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Smokersnews.de titelt heute “Erste Wohlfühlzentren der Laura Chavin-Route „Masters of Cigars” eingerichtet: Oasen der Freiheit” und schreibt, dass Laura Chavin ins Lounge-Business eingestiegen sei und sich mit „Master of Cigars“-Lounges auszeichnen wolle.

Vielen Leserinnen und Lesern wird es beim Lesen wohl ähnlich gegangen sein wie mir und staunten angesichts der, gelinde gesagt, wechselvollen Geschichte von Laura Chavin über den medialen Wind, den Helmut Bührle (einmal mehr) zu entfachen versteht.

Nun, jede Lounge ist eine gute Lounge – so lange Setting und Zigarren-Auswahl stimmen. Jüngst war ich in einer AVO-Lounge und beobachtete eine auf ein absolutes Minimalangebot geschrumpfte Havanna-Auswahl und einige entsprechend irritierte Besucher. Diesbezüglich gibt Smokersnews.de Entwarnung und hält fest, dass die von Laura Chavin betreuten Humidore auch mit Zigarren anderer Provenienzien bestückt seien. Ich habe nachgefragt und die Bestätigung in Sachen Havannas bekommen.

Bei den tangierten Hotels handelt es sich um das Park Hotel Bremen, das Brenner´s Park Hotel & Spa in Baden-Baden, das Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe und den Ketschauer Hof in Deidesheim. Ich werde die Lokalitäten selbstverständlich auch ins Verzeichnis zigarrenfreundliche Lokale (Deutschland und Schweiz) des Cigar Wiki aufnehmen.

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Ab 1. Mai gilt das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen und führt unter anderem zur Tatsache, dass in Zigarrenfachgeschäften ohne Fumoir nicht mehr geraucht werden darf. Der Tages Anzeiger schreibt im Artikel “Selbst der Tabakladen wird rauchfrei“.

René Wagner darf seiner Kundschaft zwar noch Zigaretten, Zigarren und Pfeifen verkaufen, aber diese im Laden nicht mehr anzünden. Und der Kunde darf das Geschäft nicht mehr rauchend betreten. Wagner: «Das neue Gesetz bedeutet für mich einen gewaltigen Einschnitt in mein Geschäftsleben.» Der Einbau eines Fumoirs ist für ihn keine Lösung. Sein Ladenlokal ist mit 20 Quadratmetern zu klein, das Haus steht unter Denkmalschutz. Er sei nicht prinzipiell gegen das Gesetz und durchaus einverstanden, wenn in einem Speiserestaurant nicht mehr geraucht werden dürfe, sagt Wagner. Aber: «Die Degustation von Raucherware in Fachgeschäften für Raucherwaren zu verbieten, ist doch ein völliger Verhältnisblödsinn.» Wagner befürchtet einen Umsatzrückgang, denn viele Kunden wollten vor dem Kauf einer Kiste Zigarren zuerst ein Musterexemplar zur Probe rauchen.”

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Die htr Hotel Revue widmet den Focus der aktuellen Ausgabe den Auswirkungen der Rauchverbote auf die Hotellerie und Gastronomie. Und das in verschiedenen Artikeln und Facetten. Eine Auswahl: Unter “Fumoirs drei Mal anders” werden Alternativen zu klassischen Fumoirs aufgezeigt, “Rauchverbot drückt auf den Umsatz” widmet sich betriebswirtschaftlichen Perspektiven, “Rauchen: Wer darf was?” visualisiert die unterschiedlichen kantonalen Bestimmungen und der Artikel “Ein kostspieliges Muss” präsentiert das so wichtige Segment von Cigar Lounges mitsamt einem Kurzinterview mit dem “Cigarman of the Year 2010″, dem Gstaader Hotelier Thomas Frei:

“Thomas Frei, Sie haben in Ihre neue Cigar-Lounge 250000 Franken investiert. Amortisieren Sie diese Kosten?

Nein, das ist nicht möglich. Aber es ist ein wichtiges Zeichen für meine Gäste, für mich als Hotelier und Zigarren-Raucher. Mir ist es wichtig, dass wir in unserem Rauchsalon «Smoking» Genuss stilvoll zelebrieren. Mit einer Whisky-Auswahl von rund 80 verschiedenen Sorten decken wir viele Wünsche ab. Natürlich haben wir auch eine grosse Zigarrenauswahl.

Wird denn gut konsumiert in Ihrem Fumoir?

Das variiert sehr: von einem Mineralwasser bis hin zu zwei Flaschen Whisky. Die Lounge ist seit 1. Juli 2009, als das Rauchverbot im Kanton Bern in Kraft trat, geöffnet. Heute zieht die Location immer mehr Besucher an, die nicht bei uns im Hotel wohnen.

Hat diese positive Entwicklung auch damit zu tun, dass Sie mit dem Titel «Cigarman of the Year 2010» ausgezeichnet wurden?

