Cohiba

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… sag ich jetzt einfach mal so. Ich habe zwar erst eine geraucht – gestern; 5TH Avenue-Marketingleiter Christoph A. Puszkar sei’s in höchstem Masse verdankt -, aber dieser Ersteindruck hat zur entsprechend getitelten Vermutung ausgereicht.

Neben der grandiosen Zigarre selber sprechen für mich weitere Faktoren für den Erfolg der Behike-Linie von Cohiba.

  • Das Produkt ist schlicht und einfach grandios; auch die Aufmachung mit herausragend gestalteter Bauchbinde und Verpackungseinheiten.
  • Der Preis liegt mit rund 40 Prozent über vergleichbaren Standard-Cohibas (die BHK 56 also ca. 40 Prozent über der Siglo VI etc.) in meines Erachtens fairem Rahmen für eine Zigarre des absolut höchsten Segments.
  • Die Menge ist begrenzt durch die Verwendung der vierten Tabakart “Medio Tiempo” (s. “Christoph A. Puszkar zur Cohiba Behike“) in der Einlage.
  • Und zuguterletzt bietet sich diese Zigarre, mit den genannten Attributen, für grandiose Marketing Kommunikation geradezu an.

Kurz : Sie möge schnell in den Fachhandel kommen.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

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… listet James Suckling in seinem Blog (“A Few Observations on Cuban Cigars“) auf.  Es sind Zahlen, die Habanos S.A. jeweils am Festival del Habano bekannt gibt. Letztes Jahr lauschte ich vor Ort und schrieb im Beitrag “Habanos-Zahlen und Trinidad Robusto-Lancierung“:

“Gemessen an den Stückzahlen wurde die Montecristo Nr. 4 mit einem Anteil von 8 Prozent am meisten nachgefragt, gefolgt von der José L. Piedra Cazadores (5%), der Romeo y Julieta No. 2 (4%) und der Partagas Série D Nr. 4 (4%).”

2009 waren die Spitzenreiter laut Suckling:

Ich frage mich, ob nicht die Positionen 2 und 11 vertauscht wurden und statt der Partagas Mille Fleurs die Romeo y Julieta Mille Fleurs stehen müsste? Egal, solcherlei Listen sind allemal interessant.

Update: Die korrekte Liste findet sich in den Kommentaren.

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Am Abschlussabend des Festival del Habano wurde unter anderem die neue Cohiba Behike (s. auch “Vorschusslorbeeren für die Cohiba Behike-Linie“) gereicht. Für Smokersnews.de schreibt Christoph A. Puszkar von 5TH Avenue dazu:

“Und dann kam sie endlich, die neue Super-Premiumlinie Cohiba Behike mit den drei Formaten BHK 52, BHK 54 und BHK 56. Die Ziffern beziehen sich immer auf die wahrlich üppigen Ringmaße. Diese hat man allerdings nicht nur deshalb gewählt, weil die dicken Brummer immer noch sehr gefragt sind. Sie haben im Fall der Behikes auch einen konstruktiven Sinn. Im Gegensatz zu allen anderen Habanos verfügen die Behikes nämlich nicht nur über drei, sondern vier Tabake in der Einlage. Das vierte Blatt wird „Medio Tiempo“ genannt und bezeichnet die beiden obersten Blätter der Tabakpflanzen, die unter freiem Himmel angebaut werden. Es ist also eine Art Super-Ligero. Und das schmeckt man. Die Behikes stellen die Spitze dessen dar, was an Aroma und Stärke von Habanos angeboten wird. Das sind definitiv keine Cigarren für Anfänger und Gelegenheitsraucher. Für gestandene Aficionados bilden sie dagegen das absolute Maximum in jeder Hinsicht.”

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James Suckling von Cigar Aficionado Online gehört zu den wenigen Teilnehmern des Festival del Habano, welche die neue Superpremiumlinie von Cohiba bereits vor dem heute Abend stattfindenden Gala-Event getestet haben. Und er ist begeistert. In seinem Blog schreibt er im Beitrag “The Renaissance of the Blockbuster Cuban Cigar“:

“But I must admit that I felt a little stoned about one-quarter of the way into the BHK 56. I was light headed at first. I also must say that I like the big gauge of the smoke. It’s got to be one of the biggest Habanos going. It’s bigger than the Cohiba VI, which is one of my all-time favorites coming out of Havana. In fact, I lit a VI up against the new bad-boy Habano, and at the end of the two smokes, it was the BHK 56 that won.”

Die Cohiba Behike 56 habe ihm beinahe den Schädel weggepustet, meinte er. Er warnte Anfänger und Liebhaber von milden Zigarren vor der Behike und attestierte der neuen Linie Blockbuster-Qualitäten. Apropos Blockbuster: Suckling rechnet mit einem Preisaufschlag von rund 40 Prozent gegenüber dem oberen Cohiba-Segment.

Die Superpremiumlinie Cohiba Behike wird mit folgenden Vitolas lanciert:

  • Cohiba Behike 56 (Ring: 56, Länge: 166 mm)
  • Cohiba Behike 54 (Ring: 54, Länge: 144 mm)
  • Cohiba Behike 52 (Ring: 52, Länge: 112 mm)

(Bildquelle: Habanos S.A.)

