H. Upmann

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5TH Avenue hat im Cigar Journal den ersten Teil der Geschichte des traditionsreichens Labels H. Upmann veröffentlicht. Im Sinne der bereits zugänglichen Geschichte der kubanischen Manufakturen nehme ich auch die Historie von H. Upmann und später folgenden Labels sehr gerne im Cigar Wiki auf. Ein Auszug:

“Die beiden Brüder, Hermann und August Hupmann, stammten ursprünglich aus Bremen, laut einer Quelle waren sie aber aus Großbritannien nach Cuba gekommen. Über die Familie ist wenig bekannt. Später heiratete Hermann Upmann eine Deutsche, ebenfalls aus Bremen stammend, Marie Braesecke. Gemeinsam hatten sie drei Kinder. August Upmann ist wohl kinderlos geblieben. Spekuliert wird heute immer noch wegen des Namens. Ist das abgetrennte H. auf den ursprünglichen Familiennamen Hupmann zurückzuführen? Sagten sich die Brüder, dass die Cubaner das H. sowieso nicht sprechen würden? Oder ist es tatsächlich die Abkürzung für Hermanos, die Brüder? Fragen können wir die beiden Herren jedenfalls nicht mehr. Das Cigarrengeschäft lief so gut, dass etwa Mitte der 80er Jahre mit dem Bau einer großen Fabrik für mehr als 1000 Angestellte begonnen wurde, die Manufaktur „La Madama“. Von dieser wird in der nächsten Ausgabe ausführlich berichtet.”

Abgebildet ist das Firmenschild, das im Verlaufe der Geschichte an verschiedene Standorte mitgewandert ist und auch heute noch die Manufaktur H. Upmann – eine neuere, sehr interessante übrigens – ziert.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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H. Upmann Magnum 50

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(Bildquelle: 5th AVENUE)

Heute abend wird eine H. Upmann Magnum 50 genossen. Der Schweizer Cigarman hat mich gestern via Twitter dazu motiviert. Höchste Zeit, dass ich diese herrliche Zigarre mal wieder geniesse. Im Blog habe ich ja einige Male schon geschwärmt; u.a. im Beitrag “The Magic of Magnum 50 (aus Kuba)“.

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Unter den ausführlichen Informationen zur Zigarrenlagerung im Cigar Wiki findet sich auch eine Abschnitt über Aged Cigars. Doch so “aged”, wie die 120 Jahre alten Havannas, die laut CigarCyclopedia.com in einem englischen Landhaus gefunden wurden, sind noch nicht einmal die Zigarren des Ageing-Gurus Min Ron Nee.

Es handelt sich um zwei (100er) Kisten ( Cabanas y Carbajal Coronas Grandes und eine Kiste H. Upmann Sonrisas. Und der Geschmack: Die Cabanas Coronas Grandes seien sensationell gewesen, mit viel geschmacklicher Tiefe. Die Upmann Sonrisas begeisterte weniger, da ein bisschen “chicken noodle soup”-Geschmack hineingespielt habe.

Hier die Originalpassage der sensorischen Beschreibung aus CigarCyclopedia.com:

“What would they taste like? Ganley reported that the Cabanas Coronas Grandes were sensational, with plenty of flavor which he described as “lightly peppery with a milky texture, but the overwhelming characteristic is a floral aroma.” The Upmann Sonrisas drew well, but the flavor has “Tastes of chicken noodle soup, bread, an acidic tingle on the tongue and a minerally finish,” not quite as good as the Cabanas, but pretty good for 120 years after manufacture! Wrote Ganley of the adventure: “the lesson it taught me is this: well-made Habanos can be at their peak even after one hundred years.”

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…. titelt Cigar Wiki-Supporter Don Cigarro alias Jürg Brunold in seinem Blog und zeigt die drei 2009-Limitadas (s. auch Beitrag “Havanna-Zigarren: Edición Limitada 2009“) im Überblick:

Bolivar Petit Belicosos

H. Upmann Magnum 48

Romeo y Julieta Duke

(Bildquelle: Habanos S.A.)

