Humidor

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In der Schweiz wurde gestern der bisherige Lotto-Rekordgewinn von knapp 36 Millionen Franken von einer Einzelperson geknackt. Falls es sich um einen zigarrenrauchenden Glückspilz mit Affinität zu luxuriösen Autos handelt, seien ihm oder ihr zum Beispiel ein Maybach oder eine Mercedes Benz S-Klasse empfohlen. Für diese baut Marc André (s. auch “Dellos Stone Humidor (€ 200′000)” oder die Wiki-Seiten “Humidor” und “Zigarrenlagerung“) nämlich den unten abgebildeten Serien-Humidor ein. Ein Hydrocase sorgt für optimale Feuchtigkeit. Im unteren Fach befindet sich ein Kästchen für vier Zigarren und oben liegt ein 25 Milimeter starkes Zigarrenbrett für drei grosse (max. Double Coronas) und zwei kleinere (max. Robustos) Vitolas. Das Kästchen reagiert auf leichten Druck und klappt gedämpft hoch. Für eine kleinere Spritztour sollte diese Serienausstattung reichen ;-)

Marc André-Humidore gibt es für Haus, Gastronomie und für weitere Automarken in verschiedenen Variationen.

(Bild: Der Humidor)

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- English text below -

Apropos Humidore. Dass Marc André, der Verfasser der Wiki-Seiten über Humidore und Zigarrenlagerung, ein international renommierter Crack ist und u.a. auch Humidore in Luxusautos wie den Maybach einpasst, ist mittlerweile genauso bekannt wie die Tatsache, dass er Meisterstücke auch für kleinere Budets baut.

Was das Luxussegment anbelangt, sind die “Dellos Stone Humidors” die Spitzenprodukte. Die Steinhumidore mit Gas- und Hydrauliktechnologie werden je nach Kundenwünschen aus verschiedenen Materialien und mit verschiedenen Designs (z.B. auch mit Logos oder Familienwappen) gefertigt. Gemeinsam sind allen Ausführungen folgende Details:

  • Korpus aus Naturstein, Shellstones oder Halbedelsteinplatten
  • 55 x 40 x 22 cm, 50 bis 70 kg
  • von Gasdruck unterstützte Deckelöffnung mit hydraulischer Endlagendämpfung, elektronisch gesteuerte Präzisionsbefeuchtung mit Selbstüberwachung und differenzierten Alarmsignalen
  • wartungsfreier Verkeimungsschutz des Wasserspeichers
  • automatisch gesteuerte, indirekte Beleuchtung der Zigarren bei Deckelöffnung
  • Deckelspiegel und Tablarböden aus 24 Karat vergoldetem oder verchromten Stahl
  • Tabletts mit frei verstellbaren magnetischen Trennbrettern
  • Kapazität bis ca. 200 Zigarren
  • Auskleidung aus massivem Kuba-Mahagoni mit austauschbaren Aromastäben aus massiver Spanischer Zeder zur individuell regelbaren Aromenabgabe in den Humidor.
  • Preis, je nach Ausführung, zwischen € 40′0000 – 240′000

Für den unten abgebildeten Humidor wurden 54 Kilogramm Fluorit verwendet.

(Bildquelle: Marc André)

Technical details

  • Corpus made of one single stone (Natural Stone, Onyx), marble stone coated with mussel shells (Shellstone) or solid semi-precious stone plates (Semiprecious stone)
  • 55 x 40 x 22 cm, 50 – 70 kg
  • Gas pressure assisted lid opening with hydraulic closing damping
  • Electronically controlled high-precision humidification (power supply independent) with auto-control and differentiated alert signalisation
  • Maintenance-free water reservoir germinal protection
  • Automatically controlled indirect lighting when humidor is opened
  • Lid mirror and case bottom plated  in 24 carat gold or finished with chrome steel
  • Removable trays with freely adjustable magnetic divider
  • Storage capacity up to 200 cigars
  • The lining is made of solid Cuban mahogany with replaceable Spanish cedar aroma bars in order to regulate the aroma intensity inside the humidor
  • € 40′000 – 240′000 (depending on materials)

Contact: Marc André

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Bei allem Respekt für sämtliche User-Anfragen, die ich nach bestem Wissen und Gewissen gerne beantworte:  Gelegentlich würde sich ein klein wenig Aufwand (z.B. Suchfenster auf den Sites verwenden) vor dem Verfassen einer Mail lohnen. Was die im Titel erwähnte Anfrage betrifft, habe ich über Humidore sowohl im Blog (s. Suchergebnisse) geschrieben, als auch auf die sehr detaillierten Wiki-Seiten über Humidore und Zigarrenlagerung, verfasst von Humidor-Crack Marc André, aufmerksam gemacht.

