März 2011

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Heute Abend werde ich mir aller Aussicht nach eine Ramón Allones Gigantes genehmigen. Eine meines Erachtens sehr attraktive Zigarre eines äusserst interessanten Labels: So hat der Gründer zum Beispiel den Zigarrenring erfunden. Im Beitrag “Wer hat’s erfunden – die Bauchbinde?” hatte ich dazu geschrieben:

“(…) besuchte ich einen Vortrag von Adriano Martínez Rius, unter anderem Co-Autor der berühmten illustrierten Enzyklopädie der postrevolutionären Havanna-Cigarren, über die Geschichte der kubanischen Zigarren-Manufakturen.

Rius, der Fachmann auf dem Gebiet der Zigarren-Geschichte, erklärte, dass nicht der Holländer Gustave Bock alleine die Bauchbinde erfunden habe. Die entscheidenen Impulse habe der in Gallizien geborene Ramón Allones gegeben. Allones gründete eines der ältesten, heute noch gehandelten Havanna-Labels und erfand unter anderem auch die 25er- und die 8-9-8-Verpackung (s. auch Zigarrenverpackungen). Rius bezeichnete Ramón Allones als ersten Zigarren-Unternehmer der Geschichte mit ausgeprägten Marketingfähigkeiten.”

Unter “Historisches” ist im Cigar Wiki zudem zu lesen:

“Der in Havanna lebende Spanier Ramón Allones war 1845 der erste, der seine Habanos in 25er Kisten packte und diese Kisten mit einer Abbildung versehen liess, die den Kunden über sein Produkt und dessen Herkunft informierten. Er benutzte dafür lithographische Drucke.”

(Bildquelle: Cigar Wiki – Historisches)

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Das Cigar Wiki wurde um die Seite “Casas Particulares” und in diesem Zusammenhang auch um Informationen zur “Casa de la amistad Carlos Almeida” ergänzt. Die Casa Particular (Privatunterkunft) von Señor Almeida sei für Aficionadas und Aficionados nämlich ganz besonders empfohlen. Die Gründe hierfür hat Christoph A. Puszkar, Marketingleiter von 5TH Avenue, in seinen Festivalnotizen auf den Punkt gebracht:

“Danach folgt ein Treffen mit einem alten Freund, Señor Carlos Almeida. Er führt eine der interessantesten Casas Partciulares in Havanna und vermietet Zimmer an Touristen. Mit dieser Beschreibung wäre dem überaus charismatischen 63jährigen Herrn mit den aussergewöhnlich blauen Augen aber nicht genügend Rechnung getan. Er betreibt sein Vermietungsgeschäft im Sinne der „Ehrung der Havanna-Zigarre“. Selbstredend, dass vor allem Aficionadas und Aficionados bei ihm mieten. Doch nicht nur das: Sitzt man in seinem Garten, zwischen Papageien, Singvögeln, Pfauen, Schildkröten und Eichhörnchen, kann es durchaus passieren, dass Grössen aus der Zigarrenbranche oder auch bekannte Künstler auf einen Schwatz, Rum und Smoke hereintrudeln. Carlos Almeida raucht seit er neun Jahre alt ist Zigarren, hat viele bedeutsame Stellungen in der Branche inne gehabt und kennt ohne jede Übertreibung Alle und Jeden. Als er im Jahr 1992 seine Casa Particular eröffnet hatte, war übrigens Heinrich Villiger einer seiner ersten Gäste.”

(Señor Carlos Almeida; Bildquelle: Dr. Heinz G. Steltzer)

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Coole Sache: Auf meinen Beitrag heute Morgen “High Noon mit Partagas Serie P No. 1” hat Jürg Brunold (DonCigarro) prompt mit einer Sonderaktion reagiert und schreibt in einem Kommentar zum Blogbeitrag:

“So ist es lieber Aficionado. Bei DonCigarro gibt es diese kurzen, leckeren “Pfröpfchen im Töpfchen” nicht nur ab Lager, sondern erst noch zum Frühlingspreis von Fr. 420.- statt 470.-.

http://www.doncigarro.ch/partagas-serie-p-no.-1-keramik-topf–d.html

Aficionado-Blog Leser profitieren als Erste davon. Gültig bis 15. April 2011.”

Ein weiteres Beispiel für die mögliche Zusammenarbeit zwischen dem unabhängigen Cigar Wiki (inkl. Blog, Twitter, Facebook) und dem Fachhandel. Für adäquate Ideen und Mitteilungen stehe ich – wie schon oft angeboten – sehr gerne zur Verfügung.

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Nach “High Noon mit Partagas Serie P No. 1” noch ein Beitrag mit hübschen Zigarrenverpackungen: Der offizielle Habanos-Importeur für die Schweiz, Intertabak AG, hat heute zwei Geschenkboxen angekündigt.

