Historisches

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Der einzige offizielle Habanos-Importeur der Schweiz, Intertabak AG, hat die neueste Cigar-Journal-Ausgabe publiziert und widmet die Titelstory  dem Label Romeo y Julieta und dem  XIV. Festival del Habano (s. Beiträge weiter unten), respektive der neuen Romeo y Julieta Churchills RESERVA Cosecha 2008:

“Jedes Jahr steht beim „Festival del Habano“, das in der letzten Februarwoche immer zahlreiche Aficionados nach Havanna lockt, eine Marke im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Dieses Jahr ist dies die Marke Romeo y Julieta. Ihr zu Ehren wird dieses Jahr, präsentiert bei der festlichen Galaveranstaltung am letzten Abend der Woche, die Romeo y Julieta Churchills RESERVA Cosecha 2008 in einer streng limitierten Auflage auf den Markt gebracht. Diese besondere Zigarre wird aus speziell drei Jahre reifegelagerten Tabaken gefertigt.

Romeo y Julieta ist eine der bekanntesten Habanos-Marken. Benannt ist sie, wie könnte es anders sein, nach William Shakespeares tragischem Liebespaar. Die Arbeiter in den Zigarrenmanufakturen hörten diese Geschichte, vorgetragen von den „lectores de tabaquerías“, während ihrer langen Arbeitsstunden immer und immer wieder. Denn dieses Drama bietet alles, was das menschliche Herz empfinden kann: Liebe, Hass und Leidenschaft. Und die Liebe endet mit dem Tod!

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Den Beitrag “Die ersten Stationen der Marke Por Larrañaga” aus dem Cigar Journal von 5th Avenue und Intertabak habe ich wie gewohnt im Cigar Wiki in die Rubrik “Geschichte der kubanischen Manufakturen” eingepflegt. Ein Auszug:

“Diesmal steht die überaus traditionsreiche und ehemals sehr bedeutende Marke Por Larrañaga im Mittelpunkt. Nach der Marke Cabañas ist die Por Larrañaga die zweitälteste Habanos-Marke überhaupt. Sie ist im Laufe der Zeit durch die Hände verschiedener Besitzer gegangen und hat auf ihrem Weg mehrere Male den Standort in Havanna gewechselt. Ihren Ursprung hat die Marke auf der Calle San Miguel 58, einer kleinen Straße, die wir aber schon einmal näher unter die Lupe genommen haben, da auf dieser Straße neben der Marke Por Larrañaga auch so bedeutende Marken wie Partagás und H. Upmann ihren Ursprung haben. Die Calle San Miguel ist eine kleine Straße in Havannas Stadtteil Centro Habana. Dieser Stadtteil, obwohl direkt neben der Altstadt gelegen, befindet sich abseits der üblichen Touristenwege. (…)”

(Calle San Miguel; Bildquelle: 5th Avenue)

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In der Juni-Nummer des Cigar Journals (s. Archiv im Cigar Wiki) schreibt Deutschlands Exklusiv-Importeur für Havanna-Zigarren, 5th Avenue, unter anderem über “Oasen des Genusses”, respektive über die Webseite in spe www.habanos-smokers-lounges.de (s. auch Verzeichnis zigarrenfreundliche Lokale Deutschland und Schweiz), sowie über “Die Manufakturen der Marke Ramon Allones”. Ich werde diese Episode bei Gelegenheit in die Cigar Wiki-Rubrik “Geschichte der kubanischen Manufakturen” aufnehmen.

Informationen über das Label Ramon Allones, dessen Standardzigarren und die vielen Limitadas sind im Wiki dokumentiert. Persönlich mag ich die Zigarren von Ramón Allones sehr; am meisten wohl die Ramón Allones Gigantes:

(Bildquelle: Habanos S.A. / 5th Avenue / Intertabak)

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Heute Abend werde ich mir aller Aussicht nach eine Ramón Allones Gigantes genehmigen. Eine meines Erachtens sehr attraktive Zigarre eines äusserst interessanten Labels: So hat der Gründer zum Beispiel den Zigarrenring erfunden. Im Beitrag “Wer hat’s erfunden – die Bauchbinde?” hatte ich dazu geschrieben:

“(…) besuchte ich einen Vortrag von Adriano Martínez Rius, unter anderem Co-Autor der berühmten illustrierten Enzyklopädie der postrevolutionären Havanna-Cigarren, über die Geschichte der kubanischen Zigarren-Manufakturen.

Rius, der Fachmann auf dem Gebiet der Zigarren-Geschichte, erklärte, dass nicht der Holländer Gustave Bock alleine die Bauchbinde erfunden habe. Die entscheidenen Impulse habe der in Gallizien geborene Ramón Allones gegeben. Allones gründete eines der ältesten, heute noch gehandelten Havanna-Labels und erfand unter anderem auch die 25er- und die 8-9-8-Verpackung (s. auch Zigarrenverpackungen). Rius bezeichnete Ramón Allones als ersten Zigarren-Unternehmer der Geschichte mit ausgeprägten Marketingfähigkeiten.”

