 versammeln sich nun bereits zum fünfzehnten Mal für eine Woche mehr als 1000 Aficionados aus aller Welt in Havanna. Und alles dreht sich dann wieder nur um eines – die Habanos. Mit besonderer Spannung warten die Gäste natürlich auf die Produktneuheiten, die dann im Laufe des Jahres weltweit auf den Markt kommen. 2013 widmet man sich ganz besonders der Marke Montecristo, die es seit 1935 gibt und die damit zwar zu den jüngeren gehört, dennoch aber eine der bekanntesten und beliebtesten Marken überhaupt ist. Auf der traditionellen Welcome-Night am Dienstagabend werden gleich zwei neue Formate dieser Marke eingeführt. Ort der Veranstaltung ist die historische Hafenfestung „El Morro“.

Am Mittwoch geht es zur Besichtigung der Plantagen in Pinar del Rio, in der Anbauregion Vuelta Abajo im Westen Cubas. Sie gilt als Heimat des Tabaks, der zum besten der Welt zählt. Ende Februar hat man hier Gelegenheit, die bereits schon fast bis zur vollen Größe gewachsenen Tabakpflanzen auf den Plantagen zu sehen. Die ersten Blätter hängen dann bereits goldbraun leuchtend zur Trocknung in den Holzschuppen.

Am Donnerstag wird die Internationale Habanos-Messe eröffnet. Sie bietet ein abwechslungsreiches Seminarprogramm mit erstklassigen Referenten wie dem Imperial-Direktor Fernando Dominguez oder dem international renommierten Habanos-Fachmann Simon Chase, sowie Degustationen von Cigarren und dazu passenden Speisen und Getränken. Unter der Anleitung von Spitzentorcedores können sich die Besucher außerdem in der Kunst des Cigarrenrollens üben. Wer möchte, kann sich außerdem darin üben, Cigarren „blind“ an ihrem Geschmack und ihrem Format zu erkennen.

Am Donnerstagabend werden bei der „Noche de Vegueros“ die drei neuen Formate vorgestellt, aus denen diese Marke künftig bestehen wird. Die vollständig überarbeitete Marke wird hier der Weltöffentlichkeit erstmals präsentiert.

Am Freitag steht dann die Besichtigung der Cigarrenmanufakturen Partagás und H.Upmann auf dem Programm. In diesen Fabriken entstehen die wichtigsten neuen Formate, die auf dem Festival vorgestellt werden.

Höhepunkt des Festivals ist, wie in jedem Jahr seit dem Bestehen des Festivals, die feierliche Abschlussgala, diesmal jedoch am Samstagabend. Hier wird die Partagás Lusitania Gran Reserva im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, eine Cigarre, die aus speziell ausgewählten und reifegelagerten Tabaken der Ernte des Jahres 2007 gefertigt wurde. Mit Spannung erwartet wird jedes Jahr auch die Auszeichnung der Preisträger zum „Hombre del Habano“. Den Abschluss des Abends, dessen künstlerische Gestaltung in den Händen hervorragender cubanischer Musiker, Tänzer und Sänger liegt, bildet die Versteigerung ganz besonderer Humidore, die eigens für diesen Anlass gefertigt werden. Der Erlös dieser Versteigerung kommt wie immer dem cubanischen Gesundheitswesen zugute.

Anmeldungen zum Festival sind ab sofort bei 5THAvenue möglich. Detaillierte Informationen, auch zur empfohlenen Flugverbindung und der Unterkunft im traditionsreichen Hotel Nacional, finden sie unter www.5thavenue.de.

Siehe auch folgende Wiki-Seiten:

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…. titelt T-Online und schreibt:

“(…) Eine Reihe staatlicher Restaurants in Havannas pittoresker Innenstadt mit Häusern und Palästen aus der Kolonialzeit hat kürzlich ohne viel Trara das Rauchverbot umgesetzt, das es auf dem Papier eigentlich schon seit sieben Jahren gibt. Von den Kubanern wird es jedoch weitgehend ignoriert. Ähnlich wie fast überall auf der Welt soll das Rauchverbot in der Gastronomie die Gesundheit der Beschäftigten und Gäste schonen. In Kuba erzürnt die Durchsetzung des Verbots die Touristen, die das Recht, sich auch drinnen eine anzustecken, zum tropischen Charme der Insel zählen. (…)