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Am 19. Januar habe ich einen Handelsblatt-Artikel aufgenommen und getitelt: “Deutschland: -24,6% bei Zigarren und Zigarillos“. Heute nun setzt Habanos-Exklusiv-Importeur 5TH Avenue die Schlagzeile “Habanos-Absätze wachsen trotz Krise” und schreibt in der Pressemitteilung erfreuliches:

“Die Absätze von Habanos entwickelten sich im Jahr 2009 in Deutschland sehr erfreulich. Sie bescherten dem deutschen Habanos-Generalimporteur 5TH Avenue im Jahr seines 20jährigen Firmenjubiläums ein erfolgreiches Jahr. Mit einem Plus von 3,2% in Menge und 4% in Wert gegenüber 2008 zeigte sich ein klarer Aufwärtstrend bei Habanos. Im Inland legten die Absätze mengenmäßig um 4,7% und wertmäßig um 5,9% zu. Schwächer verlief dagegen die Entwicklung im Duty Free-Kanal. Hier waren die Absätze von mit einem Minus von 0,2% stabil, der Umsatz nahm allerdings leicht um 2,5% ab. Ursachen dafür waren die weltweit zunehmenden Rauchverbote und die Wirtschafts- und Finanzkrise, die sich in stark gesunkenen Passagierzahlen niederschlug.

Im Inland konnten sich die Absätze von Habanos gut behaupten. Dies lag nicht zuletzt an der überaus erfolgreichen Einführung der neuen Linie Montecristo Open [s. auch "Montecristo Open kommt an und inspiriert"] . Die vier neuen Formate trafen den Geschmack vieler Endverbraucher, für die zwar der Mythos der Habanos äußerst attraktiv ist, denen die Tabakmischungen der klassischen Habanos-Marken aber zu kräftig waren. Bisher wich diese Zielgruppe auf nicht-cubanische Cigarren aus. Mit der Montecristo Open erreicht der Fachhandel nun auch die Einsteiger und Gelegenheitsraucher mit einer weltbekannten Habanos-Marke. Die attraktive und moderne Gestaltung der Montecristo Open vergrößert die Anziehungskraft der neuen Linie noch.

Traditionell sehr gut verkauften sich auch die Spezialitäten und limitierten Editionen. Die Attraktivität dieser besonderen Habanos-Produkte für die Aficionados war ungebrochen hoch. Einen besonderen Höhepunkt in diesem Segment stellte die Einführung der Edición Regional für Deutschland in 2009 dar. Erstmalig lies 5THAvenue die Endverbraucher selbst ihr Votum zur Auswahl von Marke und Formaten abgeben. Erwartungsgemäß kamen die Bolívar 5ta Avenida und Bolívar Especial No.2 hervorragend an.

Ein ganz besonderes Glanzlicht war die Einführung der Cohiba Gran Reserva, die trotz eines Stückpreises von 85 Euro bewies, dass die attraktiven Habanos-Produkte auch in schwierigen Zeiten gute Umsatzbringer für den Handel darstellen.”

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Nach 2008 und 2009 muss ich dieses Jahr aus beruflichen Gründen leider mit dem Festival-Besuch pausieren. Nichtsdestotrotz wünsche ich den teilnehmenden Zigarrenfreunden eine gute Reise und wunderschöne Genussmomente.

Christoph A. Puszkar von 5TH AVENUE wird am Sonntag fliegen und in seiner beliebten Kolumne bei Smokersnews über die Erlebnisse und Zigarren-Lancierungen berichten. Heiko Poerz und Marc André sind heute losgeflogen – mit einer eigenen Kleiderlinie im Gepäck. Manuel Fröhlich vom Cigar Blog ist bereits in Kuba gelandet.

Ich bin gespannt, was sie zu berichten haben und werde die eine oder andere Meldung hier im Blog zusammentragen.

Am Festival vorgestellt wird die neue Superpremiumlinie “Behike” von Cohiba sowie von Romeo y Julieta die “Wide Churchills” und die “Julieta”, mit der erstmals spezifisch Frauen angesprochen werden sollen.

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Via Google Alert wurde ich auf eine “Holzkiste mit 25 Stück handgedrehten Zigarren frisch aus Kuba” auf der Kleinanzeigen-Website Piazza.ch aufmerksam. Angeblich handelt es sich um Cohiba Esplendidos für CHF 159.- (Originalpreis ca. CHF 1000.-). Das Ganze mit einem “herrlichen” Bild: Ein Kistchen mit Klarsichtdeckel statt durchgehend Holz und “Esplendido” ohne “s” geschrieben auf einer (“alten”) Logo-Version ohne Gold.