(Bildquelle: Intertabak)

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Heute wird es einen “(not so) extended lunch break” mit einer Partagas Serie P No. 1 (s. auch “Ein schönes Töpfchen: Partagas Jar Serie P No.1“) geben. Ein sehr attraktiver Jar übrigens, den es bei einigen Fachhändlern (ursprünglich war er nur für das Duty-Free-Segment bestimmt) noch zu kaufen gibt.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Am Samstag war ich zur “RauchZeit” im Gewächshaus der Gärtnerei Elsässer in Stuttgart. Geladen zu feinem Essen, schönen Weinen, gutem Jazz und genussvollen Smokes hatte Siegfried Schäuble von der La Casa del Habano Stuttgart. Über 80 Gäste folgten der Einladung in die so grüne (“passend” für das Wahlwochenende in Baden-Württemberg) wie attraktive Location.

Als Ehrengast und Interviewpartner von Siegfried Schäuble vermochte Heinrich Villiger die Anwesenden mit seinem Wissen um das vor- und nachrevolutionäre Kuba, Formel-1-Sponsoring und Branchenentwicklungen zu begeistern.

Ein rundum gelungener Anlass – in individuell passender Art und Weise absolut zur Nachahmung empfohlen.

(“RauchZeit” mit Heinrich Villiger und Antonio de Dios, Repräsentant von Habanos S.A. bei Exklusivimporteur 5TH Avenue)

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Im Kontext der sich verändernden Rahmenbedingungen sind kleinformatige Zigarren en vogue. Jüngst wurde am Festival del Habano 2011 zum Beispiel die neue H. Upmann Half Corona angekündigt, welche voraussichtlich im Sommer in Deutschland und in der Schweiz eingeführt werden wird.

Persönlich schmecken mir diese “Mini-Havannas” aber nicht besonders gut. Eine kleine, feine Ausnahme – auch optisch und haptisch – bildet meines Erachtens die Cuaba Divinos. Die geht immer, wenn die Lust auf eine richtige Havanna gross und das Zeitfenster klein ist.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Dass Zigarrenfertigung ein Kunsthandwerk ist, weiss man spätestens nach dem ersten Besuch einer Manufaktur. Der eigentliche Rollvorgang wird im Cigar Wiki wie folgt beschrieben:

“Die Torcedora legt vor sich zwei (manchmal drei) Blätter, die das Umblatt bilden. Danach gruppiert sie die Blätter der Einlage, biegt jedes Blatt und richtet es aus, um zu gewährleisten, dass der Rauch ohne Unterbrechung durchziehen kann. Das Blatt mit dem kräftigsten Geschmack und der langsamsten Brennbarkeit wird in die Mitte der restlichen Blätter gelegt. Danach formt die Torcedora den “Bonche” (Puppe) durch Zusammenrollen der Blätter der Einlage mit denen des Umblatt. Die “Bonches” werden etwa 30 Minuten lang gepresst, um ihnen eine Form zu geben. Nach der Vorbereitung des Deckblattes wird der “Bonche” darauf gelegt und in das Deckblatt gewickelt. Mit grossem Geschick wird das Deckblatt gedehnt, um ein einwandfreies Aussehen zu erhalten. Schließlich werden der “Gorro” (Kappe) aufgesetzt und die Zigarre mit der Guillotine auf das gewünschte Mass zugeschnitten.”

Für diese Arbeit braucht es sehr viel Gefühl; insbesondere was die Menge der verwendeten Tabake anbelangt. Zu wenig Tabak bekommt einer Havanna genau so schlecht, wie zu viel davon. Wenn es in Kuba stark regnet, verlieren die Torcedores zunehmend dieses so wichtige Gefühl für den Tabak, weil er zu feucht ist. Während längerer Regenperioden wird die Zigarrenproduktion deshalb mitunter ganz gestoppt, weil  ansonsten zu viel Ausschuss produziert würde.

(Bildquelle: Dr. Alexander Pommerenke)

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Beim Aufräumen eines Verzeichnisses ist mir die Wiki-Seite “Accessoires” aufgefallen. Sie war eine der ersten Cigar-Wiki-Seiten überhaupt; den Inhalt hatte damals Thorsten Wolfertz geliefert. Im Laufe der Zeit gerieten die Beschreibungen der verschiedenen Zigarrenabschneider etc. aber etwas in Vergessenheit. Zu Unrecht natürlich. Die Accessoires-Seite ist deshalb wieder auf der Startseite aufgeführt und mit verwandten Themen wie (der Anleitung zum perfekten) Zigarrengenuss, Humidor oder Zigarrenlagerung verlinkt.

Wie immer gilt: Wer weiterführende Informationen zu den angesprochenen Themen hat, kann diese direkt im Cigar Wiki ergänzen oder mir die Inhalte zur Integration zukommen lassen.

(Bildquelle: Wolfertz GmbH)

Gestern hatte ich das Vergnügen, mit dem so sympathischen wie erfolgreichen Humidor- und Zigarrenunternehmer (sowie Cigar-Wiki-Supporter) Felix Spohn eine Cuaba Distinguidos Millennium Reserve Series zu geniessen. Diese hervorragende Zigarre wurde am Festival del Habano 1999 zu Ehren des Millennium-Wechsels lanciert und in weltweit 4000 Porzellan-Jars à 25 Stück ausgeliefert. Grandioser Smoke.

(Bildquelle: CubanCigarWebsite.com)

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