Einen Ausblick auf das nächste Jahr habe ich im Beitrag “… und die Edición Limitada 2010” bereits gegeben. Voraussichtlich werden es sein:

  • Montecristo Grand Edmundo, Format Cañonazo (Ring: 52, Länge: 150 mm)
  • Partagás Serie D Especial (50 x 141 mm)
  • Trinidad Short Robusto (50 x 102 mm)

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Ein schöner Artikel aus dem neuesten Cigar Journal von 5THAVENUE Products Trading GmbH. Ich werde ihn bei Gelegenheit auch im Wiki unter “Geschichte der kubanischen Zigarren Manufakturen” einpflegen.

Die Calle San Miguel

Auf der Suche nach einem historisch bedeutenden Ort in der Geschichte der Cigarre sollte man sich auf die Calle San Miguel in Havannas Stadtteil Centro Habana begeben. Dies ist der Stadtteil, der noch zu Zeiten des Bestehens der alten Stadtmauer als erstes neben der Altstadt Havannas entstanden ist und zu den eher selten von Touristen aufgesuchten Bezirken zählt. Die Calle San Miguel ist eine kleine Querstraße zum Paseo del Prado (heute Paseo de Martí), der berühmtesten Prachtstraße Havannas, an deren einem Ende sich das Capitolio befindet, deren anderes Ende direkt zum Malecón führt.

Doch die Calle San Miguel ist keine Prachtstraße. Auf ihr stehen keine großen, beeindruckenden Paläste. Stattdessen sind die Häuser klein, weitgehend schmucklos und heute in sehr schlechtem Zustand. Vergleicht man diese Häuser mit den Cigarrenpalästen, die ein paar Jahrzehnte später gebaut wurden, bekommt man einen Eindruck vom Wandel der Bedeutung der Cigarrenindustrie innerhalb recht kurzer Zeit.

(Bildquelle: Claudia Puszkar)

Die Häuser, in denen sich die ersten Firmensitze der Marken Por Larrañaga, Partagás und H. Upmann befanden, sind nicht weit vom Capitolio entfernt. Es handelt sich um die Adressen, die zu Zeiten der Gründung der Marken als Firmensitz im Register eingetragen waren. In welchem Umfang auf der Calle San Miguel Cigarren hergestellt wurden, ist nicht zu rekonstruieren. Sicher handelte es sich damals nur um kleine Produktionsstätten. Bezeichnend ist jedoch die Tatsache, dass allein drei Marken ihre Firmensitze auf  dieser Straße registriert hatten. Das spricht dafür, dass diese Straße zumindest im 19. Jahrhundert im Cigarrengeschäft eine gewisse Bedeutung hatte. Interessant ist vielleicht die Tatsache, dass es sich bei diesem Viertel vor der Revolution um ein Prostituiertenviertel gehandelt hat. Doch ob die roten Lampen schon brannten, als Partagás & Co. in dieser Straße residierten, ist unbekannt.

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Der offizielle Schweizer Habanos-Importeur Intertabak AG hat jüngst über die Edición Limitada 2009 informiert und geschrieben:

  • Romeo y Julieta Duke (Ringmass 54 x 140 mm Länge). Diese Zigarre wird die Sinne der wahren Habanos-Liebhaber in einer Kombination von Leidenschaft und Perfektion begeistern.
  • Bolívar Petit Belicosos (Ringmass 52 x 125 mm Länge). Es ist das erste Mal, dass diese Marke in die Edición Limitada eingebunden wird. Bolívar zeichnet sich durch eine einzigartige Fülle von Aromen aus, deswegen ist es eine der beliebtesten Zigarre unter den erfahrenen Rauchern.
  • H.Upmann Magnum 48 (Ringmass 48 x 110 mm Länge). Eine Zigarre zwischen sanft und mittelkräftiger Stärke. Diese Habano hebt sich durch seine delikaten Aroma ab.

(Romeo y Julieta Duke; Bildquelle: Intertabak)

Dieselben Zigarren werden auch in Deutschland erhältlich sein. Ergänzt werden sie durch die lokalen Sondereditionen. Für Deutschland werden es die bereits erwähnten Bolívar 5ta Avenida (vitola de galera: Conde 109) und Bolívar Especiales No. 2 (vitola de galera: Delicado) sein.

