September 2009

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A.C.C. (Authentic Cuban Cigar) nennt sich eine neue Dienstleistung, die laut eigenen Angaben die Online-Shops so beeinflussen will, damit diese klar informieren, ob sie Original-Havannas verkaufen oder nicht. Delikat scheinen mir  Methode und auch Resultat. Letzteres listet die “überprüften” Shops unter den Kategorien A.C.C. Certified stores, Class A stores, Class B stores, Class C stores und Class D stores auf.

Wer nun denkt, das gehe den deutschsprachigen Raum eh nichts an, irrt: Es sind einige Schweizer und Deutsche Shops in den Listen aufgeführt.

Meines Erachtens könnte das Ganze funktionieren, wenn Habanos S.A. die Aufsicht hätte. Doch selbst dann wären  Grenzen teilweise schwierig zu ziehen.

Mich persönlich erstaunt übrigens, dass A.C.C. von den Händlern transpartente Informationen verlangt, auf der eigenen Site aber keinerlei Hinweise über die Hintermänner liefert.

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“Wo der Tabak wächst, kann kein Hass gedeihen”, sagt ein kubanisches Sprichwort. Und betrachtet man den Jahreszyklus des kubanischen Tabaks, dann hat Hass bald keine Chance mehr – die Aufzucht der Pflanzenschulen hat begonnen. Die Pflänzlinge wachsen in speziellen Pflanzenschulen heran und werden zu ihrem Schutz mit Stroh zugedeckt.

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

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Wie in der Berichterstattung zum Festival del Habano 2009 angekündigt, kommt Norma Ferández Sastre auf Deutschland-Tournee. 5TH AVENUE schreibt zum Auftritt (s. Tourdaten) der ehemaligen Lieblings-Rollerin von Fidel Castro und der Schöpferin der Cohiba Behike:

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

“Pünktlich zur Dortmunder Tabakwarenfachmesse Inter-tabac kommt Norma Fernández Sastre nach Deutschland. Hinter dieser zwar eher unscheinbaren und zierlichen, auf den zweiten Blick aber sehr lebhaften und liebenswürdigen Frau steckt ein echtes „Tabakschwergewicht“. Sie war diejenige, die vor drei Jahren allein die Fertigung der streng limitierten 4.000 Stück Cohiba Behike übernommen hat. Diese anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Habanos-Spitzenmarke Cohiba gefertigten Cigarren kamen in Luxushumidoren á 40 Stück zu einem Preis von 15.000 Euro auf den Markt. Und diese Aufgabe wurde ihr nicht zufällig übertragen. Sie erhielt diese

Auszeichnung, weil sie schon seit 41 Jahren in der Cohiba-Manufaktur El Laguito arbeitet, diese Fabrik also mit ihren damals noch jungen 17 Jahren als Gründungsmitglied mit aufgebaut hat und seinerzeit die Lieblingscigarren Fidel Castros, die Laguito No.1, rollte. Für die Fertigung der gewaltigen und einmaligen Cohiba Behikes durfte sie sich damals soviel Zeit lassen, wie sie wollte und brauchte.

Begonnen hat Norma in der Cohiba-Manufaktur als einfache Torcedora, war dann 12 Jahre lang Chefin der Endproduktion, einer übergreifenden Abteilung mit Zuständigkeiten für die Farbsortierung, das Anbringen der Ringe bis hin zur Kistenfertigung, und ist nun seit 10 Jahren die Chefin der Abteilung für die Qualitätskontrolle.

Sie freut sich, hierher nach Deutschland zu kommen und schätzt vor allem die vielen Cigarrenliebhaber, die hierzulande zu finden sind. Sie kennt das Land bereits noch von früheren Aufenthalten. Vor der „Wende“ in Ostdeutschland durfte sie sogar zur Leipziger Messe reisen, um dort die Kunst der Fertigung von Cigarren nach der Methode „totalmente a mano“ – vollständig von Hand – zu präsentieren.”

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… heute mit Muhammet Genc, Inhaber der Casa del Habano Düsseldorf, in D Luxe.de mit dem Artikel “Das braune Gold des Fidel Castro“. Ein Auszug:

“Das ist mein Juwel“, sagt der 35-jährige Muhammet Genc zu der Havanna-Sammlung zwischen den Büroräumen oben in den Arkaden. Sein blauer Dunst an anderen Stellen in Düsseldorf kringelt nicht weniger spektakulär. In der Grünstraße hat der zielstrebige Jungunternehmer türkischer Abstammung ein kleines Zigarren-Imperium aufgebaut. Das besteht aus dem 150 Quadratmeter großen Ladengeschäft Selected Cigars und der benachbarten La Casa del Habano. Dort sitzen bis zu 14 Kunden an kleinen Tischen, lesen Tageszeitungen oder Magazine, bestellen einen Jamaica-Rum zur Bolivar Gold Medal, lassen sich zur Romeo y Julieta einen Cognac XO einschenken und entzünden mit dem Fidibus aus Zedernholz eine Montecristo oder eine Cohiba. Einige Stammgäste mit prominenten Namen holen die in Deckblätter gerollten Schätze aus einem Schließfach mit ihrem Namenskürzel.”

