… meinte ein volkswirtschaftlich so gebildeter wie erfahrener Bekannter beim Smoke im Brustton tiefster Überzeugung. Ich rezitiere nicht die Argumentionskette, aber denkt man an gesetzliche, örtliche und gesellschaftliche Restriktionen, scheint diese Hiobsbotschaft nicht ganz abwegig. Obwohl beim ersten Hören reflexartig abwehrend, leuchteten mir die Ausführungen jedenfalls weitgehend ein. Was den zeitlichen Horizont anbelangt, ging er von fünf bis zehn Jahren aus.
Falls tatsächlich eine signifikante Umsatzerosion eintreten sollte, zeigten wir uns beide überzeugt, dass dies auf Einkaufsseite zu einer qualitativen und preislichen Steigerung führen würde. Dies in Übereinstimmung mit dem Slogan von Zino Davidoff selig: “Rauche weniger, aber besser und länger – mache einen Kult daraus, eine Philosophie”. Zweifel? Nun, bei seltener werdenden Gelegenheiten wird sicherlich mehr auf Qualität und Genuss denn auf den Preis fokussiert. Billigst-Havannas dürften dann zum Beispiel auch in Deutschland nicht Top-Seller bleiben.
Wenn besagte Umsatzerosion ausbleibt, wäre das super. So oder so wichtig für das Überleben vieler Branchen-Protagonisten bleiben aber Aussagen, wie sie zum Beispiel in den Beiträgen “Das Internet liebt Zigarren“,”Zigarrenbranche – wie Lemminge am Abgrund” oder “Zigarrenfachhandel: Survival of the fittest“zu finden sind.