Wobei solcherlei Anfragen zweifelsohne zu Gute zu halten ist, dass sie Gelegenheit geben, mal wieder auf allgemein interessante Inhalte aufmerksam zu machen.

Das Thema “Aged Cigars” ist in besagten Wiki-Sites übrigens auch beschrieben. Anbei eine kleine Visualisierung, die ich in meinem Ex-Blog bereits einmal verwendet hatte:

cartoon_lagerung

(Bildquelle: JRCigars.com)

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Zusammen mit UK-Exklusivimporteur für Havanna- Zigarren, Hunters & Frankau hat Linley eine neue Humidor-Linie entworfen, bei der es sicherlich nicht nur um die richtige Lagerung von Zigarren geht. Prunkstück ist das Modell “El Laguito” zu dem CigarCyclopedia.com schreibt:

“Stunning is the only word for this one-of-a-kind box, which is a scaled model of the famed El Laguito factory outside Havana, the birthplace of the Cohiba brand (shown on the home page).

Made from sycamore wood with inlays of ripple sycamore, bird’s eye maple, holly and Indian ebony, it measures almost 23 inches wide by 22 inches deep and 10 inches in height. The top lifts off to reveal compartments for about 194 cigars inside three lift-out trays, with four other special “hidden” compartments: one for holding a cutter and matches, two others with posts for keeping cigar bands from cigars you have smoked (!) and the fourth is a secret.

More than 100 cigars come with this humidor:

> Cohiba Edicion Limitada 2003 Double Coronas (25).

> Cohiba Edicion Limitada 2004 Sublimes (25).

> Cohiba Edicion Limitada 2006 Piramides (25).

> Cohiba Seleccion Reserva 2002 Esplendidos (25).

An additional selection of Habanos Edicion Limitadas are also included, as is a CigarSpa humidification system.

Only one edition of the El Laguito was made, with a price to match: 39,950 British pounds (including value-added tax) or about $67,912 U.S. No word on shipping cost or insurance.”

Weitere Informationen zum Thema “Humidor” finden sich im Cigar Wiki.

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Im Rahmen der Anreicherung der Wiki-Texte zu Humidor- und Zigarrenlagerung mit dem Fachwissen von Marc André (s. “Humidor, Zigarrenlagerung, Schimmel, Käfer & Co.“) habe ich eben folgende, interessante Passage angefügt:

Tabak benötige zur Reifung Sauerstoff, und Sauerstoff müsse den Zigarren durch regelmässiges Lüften zugeführt werden. Zudem gäben die Zigarren Gase an die Umgebungsluft ab, die natürlich aus dem Humidor abgeführt werden müssten. Nur wenn der Tabak “atmen” könne, sei eine korrekte Zigarrenlagerung möglich und die Gefahr eines entstehenden Muffgeruchs im Humidor reduziert.

So oder ähnlich lauten zahlreiche “Empfehlungen”, die vor allem im Internet unterbreitet werden. Derartige Ratschläge sind mit Abstand der grösste Unsinn unter den Empfehlungen zur Zigarrenlagerung. Hier wird das Unvermögen marktüblicher, passiv befeuchteter Humidore, nämlich die relative Feuchte tatsächlich nicht konstant halten zu können, als Grund für die Notwendigkeit einer regelmässigen Lüftung herangezogen und der Zigarre auch noch der Metabolismus eines Säugetiers zugeschrieben.

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Sehr vergnügliche Smokes hatte ich am diesjährigen Festival del Habano immer wieder mal mit Marc André, Heiko Poerz und ihren beiden Kumpels. Unter anderem machte ich dabei mit Marc André (Bild) aus, dass die bisher eher stiefmütterlich behandelten (aber extrem wichtigen) Cigar Wiki-Bereiche Humidor und Zigarrenlagerung mit Texten, die er für seine Referate und Publikationen verfasst, ergänzt werden.

