Davidoff

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Der Tages Anzeiger schreibt im Artikel “«Mister Davidoff» Ernst Schneider in Basel 88-jährig gestorben“:

“(…) Nach Firmenangaben vom Donnerstag starb er am Dienstag in Basel im Alter von 88 Jahren. (…). In das Tabakgrosshandelsunternehmen Max Oettinger AG trat Schneider 1948 ein. 1961 übernahm er die Geschäftsführung der Firma, die seinem Schwiegervater gehörte.

Für vier Millionen Franken kaufte Schneider 1970 von Zino Davidoff die Luxuszigarrenmarke Davidoff. Die Marke umfasst inzwischen nicht nur Tabakwaren, sondern auch Kosmetikartikel, Kleinlederwaren, Schreibgeräte und Accessoires.”

(Bild: Dr. Ernst Schneider und Zino Davidoff; Bildquelle: Presseportal / obs/Oettinger Davidoff AG)

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Apropos Davidoff (“Angriff der geklonten Zigarren“): Die BAZ schreibt im Interview (“Zeit nach Federer wird kommen“) mit Roger Brennwald, Präsident der Davidoff Swiss Indoors: 

“(…) Davidoff ist bis 2011 Ihr Titelsponsor. Blicken Sie dem anhaltenden Kampf gegen das Rauchen nicht besorgt entgegen?

Die Oettinger Davidoff Group ist ein diversifizierter Betrieb, der auch andere Dinge wie zum Beispiel Parfüm im Angebot hat. Aber ich hoffe schon, dass man allmählich vernünftig wird, denn junge Menschen rauchen keine Zigarre – ausser Sportler, wenn sie die Champions League gewonnen haben. Was sicher ist: Sollten wir Davidoff einmal als Titelsponsor verlieren und keinen Ersatz finden, wäre das Turnier zum Scheitern verurteilt.”

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… titelt Hans Bewersdorff seine neuesten Rauchzeichen und meint damit Oettinger Davidoff-Produkte (s. auch “Langweilige, gute Zigarren“) im Kontext mit der Camacho Cigars-Übernahme:

“(…) Bei Oettinger-Davidoff hat man es aus eigener Kraft nicht geschafft. Winston Churchill, Zino-Platinum, dazu jedes Jahr neue Specials von Avo, Griffins bis Davidoff – alles verdampft. Einzig die hohe Fertigungsqualität der Edelpuros mit der weißen Bauchbinde setzt Maßstäbe – optisch erinnern sie allerdings eher an Labor-, denn an Naturprodukte. Indes kommt das große Geld bei Davidoff aus den weltweiten Lizenzen für Zigarette, Cool Water und Duschgel. Es ermöglicht ausgerechnet im Inferno der Finanzkrise den Angriff der Klon-Zigarren „hecho Geneva“ auf ein außergewöhnliches Premium-Juwel: Davidoff schluckt Camacho lautete die Topnews Mitte Oktober.”

Und der Rest der Geschichte? Ja, das geht es im Wesentlichen um die Frage, ob Camacho-Zigarren mit Leidenschaft produzierte, gute Produkte bleiben oder zur Return on Investment-fokussierten Konzernware werden.

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Auktion von Aged Havannas

Im Cigar Blog schrieb ich Anfang 2007 über “Aging – Reifung von Zigarren“. Dem Thema Lagerung und Aging widmet sich mittlerweile auch das Cigar Wiki. Cigarcyclopedia.com bringt heute Zahlen zur jüngsten Auktion von Aged Havannas (u.a. noch in Kuba produzierte Davidoff-Zigarren) bei Christie’s

  • 5 Dunhill Havana Club; Stückpreis: $396.60
  • Davidoff Dom Perignon; Stückpreis $159.-
  • 24 Davidoff Dom Perignon: $2,181.- (nur rund Hälfte des erwarteten Erlöses)
  • Davidoff No. 1: Eine Box mit 20 Stück für $595.00, zwei 5er-Lose für $555.- und ein vollständiges Kistchen mit 25 Zigarren aus dem Jahr 1991 für $1,190.-
  • Davidoff No. 2: Drei vollständige Kistchen à 25 Stück für $1,289.-, $1,289.- und $991.-
  • 25 Davidoff 3000: $1,190.-
  • 50 Romeo y Julieta Casa Reales von 1972: $6,939 oder $138.78 je Zigarre
  • Cohiba Siglo Aniversario Linea 1492 humidor von 1992 mit 90 Zigarren: $4,362.-
  • Pre-Embargo Hoyo de Monterrey aus den 1920er und 30er Jahren: 38er Los für $2,577.-, zwei Kistchen à 25 Zigarren für $1,586.-
  • 25 Punch Double Coronas von 1993: $1,090.- (doppelt so hoch wie erwartet)
  • 25 Romeo y Julieta Churchills von 1978: $1,487
  • 50 Pre-Embargo Belinda Empires: $1,388.-

