Herstellung

Sie durchstöbern gerade die Artikel mit dem Schlagwort Herstellung.

Die Exklusivimporteure für Habanos in der Schweiz und in Deutschland, Intertabak und 5th Avenue, ermöglichen die nächsten Tourneen von kubanischen Spitzenzigarrenrollern.

Intertabak (Termine) startet am 1. September bei Küttel Tobacco in Bern, 5th Avenue (Termine) morgen Mittwoch in der Heinrich Villiger Zigarren-Lounge La Cantinetta.

5th Avenue schreibt zur Tournee:

“Vom 31. August bis 12. Oktober wird die cubanische Cigarrenrollerin Gladys Matilde Atencio Araujo aus der bislang weniger bekannten Habanos-Manufaktur Carlos Baliño in Deutschland auf Tournee gehen. Sie präsentiert die Kunst des Cigarrenrollens nach der in Cuba üblichen Methode „totalmente a mano“, die im Unterschied zu den Fertigungsmethoden in den meisten anderen Ländern ohne halbmaschinelle Unterstützung auskommt.

Wie alle Torcedores, die von Tabacuba und Habanos S.A. ins Ausland geschickt werden, arbeitet sie in der höchsten Kategorie (Kategorie 9) der Cigarrenfertigung. Nur diese Cigarrenroller dürfen auch komplizierte Formate, wie beispielsweise Figurados oder Prominentes, rollen.

Den Auftakt der zweiten Rollertournee von 5THAvenue bildet eine Abendveranstaltung in der Weilheimer Heinrich-Villiger-Lounge am 31. August. Danach kann man ihre Kunst in mehreren La Casas del Habano, bei verschiedenen Habanos Specialists und in anderen Fachgeschäften und Cigarrenlounges erleben. Außerdem demonstriert sie die Fertigung von Cigarren auf der Publikums-Messe „Le Gourmet“ in Leipzig sowie der Fachmesse „Inter-tabac“ in Dortmund. Für Gladys Atencio wird dies der erste Einsatz in Deutschland sein und sie freut sich bereits darauf, den deutschen Fachhändlern und Aficionados ihr Können präsentieren zu dürfen.”

(Gladys Matilde Atencio Araujo; Bildquelle: 5th Avenue)

Schlagworte: , , ,

Deutschlands Exklusiv-Importeur für Havanna-Zigarren, 5th Avenue, informiert über die zweite Torcedor-Tournee in diesem Jahr:

Vom 31. August bis 12. Oktober wird die cubanische Cigarrenrollerin Gladys Matilde Atencio Araujo aus der bislang weniger bekannten Habanos-Manufaktur Carlos Baliño in Deutschland auf Tournee gehen. Sie präsentiert die Kunst des Cigarrenrollens nach der in Cuba üblichen Methode „totalmente a mano“, die im Unterschied zu den Fertigungsmethoden in den meisten anderen Ländern ohne halbmaschinelle Unterstützung auskommt.

Wie alle Torcedores, die von Tabacuba und Habanos S.A. ins Ausland geschickt werden, arbeitet sie in der höchsten Kategorie (Kategorie 9) der Cigarrenfertigung. Nur diese Cigarrenroller dürfen auch komplizierte Formate, wie beispielsweise Figurados oder Prominentes rollen.

Den Auftakt der zweiten Rollertournee von 5TH Avenue bildet eine Abendveranstaltung in der Weilheimer Heinrich-Villiger-Lounge am 31. August. Danach kann man ihre Kunst in mehreren La Casas del Habano, bei verschiedenen Habanos Specialists und in anderen Fachgeschäften und Cigarrenlounges erleben.  Außerdem demonstriert sie die Fertigung von Cigarren auf der Publikums-Messe „Le Gourmet“ in Leipzig sowie der Fachmesse „Inter-tabac“ in Dortmund. Für Gladys Atencio wird dies der erste Einsatz in Deutschland sein und sie freut sich bereits darauf, den deutschen Fachhändlern und Aficionados ihr Können präsentieren zu dürfen.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