Am Wochenende habe ich mit der Arbeit begonnen. Obwohl noch einige Aspekte fehlen und Illustrationen später eingebaut werden, finden Interessierte bereits jetzt höchst interessante und facettenreiche Informationen des international renommierten Fachmannes Marc André zu Themen wie Tischhumidor, das richtige Wasser, die passende Grösse, Luftfeutigkeit oder Temperatur für optimale Lagerung, Aged Cigars und natürlich auch zu Schimmel, Zigarrenblüte, Milben und Tabakkäfern

Die Arbeit ist nicht abgeschlossen und geht, wie für ein Wiki üblich, laufend weiter. Es konnte aber die Basis für einen weiteren, wichtigen Entwicklungsschritt in Richtung umfassende Online-Enzyklopädie für die Zigarre und anverwandte Themen getan werden.

In seiner Publikationsreihe, die er für die deutsche Ausbabe von Cigar Clan geschrieben hat, wird Marc André beruflich wie folgt charakterisiert:

“Marc André, passionierter Cigarrenraucher und leidenschaftlicher Humidorbauer, hat verschiedene Befeuchtungselektroniken entwickelt und ist bei Humidor-Spezialanwendungen in den Bereichen Automotive, Großhandel und Mode unterstützend tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Projektmanager und Berater bei der Gestaltung neuer »Rauchräume« und individueller »Rauchkonzepte« für die gehobene Gastronomie. Schließlich bietet Marc André, der in Stuttgart lebt und arbeitet, als Betreiber der Internetseite www.humidorbau.de dem Cigarrenraucher vom fertigen Humidor bis zur Individualanfertigung das komplette Sortiment zur erfolgreichen Cigarrenlagerung.”

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Ein User fragte mich nach Reisehumidoren. Nun, in Sachen Humidore gibt es Spezialisten wie Marc André oder den Wiki Supporter HumidorDiscount.

Wenn die Reise länger dauert und die Zigarren auch vor Wasser oder Stössen geschützt werden sollen, liegt man meines Erachtens mit den Cigar Caddy-Produkten richtig. Es gibt sie von in verschiedenen Grössen von 2 bis 30 Stück. Zum ersten Mal habe ich den Cigar Caddy bei einer Jagdveranstaltung im Einsatz erlebt – tadellose Sache, sehr zum Vergnügen der Jäger übrigens, die Havannas am Lagerfeuer keinesfalls abgeneigt waren.

Cigar Caddies gibt es auch bei Fachhändlern im deutschsprachigen Raum zu kaufen – Google zeigt wo.

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Dellos Stone Humidor

Obwohl das Referat des renommierten Humidorspezialisten Marc André am Zigarrentag in Bochum über Zigarrenlagerung von der Organisation kurzfristig abgesagt wurde (s. Kommentar zu Weltrekord am Zigarrentag in Bochum), konnte er trotzdem einen der vermutlich teuersten Humidore der Welt vorstellen. Das 64 Kilogramm schwere Prunkstück besteht aus 50 Kilogramm Halbedelsteinen, bietet eine elektronisch gesteuerte Präzisionsbefeuchtung und neben vielen anderen Finessen auch über eine gasdruckunterstütze Deckelöffnung mit hydraulischer Endlagendämpfung.

Die Dellos Stone Humidore können in Naturstein, Onyx, Shellstone, Gemstone oder Halbedelstein gewählt und auf Wunsch auch mit eingelegten Diamanten, Goldstaubdiagrammen oder anderen individuellen Verzierungen geordert werden.

(Bildquelle: zvg)

Der Dellos Stone Humidor begeisterte auch gestandene Zigarrencracks wie Heinrich Villiger (links) und Avo Uvezian (rechts).

(Bildquelle: Clubcigarren.com)

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Prensa Latina schreibt im Artikel “New Cuban Cigar Humidor” über den “Romeo y Julieta Antiguo Humidor”. Der limitierte Humidor, mit 250 Zigarren von Romeo y Julieta, wurde am diesjährigen Festival del Habano vorgestellt und wurde nun für den internationalen Markt gelauncht. Hergestellt werden die begehrten Sammlerstücke vom kubanischen Goldschmiedemeister Ernesto Aguilera, der bereits schon Replikas von antiken Humidoren der Labels Partagas und H. Upmann gefertigt hatte.

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