Unter “Historisches” ist im Cigar Wiki zudem zu lesen:

“Der in Havanna lebende Spanier Ramón Allones war 1845 der erste, der seine Habanos in 25er Kisten packte und diese Kisten mit einer Abbildung versehen liess, die den Kunden über sein Produkt und dessen Herkunft informierten. Er benutzte dafür lithographische Drucke.”

(Bildquelle: Cigar Wiki – Historisches)

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Nach dem Pariser Frieden (1763) übernahmen die Spanier wieder die Herrschaft über Kuba. 1812 schliesslich endete das spanische Tabakmonopol”:

Nachdem Spanien seine Kontrolle über Kuba zurückgewonnen hatte, erstarkte auch die „Real Factoría“ beinahe wieder zu alter Macht. Allerdings war inzwischen die Nachfrage nach Zigarren enorm gestiegen. Die „Real Factoría“ legte daraufhin ein Limit fest, in welcher Menge Tabak zur Herstellung von Zigarren verwendet werden durfte. Die „Real Factoría“ versuchte noch eine Zeit lang, die Herstellung grösserer Mengen an Zigarren zu unterbinden, da der Absatz von Schnupf- und Kautabak durch den Zigarrenkonsum nicht beeinträchtigt werden sollte.

Aber die Entwicklung liess sich nicht aufhalten. Die Nachfrage nach Zigarren stieg immer weiter. Die „Real Factoría“ errichtete selbst eine grosse Zigarrenfabrik. Als königliche Einrichtung rekrutierte sie ihre Arbeitskräfte über die Wohlfahrt. Dort gab es eine Menge weisser Frauen, die bereit waren, für wenig Geld viel zu arbeiten. Die verbleibenden Stellen wurden mit weiblichen Sklaven besetzt.

Ab 1799 blühte die Zigarrenproduktion. Zu Beginn gehörte der „Real Factoría“ nur eine einzige Fabrik, im Jahre 1802 errichtete man eine weitere Manufaktur (s. auch Gesichte der kubanischen Manufakturen). Mehr als 100’000 Kilogramm Tabak wurden damals verarbeitet, alle Zigarren exportierte man nach Spanien.

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Nach den Anfängen in der kubanischen Zigarrengeschichte kommen wir zu Havanna und der Havanna – unter der Herrschaft von Spaniern und Briten:

Havanna, die Hauptstadt Kubas, ist die Wiege der berühmten Habanos. Denn obwohl der Tabak von den besten Vegas Kubas kommt, werden und wurden die besten Zigarren der Welt schon immer im Herzen der Stadt Havanna hergestellt. Im Jahre 1519 gegründet, ist Havanna seit 1607 die Hauptstadt des Landes.

Havanna war Jahrhunderte lang unter spanischer Kolonialherrschaft. Das Tabakmonopol befand sich fest in Händen der spanischen „Real Factoría“, einer Gesellschaft, welche die gesamte Tabakproduktion in Kuba bis hin zum Export nach Spanien steuerte und überwachte. Schnupftabak und Kautabak waren in Europa und der restlichen Welt sehr gefragt. Zigarren spielten keine so bedeutende Rolle; sie wurden nur in geringer streng limitierter Zahl hergestellt. Anders aber als in Europa zur damaligen Zeit üblich, war auf Kuba die Zigarre oder der Tabakwickel, der geraucht wurde, die ursprüngliche Form des Tabakgenusses. Schon Columbus stieß bei seiner Entdeckung des amerikanischen Festlandes und Cubas auf Ureinwohner, die sich einen Tabakwickel in den Mund steckten und rauchten.

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Nach der kleinen Serie über den Tabakanbau, die Ernte, die Vorbereitung und die Zigarrenfertigung folgt nun die Geschichte der Havannas. Wer sie am Stück lesen will, findet sie unter “Historisches” im Cigar Wiki. In Etappen erscheint sie in nächster Zeit im Blog. Starten wir mit den Ursprüngen:

Die exakte geografische und historische Herkunft der Zigarre ist nicht bekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass in Südamerika schon seit Jahrtausenden Tabak in Tabakspfeifen und anderen Formen geraucht wird. Manche indigenen Völker Südamerikas gebrauchten bei sakralen Ritualen zigarrenähnliche Tabakprodukte, durch die Priester mit den Göttern in Kontakt treten konnten. Später wurde dieses Privileg wohl auf die Stammeshäuptlinge ausgeweitet.

Sicher ist, dass der erste Kontakt mit Tabak auf die Reise des Christoph Kolumbus 1492 zurückgeht. Zwei seiner Seeleute berichteten, dass die kubanischen Indianer (Taíno) zu Zylindern gedrehte Blätter rauchen würden. Schnell übernahmen Seeleute die Gewohnheit und importierten das Rauchen so über Spanien und Portugal nach Frankreich.