(Bolívar Especiales No. 2; Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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Forenstoff: die eZigarre

Im Bereich der Gadgets und Technik gibt es eine ganze Reihe an Dingen, die die Welt nicht braucht. Die elektronische Zigarre (ein Beispiel) gehört meines Erachtens dazu. Wenn Zigarre, dann richtig, müsste man angesichts des Kulturgutes Zigarre mit so reicher Geschichte doch eigentlich annehmen. Aber weit gefehlt: Es gibt sogar spezifische Portale und Foren zu eRauchen. Und die, zum Beispiel das e-Rauchen-Forum, werden teilweise reger benutzt als einige Zigarrenforen.

Ich habe heute Mittag real genossen. Eine H. Upmann Magnum 46. Klassiker und ganz bestimmt unerreichbar lecker für Digital Smoker.

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Am Festival habe ich im zum Restaurant El Aljibe (unbedingt das Hühnchen probieren) gehörenden Zigarrenshop eine Kiste H. Upmann Magnum 50 gekauft. Sie rochen unglaublich gut und die Deckblätter sahen wunderschön aus. In der Tat schmeckten sie hervorragend, wie auch einige Mitraucher im Garten des Hotel Nacional de Cuba bestätigten. 

Gestern bekam ich eine Kiste Magnum 50 geliefert, die ich in der Schweiz bestellt hatte. Ich mag diese Zigarre wirklich und die erste aus der Kiste schmeckte gestern auch ganz gut. Von dem Magnum-Smoke auf Kuba war sie aber meeeilenweit entfernt. Ich verspüre aktuell zweifelsohne etwas Fernweh.

Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH

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(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

5th AVENUE Products Trading GmbH schreibt in einer Pressemitteilung heute:

Luxuriöse Habanos-Selektion „X Aniversario Festival del Habano” kommt in den Handel 

Wohl eine der größten Überraschungen für die Gäste der Galaveranstaltung zum X. Festival del Habano im vergangenen Jahr war das Präsent, das alle Teilnehmer erhielten. In einer massiven Zedernholzschatulle in schwarz glänzendem  Klavierlack präsentierte sich da eine Auswahl von zehn verschiedenen Habanos. Und nicht weniger als neun verschiedene Marken von Cohiba bis Cuaba umfasste diese Selektion. Jedes dieser  Formate hatte Habanos S.A. in den vorangegangenen Jahren beim Festival vorgestellt. Traditionell nutzt Habanos S.A. die Anwesenheit von Gästen aus aller Welt zur exklusiven Vorstellung der Neuheiten in glanzvollem Rahmen. Auch die Neueinführungen des Jubiläumsjahres 2008 – die H. Upmann Magnum 50 und die Hoyo de Monterrey Epicure Especial – fanden sich in der luxuriös gestalteten Präsentbox. Jede Cigarre trägt einen zusätzlichen Ring, der dem 10. Jubiläum des Festival del Habano gewidmet ist. 

Habanos S.A. hat nun den Wunsch der Aficionados und Sammler erfüllt und bietet die Schatulle in einer weltweit auf 20.000 Stück limitierten Auflage an. Doch nicht nur erfahrende Connaisseure werden mit dieser Selektion angesprochen. Sie eignet sich ebenso als repräsentatives Geschenk für den Cigarrenliebhaber. Die Habanos-Selektion „X Aniversario Festival del Habano“ wird ab sofort im deutschen Fachhandel angeboten. 

Die Selektion bietet folgende Zigarren und ist auch in der Schweiz erhältlich:

Marke Format Vitola de galera Ø in mm Länge in mm
Cohiba Maduro 5 Genios Estupendo 20,64 140
Cohiba Siglo VI Cañonazo 20,64 150
Montecristo Edmundo Edmundo 20,64 135
Partagás Serie P No.2 Piramide 20,64 156
Romeo y Julieta Short Churchill Robusto 19,84 124
Hoyo de Monterrey Epicure Especial Gordito 19,84 141
H.Upmann Magnum 50 Magnum 50 19,84 160
Trinidad Robusto Extra Doble 19,84 155
San Cristóbal Mercaderes Hermoso No.1 19,05 167
Cuaba Generosos Generoso 16,67 132

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Seit dem ersten Smoke am Festival del Habano 2008 gehört die H. Upmann Magnum 50 zum Standardinhalt meines Humidors. Erstaunlicherweise war die Magnum 50 im Blog bisher aber noch nicht mit Bild präsent. Höchste Zeit, das zu ändern (und anzuraten, mal wieder eine zu geniessen).

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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