Da schreiben wir über “Die meistverkauften Havannas weltweit …” und dergleichen und verpassen beinahe die grösste PR-Aktion pro Zigarre der jüngsten Vergangenheit: Diego Armando Maradona und seine Zigarre auf dem Trainingsplatz vor dem Testspiel gegen Deutschland. Es folgte ein enormes Medienecho und sogar Joachim Löw brachte eine Cohiba im Tubo an die Pressekonferenz mit und liess sich zumindest symbolisch Feuer geben. Hoffen wir doch, dass er sie im Nachgang auch wirklich genossen hat.

Weniger Standfestigkeit als der zugegeben etwas gar exzentrische Maradona zeigten die kanadischen Hockey-Ladies. Nachdem sie ihren Olympiasieg auf dem Eis mit Champagner, Bier und Zigarren gefeiert und das IOC verärgert hatten, folgte laut Spiegel Online eine “Entschuldigung für die Schampus-Sause“. Das IOC ist aber noch nicht zufrieden:

“Das IOC kann erst dann einen Schlussstrich ziehen, wenn wir die Stellungnahme des Organisationskomitees erhalten haben und alle Einzelheiten kennen.”

… listet James Suckling in seinem Blog (“A Few Observations on Cuban Cigars“) auf.  Es sind Zahlen, die Habanos S.A. jeweils am Festival del Habano bekannt gibt. Letztes Jahr lauschte ich vor Ort und schrieb im Beitrag “Habanos-Zahlen und Trinidad Robusto-Lancierung“:

“Gemessen an den Stückzahlen wurde die Montecristo Nr. 4 mit einem Anteil von 8 Prozent am meisten nachgefragt, gefolgt von der José L. Piedra Cazadores (5%), der Romeo y Julieta No. 2 (4%) und der Partagas Série D Nr. 4 (4%).”

2009 waren die Spitzenreiter laut Suckling:

Ich frage mich, ob nicht die Positionen 2 und 11 vertauscht wurden und statt der Partagas Mille Fleurs die Romeo y Julieta Mille Fleurs stehen müsste? Egal, solcherlei Listen sind allemal interessant.

Update: Die korrekte Liste findet sich in den Kommentaren.

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Heiko Poerz, Clubcigarren.com, hat vom Festival del Habano drei Jars mit La Gloria Cubana Deliciosos (Format: Hermoso Nr. 4), also der auf 2000 Stück limitierten und bereits so gut wie ausverkauften ersten Edicion Regionales Cuba, mitgebracht. Zwei Jars wird er verkaufen. Interessierte Sammler mögen sich direkt beim umtriebigen Herrn Poerz melden.

Ps. Ich kriege keine Provision, melde die Gelegenheit aber insbesondere des schönen Bildes wegen sehr gerne.

(Bildquelle: zvg)

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Die schweizerische Intertabak AG ist nicht bekannt für umtriebige PR-Aktionen und üppige Medienpräsenz. Nichtsdestotrotz stehen beim offiziellen Havanna-Importeur zwei News von breiterem Interesse im Raum: In einem seiner Videos (“Julietas für die Damen“) vom Festival del Habano zeigt Manuel Fröhlich den neuen Intertabak-Geschäftsführer. Es handelt sich um Silver Gmür, ehemaliger Consumer & Trade-Marketing Operations Director von Japan Tobacco International (Schweiz).

Sein Vorgänger, Urs Tanner, wurde seinerseits anlässlich des feierlichen Festivalabschlusses in Havanna als “Habano-Men of the year” geehrt. Herzliche Gratulation.

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Ich wollte den heutigen Mittag ja kurz halten und habe am Morgen keine Zigarre eingepackt. Doch bei solch herrlichem Wetter musste ich die Vorsätze einfach über den Haufen werfen, in ein Fachhandelsgeschäft rennen, eine passende Havanna (Montecristo Edmundo) auswählen und am Seeufer geniessen.