Auf jeden Fall hat diese Auszeichnung von Davidoff und Gault Millau meine mediale Präsenz schweizweit verstärkt. Der «Cigarman» ist für mich ein willkommenes Marketinginstrument und freut mich sehr.

Das Palace Gstaad hat jüngst zwei Cigar-Lounges eröffnet. Ist das eine Konkurrenz für Sie?

Nein, im Gegenteil, es zeigt, dass wir uns mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen. Ich denke aber auch, heute muss sich jedes 5-Sterne-Hotel überlegen, wo die rauchenden Gäste bedient werden können. Eine Smoker-Lounge gehört im Zuge der neuen Bestimmungen bei einem Hotel im oberen Segment dazu.”

Das Cigar Wiki bietet ein Verzeichnis zigarrenfreundlicher Lokale in Deutschland und der Schweiz; weitere Nennungen oder Hinweise auf die Wandlung bestehender Einträge zu Nichtraucher-Lokalen nehme ich sehr gerne entgegen.

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Traditionellereweise informiert Manuel Garcia von Habanos S.A. die Presse am ersten Festivaltag über die wichtigsten Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres. Während 2009 in Deutschland ein Anstieg der Habanos-Verkäufe um 4 Prozent verzeichnet werden konnte (s. “Deutschland steigert 2009 den Havanna-Absatz“), musste laut abcNEWS.com (“Cuban Cigar Sales Plummeted 8 Pct in ‘09“) weltweit ein Minus von 8 Prozent auf $ 360 Millionen vermeldet werden. Hauptverantwortlich dafür waren der Einbruch in den so wichtigen Märkten Spanien und Duty Free. Letzteres Segment zeichnete 2009 für 23 Prozent des gesamten Havanna-Absatzes verantwortlich. Bereits 2008 musste ein Rückgang von 3 Prozent auf damals $ 390 Millionen verzeichnet werden.

Was die neu lancierten Havannas 2010 anbelangt, hat James Suckling von Cigar Aficionado Online via Twitter schon mal den ersten Smoke der neuen Romeo y Julieta Wide Churchills vermeldet. Urteil und Beschreibung will er in seinem Blog nachliefern.

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Am 19. Januar habe ich einen Handelsblatt-Artikel aufgenommen und getitelt: “Deutschland: -24,6% bei Zigarren und Zigarillos“. Heute nun setzt Habanos-Exklusiv-Importeur 5TH Avenue die Schlagzeile “Habanos-Absätze wachsen trotz Krise” und schreibt in der Pressemitteilung erfreuliches:

“Die Absätze von Habanos entwickelten sich im Jahr 2009 in Deutschland sehr erfreulich. Sie bescherten dem deutschen Habanos-Generalimporteur 5TH Avenue im Jahr seines 20jährigen Firmenjubiläums ein erfolgreiches Jahr. Mit einem Plus von 3,2% in Menge und 4% in Wert gegenüber 2008 zeigte sich ein klarer Aufwärtstrend bei Habanos. Im Inland legten die Absätze mengenmäßig um 4,7% und wertmäßig um 5,9% zu. Schwächer verlief dagegen die Entwicklung im Duty Free-Kanal. Hier waren die Absätze von mit einem Minus von 0,2% stabil, der Umsatz nahm allerdings leicht um 2,5% ab. Ursachen dafür waren die weltweit zunehmenden Rauchverbote und die Wirtschafts- und Finanzkrise, die sich in stark gesunkenen Passagierzahlen niederschlug.

Im Inland konnten sich die Absätze von Habanos gut behaupten. Dies lag nicht zuletzt an der überaus erfolgreichen Einführung der neuen Linie Montecristo Open [s. auch "Montecristo Open kommt an und inspiriert"] . Die vier neuen Formate trafen den Geschmack vieler Endverbraucher, für die zwar der Mythos der Habanos äußerst attraktiv ist, denen die Tabakmischungen der klassischen Habanos-Marken aber zu kräftig waren. Bisher wich diese Zielgruppe auf nicht-cubanische Cigarren aus. Mit der Montecristo Open erreicht der Fachhandel nun auch die Einsteiger und Gelegenheitsraucher mit einer weltbekannten Habanos-Marke. Die attraktive und moderne Gestaltung der Montecristo Open vergrößert die Anziehungskraft der neuen Linie noch.

Traditionell sehr gut verkauften sich auch die Spezialitäten und limitierten Editionen. Die Attraktivität dieser besonderen Habanos-Produkte für die Aficionados war ungebrochen hoch. Einen besonderen Höhepunkt in diesem Segment stellte die Einführung der Edición Regional für Deutschland in 2009 dar. Erstmalig lies 5THAvenue die Endverbraucher selbst ihr Votum zur Auswahl von Marke und Formaten abgeben. Erwartungsgemäß kamen die Bolívar 5ta Avenida und Bolívar Especial No.2 hervorragend an.

