Oktober 2009

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(Bildquelle: 5TH AVENUE Products & Trading GmbH)

Ich freue mich auf die Trinidad Fundadores, die ich heute Abend rauchen werde. Unter den vielen leeren Zigarrenkisten im Keller befindet sich nur eine einzige dieser Traditionszigarre. Eigentlich erstaunlich. Nur schon die Tatsachen, dass die Trinidad Fundadores von 1969 bis 2003 die einzige Vitola von Trinidad war, ab 1980 exklusiv für Fidel Castro und seine Gäste produziert und erst 1998 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, sollten für eine regelmässigere Würdigung in Form von Genussmomenten ausreichen. Item, jüngst präsentierten sich Fundadores so herrlich einladend bei einem Händler in der Westschweiz, dass ich einfach zugreifen musste.

Gute Smokes und ein schönes Wochenende.

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Nein, nicht die Rauchverbote. Den nachhaltigeren Einfluss hatte in den letzten Jahren das Internet. Als ich am 16. August 2004 den ersten Blogbeitrag “Mittagssmoke” im (verkauften) Cigar Blog verfasste, war Internet bei vielen (heute im Online-Geschäft aktiven und erfolgreichen) Händlern noch ziemlich unbedeutend. Und Blogs waren sowieso, wenn überhaupt bekannt, nicht der Rede wert. In den USA war das damals schon etwas anders. Item. Wie steht es heute um den deutschsprachigen Zigarrenspace? Es wimmelt von Foren, Blogs, Twitter-Accounts, Facebook-Fanseiten, XING-Einträgen und selbstverständlich auch Online-Einkaufsmöglichkeiten für Zigarren. Obwohl noch viel Potenzial besteht, insbesondere was die Usability der Webseiten und die Interaktion anbelangt, haben sich Web-Anwendungen in der Zigarrenbranche nachhaltig etabliert. Warum schreibe ich das heute? Weil das Internet heute seinen 40. Geburtstag feiert. ZDF.de schreibt im Artikel “Wie aus “LO” das Internet entstand“:

“Am 29. Oktober 1969 wurden zwei Computer vernetzt – über eine Distanz von 500 Kilometern. Dabei hatte das Internet noch nicht mal seinen Namen – und natürlich ging etwas schief: Das System stürzte nach der Übertragung von zwei Buchstaben ab.”

Happy birthday und die besten Wünsche für erfolgreiche Anwendungen in der Zigarrenbranche.

Internet ist übrigens nicht gleicht Web. Das Web (World Wide Web) wurde vor 20 Jahren von Tim Berners-Lee am CERN in Genf erfunden und ist laut Wikipedia “ein über das Internet abrufbares Hypertext-System”.

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Der Bundesrat (s. offizielle Pressemitteilung) hat heute das Gesetz und die Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen auf den 1. Mai 2010 in Kraft gesetzt. Die NZZ schreibt im Artikel “Mit dem Frühling kommt das Rauchverbot” zum verbleidenden “Freiraum”:

“Ausnahmen sind aber möglich. Etwa können weniger als 80 Quadratmeter grosse Restaurationsbetriebe als Raucherlokale zugelassen werden. Grössere Lokale können Fumoirs für Raucher einrichten. Wer in einem Einzelbüro oder im Freien arbeitet, darf ebenfalls rauchen. Schluss mit Rauchen ist hingegen in Einkaufszentren, Schulen, Kinos und Sportanlagen.”

Update: 29.10.2009Wirte lancieren Initiative gegen Rauchverbot, Tages Anzeiger

Die wahre Stärke der Zigarre

Nicht die Stärke der Havannas oder anderer Zigarren ist gemeint. Die grösste Stärke der Zigarre ist das kontemplative, verbindende Element. Oder warum sonst haben unter anderem auch gesellschaftlich herausragende Frauen und Männer (s. “Die Geliebte grosser Geister” oder “List of iconic cigar smokers“) immer schon so leidenschaftlich Zigarren genossen?

Diese Tradition lebt entgegen allen lustfeindlichen Anstrengungen der Lebensregulationsfanatikern weiter. Heute schreibt der indische Business Standard im Artikel “Bonding with cigars” über das deutlich entspanntere Verhältnis zwischen den Handelsvertretern der USA und Indien. Grundlage der Beziehungsverbesserung sei die Tatsache, dass sich die Verantwortlichen nach langen Verhandlungstagen zu Single Malt, Zigarre und Gespräch zusammensetzen würden. Slàinte!

