Juli 2010

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Absolut fantastisches Wetter für Outdoor Smokes. Jenseits von allen Rauchverbotsfanatismen finden sich derzeit überall herrliche Settings für Zigarrengenuss. Zu meinen liebsten Smokes derzeit gehören zwei Vitolas von Partagas: Die Lusitanias und die Salomones. Herrlich nach einem erfrischenden Bad im Schatten der Bäume.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Deshalb ab zum Fachhändler, passende Havannas kaufen und den Sommer geniessen. Happy smokes!

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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David Rollik von ddp hat mich auf seinen Artikel “Zigarrenlounge am Hauptmarkt vor dem Aus” aufmerksam gemacht, der u.a. in der Nürnberger Zeitung erschienen ist. Er schreibt:

“Christine Klever lässt sich tief in den roten Ledersessel fallen. Ihr Blick schweift müde durch ihre kubanische Zigarrenlounge am Nürnberger Hauptmarkt. Die vergangenen Tage haben ihr arg zugesetzt. Anfang 2006 hat sie die »Casa del Habano» eröffnet, ein schnell deutschlandweit geschätztes Refugium für Zigarrenraucher. Mit dem in einem Volksentscheid beschlossenen absoluten Rauchverbot in Bayern steht nun Klevers Existenz und die von sechs Angestellten und zwei Auszubildenden auf dem Spiel.”

Am Schluss des besagten Artikels sind dann aber durchaus auch optimistische – und unerwartete – Aussagen zu lesen:

“Hoffnung macht der Zigarrenlounge-Inhaberin ausgerechnet der Initiator des »Volksbegehrens für echten Nichtraucherschutz», Sebastian Frankenberger (ÖDP). Man müsse zunächst abwarten, wie die Ausführungsbestimmungen des Gesundheitsministeriums für das neue Gesetz ausfallen, sagt er. Außerdem sei es auch durchaus möglich, dass für Zigarrenlounges und Wasserpfeifenbars eine Ausnahmegenehmigung über das Gaststättengesetz erteilt werde. Damit hätte Frankenberger nach eigenem Bekunden kein Problem. »Ich kenne Frau Klever recht gut», berichtet er. »Ich drücke ihr auch die Daumen, dass das klappt.»”

Es häuften sich jüngst hervorragende Smoke-Gelegenheiten. So genoss ich gestern mit Christoph A. Puszkar die Raritäten Double Corona und Maravilla von H. Upmann. Diese Zigarren sind schlicht und einfach grandios.

Heute Mittag ging es mit einer Cohiba Maduro 5 Mágicos weiter und am Abend  wird es wohl nicht bei der Trinidad Robustos T bleiben.

Gelegenheit macht Freude. In diesem Sinne: Happy Weekend und genussvolle Smokes.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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Spiegel Online (“Nichtraucherlobby auf dem Vormarsch – Die Diktatur der radikalen Biedermänner“) setzt einen Kontrapunkt zum derzeitigen Standardgeschreibsel und hält unter anderem fest:

“Dem strikten bayerischen Rauchverbot werden rasch weitere in anderen Bundesländern folgen – die neue, regierungserpichte rot- grüne Frauengruppe in Düsseldorfer hat sich ja schon gemeldet – und schon bald wird ganz Deutschland weitestgehend qualmfrei sein.

Auf dem Balkon vielleicht, wenn keine Kinder unten vorbei gehen, darf der Tabaksüchtige dann noch rauchen. Allenfalls. Nach dem erfolgreichen Kampf gegen den volksschädlichen und auch individuell nicht eben gesundheitsförderlichen Tabak stehen die nächsten Schlachten auf dem langen Marsch in die Gesundheits- und Klimaschutz-korrekte Gesellschaft an (…).”

Deutschland Exklusiv-Importeur von Havannas 5TH Avenue schreibt zur Lancierung der Montecristo Grand Edmundo Edición Limitada 2010:

“Im Jahr 2000 brachte Habanos s.a. zum ersten Mal drei besondere Cigarrenformate bekannter Marken auf den Markt, die die Herzen der Aficionados weltweit im Sturm eroberten. Seit dieser Zeit warten die Cigarrenliebhaber Jahr um Jahr mit Spannung auf die neuen Formate, die dann jeweils nur in begrenzten Mengen in den Handel kommen. Für die limitierten Produktionen werden stets bestimmte Formate ausgewählt, die nicht zum Standardportfolio der Marken gehören. Sie zeichnen sich außerdem durch ihre natürlich fermentierten, dunklen Deckblätter aus. Dies resultiert aus der Verwendung von Tabakblättern vom obersten Teil der Pflanzen. Nur einzelne Habanos-Manufakturen mit besonders großer Erfahrung werden ausgewählt, um diese limitierten Cigarren zu rollen.

Die Montecristo Grand Edmundo stellt zweifellos den Höhepunkt der  der Habanos Edición Limitada 2010 dar. Erstmalig bietet Habanos s.a. damit das von der Siglo VI bekannte Cañonazo-Format (Ringmaß 52 x 150 mm Länge)  außerhalb der Marke Cohiba an.