Schlagworte: , ,

Im Kontext des Beitrages “Cigar manufacturing at a glance” repetiere ich für die deutschsprachigen LeserInnen sehr gerne dieses Posting vom März:

Die Herstellung einer Zigarre, vom Tabakanbau über das Rollen bis hin zum Anbringen der Zigarrenringe, ist im Cigar Wiki detailliert beschrieben und illustriert. Für den Blog wurden die Inhalte in folgender Serie adaptiert:

(Bildquelle: Habanos S.A. / 5th AVENUE Products Trading GmbH / Intertabak AG)

Schlagworte: , , ,

Dass Zigarrenfertigung ein Kunsthandwerk ist, weiss man spätestens nach dem ersten Besuch einer Manufaktur. Der eigentliche Rollvorgang wird im Cigar Wiki wie folgt beschrieben:

“Die Torcedora legt vor sich zwei (manchmal drei) Blätter, die das Umblatt bilden. Danach gruppiert sie die Blätter der Einlage, biegt jedes Blatt und richtet es aus, um zu gewährleisten, dass der Rauch ohne Unterbrechung durchziehen kann. Das Blatt mit dem kräftigsten Geschmack und der langsamsten Brennbarkeit wird in die Mitte der restlichen Blätter gelegt. Danach formt die Torcedora den “Bonche” (Puppe) durch Zusammenrollen der Blätter der Einlage mit denen des Umblatt. Die “Bonches” werden etwa 30 Minuten lang gepresst, um ihnen eine Form zu geben. Nach der Vorbereitung des Deckblattes wird der “Bonche” darauf gelegt und in das Deckblatt gewickelt. Mit grossem Geschick wird das Deckblatt gedehnt, um ein einwandfreies Aussehen zu erhalten. Schließlich werden der “Gorro” (Kappe) aufgesetzt und die Zigarre mit der Guillotine auf das gewünschte Mass zugeschnitten.”

Für diese Arbeit braucht es sehr viel Gefühl; insbesondere was die Menge der verwendeten Tabake anbelangt. Zu wenig Tabak bekommt einer Havanna genau so schlecht, wie zu viel davon. Wenn es in Kuba stark regnet, verlieren die Torcedores zunehmend dieses so wichtige Gefühl für den Tabak, weil er zu feucht ist. Während längerer Regenperioden wird die Zigarrenproduktion deshalb mitunter ganz gestoppt, weil  ansonsten zu viel Ausschuss produziert würde.

(Bildquelle: Dr. Alexander Pommerenke)

Schlagworte: , , ,

Am Schluss der Prozesse von der Ernte des kubanischen Tabaks bis hin zur Zigarrenfertigung stehen:

Sobald die Fertigung beendet ist und noch bevor die Zigarren in Kisten verpackt werden, werden sie gruppiert nach Marken und Vitolas in das “Escaparate” (Schauraum) gestellt. Man lässt sie dort in mit Zedernholz ausgekleideten Fächern ruhen, um die überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen, die sie während der Fertigung aufgenommen haben. Je länger sie hier bleiben, umso besser. Die Temperatur liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius mit einer relativen Feuchtigkeit zwischen 65 und 70 Prozent. Diese Umgebung ist frischer und trockener als das in Cuba übliche Klima. Das Escaparate wird häufig auch Schatzkammer genannt, weil es der Ort ist, in dem der Reichtum der Fabrik aufbewahrt wird.

In der “Escogida” (Auslese) werden die Blätter zuerst nach Farben und Farbtönen in einem Muster von Spalten und Reihen gruppiert, wobei es leicht über 60 Schattierungen geben kann. Es wird sehr sorgfältig darauf geachtet, dass alle Zigarren in einer Kiste exakt den gleichen Farbton haben. In einer zweiten Auswahl werden die Zigarren innerhalb jeder Farbschattierung ausgewählt und in der Kiste von dem dunkelsten Farbton bis zum hellsten von links nach rechts angeordnet.

