März 2010

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Unter anderem im Beitrag “Neue Havanna-Zigarren 2010” habe ich das künftige spezifische Frauenforomat Romeo y Julieta Julieta erwähnt.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

Habanos S.A. schreibt dazu, dass es sich um eine aus bestem kubanischem Tabak aus Vuelta Abajo gefertigte Vitola handle, welche den Frauen gewidmet sei. Den Frauen ganz allgemein und insbesondere auch den Frauen, die im Tabakanbau und bei der Zigarrenfertigung eine entscheidende Rolle spielten – und das sind viele. Die “Julieta” wurde am Festival del Habano Ende Februar präsentiert und sorgte für einige Skepsis und Aussagen, wonach Zigarren rauchende Frauen – und auch davon gibt es viele – die Standardformate liebten und kaum auf eine spezielle Frauen-Vitola umsteigen würden. Dieses Gefühl stützt mitunter auch die im Beitrag “What Do Women Want?” zitierte Essenz einer Umfrage:

“24 Prozent der befragten Frauen fühlen sich mächtig, 25 Prozent attraktiv, 15 Prozent stark, 43 Prozent fröhlich und 22 Prozent rebellisch, wenn sie eine Zigarre geniessen. Bei den Männern waren diese Werte sehr viel tiefer. Demgegenüber fühlen sich 97 Prozent der befragten Männer friedvoll beim Zigarrengenuss, bei den Frauen sind das lediglich 76 Prozent.”

Aber auch schon bei der Einführung der Montecristo Open-Linie war die anfängliche Skepsis übergross, die Lancierung entpuppte sich dann aber als Riesenerfolg (s. unter anderem “Deutschland steigert 2009 den Havanna-Absatz“). Mal sehen, wie sich das erste frauenspezifische Havanna-Format schlagen wird.

Demgegenüber feierten an besagtem Festival del Habanos aussergewöhnlich kräftige Zigarren grosse Erfolge. Über die neue Superpremiumlinie von Cohiba, mit der BKH 56, 54 und 52, wurde schon viel geschrieben. Ich durfte das Flagschiff davon testen und kann nachvollziehen, dass einige Kommentatoren von flauem Gefühl im Magen und Kribeln unter der Schädeldecke gesprochen haben. Insbesondere die Zugabe von “Medio Tiempo” in der Einlage (s. auch “Christoph A. Puszkar zur Cohiba Behike“) sorgt für eine sehr kräftige – aber absolut hervorragend schmeckende – Mischung. Auch die Edicion Regional 2010 Ramón Allones Exclusivo Alemania, die ich vor einigen Tagen testen durfte, ist herrlich und überdurchschnittlich kräftig.

Vielleicht markierte die Montecristo Open den Höhepunkt von eher leichten Havannas und uns steht das Comeback  von kräftigeren Exemplaren bevor. Es sei höchste Zeit, dass wieder “Zigarren für richtige Kerle” kreiert würden, flachste ein Kollege gestern bei der Diskussion über die Thematik. Trotz Schmunzeln war im Kern reales Wunschdenken zu vernehmen. Bis vor 20 Jahren hätten die Havannas durchs Band kräftiger Mischungen geboten, meinte der erfahrene Aficionado. Seiner Meinung nach, und die habe ich mehrfach schon gehört, seien die Mischungen zwischenzeitlich durchwegs leichter geworden. Er tippt auf anfängliche Marketingüberlegungen wider den Mythos von ausschliesslich kräftigen Havannas, der sich dann verselbstständigt und auf alle Labels übergegriffen habe.

Nun, das ist Spekulation. Aber offensichtlich wird der Trend zu immer leichteren Zigarren zumindest unterbrochen und Habanos S.A. lanciert nun dezidiert wieder stärkeren Tobak. Ich kann mir vorstellen, dass viele Aficionados – und auch Aficionadas – glücklich wären, wenn die einst für kräftige Mischungen berühmten Labels wie Partagas, Bolívar, Saint Luis Rey und Co., ihrem Ruf wieder gerecht werden würden. Wir werden es erfahren.

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Die neuen Cohiba Behikes sind im Blog mehrfach erwähnt, ich durfte eine testen (“Cohiba Behike wird ein Riesenerfolg …“) und nun sind die ersten Angaben dazu auch im Cigar Wiki unter “Cohiba” aufgeführt.

Cohiba BHK 56

Cohiba BHK 54

Cohiba BHK 52

(Bildquelle: 5TH Avenue)

Die anderen Lancierungen 2010, wie z.B. die Romeo y Julieta Wide Churchills oder das spezifische Frauenformat Julieta, folgen demnächst.

