Eben hat mir ein Leser eine Anmerkung zum Beitrag “Kuba reduziert Tabakanbauflächen um 30%” gemailt (Mailen scheint beliebter als Kommentieren sein
. Zurück zum Thema. Er hielt fast, dass die Reduktion der Anbaufläche um 30 Prozent von 70’000 auf 49’000 Morgen Land eine Reduktion von lediglich 26’800 auf 22’500 Tonnen Tabak gegenüberstehe, was einem Minus von 16 Prozent entspreche. 16 Prozent weniger Tabak bei 30 Prozent kleinerer Anbaufläche komme einer Produktivitätssteigerung von 0,38 auf 0,46 Tonnen Tabak/Morgen Land (plus 21%) gleich.
Nun, die erwartete Tabakmenge von 22’500 könnte sich ja auch auf die Ernte 2009 beziehen; das kommt aus dem Reuters-Artikel nicht klar raus. Item: Die NZZ hat letzten Samstag in einem online nicht frei zugänglichen Artikel diese Thematik ebenfalls kurz angeschnitten und Produktivitätssteigerung im Zusammenhang mit folgenden Zahlen ebenfalls erwähnt:
“Die Anbaufläche wird von ursprünglich anvisierten 28 200 auf 19 800 Hektaren reduziert, das Produktionsziel von 26 800 auf 22 500 Tonnen (was eine keineswegs selbstverständliche Produktivitätssteigerung voraussetzt). 2008 waren auf 23 000 Hektaren 21 500 Tonnen Tabak geerntet worden, 2004 noch 31 700 Tonnen.”

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)
Schlagworte: Kuba, Kubanischer Tabak, Tabakanbau

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