H. Upmann

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Zigarrenratings gibt es allenthalben. Einige sind direkt bei den Einzelzigarren im Cigar Wiki (Beispiel Cohiba Coronas Especiales) aufgeführt, andere habe ich in verschiedenen Blogbeiträgen erwähnt. Eben habe ich eine Por Larrañaga Robustos Edición Regionales Alemania 2010 genossen und mich gefragt, welche Habanos mich jüngst begeistert haben. Anbei die persönlichen August-Top-10 in alphabetischer Reihenfolge:

Und dann natürlich noch Havannas, die nicht zum Standardprogramm gehören und deren Genuss jeweils glücklichen Fügungen zu verdanken ist.

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Wie im Posting “Cigar Journal zu Rauchverbot und H. Upmann” angekündigt, habe ich die neueste Folge der Geschichte des kubanischen Zigarrenlabels H. Upmann aus dem Cigar Journal von 5TH Avenue im Cigar Wiki eingepflegt. Text und Bilder finden sich unter “Geschichte von H. Upmann“.

(Logo aus dem Eingangsbereich der Manufaktur an der Calle Amistad; Bildquelle: 5TH Avenue)

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… respektive für das Ranking “top rated cigars” von Cigars Review:

  1. Partagas Serie D No. 4 Reserva
  2. Partagas Seleccion Privada No 1
  3. Cohiba Piramides Millenium
  4. Partagas Piramides Edicion Limitada 2000
  5. H. Upmann Magnum 50 Edicion Limitada 2005
  6. Hoyo de Monterrey Epicure Especial Edicion Limitada 2004
  7. Romeo y Julieta Exhibicion No. 2 Edicion Limitada 2000
  8. Montecristo Sublimes Edicion Limitada 2008
  9. Montecristo Robustos Millenium
  10. Montecristo Double Corona Edicion Limitada 2001
  11. Hoyo de Monterrey Piramides Edicion Limitada 2003
  12. Cuaba Salomones
  13. Partagas Astorias
  14. Saint Luis Rey Double Coronas
  15. Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004
  16. Bolívar Coronas Gigantes
  17. Romeo y Julieta Robusto Edicion Limitada 2001
  18. Punch Double Coronas
  19. Partagas Serie D No 1 Edicion Limitada 2004
  20. Punch Super Selection Nr. 2

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Zu Hause wartet eine H. Upmann Magnum 50 auf mich. Es gibt Tage, da fällt der Verzicht im Büro leichter als an anderen (wie heute).

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Und um die Stimmung für eine herrliche Havanna unter der Leserschaft etwas anzuheizen, anbei noch eine passende Impression:

(Bildquelle und Copyright: Cigar Wiki / Tobias Hauser – Magie der Habanos)

Happy smokes!

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Es häuften sich jüngst hervorragende Smoke-Gelegenheiten. So genoss ich gestern mit Christoph A. Puszkar die Raritäten Double Corona und Maravilla von H. Upmann. Diese Zigarren sind schlicht und einfach grandios.

Heute Mittag ging es mit einer Cohiba Maduro 5 Mágicos weiter und am Abend  wird es wohl nicht bei der Trinidad Robustos T bleiben.

Gelegenheit macht Freude. In diesem Sinne: Happy Weekend und genussvolle Smokes.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Die Fahrt zum letzten Termin des Tages führt von der Westschweiz durch den Jura nach Basel. Vorteil dieser – wesentlich kürzeren und zeitlich nur unwesentlich längeren – Route gegenüber der Autobahn: Ein herrliches Setting für den Genuss einer H. Upmann Magnum 50 bei offenem Dach, herrlicher Landschaft und adäquater Musik. Genuss halt. Den wünsche ich allen Leserinnen und Lesern in individuell geeigneter Form ebenfalls – zumindest die wettertechnischen Voraussetzungen sind ja hervorragend.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Wie haben sich die Zugriffe auf Einzelzigarren und Labels im Cigar Wiki seit der letzten Erhebung im April verändert? In Klammern finden sich die alten Platzierungen:

  1. Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004 (3.)
  2. Cohiba BHK 56 (neu)
  3. Cohiba Siglo VI Gran Reserva (5.)
  4. Cohiba Robustos (1.)
  5. Romeo y Julieta Churchills (4.)
  6. Partagas Série D Nr. 4 (7.)
  7. Romeo y Julieta Wide Churchills (neu)
  8. Romeo y Julieta Mille Fleurs (10.)
  9. Cohiba BHK 54 (neu)
  10. Cohiba Esplendidos (2.)

