November 2009

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Ein Bild sagt mehr …

… als viele Postings – für die ich in nächster Zeit eh nicht Zeit hätte.

litho

(Bildquelle: 5th AVENUE Products & Trading GmbH)

Weitere historische Lithographien und Hintergründe finden sich u.a. hier. Die Geschichte der Havanna-Zigarren bietet ebenfalls entsprechende Passagen.

Informatives, Interessantes, Hintergründiges – der kostenlose Online-Letter CIGARintern lässt die Anhänger des gehobenen blauen Dunstes Monat für Monat in die faszinierende Welt der Cigarre eintauchen“, steht auf der Website von CIGARintern (MediaPro) geschrieben und ausserdem: “Der Connaisseur und Buchautor Dieter H. Wirtz, weltweit einer der führenden und renommiertesten Experten zum Thema »Cigarre«, informiert den Leser über Neuerscheinungen, widmet sich der Cigarrenkunde und beleuchtet umfassend die neuesten Trends, die sich auf dem tabacophilen Markt abzeichnen.” Gestartet wird laut der Site am 21. Januar 2010.

Obwohl ich jede ernsthafte zigarrenaffine Publikation schätze, zweifle ob diesen heren Marketingworten. Die einzige Lesung, an der ich jemals eingeschlafen bin, war vor einigen Jahren in Biel, als Dieter H. Wirtz aus seiner Davidoff-Biografie vorgelesen hatte. Ein dermassen spannendes Thema so kaputt zu schreiben, machte mich sprachlos (respektive schläfrig). Ähnlich hat das damals, am 1.7.2006, auch die Süddeutsche gesehen (via Perlentaucher):

“Enttäuscht zeigt sich Manfred Schwarz von dieser Biografie des Zigarrenbarons Zino Davidoff, die Dieter H. Wirtz vorgelegt hat. Dabei bietet das Leben des Ostjuden Davidoff seiner Ansicht nach exzellenten Stoff für eine hervorragende Biografie – so schuf der Zigarren-Impresario quasi aus dem Nichts ein weltweites Zigarrenimperium und legte zudem einen traumhaften Aufstieg in die Welt der Schönen, Reichen und Berühmten aufs Parkett. Schwarz findet bei Wirtz allerdings weder zum “Mythos” Davidoff noch zur “Wirklichkeit” viel Instruktives. Er führt dies auf die missliche Quellenlage zurück, macht aber auch das mangelnde Talent des Autors, der von Haus aus Chefredakteur eines Hochglanz-Magazins für Zigarren-Liebhaber ist, dafür verantwortlich. Immerhin räumt er ein, dass der Leser doch noch erfährt, worauf sich der sagenhafte Erfolg Davidoffs gründet. Reines Lesevergnügen stellt sich bei Schwarz gleichwohl nicht ein – wegen des “unerträglich polierten Stil des Lifestyle-Chronisten”

Dann hoffe ich auf eine Widerlegung meiner Befürchtungen und keinesfalls auf eine zu offensichtliche Korrelation von Anzeigen-Buchung mit Qualitätsbeurteilung (wie Solcherlei in der Branche nicht ganz unbekannt ist).

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Die Essenz der Zigarre …

Laguito_1109_2

(Bildquelle: 5th AVENUE Products & Trading GmbH)

… ist Genuss und keinesfalls Politik.

Ohne in eine verklärte Kuba-Optik zu verfallen, muss einigen Vorwürfen gegen kubanische Zigarren doch unmissverständlich widersprochen werden. So äusserte gestern der in der Zigarrenbranche relativ einflussreiche US-Twitterer Bill Ferrara:

This may not be the popular point of view but that Cuban Cigar in your humidor is no better than a blood diamond.”

Dann verwies er noch auf einen National Post-Kommentar.

Der gelegentliche Hang zur oberflächlichen Betrachtung einiger US-Amerikaner ist ja sprichwörtlich und desweitern forciert die überaus schnelle Kommunikationsform Twitter verbale Schnellschüsse. Doch im Humidor liegende Havannas mit Blutdiamanten zu vergleichen, entbehrt nicht nur der Faktenlage, sondern ist zudem schlicht und einfach dumm und fanatisiert.