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Am Abschlussabend des Festival del Habano wurde unter anderem die neue Cohiba Behike (s. auch “Vorschusslorbeeren für die Cohiba Behike-Linie“) gereicht. Für Smokersnews.de schreibt Christoph A. Puszkar von 5TH Avenue dazu:

“Und dann kam sie endlich, die neue Super-Premiumlinie Cohiba Behike mit den drei Formaten BHK 52, BHK 54 und BHK 56. Die Ziffern beziehen sich immer auf die wahrlich üppigen Ringmaße. Diese hat man allerdings nicht nur deshalb gewählt, weil die dicken Brummer immer noch sehr gefragt sind. Sie haben im Fall der Behikes auch einen konstruktiven Sinn. Im Gegensatz zu allen anderen Habanos verfügen die Behikes nämlich nicht nur über drei, sondern vier Tabake in der Einlage. Das vierte Blatt wird „Medio Tiempo“ genannt und bezeichnet die beiden obersten Blätter der Tabakpflanzen, die unter freiem Himmel angebaut werden. Es ist also eine Art Super-Ligero. Und das schmeckt man. Die Behikes stellen die Spitze dessen dar, was an Aroma und Stärke von Habanos angeboten wird. Das sind definitiv keine Cigarren für Anfänger und Gelegenheitsraucher. Für gestandene Aficionados bilden sie dagegen das absolute Maximum in jeder Hinsicht.”

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James Suckling von Cigar Aficionado Online gehört zu den wenigen Teilnehmern des Festival del Habano, welche die neue Superpremiumlinie von Cohiba bereits vor dem heute Abend stattfindenden Gala-Event getestet haben. Und er ist begeistert. In seinem Blog schreibt er im Beitrag “The Renaissance of the Blockbuster Cuban Cigar“:

“But I must admit that I felt a little stoned about one-quarter of the way into the BHK 56. I was light headed at first. I also must say that I like the big gauge of the smoke. It’s got to be one of the biggest Habanos going. It’s bigger than the Cohiba VI, which is one of my all-time favorites coming out of Havana. In fact, I lit a VI up against the new bad-boy Habano, and at the end of the two smokes, it was the BHK 56 that won.”

Die Cohiba Behike 56 habe ihm beinahe den Schädel weggepustet, meinte er. Er warnte Anfänger und Liebhaber von milden Zigarren vor der Behike und attestierte der neuen Linie Blockbuster-Qualitäten. Apropos Blockbuster: Suckling rechnet mit einem Preisaufschlag von rund 40 Prozent gegenüber dem oberen Cohiba-Segment.

Die Superpremiumlinie Cohiba Behike wird mit folgenden Vitolas lanciert:

  • Cohiba Behike 56 (Ring: 56, Länge: 166 mm)
  • Cohiba Behike 54 (Ring: 54, Länge: 144 mm)
  • Cohiba Behike 52 (Ring: 52, Länge: 112 mm)

(Bildquelle: Habanos S.A.)

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Ab 1. Mai gilt das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen und führt unter anderem zur Tatsache, dass in Zigarrenfachgeschäften ohne Fumoir nicht mehr geraucht werden darf. Der Tages Anzeiger schreibt im Artikel “Selbst der Tabakladen wird rauchfrei“.

René Wagner darf seiner Kundschaft zwar noch Zigaretten, Zigarren und Pfeifen verkaufen, aber diese im Laden nicht mehr anzünden. Und der Kunde darf das Geschäft nicht mehr rauchend betreten. Wagner: «Das neue Gesetz bedeutet für mich einen gewaltigen Einschnitt in mein Geschäftsleben.» Der Einbau eines Fumoirs ist für ihn keine Lösung. Sein Ladenlokal ist mit 20 Quadratmetern zu klein, das Haus steht unter Denkmalschutz. Er sei nicht prinzipiell gegen das Gesetz und durchaus einverstanden, wenn in einem Speiserestaurant nicht mehr geraucht werden dürfe, sagt Wagner. Aber: «Die Degustation von Raucherware in Fachgeschäften für Raucherwaren zu verbieten, ist doch ein völliger Verhältnisblödsinn.» Wagner befürchtet einen Umsatzrückgang, denn viele Kunden wollten vor dem Kauf einer Kiste Zigarren zuerst ein Musterexemplar zur Probe rauchen.”

