Cohiba

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Zigarrenratings gibt es allenthalben. Einige sind direkt bei den Einzelzigarren im Cigar Wiki (Beispiel Cohiba Coronas Especiales) aufgeführt, andere habe ich in verschiedenen Blogbeiträgen erwähnt. Eben habe ich eine Por Larrañaga Robustos Edición Regionales Alemania 2010 genossen und mich gefragt, welche Habanos mich jüngst begeistert haben. Anbei die persönlichen August-Top-10 in alphabetischer Reihenfolge:

Und dann natürlich noch Havannas, die nicht zum Standardprogramm gehören und deren Genuss jeweils glücklichen Fügungen zu verdanken ist.

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Der Fachhandel wartet auf Behike-Nachschub. Zu Recht, meines Erachtens. Gestern Abend habe ich eine Cohiba BHK 52 genossen. Einfach nur herrlich, diese Vitola.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Eigentlich erstaunlich, wie oft man nach der Lieblingszigarre gefragt wird. Eben grad erreichte mich wieder eine Leser-E-Mail mit entsprechender Schlussfrage. Nun, eine schlüssige Antwort ist kaum möglich. Ganz grundsätzlich habe ich eine glasklare Lieblingsprovinienz: Kuba. Dann wird’s schwieriger. Die Cohiba Esplendidos ist so etwas wie meine liebste Feiertagszigarre. Während ich zum Beispiel die ebenfalls favorisierten Cohiba Siglo VI, Trinidad Fundadores, Partagas Lusitanias und Co. relativ häufig rauche, sind es bei der erstgenannten jährlich wenige Einzelstücke. Das hat sich über die Jahre hinweg so etabliert. Aus dieser Warte betrachtet, wäre meine liebste Lieblingszigarre wohl die Esplendidos.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

Wenn ich dann aber an Zigarren aus kubanischen Manufakturen (s. auch “Geschichte der kubanischen Manufakturen“) denke, die aus besonderen Tabaken für besondere Gelegenheiten ausserhalb der Standardproduktion gefertigt werden und deren Genuss man glücklichen Umständen zu verdanken hat, dann verblasst die Esplendidos-Priorisierung auch wieder. Ausserdem gibt es ja noch Trouvaillen unter den Limitadas verschiedenster Labels und viele weitere “Lieblingszigarren” aus dem Standardsortiment, die je nach Kontext brillieren.

Kurz: Wer bezüglich der Wahl von Zigarren unsicher ist, geht am besten in ein wirklich gutes, etabliertes Fachhandelsgeschäft und lässt sich von der Auslage, den herrlichen Düften und dem kompetenten Rat inspirieren. Die Wahl wird dann bestimmt passen; individuell und unabhängig von Format und Preis selbstverständlich.

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Heute Mittag genoss ich eine Cohiba Mágicos am See. Der Tischnachbar sprach mich an und fragte, ob ich häufig Cohibas rauche. Einigermassen erstaunt ob dieser unerwarteten Kontaktaufnahme und der Frage antworte ich mit “immer mal wieder gerne” und “warum fragen Sie?”. Er rauche auch gerne Zigarren, vor allem Partagas Série D Nr. 4 und Romeo y Julieta Churchills, antworte er. Cohibas aber praktisch nie, weil das überteuerte Statussymbole seien.

Nun, ich machte ihn auf die Tabakauslese aus den besten Vegas Finas de Primera, die dritte Fermentation und die spezielle Atmosphäre in der Manufaktur El Laguito aufmerksam – und verwies ihn auf das Cigar Wiki mit allen relevanten Informationen; auch zu seinen bevorzugten Labels und Vitolas. Das Gespräch endete ganz angenehm. Der Mann wird angesichts seiner Vorbehalte aber kaum je zum glühenden Cohiba-Verehrer werden.

Wie regelmässige Leserinnen und Leser bemerkt haben, rauche ich Havannas querbeet. Cohibas sind aber recht häufig vertreten. Sie gehören ganz einfach zum Top-Segment. Klar gibt es qualitative Unterschiede: So hat mich meine bevorzugte Feiertags-Zigarre, die Cohiba Esplendidos, schon begeistert und enttäuscht. Im Durchschnitt aber bleibt ein grandioses Geschmackserlebnis – das sich meines Erachtens über die ganze Marke hinwegzieht.

Um zur Frage im Titel, respektive zur Bemerkung des Tischnachbarn zurückzukommen: Nein, Cohibas sind keinesfalls schiere Statussymbole. Sie sind qualitativ hochstehende Luxusgüter mit entsprechendem Preisniveau.