Heute wohl wird meine Kiste Cohiba Siglo VI Gran Reserva zu Hause eingetroffen sein. Eine von 5000 Stück weltweit. Geldverschwendung? Ich habe am Festival del Habano und im Nachgang drei Stück geraucht und die waren absolut und unzweifelhaft sensationell. Keinesfalls Geldverschwendung also, sondern eine luxuriöse Besonderheit, wie es sie unter Zigarren selten gibt. Das ist Konzept.

Heute informiert auch Deutschland-Generalimporteur 5TH AVENUE Products & Trading GmbH über die Markteinführung und schreibt:

“Aficionados, Journalisten, Fachhändler und Sammler auf der ganzen Welt erwarteten sie sehnsüchtig. Konnte doch bereits bei ihrer ersten Vorstellung am Gala-Abend des XI. Festival del Habano jeder sehen und schmecken, dass diese Cigarre ein neuer Stern am Habanos-Himmel ist.

Mit der Cohiba Siglo VI Gran Reserva 2003 kommt nun zum ersten Mal eine Gran Reserva auf den Markt. Die besten Tabake der hervorragenden Ernte des Jahres 2003 aus den Hochburgen San Juan y Martínez und San Luis in Pinar del Rio ließ man dafür reifelagern. Während dieser fünf Jahre wurden alle Tabake, die man für eine Habano braucht – das Deckblatt, das Umblatt und die drei Einlagetabake – auf das Sorgfältigste ausgewählt, fermentiert und immer wieder kontrolliert. Nach dieser Zeit rollten dann die besten Torcedores der Cohiba-Manufaktur „El Laguito“ in Havanna aus diesen Blättern die Cigarren im Cañonazo-Format (150 mm Länge, Ringmaß 52). Dass die Wahl der ersten Gran Reserva von Habanos auf die Spitzenmarke Cohiba fiel, ist nur logisch. Handelt es sich dabei doch um eine der prestigeträchtigsten und bekanntesten Premiumcigarrenmarken überhaupt. Auch mit dem Format der Cohiba Siglo VI wählte man eine der beliebtesten Vitolas für die Premiere der Gran Reserva aus.

Und so entstand eine wahrhaft einzigartige Habano, die alles Bisherige in den Schatten stellt. Die Experten der internationalen Fachpresse überschlugen sich förmlich mit Spitzenwertungen für dieses exzellente Produkt und bestätigten so das Gelingen dieses einmaligen Konzepts.

Weltweit gibt es nur 5.000 individuell nummerierte Kisten á 15 Stück. Wie es dem Anspruch dieser Cigarre entspricht, sind die Kistchen im schwarzen Klavierlack besonders edel gestaltet und luxuriös ausgestattet.

Der gut sortierte Fachhandel informiert Sie über diese aussergewöhnliche Zigarre und die länderspezifischen Konditionen.

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Cigar Art im Cigar Wiki

… eine zu Unrecht – bei Gelegenheit bügle ich den Fehler aus – von mir vernachlässigte Wiki-Seite mit interessanten Links, einem Text der Rauchzeichen seelig und einer wochenendwürdigen Collage als Illustration:

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Ich sass jüngst gemütlich mit einer hervorragenden Havanna in einer Lounge und wurde Zeuge dieses Nachbartischgespräches:

Gast 1: “Habe ich es nicht gesagt? Eine super Zigarre.”

Gast 2: “Ja, sehr gut. Hmmh. … Aber eigentlich sind die kubanischen schon die besten.”

Gast 1: “Halt, halt, halt. Das stimmt so nicht. Nein, nein.”

Gast 2: “Ich dachte aber schon …”.

Gast 1: “Wer drauskommt, sagt das nicht.”

Gast 2 (leicht düpiert)

Gast 1: Ich meine ja nur. Es gibt schon sehr gute Havannas. Aber dann ziehen sie manchmal nicht gut. Bei diesen AVO und so passiert das nie.”

