Fachhandel

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A.C.C. (Authentic Cuban Cigar) nennt sich eine neue Dienstleistung, die laut eigenen Angaben die Online-Shops so beeinflussen will, damit diese klar informieren, ob sie Original-Havannas verkaufen oder nicht. Delikat scheinen mir  Methode und auch Resultat. Letzteres listet die “überprüften” Shops unter den Kategorien A.C.C. Certified stores, Class A stores, Class B stores, Class C stores und Class D stores auf.

Wer nun denkt, das gehe den deutschsprachigen Raum eh nichts an, irrt: Es sind einige Schweizer und Deutsche Shops in den Listen aufgeführt.

Meines Erachtens könnte das Ganze funktionieren, wenn Habanos S.A. die Aufsicht hätte. Doch selbst dann wären  Grenzen teilweise schwierig zu ziehen.

Mich persönlich erstaunt übrigens, dass A.C.C. von den Händlern transpartente Informationen verlangt, auf der eigenen Site aber keinerlei Hinweise über die Hintermänner liefert.

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Wie in der Berichterstattung zum Festival del Habano 2009 angekündigt, kommt Norma Ferández Sastre auf Deutschland-Tournee. 5TH AVENUE schreibt zum Auftritt (s. Tourdaten) der ehemaligen Lieblings-Rollerin von Fidel Castro und der Schöpferin der Cohiba Behike:

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

“Pünktlich zur Dortmunder Tabakwarenfachmesse Inter-tabac kommt Norma Fernández Sastre nach Deutschland. Hinter dieser zwar eher unscheinbaren und zierlichen, auf den zweiten Blick aber sehr lebhaften und liebenswürdigen Frau steckt ein echtes „Tabakschwergewicht“. Sie war diejenige, die vor drei Jahren allein die Fertigung der streng limitierten 4.000 Stück Cohiba Behike übernommen hat. Diese anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Habanos-Spitzenmarke Cohiba gefertigten Cigarren kamen in Luxushumidoren á 40 Stück zu einem Preis von 15.000 Euro auf den Markt. Und diese Aufgabe wurde ihr nicht zufällig übertragen. Sie erhielt diese

Auszeichnung, weil sie schon seit 41 Jahren in der Cohiba-Manufaktur El Laguito arbeitet, diese Fabrik also mit ihren damals noch jungen 17 Jahren als Gründungsmitglied mit aufgebaut hat und seinerzeit die Lieblingscigarren Fidel Castros, die Laguito No.1, rollte. Für die Fertigung der gewaltigen und einmaligen Cohiba Behikes durfte sie sich damals soviel Zeit lassen, wie sie wollte und brauchte.

Begonnen hat Norma in der Cohiba-Manufaktur als einfache Torcedora, war dann 12 Jahre lang Chefin der Endproduktion, einer übergreifenden Abteilung mit Zuständigkeiten für die Farbsortierung, das Anbringen der Ringe bis hin zur Kistenfertigung, und ist nun seit 10 Jahren die Chefin der Abteilung für die Qualitätskontrolle.

Sie freut sich, hierher nach Deutschland zu kommen und schätzt vor allem die vielen Cigarrenliebhaber, die hierzulande zu finden sind. Sie kennt das Land bereits noch von früheren Aufenthalten. Vor der „Wende“ in Ostdeutschland durfte sie sogar zur Leipziger Messe reisen, um dort die Kunst der Fertigung von Cigarren nach der Methode „totalmente a mano“ – vollständig von Hand – zu präsentieren.”

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… heute mit Muhammet Genc, Inhaber der Casa del Habano Düsseldorf, in D Luxe.de mit dem Artikel “Das braune Gold des Fidel Castro“. Ein Auszug:

“Das ist mein Juwel“, sagt der 35-jährige Muhammet Genc zu der Havanna-Sammlung zwischen den Büroräumen oben in den Arkaden. Sein blauer Dunst an anderen Stellen in Düsseldorf kringelt nicht weniger spektakulär. In der Grünstraße hat der zielstrebige Jungunternehmer türkischer Abstammung ein kleines Zigarren-Imperium aufgebaut. Das besteht aus dem 150 Quadratmeter großen Ladengeschäft Selected Cigars und der benachbarten La Casa del Habano. Dort sitzen bis zu 14 Kunden an kleinen Tischen, lesen Tageszeitungen oder Magazine, bestellen einen Jamaica-Rum zur Bolivar Gold Medal, lassen sich zur Romeo y Julieta einen Cognac XO einschenken und entzünden mit dem Fidibus aus Zedernholz eine Montecristo oder eine Cohiba. Einige Stammgäste mit prominenten Namen holen die in Deckblätter gerollten Schätze aus einem Schließfach mit ihrem Namenskürzel.”

Und falls jetzt ein Fachhändler die Faust im Sack machen und sich benachteiligt fühlen sollte, kann dem sehr einfach Abhilfe geschaffen werden: Unter meiner E-Mail-Adresse nehme ich Hinweise auf solcherlei Publikationen (oder Veranstaltungen) sehr gerne entgegen – was ja hier ab und wann schon zu lesen war.