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… respektive für das Ranking “top rated cigars” von Cigars Review:

  1. Partagas Serie D No. 4 Reserva
  2. Partagas Seleccion Privada No 1
  3. Cohiba Piramides Millenium
  4. Partagas Piramides Edicion Limitada 2000
  5. H. Upmann Magnum 50 Edicion Limitada 2005
  6. Hoyo de Monterrey Epicure Especial Edicion Limitada 2004
  7. Romeo y Julieta Exhibicion No. 2 Edicion Limitada 2000
  8. Montecristo Sublimes Edicion Limitada 2008
  9. Montecristo Robustos Millenium
  10. Montecristo Double Corona Edicion Limitada 2001
  11. Hoyo de Monterrey Piramides Edicion Limitada 2003
  12. Cuaba Salomones
  13. Partagas Astorias
  14. Saint Luis Rey Double Coronas
  15. Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004
  16. Bolívar Coronas Gigantes
  17. Romeo y Julieta Robusto Edicion Limitada 2001
  18. Punch Double Coronas
  19. Partagas Serie D No 1 Edicion Limitada 2004
  20. Punch Super Selection Nr. 2

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Es häuften sich jüngst hervorragende Smoke-Gelegenheiten. So genoss ich gestern mit Christoph A. Puszkar die Raritäten Double Corona und Maravilla von H. Upmann. Diese Zigarren sind schlicht und einfach grandios.

Heute Mittag ging es mit einer Cohiba Maduro 5 Mágicos weiter und am Abend  wird es wohl nicht bei der Trinidad Robustos T bleiben.

Gelegenheit macht Freude. In diesem Sinne: Happy Weekend und genussvolle Smokes.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Wie haben sich die Zugriffe auf Einzelzigarren und Labels im Cigar Wiki seit der letzten Erhebung im April verändert? In Klammern finden sich die alten Platzierungen:

  1. Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004 (3.)
  2. Cohiba BHK 56 (neu)
  3. Cohiba Siglo VI Gran Reserva (5.)
  4. Cohiba Robustos (1.)
  5. Romeo y Julieta Churchills (4.)
  6. Partagas Série D Nr. 4 (7.)
  7. Romeo y Julieta Wide Churchills (neu)
  8. Romeo y Julieta Mille Fleurs (10.)
  9. Cohiba BHK 54 (neu)
  10. Cohiba Esplendidos (2.)

Keine Platzierung ist gleich wie im April. Rang 1 verblüfft; die Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004 verzeichnete insbesondere aus den USA und dem Fernen Osten überdurchschnittlich viele Zugriffe.

Nicht mehr vertreten sind:

Demgegenüber präsentiert sich das Marken-Ranking, zumindest die erste Hälfte, stabil. Teilweise unerwartet sind sicherlich die Neuzugänge im unteren Bereich:

  1. Cohiba (-)
  2. Romeo y Julieta (-)
  3. Partagas (-)
  4. Montecristo (-)
  5. H. Upmann (-)
  6. Hoyo de Monterrey (-)
  7. José L. Piedra (neu)
  8. La Libertad (neu)
  9. Bossner (7)
  10. Casa de Torres (neu)

Nicht mehr dabei sind:

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5TH Avenue titelt in der neuesten Ausgabe des Cigar Journal “Vier statt drei in groß und kräftig” und schreibt zur Einführung der Cohiba Behike-Linie:

“Die drei Formate der neuen Super-Premiumlinie Cohiba Behike sind in Deutschland eingetroffen. Diese Linie war die spektakulärste Neueinführung, die Habanos s.a. in diesem Jahr auf dem Festival präsentierte. Mit großer Spannung probierten die Festivalbesucher am Abend der Gala „Cohibas bestgehütetes Geheimnis“. Schon im Vorfeld war über diese Cigarren sehr viel spekuliert worden.

Die Serie „Behike“ enthält drei erstmalig aufgelegte Formate namens BHK 52, BHK 54 und BHK 56. Die Ziffern bezeichnen dabei jeweils das Ringmaß der Cigarren. Die BHK 52 hat, wie der Name schon verrät, ein 52er Ringmaß und ist 119 mm lang, die BHK 54 ist 144 mm lang und die BHK 56 mit 166 mm noch um einiges länger.

Obwohl die Formate künftig ein fester Bestandteil des Sortiments sein werden, kann es die „Behike“ in nur limitierten Mengen geben. Grund dafür ist die eingeschränkte Verfügbarkeit der benötigten Tabake. Denn erstmalig verwendet man statt der üblichen drei einen weiteren, vierten Einlagetabak, „Fortaleza 4“, der auch „Medio Tiempo“ genannt wird. Dieser Begriff bezeichnet die zwei Blätter an der Spitze der Tabakpflanzen, die unter freiem Himmel angebaut werden. Allerdings bildet diese Blätter nicht jede Pflanze aus und nach entsprechender Selektion und Lagerung steht nur eine begrenzte Menge für die Fertigung der Cohiba Behike zur Verfügung. Durch den intensiven Kontakt mit der Sonne gehört der „Medio Tiempo“ zu den kräftigsten, stärksten und aromatischsten Tabakblättern.