Anillador wird die Person genannt, die sehr sorgfältig den Ring um jede Zigarre legt und diese wieder in die Kiste zurücklegt, wobei immer die vom Escogedor vorher festgelegte Reihenfolge eingehalten wird. Sämtliche Ringe werden genau ausgerichtet und die vom Escogedor gewählte Vorderseite respektiert.

(Textquelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Schlagworte:

Weiter geht die virtuelle Reise des kubanischen Tabaks von der Ernte über die Lagerung, Weiterverarbeitung hin zum Transport in die  Galera de Torcido und in die Hände der Torcedores zur Zigarrenfertigung:

Bei der Herstellung einer Habano in Handarbeit werden strenge Qualitätskontrollen angewandt. Zigarren, die durchfallen, werden nie als Habanos in den Handel kommen.

Der Jefe de Galera überwacht die Arbeit der Torcedores. Gleichzeitig sind best qualifizierte Torcedores für die Überwachung der Brigaden von 30 bis 40 Arbeiterinnen und Arbeitern zuständig. Beobachtet werden Technik und Formate der gefertigten Zigarren.

Fertige Zigarren werden zu Bündeln à 50 Stück, Media Ruedas genannt, zusammengebunden und mit der Nummer des zuständigen Torcedors, des Zigarrentyps und dem Herstellungsdatum versehen. Die Bündel werden von den “Galeras” in die Abteilung Qualitätskontrolle gebracht, wo Techniker die Zigarren auf ihr Gewicht, Länge, Dicke, Konsistenz, Herstellung und äusseres Erscheinungsbild prüfen, insbesondere wie gut das Deckblatt gedehnt und das Kopfstück (perilla) montiert ist.

Von der fertiggestellten Ware werden Stichproben entnommen. Die Zigarren werden geöffnet, um den Innenaufbau und die Einlage zu prüfen. “Neueste” Errungenschaft in der Qualitätskontrolle ist die Zugwiderstandsmaschine (máquina de tiro). Diese Maschine wird zur Prüfung des Rauchkanals der “Bonches” eingesetzt, bevor das Deckblatt umwickelt wird. Das System wurde Ende 2001 eingeführt und wird heute in allen Tabakfabriken in Kuba eingesetzt.

Weitere Qualitätskontrollen finden bei der Farbsortierung und beim Versiegeln der Zigarrenkisten statt. Aussserdem hat jede Fabrik ein Team von Testern (“Catadores”), das die Zigarren kostet und nach einem 6-Punkt-Verfahren nach Zug, Brand, Aroma, Geschmack, Stärke und Gesamteindruck beurteilt. Jeweils 3 bis 5 Zigarren werden pro Sitzung des Teams getestet. Wird eine Abweichung von der üblichen Qualität festgestellt, werden Adjustierungen der Tabakmischverhältnisse angeordnet.

(Textquelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Schlagworte:

Nachdem der kubanische Tabak geerntet, gelagert und zur Weiterverwendung vorbereitet ist, gelangt der in die Galera de Torcido und wird nun von den Torcedores zu Zigarren verarbeitet:

Die Torcedora legt vor sich zwei (manchmal drei) Blätter, die das Umblatt bilden. Danach gruppiert sie die Blätter der Einlage, biegt jedes Blatt und richtet es aus, um zu gewährleisten, dass der Rauch ohne Unterbrechung durchziehen kann. Das Blatt mit dem kräftigsten Geschmack und der langsamsten Brennbarkeit wird in die Mitte der restlichen Blätter gelegt. Danach formt die Torcedora den “Bonche” (Puppe) durch Zusammenrollen der Blätter der Einlage mit denen des Umblatt. Die “Bonches” werden etwa 30 Minuten lang gepresst, um ihnen eine Form zu geben. Nach der Vorbereitung des Deckblattes wird der “Bonche” darauf gelegt und in das Deckblatt gewickelt. Mit grossem Geschick wird das Deckblatt gedehnt, um ein einwandfreies Aussehen zu erhalten. Schließlich werden der “Gorro” (Kappe) aufgesetzt und die Zigarre mit der Guillotine auf das gewünschte Mass zugeschnitten.