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Schöne Überraschung. Heute bekam ich unaufgefordert das neu gestaltete “Cigar” zugestellt, fand darin den unten abgebildeten Artikel mit dem Titel “The Cigar Wiki” und überraschend positiven Inhalt. Anbei ein Auszug:

Cigar Wiki sind, auch da ein wohltuender Unterschied zu ähnlichen Plattformen, keine lnternetanbieter eines Zigarrenversandes. Wer sich mit dem nötigen Wissen ausrüstet, und dann in den nächsten wohlassortierten Rauchwarenladen geht, kann an spannenden Diskussionen teilnehmen. Nicht beantwortete Fragen lassen sich spätestens etwas später am Bildschirm der Cigar-Wiki-Gemeinde stellen.”

Vielen Dank an die “Cigar”-Redaktion. Sehr gerne suhle ich mich etwas im Lob und bedanke mich vor allem auch bei den Supportern, die von Beginn weg von Partie sind.

(Quelle: “Cigar“)

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5TH Avenue hat im Cigar Journal den ersten Teil der Geschichte des traditionsreichens Labels H. Upmann veröffentlicht. Im Sinne der bereits zugänglichen Geschichte der kubanischen Manufakturen nehme ich auch die Historie von H. Upmann und später folgenden Labels sehr gerne im Cigar Wiki auf. Ein Auszug:

“Die beiden Brüder, Hermann und August Hupmann, stammten ursprünglich aus Bremen, laut einer Quelle waren sie aber aus Großbritannien nach Cuba gekommen. Über die Familie ist wenig bekannt. Später heiratete Hermann Upmann eine Deutsche, ebenfalls aus Bremen stammend, Marie Braesecke. Gemeinsam hatten sie drei Kinder. August Upmann ist wohl kinderlos geblieben. Spekuliert wird heute immer noch wegen des Namens. Ist das abgetrennte H. auf den ursprünglichen Familiennamen Hupmann zurückzuführen? Sagten sich die Brüder, dass die Cubaner das H. sowieso nicht sprechen würden? Oder ist es tatsächlich die Abkürzung für Hermanos, die Brüder? Fragen können wir die beiden Herren jedenfalls nicht mehr. Das Cigarrengeschäft lief so gut, dass etwa Mitte der 80er Jahre mit dem Bau einer großen Fabrik für mehr als 1000 Angestellte begonnen wurde, die Manufaktur „La Madama“. Von dieser wird in der nächsten Ausgabe ausführlich berichtet.”

Abgebildet ist das Firmenschild, das im Verlaufe der Geschichte an verschiedene Standorte mitgewandert ist und auch heute noch die Manufaktur H. Upmann – eine neuere, sehr interessante übrigens – ziert.

(Bildquelle: 5TH Avenue)

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In der Schweiz wurde gestern der bisherige Lotto-Rekordgewinn von knapp 36 Millionen Franken von einer Einzelperson geknackt. Falls es sich um einen zigarrenrauchenden Glückspilz mit Affinität zu luxuriösen Autos handelt, seien ihm oder ihr zum Beispiel ein Maybach oder eine Mercedes Benz S-Klasse empfohlen. Für diese baut Marc André (s. auch “Dellos Stone Humidor (€ 200′000)” oder die Wiki-Seiten “Humidor” und “Zigarrenlagerung“) nämlich den unten abgebildeten Serien-Humidor ein. Ein Hydrocase sorgt für optimale Feuchtigkeit. Im unteren Fach befindet sich ein Kästchen für vier Zigarren und oben liegt ein 25 Milimeter starkes Zigarrenbrett für drei grosse (max. Double Coronas) und zwei kleinere (max. Robustos) Vitolas. Das Kästchen reagiert auf leichten Druck und klappt gedämpft hoch. Für eine kleinere Spritztour sollte diese Serienausstattung reichen ;-)

Marc André-Humidore gibt es für Haus, Gastronomie und für weitere Automarken in verschiedenen Variationen.

(Bild: Der Humidor)

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Über Top-Zigarren-Listen (jüngst “Die meistverkauften Havannas weltweit …“) wird ab und wann geschrieben. Höchste Zeit, dass eher selten nachgefragte Trouvaillen genannt werden, die bei Gelegenheit ungedingt mal (wieder) getestet werden sollten.