Ein ganz besonderes Glanzlicht war die Einführung der Cohiba Gran Reserva, die trotz eines Stückpreises von 85 Euro bewies, dass die attraktiven Habanos-Produkte auch in schwierigen Zeiten gute Umsatzbringer für den Handel darstellen.”

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Weil ein Rauchverbot an den Stränden und anderen öffentlichen (outdoor) Plätzen zu “nanny state” (also, zu übervorsorglich) sei, hat sich der neuseeländische Premierminisiter John Key laut stuff.co.nz gegen solcherlei Ansinnen ausgesprochen. Key ist dezidierter Nichtraucher. Ein Rauchverbot an Stränden scheint ihm aber eine zu extreme Massnahme zu sein. Fürwahr.

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FAZ.net schreibt in “EU nimmt Prominente ins Visier – Repressionen gegen Raucher“:

“Die EU fordert strengere Repressionen gegen Raucher. (…) Danach sollten die Mitgliedstaaten aber “eine aufsehenerregende Strafverfolgung betreiben, um die abschreckende Wirkung zu verstärken”.  (…) Prominente wollen die Politiker bei ihrem Aktionsprogramm besonders ins Visier nehmen: Wenn festgestellt werde, dass diese sich bewusst über Rechtsvorschriften hinweggesetzt haben, könnten die Behörden hier ihre Entschlossenheit demonstrieren, heißt es in dem Beschluss. Sie sollten dann “mit rigorosen und zügigen Maßnahmen reagieren”, um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erregen.”

Da können wir aber froh sein, sind inquisitorische Scheiterhaufen mittlerweile verboten.

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Die Entwicklung der Importzahlen von Zigarren in die USA (exkl. Habanos natürlich) haben wir gelegentlich schon erwähnt. CigarCyclopedia.com schreibt in “Imports Continue Decline” von anhaltend sinkenden Importzahlen. Vergangenen Im November wurde mit 27.18 Millionen importierten Zigarren (Hauptanteile: Dom. Rep: 11.95 Mio., Nicaragua: 7,68 Mio., Honduras: 7,3 Mio.) ein Minus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat registriert. Der November war der sechste Monat in Folge mit fallenden Zahlen.

Über das ganze Jahr hinweg gesehen, zeichnet sich aber eine relativ stabile Situation ab: In den ersten elf Monaten 2009 wurden insgesamt 262.23 Millionen Zigarren importiert, Das entspricht einem Plus von 5,65 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Wenn die Dezemberzahlen einigermassen gut ausfallen, kann zumindest das Niveau von 2008 gehalten werden.

Update: Wie CigarJapan via Twitter treffend bemerkt hat, würde die Jahresbilanz 09 “ohne die Panikimporte in den pre-SCHIP tax Monaten (Jan – Mar)” ebenfalls negativ ausfallen. Diesen Aspekt hatte ich im Beitrag “US-Zigarren-Importrekord” beschrieben.

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@cigarsmokers (Sales und Marketing-Verantwortlicher bei Hunters & Frankau) hat bei Twitter von der Trinidad Reyes (die ich persönlich im Gegensatz zu den anderen Trinidad-Zigarren überhaupt  nicht mag) geschwärmt und nach der Vorliebe für kleinere Havannas gefragt. Daraus hat sich eine kleine Diskussion mit Teilnehmern aus Deutschland, Japan, England und der Schweiz sowie folgenden Zigarrennennungen ergeben:

Auf der Seite “Zigarren-Formate” finden sich (fast) alle relevanten Vitolas mit Bildern, Beschreibungen und den entsprechenden kubanischen Zigarren abgebildet.

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Nun, das Posting “Der Umsatz mit Zigarren halbiert sich” ist wohl nicht allzu sehr aus der Luft gegriffen. Handelsblatt Online meldet heute unter “Deutsche rauchen immer weniger“:

“Sehr stark rückläufig waren die versteuerten Absatzmengen von Pfeifentabak (-57,2 Prozent) sowie von Zigarren und Zigarillos (-24,6 Prozent). Der Absatzeinbruch beim Pfeifentabak sei vor allem auf die geänderte steuerliche Behandlung der sogenannten Pseudo- Pfeifentabake zurückzuführen, die seit Juli 2008 mit dem höheren Steuersatz von Feinschnitt besteuert werden.”

Ohne Zahlen zu nennen, macht die Runde, dass kubanische Zigarren weniger Federn lassen mussten. Das wiederum würde die geschriebene These stützen, dass bei vermindertem Konsum mehr Wert auf qualitativ hochwertige Smokes gelegt wird. Nun, spätestens im Rahmen des Festival del Habano XII wird Habanos S.A. detaillierte Zahlen nennen.

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