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Den Beitrag, den ich heute im “beruflichen” Blog geschrieben habe, gilt auch für den nebenberuflichen Cigar Wiki-Medienverbund:

“Hauptnachteil von Corporate Twitter … man bloggt weniger. In aller Kürze ein Link empfohlen, ein interessanter Beitrag retweeted oder neue Tweeps begrüsst. Ruckzuck, öffentlich und grösstmehrheitlich unverbindlich. Eine von Twitter’s Hauptstärken (s. auch frühere Beiträge) liegt zweifelsohne in der Unmittelbarkeit. Bei einem Corporate Blog ist das anders. Regelmässige Leser gewinnen nur Inhalte mit einem Mindestmass an qualitativer und quantitativer Substanz. Gegenüber Twitter zweifelsohne ein Mehraufwand. Die passende Mischung muss wohl gefunden werden: Twitter für den Moment und die Kontaktpflege, Blogging für Unternehmensnachrichten und Hintergrundberichterstattung.”

Für Fachhändler mit Affinität für neue Medien ergeben sich sehr gute Opportunitäten mit einer adäquaten Webseiten-Blog-Twitter-Mischung. In den USA wäre das keine Meldung mehr wert. Alleine unter den Followern des Cigar Wiki-Twitter-Accounts befinden sich Dutzende Beispiele für diese Aussage. Im deutschsprachigen Raum sind wir noch ganz am Anfang – mit entsprechend grossem Potenzial.

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Am Anfang machte ich noch regelmässig auf die Möglichkeiten des Cigar Wiki für den Fachhandel aufmerksam. Eigene (kostenlose) Wiki Seiten (s. Beispiele in oberster Rubrik), Hinweise auf Veranstaltungen, Blog-Beiträge etc. Mittlerweile besteht Interaktion mit einigen aktiven Fachhandelsunternehmen. Aufdrängen mag ich ich die Medien-Kombination Cigar Wiki in Deutsch, Cigar Wiki in Englisch, Blog und Twitter-Feed niemandem mehr.

Immer wieder gibt es aber wunderbare Überraschungen. So machten z.B. plötzlich La Casa del Habano Nürnberg oder Cigarworld mit selbst gestalteten Werbesujets auf das Cigar Wiki aufmerksam. Und eben entdeckte ich, dass die Logos der kubanischen Labels auf der neu gestalteten Webseite des renommierten Fachhändlers Urs Portmann direkt mit  den jeweiligen Detailseiten im Cigar Wiki verlinkt sind. Super Sache. Hand in Hand von Wiki und Fachhhandel zu Gunsten des Kulturgutes Zigarre. Klingt etwas pathetisch, ist (wäre) aber (eigentlich) so.

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Die ganze Rauchverbotsdiskussion bleibt derzeit Aussen vor – so herrliche Bedingungen für Outdoor Smokes gab es schon lange nicht mehr. Und geht es nach der NZZ, dann wird es noch besser: “Hitzewarnung für die Schweiz ausgeben“. Tolle Opportunitäten für den Fachhandel. Innovationen wie “Hitze-Spezial-Bundles”, “Sommertraum-Aktionen” etc. würde die Konsumlust noch steigern. Theorie, klar ;-)

Wie auch immer: Geniesst das herrliche Setting im Freien mit coolen Zigarren.

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Im Beitrag “Neues Habanos-Garantiesiegel” habe ich die Neuerung im März dieses Jahres vorgestellt. Habanos S.A. gestaltete die neuen Garantiesiegel mit Barcode und Hologram (Details s. PDF, 770 KB).

(Klick aufs Bild für Grossansicht; Bildquelle: Habanos S.A.)

Ich schrieb damals:

“Das erste Garantiesiegel für Havanna-Zigarren wurde 1889  eingeführt. Es berechtigte die Mitglieder der „Union de Fabricantes de Tabaco“ dazu, ihre Zigarren als in Havanna hergestellte auszuzeichnen. Dieses Siegel trug entscheidend dazu bei, die Habanos zu schützen (Textquelle: Cigar Wiki). Das neue Siegel mit Barcode und Hologram wird diesen Schutz noch erhöhen. Ultimativer Schutz wäre eine RFID-Lösung: Kleinste Computerchips würden eine eindeutige Identifikation der Zigarren(-kisten) jederzeit erlauben. Gut möglich, dass das der nächste Entwicklungsschritt gegen Fälscher und Graumarktimporteure sein wird.”

Bezüglich Graumarkt hat Manuel Fröhlich im Cigar Blog (“Grauimporte und das neue Habanos-Garantiesiegel“) geschrieben:

“Das neue Habanos-Garantiesiegel steht vor der Einführung. Der Barcode für die eindeutige Identifizierung der Kistchen ist wie berichtet das wichtigste neue Sicherheitsmerkmal. Die Grauimporteure werden die Barcodes entfernen müssen, weil sie sonst ihre Lieferanten in Verlegenheit bringen.