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Die htr Hotel Revue widmet den Focus der aktuellen Ausgabe den Auswirkungen der Rauchverbote auf die Hotellerie und Gastronomie. Und das in verschiedenen Artikeln und Facetten. Eine Auswahl: Unter “Fumoirs drei Mal anders” werden Alternativen zu klassischen Fumoirs aufgezeigt, “Rauchverbot drückt auf den Umsatz” widmet sich betriebswirtschaftlichen Perspektiven, “Rauchen: Wer darf was?” visualisiert die unterschiedlichen kantonalen Bestimmungen und der Artikel “Ein kostspieliges Muss” präsentiert das so wichtige Segment von Cigar Lounges mitsamt einem Kurzinterview mit dem “Cigarman of the Year 2010″, dem Gstaader Hotelier Thomas Frei:

“Thomas Frei, Sie haben in Ihre neue Cigar-Lounge 250000 Franken investiert. Amortisieren Sie diese Kosten?

Nein, das ist nicht möglich. Aber es ist ein wichtiges Zeichen für meine Gäste, für mich als Hotelier und Zigarren-Raucher. Mir ist es wichtig, dass wir in unserem Rauchsalon «Smoking» Genuss stilvoll zelebrieren. Mit einer Whisky-Auswahl von rund 80 verschiedenen Sorten decken wir viele Wünsche ab. Natürlich haben wir auch eine grosse Zigarrenauswahl.

Wird denn gut konsumiert in Ihrem Fumoir?

Das variiert sehr: von einem Mineralwasser bis hin zu zwei Flaschen Whisky. Die Lounge ist seit 1. Juli 2009, als das Rauchverbot im Kanton Bern in Kraft trat, geöffnet. Heute zieht die Location immer mehr Besucher an, die nicht bei uns im Hotel wohnen.

Hat diese positive Entwicklung auch damit zu tun, dass Sie mit dem Titel «Cigarman of the Year 2010» ausgezeichnet wurden?

Auf jeden Fall hat diese Auszeichnung von Davidoff und Gault Millau meine mediale Präsenz schweizweit verstärkt. Der «Cigarman» ist für mich ein willkommenes Marketinginstrument und freut mich sehr.

Das Palace Gstaad hat jüngst zwei Cigar-Lounges eröffnet. Ist das eine Konkurrenz für Sie?

Nein, im Gegenteil, es zeigt, dass wir uns mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen. Ich denke aber auch, heute muss sich jedes 5-Sterne-Hotel überlegen, wo die rauchenden Gäste bedient werden können. Eine Smoker-Lounge gehört im Zuge der neuen Bestimmungen bei einem Hotel im oberen Segment dazu.”

Das Cigar Wiki bietet ein Verzeichnis zigarrenfreundlicher Lokale in Deutschland und der Schweiz; weitere Nennungen oder Hinweise auf die Wandlung bestehender Einträge zu Nichtraucher-Lokalen nehme ich sehr gerne entgegen.

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Es wird wohl Herbst, bis die neue Romeo y Julieta Wide Churchills bei uns erhältlich sein wird. Anbei schon mal einige Festival-Stimmen zur Lancierung.

Christoph A. Puszkar, 5TH Avenue, bei Smokersnews.de:

Und diese130 mm lange Cigarre mit einem gewaltigen Ringmaß von 55 hat mit sofort gefallen. Obwohl ich kein großer Freund der Ringmaße jenseits von 47 bin, überzeugt mich deren harmonisch-aromatische Tabakmischung. Diese Vitola ist übrigens neu und trägt den schönen Produktionsnamen „Montesco“. Die Wide Churchills werden nun hoffentlich bald die Lücke zwischen den schon existierenden Formaten Short Churchill und Churchill schließen. Sie kommen in habilitierten Kisten á 10 und 25 Stück sowie in Tubos in 3er Kartonpackungen auf den Markt.

James Suckling, Cigar Aficionado Online Blog:

“Fired up the new Romeo y Julieta Wide Churchill and it’s a hell of a smoke. It’s very much along the same flavor profile as its little brother Romeo y Julieta Short Churchill, but it delivers a little more richness and sweetness. I like the spiciness on the finish, with just the right about of cedar and tobacco.”

Michael Schneider, Genussraucher Freiburg, via Twitter:

“Smoked a new R&J Wide Churchill tonight. Quiet mild – not as complex and fullbodied as I expected. But that was just the first impression.”

(Bildquelle: Habanos S.A.)

Habanos S.A. hat im Zuge der Romeo y Julieta Wide Churchills und Julieta-Lancierung auch die ersten Bilder der Cohiba Behike-Linie publiziert.

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