Keine Platzierung ist gleich wie im April. Rang 1 verblüfft; die Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004 verzeichnete insbesondere aus den USA und dem Fernen Osten überdurchschnittlich viele Zugriffe.

Nicht mehr vertreten sind:

Demgegenüber präsentiert sich das Marken-Ranking, zumindest die erste Hälfte, stabil. Teilweise unerwartet sind sicherlich die Neuzugänge im unteren Bereich:

  1. Cohiba (-)
  2. Romeo y Julieta (-)
  3. Partagas (-)
  4. Montecristo (-)
  5. H. Upmann (-)
  6. Hoyo de Monterrey (-)
  7. José L. Piedra (neu)
  8. La Libertad (neu)
  9. Bossner (7)
  10. Casa de Torres (neu)

Nicht mehr dabei sind:

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5TH Avenue hat im jüngsten Cigar Journal den Beitrag “H. Upmann – Neubeginn unter englischer Flagge” publiziert. Mit etwas Verspätung habe ich den Beitrag in die Wiki-Seite “Geschichte von H. Upmann” eingepflegt. Die Reihe “Geschichte der kubanischen Manufakturen” ist damit wieder ein Stück umfangreicher geworden. Anbei besagter 5TH Avenue-Beitrag:

“In der letzten Folge haben wir uns die Manufaktur „La Madama“ näher angeschaut. Als in dieser Manufaktur produziert wurde, von etwa 1890 bis Anfang des folgenden Jahrhunderts, war die Marke noch in der Hand der Familie Upmann. Das änderte sich jedoch, wie schon beschrieben, durch den Ersten Weltkrieg, nach dem sich die Familie deutscher Abstammung auf der so genannten „Black List“ wiederfand und damit vom Handel komplett ausgeschlossen wurde. Sämtliche Unternehmungen gingen entweder bankrott oder mussten zu einem Schleuderpreis verkauft werden. So auch das Cigarrengeschäft. 1922  erwarb die britische Firma Frankau S.A. die Markenrechte und auch die Fabrikation. Zwei Jahre später vergaben sie die Lizenz zur Cigarrenproduktion an die Solaún Brothers, erfahrene Tabakeinkäufer. In den nächsten zwölf Jahren produzierten sie Cigarren, in welcher Menge jedoch und wo genau, ist nicht mehr bestimmbar. Bekannt ist nur, dass die Solaún Brothers zwei kleinere Produktionsstätten eröffneten, von denen allerdings nur die Adressen bekannt sind. Inwieweit in dieser Zeit auch in „La Madama“ produziert wurde, ist leider anhand des verfügbaren Materials nicht rekonstruierbar.

Doch so richtig kamen die Solaún Brothers im Cigarrengeschäft offensichtlich nicht zum Zug. Denn 1936, schon nach zwölf Jahren, kündigte Frankau S.A. den Vertrag und übertrug die Linzenz an die Firma „Menendez Garcia and Co“. Und unter ihrer Führung ging es rapide aufwärts. Denn Alsonso Menendez und José Garcia waren jene Männer, die 1935 auch die Marke Montecristo anmeldeten und zum Erfolg führten.

Von 1937 bis 1944 etablierten Menendez und Garcia die Produktion fast der gesamten Cigarren auf der Calle Virtudes 609. Diese Hausnummer entspricht auch noch der heutigen Nummerierung, was das Auffinden sehr leicht machte.

Die Calle Virtudes befindet sich im Stadtteil Centro Habana, in dem neben der Altstadt gelegenen Teil der Stadt, der sich früher außerhalb der Stadtmauer befand. Heute gilt dieser Stadtteil bei den Cubanern zumindest in Altstadtnähe als einer der verrufensten der Stadt. Am Abend machen sich Einheimische Sorgen, wenn sich ein Ausländer allein durch die Straßen bewegt, obwohl, gemessen an dem, was man als Außenstehender mitbekommt, in Havanna nur wenig passiert. Die Calle Virtudes verläuft parallel zum Malecon und ist nur wenige Straßen entfernt. Ganz in der Nähe dieser alten Upmann-Fabrik befindet sich beispielsweise auch die ehemalige Romeo-Manufaktur des Don Pepin auf der Calle Belascoian.