Jean Nicot (1530-1604), Botschafter Frankreichs in Portugal, hat Tabak als Heilmittel nach Frankreich eingeführt – und dem Hauptwirkstoff Nikotin den Namen gegeben. Von Frankreich aus trat der Tabak seinen Siegszug durch ganz Europa an. Die Reisen von Sir Walter Raleigh (1554-1618) sorgten für die Verbreitung in Amerika und Grossbritannien – wo Tabak vor allem in Pfeifen konsumiert wurde. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts war der Tabak weit verbreitet. Ursprünglich vor allem als Heilmittel gedacht, wurde Tabak immer mehr zum Genussmittel. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts wird Tabak in Amerika kommerziell angebaut.

(Quelle: Cigar Wiki – Historisches)

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5TH Avenue macht auf das neueste Werk des wohl kompetentesten Habanos-Autoren, Adriano Martínez Rius, aufmerksam. Am Festival del Habano habe ich schon Vorträgen von ihm gelauscht und war begeistert. 5TH Avenue schreibt:

“Unter dem Titel „The great book of the Habano“ legt der cubanische Habanos-Experte Adriano Martínez Rius nun sein jüngstes Werk vor. Der im Jahr 1938 geborene Autor ist seit über fünfzig Jahren eng mit der cubanischen Cigarrenindustrie verbunden. Viele Jahre seines Lebens hat er verschiedene Präsidenten von Cubatabacco (heute Habanos s.a.) in Marketing- und Vertriebsangelegenheiten beraten. Im Jahr 1999 erschien mit „Habano the king“ sein erstes Buch, in 2004 legte er mit „The great Habano factories“ eines der besten und umfassendsten Werke über die Cigarrenmanufakturen in Havanna vor. An der auch auf Deutsch erschienenen „Illustrierten Enzyklopädie der post-revolutionären Havanna-Zigarren“ wirkte er beratend mit.

Mit seinem neuen Buch „The great book of the Habano“ spannt er nun einen weiten Bogen von der Geschichte des Tabaks in Cuba, über die Historie von Marken und Cigarrenmanufakturen in Havanna bis zur Vermarktung der Habanos in unserer Zeit. Das Buch ist sehr schön bebildert und präsentiert eine enorme Fülle an historischem Material wie Fotos, Werbedrucken, Lithographien und Urkunden.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

Dazu kommt ein sehr nützlicher Anhang mit Auflistungen von Cigarrenmanufakturen, einer vollständigen Übersicht aller Formate der jährlich erscheinenden Edición Limitada und weiterer Habanos-Spezialitäten bis zum Jahr 2010. Mit diesen Buch legt Adriano Martinez ohne Zweifel das vollständigste Kompendium über die Habanos vor. Man kann deshalb mit Fug und Recht sagen, dass es für Tabakwarenfachhändler und interessierte Aficionados ein absolutes „Muss“ ist. Zumindest dann, wenn der Leser des Englischen und Spanischen mächtig ist, denn es ist in diesen beiden Sprachen verfasst.

Am besten kombiniert man die Lektüre des Werkes übrigens mit einer guten Habano.”

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… und sie war es schon immer. Im Cigar Wiki ist unter “Historisches” zu lesen:

Havanna, die Hauptstadt Kubas, ist die Wiege der berühmten Habanos. Denn obwohl der Tabak von den besten Vegas Kubas kommt, werden und wurden die besten Zigarren der Welt schon immer im Herzen der Stadt Havanna hergestellt. Im Jahre 1519 gegründet, ist Havanna seit 1607 die Hauptstadt des Landes.

Havanna war Jahrhunderte lang unter spanischer Kolonialherrschaft. Das Tabakmonopol befand sich fest in Händen der spanischen „Real Factoría“, einer Gesellschaft, welche die gesamte Tabakproduktion in Kuba bis hin zum Export nach Spanien steuerte und überwachte. Schnupftabak und Kautabak waren in Europa und der restlichen Welt sehr gefragt. Zigarren spielten keine so bedeutende Rolle; sie wurden nur in geringer streng limitierter Zahl hergestellt. Anders aber als in Europa zur damaligen Zeit üblich, war auf Kuba die Zigarre oder der Tabakwickel, der geraucht wurde, die ursprüngliche Form des Tabakgenusses. Schon Columbus stieß bei seiner Entdeckung des amerikanischen Festlandes und Cubas auf Ureinwohner, die sich einen Tabakwickel in den Mund steckten und rauchten.”

Wer Habanos liebt und Havanna kennenlernen möchte, findet anlässlich des nächsten Festivals del Habano, 21. bis 25. Februar 2011, eine sehr attraktive Möglichkeit. Die offiziellen Importeure 5TH Avenue und Intertabak werden rechtzeitig über die das Festival und die Teilnahmebedingungen informieren.

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

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Wie im Posting “Cigar Journal zu Rauchverbot und H. Upmann” angekündigt, habe ich die neueste Folge der Geschichte des kubanischen Zigarrenlabels H. Upmann aus dem Cigar Journal von 5TH Avenue im Cigar Wiki eingepflegt. Text und Bilder finden sich unter “Geschichte von H. Upmann“.

(Logo aus dem Eingangsbereich der Manufaktur an der Calle Amistad; Bildquelle: 5TH Avenue)

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