Hier – in Zusammenarbeit mit Christoph A. Puszkar von 5TH Avenue – eine erste Auswahl:

Grössere Ringmasse:

Mittlere Ringmasse:

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Gestern habe ich eine meine Erachtens höchst erstaunliche Twitter-Meldung von Cigar Aficionado Online-Mann James Suckling retweeted (weiterempfohlen). Sie verweist auf seinen Blogbeitrag “Cuba Meets Ecuador” und beschreibt die Zusammenarbeit von Hiroshi Robaina (Enkel von Don Alejandro Robaina) mit einem Cousin aus Miami und die Tatsache, dass die beiden in Ecuador auf vorerst 200 Acres (~81 Hektaren) verschiedene kubanische Tabaksorten für die Produktion von Einlage und Deckblättern anpflanzen. Der Robaina-Sprössling, der die beiden Plantagen mehrere Male schon besucht habe, hält fest:

“‘I want to be clear that we can never make tobacco as great as Cuba,” he said. “That’s the greatest in the world. But I have the intention to make tobacco with my know-how as close as possible to the quality of Cuban tobacco.’”

Starker Tobak – Zusammenarbeit mit US-Verwandten, Export von kubanischen Tabaksamen, Anbau in Ecuador und so weiter und so fort. Kuba befindet sich wohl wirklich im Wandel.

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Smokersnews.de titelt heute “Erste Wohlfühlzentren der Laura Chavin-Route „Masters of Cigars” eingerichtet: Oasen der Freiheit” und schreibt, dass Laura Chavin ins Lounge-Business eingestiegen sei und sich mit „Master of Cigars“-Lounges auszeichnen wolle.

Vielen Leserinnen und Lesern wird es beim Lesen wohl ähnlich gegangen sein wie mir und staunten angesichts der, gelinde gesagt, wechselvollen Geschichte von Laura Chavin über den medialen Wind, den Helmut Bührle (einmal mehr) zu entfachen versteht.

Nun, jede Lounge ist eine gute Lounge – so lange Setting und Zigarren-Auswahl stimmen. Jüngst war ich in einer AVO-Lounge und beobachtete eine auf ein absolutes Minimalangebot geschrumpfte Havanna-Auswahl und einige entsprechend irritierte Besucher. Diesbezüglich gibt Smokersnews.de Entwarnung und hält fest, dass die von Laura Chavin betreuten Humidore auch mit Zigarren anderer Provenienzien bestückt seien. Ich habe nachgefragt und die Bestätigung in Sachen Havannas bekommen.

Bei den tangierten Hotels handelt es sich um das Park Hotel Bremen, das Brenner´s Park Hotel & Spa in Baden-Baden, das Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe und den Ketschauer Hof in Deidesheim. Ich werde die Lokalitäten selbstverständlich auch ins Verzeichnis zigarrenfreundliche Lokale (Deutschland und Schweiz) des Cigar Wiki aufnehmen.

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Setzen wir auf Bewährtes, so lange wir auf das Eintreffen der Cohiba Behikes warten ;-) . Beim After Work Smoke genoss ich gestern seit längerer Zeit mal wieder eine Ramón Allones Gigantes. Um es kurz zu machen: Sie war Spitzenklasse. Wenn sich diese Qualität durch das ganze Kistchen zieht, dann herrscht begründet sehr viel (Vor-)Freude.

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… sag ich jetzt einfach mal so. Ich habe zwar erst eine geraucht – gestern; 5TH Avenue-Marketingleiter Christoph A. Puszkar sei’s in höchstem Masse verdankt -, aber dieser Ersteindruck hat zur entsprechend getitelten Vermutung ausgereicht.

Neben der grandiosen Zigarre selber sprechen für mich weitere Faktoren für den Erfolg der Behike-Linie von Cohiba.

  • Das Produkt ist schlicht und einfach grandios; auch die Aufmachung mit herausragend gestalteter Bauchbinde und Verpackungseinheiten.
  • Der Preis liegt mit rund 40 Prozent über vergleichbaren Standard-Cohibas (die BHK 56 also ca. 40 Prozent über der Siglo VI etc.) in meines Erachtens fairem Rahmen für eine Zigarre des absolut höchsten Segments.
  • Die Menge ist begrenzt durch die Verwendung der vierten Tabakart “Medio Tiempo” (s. “Christoph A. Puszkar zur Cohiba Behike“) in der Einlage.
  • Und zuguterletzt bietet sich diese Zigarre, mit den genannten Attributen, für grandiose Marketing Kommunikation geradezu an.

Kurz : Sie möge schnell in den Fachhandel kommen.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

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