Aber:

“(…) Die Manager des Conde de Villanueva sagen, dass der elegante Rauchsalon des Hotels erhalten bleibt. Aber die neun Restaurants der staatlichen Habaguanex-Tourismusbehörde in Havannas Altstadt setzen seit Jahresbeginn das Rauchverbot um, weitere werden nach den Worten der Sprecherin von Habaguanex folgen. Das Verbot betrifft auch nur geschlossene Räume, in denen gegessen wird. Draußen auf den Terrassen darf weiter geraucht werden. Und niemand spricht über ein Rauchverbot in Bars oder Clubs. Nicht einmal die privaten Restaurants – die “paladares” – wollen sich anschließen. (…)”.

Fazit: Der Titel greift sehr viel weiter als die Realität es tut.

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“Kurs auf Kuba”

… titelt NZZ Online und schreibt:

“Immer mehr private Händler bieten Ess- und Trinkwaren an. Das Angebot an privaten Zimmern wächst und wächst. Nicht nur in Städten wie Havanna und Santiago de Cuba, sondern auch in ländlichen Gebieten. (…)”

Eine dieser privaten Unterkünfte, Casas Particulares genannt, habe ich im Cigar Wiki beschrieben. Die Casa de la amistad Carlos Almeida ist insbesondere für spanischkundige Aficionados sehr zu empfehlen.

(Señor Carlos Almeida; Bildquelle: Dr. Heinz G. Steltzer)

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… titelt NZZ Online und schreibt:

“(…) Die kubanische Führung veröffentlichte am Mittwoch genaue Vorgaben für die «Übertragung des Besitzes von Fahrzeugen durch Kauf, Verkauf oder Spende zwischen Kubanern, die auf der Insel leben, und Ausländern, die in Kuba leben.» Der Kauf importierter Neuwagen bleibt aber denjenigen vorbehalten, die mit Dollars oder dem an den Dollar gebundenen Peso Convertible bezahlen und für den Staat arbeiten.

Bisher durften Kubaner nur Autos kaufen oder verkaufen, die vor der Revolution 1959 gebaut worden waren (…). Mit den neuen Regeln werden Zehntausende von Autos sowjetischer Bauart handelbar, die vor 1990 erworben wurden. Zum Verkauf stehen dürften bald auch Autos, die etwa Künstler, Sportler oder im Ausland arbeitende Ärzte mit in ihre Heimat bringen durften. (…)”

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

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… titelt Spiegel Online und schreibt:

“(…) Kuba beschreitet endgültig den Weg der Reformen, um die angeschlagene Wirtschaft vor dem Ruin zu retten. Die 600 Delegierten der Nationalversammlung, des Parlaments von Kuba, stimmten am Montag den Leitlinien der neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik zu. (…) Die offiziell sogenannte “Aktualisierung” sieht vor allem vor, in den kommenden Jahren über eine Million unproduktive Stellen in den ebenfalls unproduktiven staatlichen Unternehmen zu streichen. Die entlassenen Angestellten sollen in einer neuentstehenden Privatwirtschaft ihr Auskommen finden.”

Desweitern sollen mittels weiterer Massnahmen private ausländische Investoren für den Tourismusbereich gewonnen werden.

Offensichtlich ist auch in Sachen Aufhebung der Reisebeschränkungen Bewegung ins System gekommen:

“(…) Die meisten im Ausland lebenden Kubaner seien wegen wirtschaftlicher Gründe ausgewandert, sagte Castro. “Fast alle haben die Liebe für ihre Familie und ihre Heimat bewahrt und zeigen sich solidarisch mit ihren Landsleuten.” Der Abbau der Reisebeschränkungen sei ein “Beitrag zur Verstärkung der Verbindungen der Nation mit der Gemeinde der Ausgewanderten”, sagte Castro.”

