
(Bildquelle: Habanos S.A.)
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(Bildquelle: Habanos S.A.)
Schlagworte: Cohiba

(Bildquelle und Copyright: Tobias Hauser – Magie der Habanos / s. auch Wiki-Seite Fotografie Tobias Hauser)
Schlagworte: Tabakanbau
“Twittern Sie jetzt nur noch?”, fragte ein Leser. Nein, natürlich nicht. Aber mein Tech-Kollege hat die Blog-Software ausgetauscht und das verlangte inhaltliche Zurückhaltung. Vordergründig sieht man von den Änderungen nicht viel. Im Hintergrund läuft aber alles viel stabiler, bequemer und vor allem mobiler. So sind Beiträge via iPhone nun genauso möglich wie der automatische Austausch von Blog- und Twitter-Account. Langweile ich Sie? Dann zurück zur Zigarre.
In Ergänzung zum Beitrag “Bewegung bei Deutschlands Casas del Habanos” habe ich eine eigene Wiki-Seite für La Casa del Habano Stuttgart gestaltet. Wer Fachhändler ist und das auch möchte, kann sich gerne bei mir melden. Was den “umtriebigen ClubCigarren-Chef in Castrop-Rauxel” anbelangt, so hat er mir während der Blog-Pause einen Link zur neuen Produktkategorie CigarArt, Hinweise auf zigarrenfreundliche Lokale (s. “Zigarren-Lokale: User, wir haben ein Problem“) und Informationen zu den Schutztruppen der Bundeswehr in Afghanistan geliefert, die Zigarren mit speziell für sie angefertigtem Logo rauchen. Das macht übrigens auch der bekannte Comedian Mario Barth; er hat die Bauchbinden mit seinem Konterfrei via Christine Klever (La Casa del Habano Nürnberg) bei ClubCigarren bestellt.
Und was noch? Imperial Tobacca (und damit auch Zigarren-Tochter Altadis) hat mit Alison Cooper eine neue Chefin (“Cigar-loving mum-of-two Alison Cooper named new Imperial chief“) bekommen, in Florida wurde ein Millionen-Dollar-Zigarrenbetrug aufgedeckt und alles andere war, je nach Gusto, auf den vielen Zigarrensites- und -blogs nachzulesen.
Zur Zigarre noch: Am besten hat mir diese Woche bisher eine La Gloria Cubana Tainos geschmeckt. Hervorragend.

Schlagworte: La Gloria Cubana
Während bezüglich des Standorts Frankfurt derzeit Zweifel die Runde machen (u.a. ist die Website offline), die zweite Casa in Düsseldorf auf sich warten lässt und der umtriebige ClubCigarren-Chef in Castrop-Rauxel die Pläne für eine “Casa del Castro” vorantreibt, wurde in Stuttgart letzte Woche die jüngste Casa del Habano eröffnet. Direktimporteur 5TH AVENUE hält heute in einer Pressemitteilung zur Eröffnung der La Casa del Habano Stuttgart fest:
“Persönliche Betreuung und individuelle Beratung stehen im Mittelpunkt des Ladenkonzepts von Siegfried Schäuble. Insofern unterscheidet sich seine LA CASA DEL HABANO nicht von seinem bisherigen Geschäft „Tabacum“. Das befand sich rund dreißig Jahre in einem Ladenlokal in derselben Straße in Sichtweite des neuen Geschäfts. Die größere Ladenfläche bietet nun auch die Möglichkeit des Cigarrengenusses direkt im Geschäft, das über eine kleine Lounge mit Bar verfügt.”

(vlnr: Casa-Inhaber Siegfried Schäuble; seine Frau Gerda Schäuble; Raul Becerra, Botschafter der Republik Kuba in Deutschland; Roberto Infante, Handelsrat der Botschaft; 5th AVENUE-Geschäftsführer Heinrich Villiger; Werner Pammer; Antonio de Dios, Repräsentant von Habanos S.A. bei 5th AVENUE; Bildquelle: zvg)
Derzeit bereiten mir Punch Churchills sehr viel Freude. Das jüngst erstandene 50er Cabinet ist hervorragend. Passend zu diesen Smokes machte mich Christoph A. Puszkar von 5TH AVENUE auf eine Diskussion aufmerksam, die er mit dem international renommierten Fachmann Simon Chase (ehemaliger Marketingleiter von Hunters&Frankau) geführt hat. Dabei geht es um die Initialen “RE” auf den Punch-Bauchbinden.