Ich meine, es steht in der Anzeige ja nichts von “Original”, und ich will dem Anbieter keinesfalls unrühmliche Absichten unterstellen. Zumindest aber wird hier ohne jegliche Fachkenntnis gehandelt. Und ein Schnäpchen wird sowieso nicht angeboten: Fake Cohibas schmecken nahezu immer absolut scheusslich (s. auch “Havanna-Fälscher-Einblick“) und sind keinesfalls mit der Grandezza einer echten Esplendidos zu vergleichen. Interessanterweise tauchen ähnliche Bilder mit der Klarsichtdeckel-Kiste und einem integrierten Humidorelement sogar auf Reiseseiten und dergleichen auf. Zum vergessen: Habanos S.A. hat nie eine solche Verpackung lanciert.

Das Original-Logo von Cohiba findet sich nachfolgend abgebildet.

Wer nach Kuba reist und den Lieben zu Hause Zigarren heimbringen will, sollte unbedingt ein offizielles Geschäft aufsuchen. Für Havanna habe ich einige im (englischsprachigen) Cigar Wiki aufgelistet. Und wer mit importierten Zigarren Geschäfte machen will, sollte das echt den Profis überlassen.

Die neueren Kisten sind mit einem verbesserten Fälschungsschutz versehen. Die Details finden sich im Beitrag “Habanos-Garantiesiegel mit Graumarkt-Schutz“.

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Was wird uns erwarten? Die neue Superpremiumlinie “Cohiba Behike” mit den drei Vitolas:

  • Cohiba Behike 56 (Ring: 56, Länge: 166 mm)
  • Cohiba Behike 54 (Ring: 54, Länge: 144 mm)
  • Cohiba Behike 52 (Ring: 52, Länge: 112 mm)

Dann die Romeo y Julieta “Wide Churchills” und die “Julieta”, ein spezifisch auf Frauen zugeschnittes Format.

Die Edición Limitada 2010 wird voraussichtlich bestehen aus:

  • Montecristo Grand Edmundo, Format Cañonazo (Ring: 52, Länge: 150 mm)
  • Partagás Serie D Especial (50 x 141 mm)
  • Trinidad Short Robusto (50 x 102 mm)

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Gelegentlich staunt man ja schon, wenn man die Zigarrenpresse etwas beobachtet (s. auch Beitrag von gestern).  Heute ist mir diese “10 of the best cigars“-Liste bei Ecex Digital aufgefallen. Hey, selbst für Embargo-Verhältnisse ist das absolut erstaunlich (wie mit von einem Twitter-Bekannten aus den USA auch glaubhaft versichert wurde) und zweifelsohne rein marketing-getrieben.

Wenn man eine einigermassen realistische Top-Liste inkl. US-Markt konsumieren will, dann empfehle ich die “Top-25-Overall“- von Puff.com. Die ersten zehn Plätze belegen:

  1. Oliva Series, Special V Figurado
  2. Padron 1964 Anniversary, Imperial (M)
  3. Trinidad (Cuba), Robusto Extra
  4. Padron 1964 Anniversary, Exclusivo (M)
  5. Partagas (Cuba), Edicion Limitada 2001 Serie D No. 3
  6. Partagas (Cuba), Edicion Limitada 2004 Serie D No. 1
  7. Cohiba (Cuba), Edicion Limitada 2004 Sublime
  8. Padron Serie 1926, No. 2 (Maduro)
  9. Padron Serie 1926, 80th Anniversary Perfecto Maduro
  10. Padron 1964 Anniversary, Exclusivo

Zieht man die Zugriffe im Cigar Wiki seit dem Start im Oktober 2007 zu Rate, präsentiert sich bei den Einzelzigarren folgende, gewichtete Hitliste:

  1. Cohiba Robusto
  2. Cohiba Esplendidos
  3. Cohiba Siglo VI Gran Reserva
  4. Romeo y Julieta Churchill
  5. Cohiba Sublimes Edicion Limitada 2004
  6. Cohiba Siglo VI
  7. Partagas Série D Nr. 4
  8. Romeo y Julieta No. 2 AT
  9. Cohiba Coronas Especiales
  10. Bolívar Belicosos Finos

Nimmt man absolute Zahlen, sieht die Top-Zugriffsliste wie folgt aus:

  1. Cohiba Robusto
  2. Bolívar Belicosos Finos
  3. Cohiba Esplendidos
  4. Cohiba Siglo VI
  5. Cohiba Coronas Especiales
  6. Partagas Lusitanias
  7. Cohiba Siglo I
  8. Cohiba Siglo II
  9. Cohiba Siglo IV
  10. Romeo y Julieta Churchill

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Ein Effekt, den ich dieses Jahr zum zweiten Mal beobachte: In der Adventszeit steigen die Zugriffe im Cigar Wiki auf das Label Cohiba überdurchschnittlich stark an; unter dem Jahr halten sich die üblichen “Verdächtigen” der obersten beiden Segmente der Marken-Pyramide die Waage. Cohibas sind und bleiben offensichtlich Feiertagszigarren Nummer 1. Nun, allzu erstaunlich ist das ja nicht: Cohiba gehört zu den bekanntesten Luxusbrands überhaupt und seit einigen Wochen wird dieser Anspruch durch die neue Cohiba Siglo VI Gran Reserva akzentuiert. Und im nächsten Jahr folgt dann die Cohiba Behike Super Premium Line.

cigar_cohiba

(Bildquelle: Sean Kirkpatrick)

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