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Das Cigar Wiki wurde um die Seite “Casas Particulares” und in diesem Zusammenhang auch um Informationen zur “Casa de la amistad Carlos Almeida” ergänzt. Die Casa Particular (Privatunterkunft) von Señor Almeida sei für Aficionadas und Aficionados nämlich ganz besonders empfohlen. Die Gründe hierfür hat Christoph A. Puszkar, Marketingleiter von 5TH Avenue, in seinen Festivalnotizen auf den Punkt gebracht:

“Danach folgt ein Treffen mit einem alten Freund, Señor Carlos Almeida. Er führt eine der interessantesten Casas Partciulares in Havanna und vermietet Zimmer an Touristen. Mit dieser Beschreibung wäre dem überaus charismatischen 63jährigen Herrn mit den aussergewöhnlich blauen Augen aber nicht genügend Rechnung getan. Er betreibt sein Vermietungsgeschäft im Sinne der „Ehrung der Havanna-Zigarre“. Selbstredend, dass vor allem Aficionadas und Aficionados bei ihm mieten. Doch nicht nur das: Sitzt man in seinem Garten, zwischen Papageien, Singvögeln, Pfauen, Schildkröten und Eichhörnchen, kann es durchaus passieren, dass Grössen aus der Zigarrenbranche oder auch bekannte Künstler auf einen Schwatz, Rum und Smoke hereintrudeln. Carlos Almeida raucht seit er neun Jahre alt ist Zigarren, hat viele bedeutsame Stellungen in der Branche inne gehabt und kennt ohne jede Übertreibung Alle und Jeden. Als er im Jahr 1992 seine Casa Particular eröffnet hatte, war übrigens Heinrich Villiger einer seiner ersten Gäste.”

(Señor Carlos Almeida; Bildquelle: Dr. Heinz G. Steltzer)

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… titelt NZZ Online und schreibt:

“Die im Land ohnehin äusserst populäre Guayabera, ein weit geschnittenes traditionelles Hemd aus Baumwolle oder Leinen, das mit offenem Kragen und über die Hose fallend getragen wird, ist in der langärmligen Variante auf Kuba zum amtlichen Kleidungsstück erhoben worden. Gemäss einem Regierungserlass ist sie von Staatsvertretern bei offiziellen Anlässen zu tragen.”

Und insbesondere Festival del Habano-Besucher können folgenden Nachsatz mit Sicherheit bestätigen:

“Und praktisch ebenfalls, denn in den vier Taschen auf Brust- und Hüfthöhe lässt sich allerlei unterbringen, ortsgerecht nicht zuletzt ein guter Vorrat an Zigarren.”

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Kuba hält derzeit die Newsagenturen ordentlich auf Trab. Nach den revolutionär anmutenden Aussagen von Fidel Castro zum angeblichen Scheitern des kubanischen Systems (“Castro stellt die System-Frage”, …), der prompten Korrektur (“Fidel Castro: «Ich meinte genau das Gegenteil»“) und diversen Interpretationsversuchen (z.B. “Fidel Castro als literarische Figur“) folgt heute die Ankündigung auf die bevorstehende Massenentlassung staatlicher Angestellter (“Castro-Regierung will 500.000 Beschäftigte entlassen“) zwecks Stärkung der Planwirtschaft.

Fortsetzung folgt. Kein Zweifel.

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… titelt Spiegel Online und schreibt:

“Der Máximo Lider ist genesen und zeigt sich erstaunlich selbstkritisch: Fidel Castro soll erstmals zugegeben haben, dass das sozialistische Wirtschaftssystem in Kuba gescheitert ist. “Das kubanische Modell funktioniert selbst bei uns nicht mehr”, zitiert ihn ein US-Blog.”

News, die derzeit um die Welt gehen und deren allfällige Substanz sich relativ schnell herausstellen dürfte.

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Cuba cuts cigar output as demand runs out of puff“, titelt Financial Times in einem nicht frei zugänglichen Artikel und führt aus, dass die Produktion in der führenden Tabakanbauregion Kubas, Pinar del Rió, gegenüber 2009 um rund 14 Prozent reduziert worden sei. Hauptgrund sei eine Nachfrageschwäche im Zuge der wirtschaftlichen Turbulenzen.

Die Anbaufläche insgesamt sei um 30 Prozent reduziert worden und der Umsatz mit dem Export von Havanna-Zigarren sei von $ 243 Millionen im Jahr 2008 auf $ 218 Millionen 2009 gefallen.

Frühere Beiträge zum Thema:

(Bildquelle: Cigar Wiki (Tabakanbau), 5TH Avenue)

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