Historisches

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… und sie war es schon immer. Im Cigar Wiki ist unter “Historisches” zu lesen:

Havanna, die Hauptstadt Kubas, ist die Wiege der berühmten Habanos. Denn obwohl der Tabak von den besten Vegas Kubas kommt, werden und wurden die besten Zigarren der Welt schon immer im Herzen der Stadt Havanna hergestellt. Im Jahre 1519 gegründet, ist Havanna seit 1607 die Hauptstadt des Landes.

Havanna war Jahrhunderte lang unter spanischer Kolonialherrschaft. Das Tabakmonopol befand sich fest in Händen der spanischen „Real Factoría“, einer Gesellschaft, welche die gesamte Tabakproduktion in Kuba bis hin zum Export nach Spanien steuerte und überwachte. Schnupftabak und Kautabak waren in Europa und der restlichen Welt sehr gefragt. Zigarren spielten keine so bedeutende Rolle; sie wurden nur in geringer streng limitierter Zahl hergestellt. Anders aber als in Europa zur damaligen Zeit üblich, war auf Kuba die Zigarre oder der Tabakwickel, der geraucht wurde, die ursprüngliche Form des Tabakgenusses. Schon Columbus stieß bei seiner Entdeckung des amerikanischen Festlandes und Cubas auf Ureinwohner, die sich einen Tabakwickel in den Mund steckten und rauchten.”

Wer Habanos liebt und Havanna kennenlernen möchte, findet anlässlich des nächsten Festivals del Habano, 21. bis 25. Februar 2011, eine sehr attraktive Möglichkeit. Die offiziellen Importeure 5TH Avenue und Intertabak werden rechtzeitig über die das Festival und die Teilnahmebedingungen informieren.

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

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Wie im Posting “Cigar Journal zu Rauchverbot und H. Upmann” angekündigt, habe ich die neueste Folge der Geschichte des kubanischen Zigarrenlabels H. Upmann aus dem Cigar Journal von 5TH Avenue im Cigar Wiki eingepflegt. Text und Bilder finden sich unter “Geschichte von H. Upmann“.

(Logo aus dem Eingangsbereich der Manufaktur an der Calle Amistad; Bildquelle: 5TH Avenue)

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Ein erstaunlicher Titel, fürwahr. Nun, Michel Ney, Marschall von Frankreich und erprobter Kampfgefährte Napoleons, hat ebendieses getan. Am 7. Dezember 1815 lautete die letzte Bitte des in Paris wegen Hochverrats zum Tode Verurteilten, eine Zigarre rauchen zu dürfen. Mit seiner letzten Zigarre im Mund, gab er dem Erschiessungskommando schliesslich selber den Befehl zur Exekution:

“Soldaten, wenn ich den Feuerbefehl gebe, schießt auf mein Herz. Wartet auf den Befehl. Es wird der Letzte sein, den ich euch gebe. Ich protestiere gegen meine Verurteilung. Ich habe in hundert Schlachten für Frankreich gekämpft, aber nicht eine gegen es […] Soldaten schießt!”

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5TH Avenue hat im jüngsten Cigar Journal den Beitrag “H. Upmann – Neubeginn unter englischer Flagge” publiziert. Mit etwas Verspätung habe ich den Beitrag in die Wiki-Seite “Geschichte von H. Upmann” eingepflegt. Die Reihe “Geschichte der kubanischen Manufakturen” ist damit wieder ein Stück umfangreicher geworden. Anbei besagter 5TH Avenue-Beitrag:

“In der letzten Folge haben wir uns die Manufaktur „La Madama“ näher angeschaut. Als in dieser Manufaktur produziert wurde, von etwa 1890 bis Anfang des folgenden Jahrhunderts, war die Marke noch in der Hand der Familie Upmann. Das änderte sich jedoch, wie schon beschrieben, durch den Ersten Weltkrieg, nach dem sich die Familie deutscher Abstammung auf der so genannten „Black List“ wiederfand und damit vom Handel komplett ausgeschlossen wurde. Sämtliche Unternehmungen gingen entweder bankrott oder mussten zu einem Schleuderpreis verkauft werden. So auch das Cigarrengeschäft. 1922  erwarb die britische Firma Frankau S.A. die Markenrechte und auch die Fabrikation. Zwei Jahre später vergaben sie die Lizenz zur Cigarrenproduktion an die Solaún Brothers, erfahrene Tabakeinkäufer. In den nächsten zwölf Jahren produzierten sie Cigarren, in welcher Menge jedoch und wo genau, ist nicht mehr bestimmbar. Bekannt ist nur, dass die Solaún Brothers zwei kleinere Produktionsstätten eröffneten, von denen allerdings nur die Adressen bekannt sind. Inwieweit in dieser Zeit auch in „La Madama“ produziert wurde, ist leider anhand des verfügbaren Materials nicht rekonstruierbar.