Das Gebäude selbst ist lachsfarben gestrichen und, für cubanische Verhältnisse,  in sehr gutem Zustand. Es muss vor einigen Jahren restauriert oder zumindest wenigstens von außen neu angestrichen worden sein. Leider kann man sich das Gebäude nur von der Straße aus ansehen. Die Tür ist gut erhalten. Unten, vor den großen Fenstern, befinden sich hohe Gitter. Diese dienten sicherlich früher dem Schutz vor Einbrechern oder verhinderten, dass Streikende in die Fabrik eindrangen. Ähnliche Sicherheitsvorkehrungen hat es beispielsweise bei der Manufaktur „La Meridiana“ von Pedro Murias gegeben. Die oberen, über die gesamte Höhe reichenden Fenster verfügen über hüfthohe Gitter, Balkons gibt es also keine. Auch die Hausnummer, die 609, ist deutlich zu lesen. Links und rechts der Tür befinden sich die schon von anderen Manufakturen her bekannten Türpfosten. In welcher Form das Gebäude heute genutzt wird, war nicht eindeutig zu erkennen. Der insgesamt recht gute Zustand des Gebäudes lässt jedoch darauf schließen, dass es sich noch, möglicherweise als Lagerhaus, in Betrieb befindet.

Laut eines Handelsregisters von 1940 wurden auf der Calle Virtudes 609 neben den Cigarren der Marke H. Upmann auch die von Montecristo (damals gerade erst angemeldet), Particulares und El Patio gefertigt. Die beiden letzten Marken sind heute niemandem mehr ein Begriff. 1844 sollte die Marke H.Upmann erneut umziehen. Doch davon in der nächsten Folge mehr.”

(Bild: In diesem Haus auf der Calle Virtudes 609 hatte die Marke H. Upmann sieben Jahre ihren Sitz, von 1837 bis 1844 / Bildquelle: 5TH Avenue)

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CigarCyclopedia.com schreibt heute im Beitrag “THE STORY OF KENNEDY’S STASH” über eine der angeblich “grössten Stories in der Geschichte der Zigarre“.

Es geht konkret um den Kauf von 1200 H. Upmann Petit Upmann (heute: H. Upmann Coronas Junior) für den US-Präsidenten John F. Kennedy am Vorabend der Bekanntgabe des Embargos gegen Kuba.

Hunters & Frankau Cigar Smokers Club informiert in einem Kurzvideo (“How the embargo began by Pierre Salinger“) von 1991 mit dem damaligen Käufer, Pressesprecher Piere Salinger (Bild), über die Fakten. Unter anderem bestätigt Salinger, dass John F. Kennedy in der Tat die kleinen Petit Upmann geordert hatte. Salinger selber bevorzugte grossformatigere Zigarren wie die Partagas Lusitanias.

(Bildquelle: Wikipedia)

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Neben der ausführlichen Beschreibung der Geschichte der Havanna-Zigarren bietet das Cigar Wiki auch die Geschichte der kubanischen Manufakturen. In Zusamenarbeit mit 5TH Avenue habe ich den zweiten Teil der Geschichte von H. Upmann aus dem aktuellen Cigar Journal ins Wiki eingepflegt. Der vorläufige (Fortsetzung folgt) Schlussabsatz zur H. Upmann-Historie:

“Es waren unruhige Zeiten, denn der Unabhängigkeitskrieg tobte gerade in dieser Zeit. Doch das Geschäft muss gut gelaufen sein, denn die Upmanns eröffneten 1905 eine weitere Fabrik in Calabazar, einem Ort etwa eine halbe Stunde von Havanna entfernt. Das endgültige Aus für die Upmanns, wenn auch nicht für die Marke, brachte der Erste Weltkrieg mit sich. Da ursprünglich deutscher Herkunft, wurden sämtliche Firmen der Familie Upmann, Banken, Reedereien und das Cigarrengeschäft, auf eine so genannte „Schwarze Liste“ gesetzt und damit vom Handel ausgeschlossen. Das führte so weit, dass die Familie Anfang der 20er Jahre die Marken und die Fabriken zu einem Schleuderpreis, etwa einem Zehntel des eigentlichen Wertes, an eine britische Firma verkaufen musste.”

Nun werde ich mir eine schöne H. Upmann Magnum 50 gönnen. Schönen Sonntagabend allen.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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