Kuba: Zigarrenproduktion erfüllt Ziele

Cuba: Cigar Production Unchanged“, titelt CigarCyclopedia.com, knüpft an das Posting “Minus Tabakanbaufläche – plus Produktivität” von gestern an und schreibt (auf Deutsch übersetzt und zusammengefasst):

Der Vizepräsident des staatlichen Tabakkonzerns Tacuba, Osvaldo Encarnacion, verneint gegenüber der deutschen Depeschenagentur (DPA) einen negativen Impakt der 30prozentigen Senkung der Tabakanbaufläche auf die Zigarrenproduktion. Die Tabakbauern würden ihre Anbauziele in den Jahren 2009 und 2010 erreichen, auch wenn weniger Fläche zur Verfügung stünden. Das nationale Statistikamt hatte jüngst eine Reduktion von auf 22’500 Tonnen Tabak von 25’300 Tonnen während der letzten Ernte und 16 Prozent weniger als die ursprünglich angepeilten 26’800 Tonnen kommuniziert (s. “Kuba reduziert Tabakanbauflächen um 30%“).

Encarnacion hielt gegenüber der DPA weiter fest, dass es keinen Einbruch der Zigarren- und Zigarettenproduktion in Kuba geben werde. Laut CigarCyclopedia.com macht diese Aussage Sinn, da die Ernten 2009 und 2010 aufgrund der verschiedenen Verarbeitungsschritte wie Trocknung, Fermentierung oder Lagerung ja nicht sofort in den Manufakturen verwendet würden. Was die weitere Zukunft anbelangt, werde sich zeigen, ob nicht doch weniger Tabak zur Verfügung stehen würde.

Encarnacion begründete den Flächenabbau mit den Auswirkungen der Finanzkrise. 2008 seien 3 Prozent wengier Havannas verkauft werden. Für 2009 wird mit einem Minus von 15 Prozent gerechnet.

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