(Bildquelle: Isando.com)
Fakt ist, dass die ursprüngliche Bedeutung von “RE” offensichtlich verloren gegangen ist. Das Label wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Don Manuel Lopez von Juan Valle & Co. gegründet und zielte auf den britischen Markt. Deshalb auch der Name “Punch“, der auf einer gleichnamigen, erfolgreichen Satirezeitschrift gründet.
Laut Simon Chase wird unter anderem kolportiert, dass “RE” für”Royal Engineers“, eine traditionsreiche Waffengattung, stehen könnte. Dies, weil die Royal Engineers für die erste Bestellung bei der neu gegründeten Manufaktur verantwortlich gezeichnet haben könnten.
Persönlich tippt er aber auf “Reyes España” (Könige Spaniens) als Erklärung für “RE”. Dafür spreche, dass die im Punch Logo abgebildeten Krone und Stoffe denjenigen auf dem Wappen von Alfons XII. von Spanien ähnlich seien.
Schlagworte: Punch
Das zigarren-lounge-lose Finance Forum in Zürich ist Geschichte und die benachbarte ONYX Bar im Park Hyatt bot den vielen zigarrenrauchenden Messebesucherinnen und -besuchern Asyl. So weit, so gut. Heute fragte mich ein Kollege, wo man in Bern noch Zigarre rauchen könne. Ich musste passen. Und das trotz dem selber gestalteten Verzeichnis zigarrenfreundlicher Lokale (für die Schweiz und Deutschland) im Cigar Wiki.
Im Grunde genommen, müsste ich die Lokal-Seite eigentlich löschen. Ohne Feedback der Leserschaft und der Branche zu neu eröffneten oder geschlossenen Lokalen veraltet eine solche Auflistung in Zeiten stetig ändernder Vorschriften viel zu schnell und ist nicht mehr repräsentativ. Ok, ich könnte regelmässig alle Lokale anschreiben oder abtelefonieren, das übersteigt aber das Zeitbudget und ist für eine von täglich mehreren Hundert Besuchern frequentierte Web-Dienstleistung eigentlich auch völlig widersinnig. Wenn nur wenige von Ihnen diesbezügliche Beobachtungen via Kommentare oder E-Mail mitteilen würden, böte das Verzeichnis sehr vielen Zigarrenliebhabern – und damit auch der Branche! – einen nachhaltigen Wert.
Die bisherigen Erfahrungen mit solchen Aufrufen sind nicht gerade ermutigend. Vielleicht wird nun alles besser – und das Lokalverzeichnis gut.
Vielen Dank für Konsumation UND Interaktion.
Schlagworte: Lokale
… war der Schlusssatz einer Leser-Mail. Nun, ein Havanna-Brand, der Don Alejandro Robainas Namen trägt, verspricht schon einiges. Da Geschmack aber eh völlig individuell ist, sag ich mein persönliches Urteil grad heraus: “Nichts. Oder zumindest nicht viel.” Ich habe immer mal wieder probiert, aber diese Vegas Robainas schmecken mir einfach nicht.
Uh, diese marketingtechnisch so genannten Zigarren sind aber selbstverständlich nicht mit echten Robainas – also Zigarren, die direkt aus aus dem Hause Robaina kommen – zu verwechseln. In Havanna kriegt man ab und wann eine gereicht. Und dann gibt es noch die vielen, vielen Aficionados, die zu ihm pilgern und im besten Fall direkt beschenkt werden. Diese Zigarren sind absolut fantastisch.
Persönlich empfinde ich diesen Robaina-Personenkult – trotz allergrösstem Respekt vor seinen unglaublichen Leistungen für den Tabakanbau und die Zigarre – etwas abstrus. Während zwei Festivals del Habano habe ich beobachtet, wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum wetteiferten, mit Don Alejandro die eingehendsten Gespräche geführt, die noch tiefere Freundschaft gepflegt oder Robaina-Fingerringe noch feierlicher überreicht bekommen zu haben. So what? Am Ende bleibt seine Leistung auf dem Feld und die kommt vor allem Spitzen-Havannas zu Gute – der auf seinen Namen lautende Label gehört nicht zu diesem erlauchten Kreis.
(Bildquelle: Cigar Wiki – Fotografie Tobias Hauser)
Schlagworte: Alejandro Robaina, Vegas Robaina
Bis Mittwochabend werde ich am Finance Forum im Kongresshaus Zürich sein. Einmal mehr findet die grösste Schweizer Finanzfachmasse ohne Cigar Lounge statt. Hey, da treffen sich am laut Eigenwerbung “wichtigsten Treffen der Schweizer Finanz- und IT-Branche” Hunderte von Zigarrenliebhabern – und ihnen wird keine Lounge geboten. Punktgenauer könnte eine Cigar Lounge, respektive eine Marketingmassnahme, das Kundensegment kaum mehr treffen. Und verboten wäre der Zigarrengenuss in Zürich ja auch noch nicht. Wirklich jammerschade, wird diese Gelegenheit nicht wahrgenommen. Die Teilnehmer hätten es gedankt, die Zigarre (und die Branche) hätte profitiert.
Schlagworte: Branche