Noch dazu verlangt das Rollen mit vier statt mit nur drei Einlagetabaken von den Torcedores besondere Fähigkeiten, die bisher nur etwa 30 von ihnen, beschäftigt in der Cohiba-Manufaktur El Laguito, beherrschen. Sie wurden speziell dafür ausgebildet. Auch die durchweg großen Ringmaße erklären sich durch den vierten Einlagetabak.

Der Name „Behike“ stammt aus der Taino-Sprache, der Sprache der Ureinwohner der Insel, und ist die Bezeichnung des Medizinmannes, der auch als geistiger Führer des Stammes fungierte. Der Name selbst  wurde von Habanos s.a. schon einmal im Jahr 2006 anlässlich des 40jährigen Bestehens der Marke Cohiba verwendet, als der Humidor „Behike“ herausgegeben wurde. Dieser in sehr streng limitierter Anzahl von nur 100 Stück gefertigte Humidor enthielt jeweils 40 Cigarren eines speziellen Lancero-Formats. Diese Humidore waren damals innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Sowohl das damals gefertigte Format, als auch die verwendeten Tabake sind von denen der neuen Linie Cohiba Behike vollkommen verschieden.”

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Wie festgehalten (“Cohiba Behikes und Trinidad Short Robustos T“), ist die neue Superpremiumlinie von Cohiba, die Behike, ab heute im Handel erhältlich. Die offiziellen Havanna-Importeure 5TH Avenue (Deutschland) und Intertabak (Schweiz) informieren in Pressemitteilungen. Anbei einige Auszüge:

“(…) Cohiba ist der erste jemals benutze Namen für kubanischen Zigarren. Als Kolumbus 1492 nach Kuba kam, bemerkte er die TAINO Indianer, Ureinwohner dieses Landes, welche sich ein paar zusammengerollte Tabakblätter anzündeten und „Cohiba“ nannten [s. auch "Geschichte der Zigarre"]. Diese rauchten Sie während verschiedenen Zeremonien. Aus den Reise-Tagebüchern von Kolumbus konnte man nachlesen, dass eine hoch angesehene Person mit dem Namen „Behike“ diese Zeremonien anführte. (…)

Die Serie Behike besteht aus den drei exklusiv aufgelegten Formaten BHK 52, BHK 54 und BHK 56. Die Ziffern bezeichnen dabei jeweils das Ringmaß der Cigarren. Charakteristisch für diese Vitolas ist das berühmte Zöpfchen am Mundstück der Cigarren, das bereits von den Coronas Especiales und Lanceros der Línea Clásica bekannt ist.

Obwohl die Behikes ein fester Bestandteil der Marke sind, gibt es sie dennoch nur in begrenzten Mengen. Der Grund dafür ist die limitierte Verfügbarkeit der verwendeten Tabake. Einzigartig und erstmalig in der Welt der cubanischen Premiumcigarren, verwendet man für Cohiba Behike einen vierten Einlagetabak („Fortaleza 4“), der Medio Tiempo genannt wird. Er bezeichnet die zwei Blätter an der Spitze der Tabakpflanzen, die unter freier Sonne angebaut werden. Allerdings bildet nicht jede Pflanze diese Blätter aus und so steht nach sorgfältiger Selektion und Lagerung immer nur eine begrenzte Menge für die Fertigung der Cohiba Behikes zur Verfügung. Beim Genuss der Cigarren erschließt sich die Wirkung des Medio Tiempo sofort: er bringt eine unglaubliche Aromenvielfalt und ausgeprägte Stärke mit sich, die ohne Zweifel ihresgleichen in der Welt der Cigarre sucht. (…)

In der Cohiba-Manufaktur „El Laguito“ hat man eine Gruppe der besten Torcedores eigens für die Fertigung der Cigarren der Línea Cohiba Behike ausgebildet.”

Wer gerne kräftige Zigarren mag, sollte die Behikes unbedingt testen. Ich durfte schon und war höchst begeistert.

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Nachdem viele Händler Vorbestellungsseiten für die neuen Cohiba Behikes eingerichtet haben, werden die neuen Zigarren ab ca. Mitte nächste Woche vorerst in den Casas del Habanos in Deutschland zu kaufen sein.

Exklusiv-Importeur 5TH Avenue hat auf Anfrage erklärt, dass von den Ediciones Limitadas (s. “Limitierte Habanos 2010 kommen im Mai“) in einer ersten Tranche die unten abgebildete Trinidad Short Robustos T (50 x 102 mm) mitausgeliefert werden. Sobald Nachschub eintrifft, werden weitere Fachhändler und Ediciones Limitadas berücksichtigt.

Aus der Schweiz hört man, zumindest was das Auslieferungsdatum der Behikes betrifft, gerüchteweise Ähnliches.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

Und weil sie so schön (und gut) sind, noch einmal die Behikes:

Cohiba BHK 56

Cohiba BHK 54

Cohiba BHK 52

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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