Die Tabakmischung der Grand Edmundo weist den typischen Charakter der weltweit bekanntesten und beliebtesten Habanos-Marke Montecristo auf.

Die Cigarren werden in einer Kiste aus unlackiertem Holz (SBN) á 10 Stück angeboten.

Die Montecristo Grand Edmundo ist ab sofort in den La Casas del Habano in Berlin, Köln, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart erhältlich.”

(Bildquelle: 5TH Avenue)

Das unerwartet frühe(re) Ende des Arbeitstages ermöglichen Schwimmen, Liegestuhl, Cuaba Distinguidos und dann Halbfinal.

Genussvollen Abend allen.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

“Cuaba” bezeichnete übrigens einen leicht entflammbaren Strauch, mit dem sich die Taino-Indianer ihre ‘cohibas’ – Wickel von Tabakblättern – anzündeten. Steht alles im Cigar Wiki.

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CigarCylopedia.com zitiert ein Reuters-Interview (“Cuban cigar dealer fights bans, hard times“) mit Habanos S.A.-Verantwortlichen und schreibt, dass im Mai die Verkäufe von Havannas in beinahe allen Märkten hätten gesteigert werden können. Auch die Juni-Zahlen präsentierten sich positiv. Angesichts der enormen Exportrückgänge weltweit während der letzten zwei Jahren (nicht so übrigens in Deutschland; s. “Deutschland steigert 2009 den Havanna-Absatz“), sind das zweifelsfrei gute News für Habanos S.A.

Um der (Umsatz-)Erosion nachhaltig Einhalt gebieten zu können, setzt Habanos S.A. verstärkt auf Exklusivität und antizipiert hierzu Zino Davidoffs Leitmotiv “Rauchen Sie weniger, aber besser und länger – machen Sie einen Kult daraus, eine Philosophie”. CigarCyclopedia.com illustriert:

“To address this, Habanos has changed tactics: “It is all about value added, collectibles, limited editions, exclusives,” said Habanos development vice president Javier Terres told the news service. He also pointed out that while sales have dipped, “its share of the premium cigar market [not including the U.S.] improved, and now accounts for 71 percent of unit sales and 85 percent of value.”

Terres added that Habanos and its worldwide distributors are promoting specially-created outdoor smoking areas initially developed by British restaurants and that country’s exclusive distributor, Hunters & Frankau, and private smoking clubs and lounges being more and more prevalent in Germany and Switzerland.”

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Eigentlich logisch: “Nichtraucher wollen Bayern zum bundesweiten Vorbild nehmen“, titelt Welt Online und schreibt:

“Die Nichtraucher-Initiative Deutschland appellierte an die Politik-Verantwortlichen in den anderen Bundesländern, dem bayerischen Beispiel zu folgen und ebenfalls in der endlosen Raucherdebatte reinen Tisch zu machen.”

Und dann noch ein gehöriger Schuss Zynismus:

“Die neue bayerische Rechtslage sei eine gute Basis für das weitere Motto „leben und leben lassen“, sagte Krause. Denn schließlich werde das Rauchen nicht verboten, sondern nur ins Freie verlagert.”

Wenn selbst Raucherclubs nicht mehr rauchen dürfen, hat das mit “leben und leben lassen” überhaupt nichts mehr gemein. Dann geht es vielmehr um “bevormunden und bevormunden lassen” – aber ohne jeden Zweifel jetzt.

Nun, heute Mittag habe ich mit einem Bankerkollegen eine Partagas Série D Nr. 4 am See geraucht. Auf die Frage, was er vom Resultat in Bayern und der Forderung nach entsprechend rigider Verbotshaltung in ganz Deutschland halte, meinte er trocken: “Gäbe es Aktien der wichtigen Akteure, würde ich short gehen.” Hoffen wir mal, dass er sich deftig verspekulieren würde.

In der Galera, dem Herzstück der Zigarrenmanufakturen (s. auch “Geschichte der kubanischen Manufakturen“), stellen die Torcedores die verschiedenen Marken und Vitolas (Formate) der Habanos her. Die Werkzeuge für die manuelle Herstellung einer Zigarre sind:

  • Brett (tabla)
  • Messer (chaveta)
  • Guillotine
  • Topf mit natürlichem Klebstoff
  • Messlehre (cepo)
  • Hülse (casquillo)

(Quelle: Cigar Wiki – Zigarrenfertigung; Bildquelle: 5TH Avenue)

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Die Fahrt zum letzten Termin des Tages führt von der Westschweiz durch den Jura nach Basel. Vorteil dieser – wesentlich kürzeren und zeitlich nur unwesentlich längeren – Route gegenüber der Autobahn: Ein herrliches Setting für den Genuss einer H. Upmann Magnum 50 bei offenem Dach, herrlicher Landschaft und adäquater Musik. Genuss halt. Den wünsche ich allen Leserinnen und Lesern in individuell geeigneter Form ebenfalls – zumindest die wettertechnischen Voraussetzungen sind ja hervorragend.

(Bildquelle: 5TH Avenue / Intertabak)

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