“Wau”, dachte ich mir, “jetzt hast Du aber eine wichtige Lektion von einem wahren Meister der Zigarrenkunde gelernt”: Egal, ob Zigarren höchst durchschnittlich, flach und langweilig schmecken – Hauptsache, der Zug stimmt immer. Menschenskinder aber auch ;-)

In Kooperation mit dem Cigar Journal von 5TH AVENUE wurde der Beitrag “Manufaktur ‘La Corona’ – der Eisen-Palast” ins Cigar Wiki übernommen und damit die umfangreiche “Geschichte der kubanischen Manufakturen” um ein weiteres Kapitel ergänzt.

(Bildquelle: 5TH AVENUE Products Trading GmbH)

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Alles ist eine Frage der Perspektive. Subjektiv betrachtet, bieten sich wunderschöne Momente für den Zigarrengenuss im Herbst – wie zum Beispiel heute Mittag mit einer Hoyo de Monterrey Épicure No. 2.

Wie ich von einigen Fachhändlern mitbekommen habe, zeichnet sich der Herbst auf der anderen Seite dadurch aus, dass sich, zumindest bei einigen, die Umsätze im Vergleich zu den sehr warmen (und umsatzstarken) Tagen signifikant reduziert haben.

Verbote und oftmals fehlende private Rauchgelegenheiten mutieren uns zu Outdoor-Smokern – verbunden mit entsprechend saisonalen Schwankungen. Mit tüchtig schwarzem -und keinesfalls ernstgemeintem – Humor versehen, könnte man diesbezüglich gar der Klimaerwärmung noch etwas Gutes abgewinnen.

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Schlag auf Schlag kommen jetzt zwei fantastische neue Zigarren auf den Deutschen Markt: Neben der neuen Cohiba (s. “Cohiba Siglo VI Gran Reserva in Deutschland“) erfolgt laut Exklusiv-Importeur 5TH AVENUE nun auch der Verkauf der Trinidad Robustos T. Ich konnte sie am Festival testen und war sehr angetan von der Zigarre. In Deutschland wurde die neue von Trinidad dem Fachpublikum an der Inter-tabac vorgestellt. Der Verkauf startet diese Woche in den Habanos Specialist-Geschäften. Die Pressemitteilung lautet:

Habanos-Spitzenmarke Trinidad erhält Zuwachs

Im 40. Jahr ihres Bestehens, das gleichzeitig das 10. Jubiläum der weltweiten Markteinführung ist, ergänzt Habanos s.a. die Marke Trinidad mit einem fünften Format – der Trinidad Robusto T. Diese Cigarre hat die klassischen Abmessungen einer Robusto (Ringmaß 50 bei einer Länge von 124 mm). In einem Detail unterscheidet sie sich allerdings, sie verfügt ebenfalls über das Trinidad-typische Zöpfchen am Kopf der Cigarre. Der Produktionsname dieses Formats lautet deshalb nicht Robusto sondern „del Valle“.

Die Tabakmischung der Robusto T entspricht dem Charakter der Marke, die für ihre feinen und eleganten Aromen bei mittlerer Stärke bekannt ist. Es ist klar, dass für diese vollständig von Hand gefertigten Cigarren nur die besten Tabake der weltbekannten Vuelta Abajo-Region verwendet werden.

Als erstes Format der Marke Trinidad wird Habanos s.a. die Robusto T in Kürze auch in einem Aluminium-Tubo anbieten.

Trinidad–Cigarren sind nach der wunderschönen, im 16. Jahrhundert erbauten Stadt La Santísima Trinidad (Die Heilige Dreifaltigkeit) benannt, die sich an der Südküste Cubas befindet und von der UNESCO als Weltkulturerbe geführt wird.

Als Habanos-Marke datiert die Trinidad bis 1969 zurück. Wie auch die Cohiba wurde sie zunächst ausschließlich für die cubanische Führung und als Geschenk für ausländische Diplomaten gefertigt. Erst 1998 stellte man sie der internationalen Öffentlichkeit vor.

Zunächst gab es nur ein Format der Trinidad – die legendenumwobene Fundadores. Später, gegen Ende des Jahres 2003, kamen drei weitere Formate dazu – Reyes, Coloniales und Robustos Extra. Auch diese drei sind „tripa larga, totalmente a mano“ – vollständig von Hand gefertigte Longfiller. Die Formate der Marke Trinidad sind sämtlich einzigartig und kommen, mit Ausnahme der Reyes, in keiner anderen Habanos-Marke vor.

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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