In der Praxis dürfte sich aber nicht viel ändern, denn schon heute ist auf dem jedem Kistchen vermerkt, von welchem Importeur es eingeführt wurde. Ist der Importeur in der Schweiz nicht Intertabak, gibt es keine Sicherheit für die Qualität und Herkunft der Ware. Möglicherweise hat das Fehlen der Barcodes aber einen psychologischen Effekt, weil das Garantiesiegel durch das Entfernen der Codes sichtbar gebrochen wird.”

Ergo: Sind Hologram und Barcode auf Kistchen mit aktuellen Boxdaten offensichtlich entfernt und wünschen Sie optimale Qualität Ihrer Havannas, suchen Sie sich am besten einen neuen Händler Ihres Vertrauens (s. auch Fachhandelsverzeichnis).

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Die Essenz der von Reuters beschriebenen Aktion “Partagas to Award $10K for the Ultimate Cigar Cave” lautet: Wer den multimedialen Beweis erbringen kann, dass er unter fürchterlichen Umständen – z.B. in einer kalten, feuchten Garage – Zigarre “geniessen” muss, kriegt von Partagas (Dom. Rep.) und dem Ex-Football-Profi, Moderator und Fleischfabrikenbesitzer Tony Siragusa 10’000 Dollar für den Bau einer privaten Cigar Lounge geschenkt.

Selbstverständlich darf laut Wettbewerbs-Website nur teilnehmen, wer eine Packung Partagas kauft. Darin befindet sich der Teilnahme-Code. 

“Diese Amis …”, werden viele aus der Branche denken. “Marketing vom Feinsten. Was könnten wir tun?”, wäre auch eine Variante.

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Was Heinrich Villiger oder die Oettinger Davidoff Group schon lange erkannt haben, sollte für alle Branchenverantwortlichen ein Muss sein: Der pflegliche Umgang mit der Presse (nicht nur mit den Branchenheftchen). Die kolportierte Aussage, wonach Journalistinnen und Journalisten per se mit den Antitabak-Taliban paktierten oder zumindest sympathisierten, stimmt nämlich überhaupt nicht (als langjähriger Insider weiss ich das).

So schrieb zum Beispiel die letzte “CITY Regionalausgabe Stadt Zürich” des Tages Anzeigers heute über das “Wagner Tabak Lädeli“, dessen spezielle Dekorationen ich unter “Impression: Der Zigarren-Fakir …” auch schon erwähnt hatte:

“(…) Dass das Pfeifen- und Zigarrenpaffen keineswegs der Vergangenheit angehört und das Geschäft mit dem Tabak auch in Zeiten des Kampfes gegen Raucher floriert, beweist das Wagner Tabak-Lädeli an der Storchengasse 19.

Das Familiengeschäft bietet seit 35 Jahren unterschiedlichste Tabakmischungen, Zigarren, Pfeifen und Zubehör. Und natürlich gebe es auch heute noch sehr viele jüngere Zigarren und Pfeifenraucher, erzählt René Wagner, der das Geschäft seit 1992 führt. «Wobei ich nicht von Rauchen sprechen würde. Man raucht eine Zigarette. Eine gute Pfeife oder Zigarre sollte man geniessen» (…)

Das Schaufenster gestaltet René Wagner dreimal im Jahr höchstpersönlich neu und scheut sich dabei nicht, zum Bastler zu werden. Schon viermal wurde er vom internationalen Magazin «Style Guide» für sein visuelles Marketing ausgezeichnet.”

Ein Verzeichnis der Fachhandelsgeschäfte der Schweiz und Deutschlands findet sich im Cigar Wiki.

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Gut Ding will Weile haben – oder soll zumindest immer mal wieder propagiert werden: Paul Minturn, Inhaber des Tabakwaren-Fachgeschäfts TABAK-Vitrine (mit eigener Wiki-Unterseite), hat mir seine Teilnahme am der Frühjahrsmesse in Friedberg mitgeteilt, damit ich den Event unter “Aktuelle Ereignisse” im Cigar Wiki aufführen kann.

Diesen kostenlosen Service stelle ich allen Fachhändlern zur Verfügung.

Anbei noch die Pressemitteilung von Paul Minturn:

TABAK-Vitrine – Messeauftritt mit Sortimentsergänzung

Friedberg, 11. April 2009 – Das Friedberger Tabakwaren-Fachgeschäft TABAK-Vitrine Paul Minturn beteiligt sich erneut an der Messe Friedberg.

01.05. – 03.05.2009 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr

Bereits zum dritten Mal in Folge ist das Friedberger Tabakwaren-Fachgeschäft TABAK-Vitrine auf der Messe Friedberg vertreten. Auch in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Messepräsentation im Bereich Zigarre und hochwertigem Zubehör führender Hersteller.

Im Vordergrund stehen Zigarren der Marke León Jimenes sowie La Aurora aus der gleichnamigen ältesten Zigarrenmanufaktur der Dominikanischen Republik sowie ein Auszug der Macanudo Zigarrenserie. Bei letztgenannter wird besonderes Augenmerk auf die Maduro Linie gelegt.

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