“Castro öffnet Kubas Wirtschaft für Investoren”

… titelt Spiegel Online und schreibt:

“(…) Kuba beschreitet endgültig den Weg der Reformen, um die angeschlagene Wirtschaft vor dem Ruin zu retten. Die 600 Delegierten der Nationalversammlung, des Parlaments von Kuba, stimmten am Montag den Leitlinien der neuen Wirtschafts- und Sozialpolitik zu. (…) Die offiziell sogenannte “Aktualisierung” sieht vor allem vor, in den kommenden Jahren über eine Million unproduktive Stellen in den ebenfalls unproduktiven staatlichen Unternehmen zu streichen. Die entlassenen Angestellten sollen in einer neuentstehenden Privatwirtschaft ihr Auskommen finden.”

Desweitern sollen mittels weiterer Massnahmen private ausländische Investoren für den Tourismusbereich gewonnen werden.

Offensichtlich ist auch in Sachen Aufhebung der Reisebeschränkungen Bewegung ins System gekommen:

“(…) Die meisten im Ausland lebenden Kubaner seien wegen wirtschaftlicher Gründe ausgewandert, sagte Castro. “Fast alle haben die Liebe für ihre Familie und ihre Heimat bewahrt und zeigen sich solidarisch mit ihren Landsleuten.” Der Abbau der Reisebeschränkungen sei ein “Beitrag zur Verstärkung der Verbindungen der Nation mit der Gemeinde der Ausgewanderten”, sagte Castro.”

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