Der innere Teil einer Havanna-Zigarre, die Einlage (tripa), Quelle des vorzüglichen Geschmacks und der einzigartigen Aromenvielfalt, die eine Habano sofort von allen anderen Zigarren unterscheidet, enthält drei unterschiedliche Sorten von Blättern:

  • Volado (flüchtig): leichte Tabakqualität (fortaleza 1 = Stärke 1), leicht entflammbares Tabakblatt
  • Seco (trocken): aromatisch-würziges Blatt (fortaleza 2), mittlere Entflammbarkeit
  • Ligero (leicht): sehr kräftiges, würziges Blatt, Geschmackshöhepunkt (fortaleza 3), langsamer Abbrand

(Textquelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Am Montag dann folgen “Qualitätskontrolle, Escparate und Fertigstellung”. Happy Weekend-Smokes!

Schlagworte:

Nach der “Vorbereitung” folgen diese Arbeitsschritte der Zigarrenfertigung:

Drei Jahre nachdem das erste Blatt geerntet wurde, kommt endlich der Moment, in dem die Blätter zu einer Habano werden. Es gibt vier verschiedene Kategorien der Torcedores (Zigarrenroller) und nur der der höchsten Kategorie darf die größeren und schwierig zu fertigenden Habanos fertigen. Von den komplizierteren Vitolas (Formaten) werden am Tag lediglich 60 Stück von einem Torcedor gerollt.

Die Galera ist das Herzstück der Manufaktur. Hier stellen die Torcedores die verschiedenen Marken und Vitolas (Formate) der Habanos her. Die einzigen Werkzeuge bei der manuellen Herstellung einer Zigarre sind:

  • ein Brett (tabla)
  • ein Messer (chaveta)
  • eine Guillotine
  • ein Topf mit natürlichem Klebstoff
  • eine Messlehre (cepo)
  • eine Hülse (casquillo)

Wichtig sind vor allem erfahrenen Hände, die von keiner Maschine ersetzt werden können. Die meisten Torcedores sind Frauen. Wahrscheinlich ist dies das einzige, das sich bei dieser traditionellen Herstellung von Zigarren in Handarbeit geändert hat, wo viele Jahre Erfahrung notwendig sind, um Spitzenklasse zu erlangen. Im Jahre 1865 wurde vorgeschlagen, dass die Torcedores ihrer Arbeit lieber nachgehen würden, wenn während der Arbeit vorgelesen wird. Damit wurde der Vorleser (Span. “Catador”) geschaffen. Einige der in den Fabriken vorgelesenen Werke wie „Romeo und Julia“ und „Der Graf von Montecristo“ wurden so populär, dass man danach Marken von Habanos benannte.

(Textquelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Morgen folgt “Die Kunst der Torcedores”.

Schlagworte:

Machen wir nach den drei jüngsten Beiträgen zur Tabakernte und der Weiterverarbeitung doch gleich weiter mit der der Fertigung von Zigarren. Die einzelnen Schritte sind im Cigar Wiki detailliert beschrieben. Anbei Teil 1:

Die Zeit hat ihren Dienst getan und endlich ist das Blatt fertig, um seine Rolle bei der Fertigung einer Habano zu übernehmen. Sie findet in den legendären Tabakmanufakturen in Havanna statt, in denen sich der Herstellungsprozess in den letzten 200 Jahren kaum verändert hat.

Die empfindlichen Deckblätter (“Capa“) werden in der “Moja” genannten Abteilung vorbereitet. Hier werden die Bündel von 40 oder 50 Blättern durch feines Besprühen mit Wasser angefeuchtet. Ziel dieses Verfahrens ist es, dem Blatt wieder sein seidiges und gleichförmiges Aussehen sowie seine Elastizität zu verleihen. Die Blätter werden kräftig durch sorgfältiges Wedeln geschüttelt, um sie vom überschüssigen Wasser zu befreien und damit jeden möglichen Fleck zu vermeiden. Danach werden sie in Rahmen gehängt und anschließend in Kammern gebracht, in denen eine kontrollierte relative Temperatur und Feuchtigkeit herrscht. Sie werden so lange gelüftet, bis die Feuchtigkeit gleichmässig absorbiert ist.

Danach werden von hochqualifizierten Arbeitern in Handarbeit die Rippen entfernt und die Sortierung der Deckblätter durchgeführt. Die Rippenentfernung (despalillo) besteht darin, mit einem sicheren Griff die Hauptrippe jedes Deckblatts zu entfernen und dadurch die Pflanze für die Sortierung in zwei Hälften zu trennen. Der “Rezagador” gruppiert die Deckblätter in 20 definierte Größen und Schattierungen. Da in dieser Abteilung sehr viele Frauen arbeiten, bestätigt sich der volkstümliche Mythos, dass die Habanos auf den Schenkeln junger Frauen gerollt werden.

Die Blätter für Einlage und Umblatt werden sorgfältig aus ihren Behältern (pacas) genommen und geprüft. Wenn notwendig, werden sie gelüftet, um die überschüssige Feuchtigkeit zu entziehen.

Ein aussergewöhnliches Merkmal des kubanischen Tabaks liegt darin, dass eine so kleine Anbaufläche der Vegas Finas de Primera (Tabakpflanzungen erster Qualität; s. Anbauregionen) eine so große Vielfalt von Geschmack hervorbringen kann. Die Abteilung, in der die “Ligadas” (die Tabakmischungen) zusammengestellt werden, wird auch “La Barajita” genannt, da dieser Prozess der Zusammenstellung zu Blattgruppen wie das Mischen eines Kartenspiels aussieht. Es besteht eine feste Verbindung zwischen der Fabrik und den Anbaugebieten, aus denen die Blätter für die in dieser Fabrik hergestellte Marke stammen. Es gehört in den Verantwortungsbereich des Maestro Ligador (Mischmeister), von dem täglich verwendeten Tabak eine Geschmacksprobe zu entnehmen. Er kennt die Mischung jeder Marke und Vitola, er ist der Hüter der Konsistenz. Der Ligador stellt Lose in genauen Proportionen her und übergibt sie täglich den Torcedores, damit sie ihrer Arbeit nachgehen können.

(Textquelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Schlagworte:

Das Bild im gestrigen Beitrag (“Kubanischer Zigarrentabak: Erntezeit“) zeigt übrigens die Lufttrocknung in einer Casa de Tabaco (Trockenscheune). Im Cigar Wiki sind unter “Tabakanbau” die Schritte nach der Ernte beschrieben:

Die abgeernteten Blätter werden in die “Tabakhäuser” der Pflanzer gebracht und dort an der Luft getrocknet. Es handelt sich um eine langsame und sorgfältige Trocknung, bei der Feuchtigkeit entzogen wird und wobei das Blatt nach und nach einen goldenen Farbton annimmt. Die Blätter werden aneinandergereiht und nebeneinander an Stangen aufgehängt. Sobald die Trocknung der Blätter voranschreitet, werden die Stangen in den oberen Teil der “Tabakhäuser” verlagert.

Nach der Trocknung wird das abgetrockenete Blattgut in die Escogida (Auslese) gebracht.

In der Escogida werden die Blätter für Deckblatt, Einlage und Umblatt einer ersten natürlichen Fermentation unterzogen. Bei diesem Prozess wird der Geschmack der Einlageblätter weicher und die Farbe der Deckblätter einheitlicher. Das Verfahren wird ständig überwacht, um die gewünschten Temperatur- und Feuchtigkeitsparameter einzuhalten.

Alle Blätter müssen klassifiziert werden. Für die Deckblätter gibt es eine Klassifizierung in über 50 verschiedene Kategorien, je nach Grösse, Farbe und Textur, um sicherzustellen, dass eine Habano nur aus den besten Blättern gefertigt wird. Nach einer Ruhezeit werden die Deckblätter in Bündel gepackt, um im Anschluss daran, ähnlich wie ein sehr guten Wein, reifen zu können.

(Bilderquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Schlagworte: ,

« Ältere Artikel