Direktimporteur 5th AVENUE schreibt:

Spezialitäten_Bolivar ER 2009_web“Die beiden Ediciónes Regionales 2009 für Deutschland, die Bolívar 5ta Avenida und die Bolívar Especiales No.2 sind jeweils auf 60.000 Stück limitiert. Ab sofort ist eine Selektion erhältlich, die je zwei der beiden Cigarren enthält. Die Auflage der Selektion beträgt 2.000 Kistchen.

Mit der „5ta Avenida“ konnte anlässlich des 20jährigen Firmenjubiläums von 5th Avenue ein seit Jahrzehnten nicht mehr gefertigtes Format wiederbelebt werden. Der Name der Vitola de galera lautet „El Conde 109“ und stellt das bis 1976 gefertigte, ursprüngliche Format der Partagás Lusitanias und der Ramon Allones Gigantes dar. Es hat eine Länge von 184 mm bei einem Ringmaß von 50.

Mit der Bolívar Especial No.2 kehrt eine geradezu legendäre Cigarre zurück. Die Produktion des schlanken Delicado-Formats mit einem Ringmaß von 38 stellte man wohl in der Mitte der 1970er Jahre ein. Diese eleganten, schlanken Panetelas müssen vergleichsweise langsam geraucht werden um ein Überhitzen zu vermeiden, das die Entfaltung der köstlichen Aromen unrettbar zerstören könnte.”

Das Kistchen ist im gut sortierten Fachhandel für € 69.- erhältlich.

(Bildquelle: 5th AVENUE Products & Trading GmbH)

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… mal wieder eine Meldung aus Antitabak-Absurdistan. Der Tages Anzeiger schreibt im Artikel “Achtung, Rauchen kann Ihre Garantie gefährden“:

“Bad News für rauchende Mac-Nutzer: Apple verweigert Kunden die Reparatur ihrer Computer, wenn diese in einem Raucherhaushalt stehen. (…)

Techniker könnten bei mit derartigen Stoffen kontaminierten Geräten aus Sicherheitsgründen keine Reparaturen machen. Beide Fälle wurden von der US-Konsumentschutzorganisation «Consumers Union» publik gemacht.”

… die gehe ich heute Mittag geniessen.

Larranaga_petitCor

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

Im Cigar Wiki steht zur Por Larrañaga Petit Coronas unter anderem:

Eine der letzten verbleibenden Zigarren dieser ehemals sehr grossen Kubanischen Marke. In Zigarrengeschäften rund um die Welt nicht immer zu bekommen, hat sich die Por Larrañaga Petit Coronas im Mareva-Format zu einem echten Fundstück entwickelt. Spürbare Noten von Honig und Karamell vermischen sich beim Rauchen mit einem sonst sehr direkten kubanischen Bouquet. Ein Geheimtipp von “Cigar Aficionado”-Redakteur James Suckling.

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… warum ich denn das Wiki mache, wurde ich gefragt. Ein Teil der Antwort ist privat, ein anderer ist hier beschrieben und die Essenz des Ganzen wird durch folgendes Bild repräsentiert:

Thauser_tabak28

(Bildquelle und Copyright: Tobias Hauser – Magie der Habanos / s. auch Wiki-Seite Fotografie Tobias Hauser)

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Farbbestimmung

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

In der “Escogida” (Auslese) werden die Blätter zuerst nach Farben und Farbtönen in einem Muster von Spalten und Reihen gruppiert, wobei es leicht über 60 Schattierungen geben kann. Es wird sehr sorgfältig darauf geachtet, dass alle Zigarren in einer Kiste exakt den gleichen Farbton haben. In einer zweiten Auswahl werden die Zigarren innerhalb jeder Farbschattierung ausgewählt und in der Kiste von dem dunkelsten Farbton bis zum hellsten von links nach rechts angeordnet.

Anbei die Abbildung der Grundfarben:

grundfarben

Die Begriffe finden sich auch im bebilderten Zigarren-Lexikon des Cigar Wiki.

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iPhone-Test …

… mit dem Bild einer im Februar 2009 nicht wirklich stark ausgelasteten Schule für Torcedoras und Torcedores in Havanna und dem unbeirrt stahlenden José Martí im Hintergrund. Die Test-Übermittlung via Mobile Phone hat geklappt, das Bild lasse ich stehen.

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