Doch so richtig kamen die Solaún Brothers im Cigarrengeschäft offensichtlich nicht zum Zug. Denn 1936, schon nach zwölf Jahren, kündigte Frankau S.A. den Vertrag und übertrug die Linzenz an die Firma „Menendez Garcia and Co“. Und unter ihrer Führung ging es rapide aufwärts. Denn Alsonso Menendez und José Garcia waren jene Männer, die 1935 auch die Marke Montecristo anmeldeten und zum Erfolg führten.

Von 1937 bis 1944 etablierten Menendez und Garcia die Produktion fast der gesamten Cigarren auf der Calle Virtudes 609. Diese Hausnummer entspricht auch noch der heutigen Nummerierung, was das Auffinden sehr leicht machte.

Die Calle Virtudes befindet sich im Stadtteil Centro Habana, in dem neben der Altstadt gelegenen Teil der Stadt, der sich früher außerhalb der Stadtmauer befand. Heute gilt dieser Stadtteil bei den Cubanern zumindest in Altstadtnähe als einer der verrufensten der Stadt. Am Abend machen sich Einheimische Sorgen, wenn sich ein Ausländer allein durch die Straßen bewegt, obwohl, gemessen an dem, was man als Außenstehender mitbekommt, in Havanna nur wenig passiert. Die Calle Virtudes verläuft parallel zum Malecon und ist nur wenige Straßen entfernt. Ganz in der Nähe dieser alten Upmann-Fabrik befindet sich beispielsweise auch die ehemalige Romeo-Manufaktur des Don Pepin auf der Calle Belascoian.

Das Gebäude selbst ist lachsfarben gestrichen und, für cubanische Verhältnisse,  in sehr gutem Zustand. Es muss vor einigen Jahren restauriert oder zumindest wenigstens von außen neu angestrichen worden sein. Leider kann man sich das Gebäude nur von der Straße aus ansehen. Die Tür ist gut erhalten. Unten, vor den großen Fenstern, befinden sich hohe Gitter. Diese dienten sicherlich früher dem Schutz vor Einbrechern oder verhinderten, dass Streikende in die Fabrik eindrangen. Ähnliche Sicherheitsvorkehrungen hat es beispielsweise bei der Manufaktur „La Meridiana“ von Pedro Murias gegeben. Die oberen, über die gesamte Höhe reichenden Fenster verfügen über hüfthohe Gitter, Balkons gibt es also keine. Auch die Hausnummer, die 609, ist deutlich zu lesen. Links und rechts der Tür befinden sich die schon von anderen Manufakturen her bekannten Türpfosten. In welcher Form das Gebäude heute genutzt wird, war nicht eindeutig zu erkennen. Der insgesamt recht gute Zustand des Gebäudes lässt jedoch darauf schließen, dass es sich noch, möglicherweise als Lagerhaus, in Betrieb befindet.

Laut eines Handelsregisters von 1940 wurden auf der Calle Virtudes 609 neben den Cigarren der Marke H. Upmann auch die von Montecristo (damals gerade erst angemeldet), Particulares und El Patio gefertigt. Die beiden letzten Marken sind heute niemandem mehr ein Begriff. 1844 sollte die Marke H.Upmann erneut umziehen. Doch davon in der nächsten Folge mehr.”

(Bild: In diesem Haus auf der Calle Virtudes 609 hatte die Marke H. Upmann sieben Jahre ihren Sitz, von 1837 bis 1844 / Bildquelle: 5TH Avenue)

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CigarCyclopedia.com schreibt heute im Beitrag “THE STORY OF KENNEDY’S STASH” über eine der angeblich “grössten Stories in der Geschichte der Zigarre“.

Es geht konkret um den Kauf von 1200 H. Upmann Petit Upmann (heute: H. Upmann Coronas Junior) für den US-Präsidenten John F. Kennedy am Vorabend der Bekanntgabe des Embargos gegen Kuba.

Hunters & Frankau Cigar Smokers Club informiert in einem Kurzvideo (“How the embargo began by Pierre Salinger“) von 1991 mit dem damaligen Käufer, Pressesprecher Piere Salinger (Bild), über die Fakten. Unter anderem bestätigt Salinger, dass John F. Kennedy in der Tat die kleinen Petit Upmann geordert hatte. Salinger selber bevorzugte grossformatigere Zigarren wie die Partagas Lusitanias.

(Bildquelle: Wikipedia)

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Was, wenn die Verlobte eine Entscheidung zwischen ihr und dem Zigarrengenuss verlangt? Rudyard Kipling hat diese Thematik 1886 im Gedicht “The Betrothed” aufbereitet und unter anderem diesen Satz geprägt: “And a woman is only a woman, but a good Cigar is a Smoke.”