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Cigarcyclopedia.com schreibt in “DAVIDOFF ACQUIRES CAMACHO” über die Übernahme von Camacho Cigars durch Oettinger Davidoff und damit über den Ausbau des US-Engagements des Konzerns:

“(…) In Camacho, Davidoff acquires one of the top factories in Honduras with mature brands that have a devoted following, especially of its Camacho lines, including the Camacho Corojo, Camacho 10th Anniversary and the sensational new Camacho Triple Maduro. In addition, the Camacho portfolio includes the Baccarat brand, a mild-bodied cigar with a sweetened cap that sells in the millions annually, and the highly-regarded La Fontana line.”

Über die Pläne mit der Neuerwerbung geben die Verantwortlichen unter anderem im Artikel “Swiss firm acquires Camacho Cigars” (The Miami Herald) Auskunft. Die Essenz:

“(…) ”You don’t change a winning horse,” Cina said.”

Siehe auch Churchill bedrängt Havannas im TabakfassDavidoff “geht es wirtschaftlich gut” und Langweilige, gute Zigarren.

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Bei der Stipvisite in der Nägeli Tabakfass-Filiale in der Raststätte Würenlos bot sich im Humidor ein Bild wie aus dem Strategie-Lehrbuch für Schweizer Milizoffiziere: Der übermächtige Gegner wird an den verwundbaren Flanken angegriffen. Don’t panic, Militärterminologie wird im Genussblog nicht Einzug halten, aber dieses spontane Bild halt sich halt geboten: Bisher waren die Oettinger Davidoff-Produkte (Nägeli Tabakfässer sind Teil der Gruppe) nämlich von den Havannas separiert. Nun bedrängen an den Regalflanken insbesondere die meines Erachtens so harmlosen wie übertrieben gelobten neuen Winston Churchill Cigars die Havannas. Wanken werden sie nicht und legitim ist diese Praxis ohnehin – es ist ja schön, dass Davidoff auf der Autobahn überhaupt ein so breites Sortiment anbietet.

Apropos Havannas-Alternativen: Kuba-Freak Ricci schwärmt ausserhalb des Habanos-Sortiments derzeit für die 601 von Don Pepin Garcia aus Nicaragua.

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… sagt CEO Reto Cina in der Tabakzeitung. Ein Auszug:

Auch in der Schweiz „läuft es gut“, wie Dr. Reto Cina, CEO der Oettinger Davidoff Group, im Gespräch mit DTZ erklärt. Rückläufig ist die Entwicklung hingegen in Deutschland, Frankreich und Spanien.
Deutlich gestiegen ist die Zigarrenproduktion mit einem Plus von 15,8 Prozent auf 30,8 Millionen Stück. Dafür nennt Dr. Cina drei Gründe:

  • Einführung neuer Produktlinien, auch in günstigeren Preislagen;
  • Ausbau der Drittmarken;
  • und last but not least Wachstum bei den Marken „Davidoff“ und „Zino Platinum“.”

Die Situation der Villiger Gruppe wurde im Wiki Forum “Presse, News & Zigarren” festgehalten.

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Gestern hat sich eine Diskussion über Oettinger Davidoff-Erzeugnisse entsponnen. Auslöser waren Aussagen eines Fachhändlers auf seiner Webseite, die Davidoff, Griffin’s und Co. auf den Schild gehoben und mit Havannas gleich gesetzt haben.

Ich stimmte dieser Ansicht insofern zu, als dass mir persönlich die Zigarren der Davidoff Millennium Serie gut schmecken (im Gegensatz zu Griffin’s und anderen Oettinger-Sublabels). Das Problem der Millennium-Zigarren ist aus persönlicher Warte aber, dass sie vom Anzünden bis zum Weglegen nahezu unverändert gut schmecken. Die havannatypische Entwicklung mit Geschmacksänderungen während der verschiedenen Rauchphasen spüre zumindest ich nicht heraus. Die Zigarren sind sozusagen perfekt langweilig. Klar, bei den Havannas gibt es gelegentlich Geschmacks-, respektive Qualitätsnuancen, die wenig Frohsinn bringen. Doch unter dem Strich sticht das Qualitätsargument schon länger nicht mehr. Die Qualitätskontrollen auf Kuba wurden massiv verbessert.

Nun, die Diskussionsrunde gestern war sehr heterogen. Einer verschmähte zum Beispiel eine Romeo y Julieta Escudos und zündete sich lieber eine Griffin’s (im Piramide-Format) an. Das im Brustton der Überzeugung, dass ihm diese viel besser schmecke. Was soll’s: Es lebe die Individualität, es lebe die Zigarre und deren Vielfalt (so lange man frei wählen kann ;-)

Beste Grüsse, A. (bekennend habanophil)

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