Heute Mittag genoss ich eine Cohiba Mágicos am See. Der Tischnachbar sprach mich an und fragte, ob ich häufig Cohibas rauche. Einigermassen erstaunt ob dieser unerwarteten Kontaktaufnahme und der Frage antworte ich mit “immer mal wieder gerne” und “warum fragen Sie?”. Er rauche auch gerne Zigarren, vor allem Partagas Série D Nr. 4 und Romeo y Julieta Churchills, antworte er. Cohibas aber praktisch nie, weil das überteuerte Statussymbole seien.
Nun, ich machte ihn auf die Tabakauslese aus den besten Vegas Finas de Primera, die dritte Fermentation und die spezielle Atmosphäre in der Manufaktur El Laguito aufmerksam – und verwies ihn auf das Cigar Wiki mit allen relevanten Informationen; auch zu seinen bevorzugten Labels und Vitolas. Das Gespräch endete ganz angenehm. Der Mann wird angesichts seiner Vorbehalte aber kaum je zum glühenden Cohiba-Verehrer werden.
Wie regelmässige Leserinnen und Leser bemerkt haben, rauche ich Havannas querbeet. Cohibas sind aber recht häufig vertreten. Sie gehören ganz einfach zum Top-Segment. Klar gibt es qualitative Unterschiede: So hat mich meine bevorzugte Feiertags-Zigarre, die Cohiba Esplendidos, schon begeistert und enttäuscht. Im Durchschnitt aber bleibt ein grandioses Geschmackserlebnis – das sich meines Erachtens über die ganze Marke hinwegzieht.
Um zur Frage im Titel, respektive zur Bemerkung des Tischnachbarn zurückzukommen: Nein, Cohibas sind keinesfalls schiere Statussymbole. Sie sind qualitativ hochstehende Luxusgüter mit entsprechendem Preisniveau.