Open the old cigar-box, get me a Cuba stout,
For things are running crossways, and Maggie and I are out.

We quarrelled about Havanas — we fought o’er a good cheroot,
And I knew she is exacting, and she says I am a brute.

Open the old cigar-box — let me consider a space;
In the soft blue veil of the vapour musing on Maggie’s face.

Maggie is pretty to look at — Maggie’s a loving lass,
But the prettiest cheeks must wrinkle, the truest of loves must pass.

There’s peace in a Larranaga, there’s calm in a Henry Clay;
But the best cigar in an hour is finished and thrown away –

Thrown away for another as perfect and ripe and brown –
But I could not throw away Maggie for fear o’ the talk o’ the town!

Maggie, my wife at fifty — grey and dour and old –
With never another Maggie to purchase for love or gold!

And the light of Days that have Been the dark of the Days that Are,
And Love’s torch stinking and stale, like the butt of a dead cigar –

The butt of a dead cigar you are bound to keep in your pocket –
With never a new one to light tho’ it’s charred and black to the socket!

Open the old cigar-box — let me consider a while.
Here is a mild Manila — there is a wifely smile.

Which is the better portion — bondage bought with a ring,
Or a harem of dusky beauties, fifty tied in a string?

Counsellors cunning and silent — comforters true and tried,
And never a one of the fifty to sneer at a rival bride?

Thought in the early morning, solace in time of woes,
Peace in the hush of the twilight, balm ere my eyelids close,

This will the fifty give me, asking nought in return,
With only a Suttee’s passion — to do their duty and burn.

This will the fifty give me. When they are spent and dead,
Five times other fifties shall be my servants instead.

The furrows of far-off Java, the isles of the Spanish Main,
When they hear my harem is empty will send me my brides again.

I will take no heed to their raiment, nor food for their mouths withal,
So long as the gulls are nesting, so long as the showers fall.

I will scent ‘em with best vanilla, with tea will I temper their hides,
And the Moor and the Mormon shall envy who read of the tale of my brides.

For Maggie has written a letter to give me my choice between
The wee little whimpering Love and the great god Nick o’ Teen.

And I have been servant of Love for barely a twelvemonth clear,
But I have been Priest of Cabanas a matter of seven year;

And the gloom of my bachelor days is flecked with the cheery light
Of stums that I burned to Friendship and Pleasure and Work and Fight.

And I turn my eyes to the future that Maggie and I must prove,
But the only light on the marshes is the Will-o’-the-Wisp of Love.

Will it see me safe through my journey or leave me bogged in the mire?
Since a puff of tobacco can cloud it, shall I follow the fitful fire?

Open the old cigar-box — let me consider anew –
Old friends, and who is Maggie that I should abandon you?

A million surplus Maggies are willing to bear the yoke;
And a woman is only a woman, but a good Cigar is a Smoke.

Light me another Cuba — I hold to my first-sworn vows.
If Maggie will have no rival, I’ll have no Maggie for Spouse!

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Neben der ausführlichen Beschreibung der Geschichte der Havanna-Zigarren bietet das Cigar Wiki auch die Geschichte der kubanischen Manufakturen. In Zusamenarbeit mit 5TH Avenue habe ich den zweiten Teil der Geschichte von H. Upmann aus dem aktuellen Cigar Journal ins Wiki eingepflegt. Der vorläufige (Fortsetzung folgt) Schlussabsatz zur H. Upmann-Historie:

“Es waren unruhige Zeiten, denn der Unabhängigkeitskrieg tobte gerade in dieser Zeit. Doch das Geschäft muss gut gelaufen sein, denn die Upmanns eröffneten 1905 eine weitere Fabrik in Calabazar, einem Ort etwa eine halbe Stunde von Havanna entfernt. Das endgültige Aus für die Upmanns, wenn auch nicht für die Marke, brachte der Erste Weltkrieg mit sich. Da ursprünglich deutscher Herkunft, wurden sämtliche Firmen der Familie Upmann, Banken, Reedereien und das Cigarrengeschäft, auf eine so genannte „Schwarze Liste“ gesetzt und damit vom Handel ausgeschlossen. Das führte so weit, dass die Familie Anfang der 20er Jahre die Marken und die Fabriken zu einem Schleuderpreis, etwa einem Zehntel des eigentlichen Wertes, an eine britische Firma verkaufen musste.”

Nun werde ich mir eine schöne H. Upmann Magnum 50 gönnen. Schönen Sonntagabend allen.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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Eine ausführliche Geschichte der Zigarre findet sich im Cigar Wiki. “A short history of cigars” – in der Tat kurz, aus US-Warte und mit teilweise erstaunlicher Gewichtung – bringt heute boston.com:

“The word “cigar’’ is believed to have come from “sikar,’’ the Mayan-Indian word for smoking.

