Cigar Journal zu Partagas Serie E No. 2 / D No. 5

Das neue Cigar Journal von Deutschlands offiziellem Alleinimporteur für Havanna-Zigarren, 5th Avenue (hat übrigens neben einem neuen iPhone-App auch eine neue Website gelaunched), schreibt zu den hoffentlich bald erhältlichen Partagas Serie E No. 2 (herrliche Zigarre; s. auch “Rückblick: Festival del Habano 2011“) und Partagas Serie D No. 5:

“Die zwei brandneuen Formate der Marke Partagás, die das Sortiment ab diesem Jahr erweitern, wurden beim „Festival del Habano“ im Februar dieses Jahres erstmals vorgestellt. Die Partagás Serie E No. 2 gehört mit einem 54er Ringmaß eher zu den großvolumigen Cigarren und hat eine Länge von 140 mm Länge. Das Format nennt sich Duke und ist insofern etwas ganz besonderes, weil dieses Format bisher nur einmal für die Edición Limitada 2009 der Marke Romeo y Julieta gerollt wurde.

Die Partagás Serie D No. 5 ist mit einem 50er Ringmaß zwar auch nicht gerade eine sehr schlanke Cigarre, lädt aber mit 110 mm Länge zu einem eher kürzeren Vergnügen ein. Die Cigarre ist sicher einigen schon bekannt, gehörte sie doch im Jahr 2008 zu den Formaten der Edicion Limitada, erfreute sich großer Beliebtheit und wird deshalb nun ins Standardsortiment aufgenommen.

Beide Cigarren zeichnen sich durch kräftige und gehaltvolle Tabakmischungen aus, die typisch für diese Marke sind. Besonders die Serie E No.2 weist jedoch eine besonders charakteristische Würze auf, die für einen hohen Anteil der kräftigen Ligero-Tabake spricht.

Die Manufaktur Partagás, direkt hinter dem Capitol, mitten im Herzen der Hauptstadt Havanna gelegen, gehört zu den wohl bekanntesten Cigarrenmanufakturen überhaupt. Gegründet wurde diese Marke von Don Jaime Partagás. Um ihn, seine Art zu leben und zu arbeiten, ranken sich eine Reihe von Legenden. Am spektakulärsten ist wohl die von seinem gewaltsamen Tod auf seiner eigenen Tabakplantage, der Vega Hato de la Cruz in der Vuelta Abajo. Dieses Verbrechen ist bis heute genauso unaufgeklärt, wie die Erzählungen der Arbeiter aus der Fabrik mysteriös sind, nach denen Don Jaime nach seinem Tod mehrmals dort als Geist erschienen sein soll.

Die Bezeichnung „Real Fabrica“, “Königliche Manufaktur”, hat sich Partagás wohl dadurch verdient, dass er bedeutende Persönlichkeiten Europas und Mitglieder arabischer Königshäuser mit Cigarren belieferte.

Ein Fundament seines Erfolges war die Tatsache, dass er einige der besten Plantagen in der Region Vuelta Abajo besaß und persönlich den Tabak für seine Cigarren auswählen konnte. Als einer der ersten experimentierte er außerdem mit unterschiedlichen Fermentationsarten und reifegelagertem Tabak. Die Partagás-Manufaktur ist inzwischen die älteste Cigarrenfabrik Cubas, die heute noch in Betrieb ist. Schon seit Jahren ist eine Renovierung des Gebäudes angekündigt.

Nun soll sie demnächst tatsächlich vorübergehend geschlossen werden. Geplant ist, die Produktion für diesen  Zeitraum in eine Fabrik zu verlegen, die sich ganz in der Nähe der alten Romeo-Fabrik „Briones Montoto“ befindet und die ursprünglich als Spezialitätenfabrik geplant war.

Die Cigarren kommen in Kürze in klassischen Halbnaturkisten à 25 Stück in den Handel. Erstmalig bei Habanos, wird es daneben auch Halbnaturkisten mit je fünf Stück dieser Cigarren geben, die sich perfekt als Geschenk für den kundigen Aficionado eignen. Beide Varianten ziert erstmals ein in den Partagás-Farben schwarz und rot gestalteter Bofeton mit der Ansicht der traditionsreichen Partagás-Manufaktur, der die Cigarren zu zwei Dritteln bedeckt und damit den Blick auf die Cigarrenringe freilässt.”

(Bildquelle: 5th Avenue / Intertabak AG)

Das neueste Cigar Journal widmet sich zudem den “Ersten Stationen der Marke Por Larrañaga”. Ich werde diesen Artikel in die Serie “Geschichte der kubanischen Manufakturen” im Cigar Wiki integrieren.

Schlagworte: