Ein erstaunlicher Titel, fürwahr. Nun, Michel Ney, Marschall von Frankreich und erprobter Kampfgefährte Napoleons, hat ebendieses getan. Am 7. Dezember 1815 lautete die letzte Bitte des in Paris wegen Hochverrats zum Tode Verurteilten, eine Zigarre rauchen zu dürfen. Mit seiner letzten Zigarre im Mund, gab er dem Erschiessungskommando schliesslich selber den Befehl zur Exekution:
“Soldaten, wenn ich den Feuerbefehl gebe, schießt auf mein Herz. Wartet auf den Befehl. Es wird der Letzte sein, den ich euch gebe. Ich protestiere gegen meine Verurteilung. Ich habe in hundert Schlachten für Frankreich gekämpft, aber nicht eine gegen es […] Soldaten schießt!”
Schlagworte: Historisches

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