Christopher Columbus arrived in Cuba to find the natives smoking large, tube-shaped constructions of plant leaves filled with tobacco. He smartly took some back to Spain.

Israel Putnam, who would become a general in the Revolutionary War, brought cigars to his home in Connecticut from Cuba in 1762, launching the industry in the Connecticut Valley.

In 1880, 271 Massachusetts companies made more than 50 million cigars, according to the Tobacco Institute.

In 1975, Pink Floyd released the song “Have a Cigar,’’ a cynical ode to greedy record execs.

In 1983, Boston’s Ritz-Carlton held a black-tie cigar dinner. By 1994, more than 2,000 such evenings were reportedly held across the country.

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5TH Avenue hat im Cigar Journal den ersten Teil der Geschichte des traditionsreichens Labels H. Upmann veröffentlicht. Im Sinne der bereits zugänglichen Geschichte der kubanischen Manufakturen nehme ich auch die Historie von H. Upmann und später folgenden Labels sehr gerne im Cigar Wiki auf. Ein Auszug:

“Die beiden Brüder, Hermann und August Hupmann, stammten ursprünglich aus Bremen, laut einer Quelle waren sie aber aus Großbritannien nach Cuba gekommen. Über die Familie ist wenig bekannt. Später heiratete Hermann Upmann eine Deutsche, ebenfalls aus Bremen stammend, Marie Braesecke. Gemeinsam hatten sie drei Kinder. August Upmann ist wohl kinderlos geblieben. Spekuliert wird heute immer noch wegen des Namens. Ist das abgetrennte H. auf den ursprünglichen Familiennamen Hupmann zurückzuführen? Sagten sich die Brüder, dass die Cubaner das H. sowieso nicht sprechen würden? Oder ist es tatsächlich die Abkürzung für Hermanos, die Brüder? Fragen können wir die beiden Herren jedenfalls nicht mehr. Das Cigarrengeschäft lief so gut, dass etwa Mitte der 80er Jahre mit dem Bau einer großen Fabrik für mehr als 1000 Angestellte begonnen wurde, die Manufaktur „La Madama“. Von dieser wird in der nächsten Ausgabe ausführlich berichtet.”

Abgebildet ist das Firmenschild, das im Verlaufe der Geschichte an verschiedene Standorte mitgewandert ist und auch heute noch die Manufaktur H. Upmann – eine neuere, sehr interessante übrigens – ziert.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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Es ist manchmal schon ärgerlich, wenn man Insiderkenntnisse braucht, um ein zigarrenfreundliches Lokal zu finden. Aber im Gegensatz zu früheren Zeiten sind die derzeitigen Rauchverbotsauswirkungen als milde zu bezeichnen. Anbei ein Auszug aus der Rezension zu “Tobacco in Russian History and Culture. From the Seventeenth Century to the Present”1 bei H-Soz-u-Kult:

“Am Anfang stand das Verbot des Tabaks im 17. Jahrhundert. Dieses dauerte im Moskauer Reich 70 Jahre an. Grund für diese ungewöhnlich lange Dauer war, so Matthew P. Romanello („Muscovy’s Extraordinary Ban on Tobacco“), das Zusammenspiel der religiös-moralischen Abneigung der Herrschenden gegen jenes „ketzerische“, als protestantisch-calvinistischer Import verachtete Produkt und der Unfähigkeit des Staates, daraus ökonomischen Profit zu schlagen. Gleichzeitig befürchteten die Herrscher eine Verarmung der Untertanen durch das neue Suchtmittel. Im Gefolge des Verbots florierte allerdings der mit hohen Strafen belegte Schmuggel und illegale Handel. Die „Uloschenie”, der Strafkodex von 1649, enthält 11 Paragraphen zur Beschränkung des Tabakhandels; die Strafen hierfür reichen von Knutenhieben und dem Ausreißen der Nasenflügel bis hin zur Todesstrafe. Zunächst war es nur der Staat, der sich einer „Überfremdung“ der Untertanen durch das neue Produkt entgegenstellte. Die orthodoxe Kirche begann erst Ende des 17. Jahrhunderts, den Tabakkonsum als Sünde aufzufassen (…)”

Heute ist der russische Markt höchst interessant. Im Summary der aktuellen (und kostenpflichtigen) Studie “Tobacco in Russia” von Euromonitor International wird festgehalten, dass der Trend hin zu Premium-Tabakprodukten trotz der Finanzkrise ungebrochen sei.

1 Sonja Margolina: Rezension zu: Romaniello, Matthew P.; Starks, Tricia (Hrsg.): Tobacco in Russian History and Culture. From the Seventeenth Century to the Present. London 2009, in: H-Soz-u-Kult, 17.02.2010, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-1-121>

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