Und falls jetzt ein Fachhändler die Faust im Sack machen und sich benachteiligt fühlen sollte, kann dem sehr einfach Abhilfe geschaffen werden: Unter meiner E-Mail-Adresse nehme ich Hinweise auf solcherlei Publikationen (oder Veranstaltungen) sehr gerne entgegen – was ja hier ab und wann schon zu lesen war.

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Den Beitrag, den ich heute im “beruflichen” Blog geschrieben habe, gilt auch für den nebenberuflichen Cigar Wiki-Medienverbund:

“Hauptnachteil von Corporate Twitter … man bloggt weniger. In aller Kürze ein Link empfohlen, ein interessanter Beitrag retweeted oder neue Tweeps begrüsst. Ruckzuck, öffentlich und grösstmehrheitlich unverbindlich. Eine von Twitter’s Hauptstärken (s. auch frühere Beiträge) liegt zweifelsohne in der Unmittelbarkeit. Bei einem Corporate Blog ist das anders. Regelmässige Leser gewinnen nur Inhalte mit einem Mindestmass an qualitativer und quantitativer Substanz. Gegenüber Twitter zweifelsohne ein Mehraufwand. Die passende Mischung muss wohl gefunden werden: Twitter für den Moment und die Kontaktpflege, Blogging für Unternehmensnachrichten und Hintergrundberichterstattung.”

Für Fachhändler mit Affinität für neue Medien ergeben sich sehr gute Opportunitäten mit einer adäquaten Webseiten-Blog-Twitter-Mischung. In den USA wäre das keine Meldung mehr wert. Alleine unter den Followern des Cigar Wiki-Twitter-Accounts befinden sich Dutzende Beispiele für diese Aussage. Im deutschsprachigen Raum sind wir noch ganz am Anfang – mit entsprechend grossem Potenzial.

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To be honest: Ich habe am Festival del Habano die ersten und letzten neuen Montecristos geraucht (s. “The new Montecristo ‘Open‘”). Nun, ich fand die “Open” lecker, gehöre aber nicht zum Zielkundensegment mit Vorliebe für “deutlich leichter gehaltene Tabakmschischung”, wie 5TH AVENUE-Marketingleiter Christoph A. Puszkar in seiner heutigen Meldung schreibt:

“Die vor rund drei Monaten in Deutschland eingeführte neue Linie Montecristo Open ist vom Fachhandel begeistert angenommen worden. Die fein-aromatischen Cigarren kommen mit ihrer deutlich leichter gehaltenen Tabakmischung bei den Endverbrauchern sehr gut an. Um diesen Erfolg noch zu steigern und die vier Formate bekannter zu machen, hat sich die Casa del Habano Hamburg zu einer ganz besonderen Schaufensterdekoration inspirieren lassen. Der maritime Charakter der Hansestadt passt offenbar ganz besonders gut zur Montecristo Open.”

(Bildquelle: Tillmann Pretscher, Hamburg)

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Ein wunderbarer Artikel von Spiegel Online “Paradies der Gangster” gerne mit folgendem Auszug zitiert:

“Al Capone war einer der ersten US-Mafiosi, den lukrative Geschäfte mit Schwarzbrennerei und Prostitution nach Kuba lockten. Später taten es ihm andere nach, wie Salvatore Lucania alias Lucky Luciano, “der Pate der Paten”, dessen Foto ein paar Meter weiter hängt. Er setzte vor allem auf Glücksspiel, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf Kuba nur so boomte.

Den Weg von Italien nach Kuba hatte ihm sein Freund Meyer Lansky bereitet, als er 1934 die karibische Insel besuchte, um sich mit dem Militär und späteren Diktator Fulgencio Batista zu treffen. Bei seiner Rückkehr hatte Meyer Lansky ein großzügiges Geschenk im Gepäck: die Konzession über das Casino des Hotels Nacional, das später Lucky Luciano leiten sollte.

Mafia-Kongress im Nacional

Schon damals war das Nacional nicht irgendein Hotel. Hoch auf einem Hügel über dem Malecón gelegen, zog es von jeher die High Society des In- und Auslands an. “Als das Nacional 1930 eröffnet wurde”, sagt Estela Rivas Vázquez, “hatten die Klatschkolumnisten der Stadt tagelang zu tun.” Die ehemalige Professorin an der Universität von Havanna ist nun Historikerin des Nacional und führt mehrmals in der Woche Gäste auf eigenen “Geschichtstouren” durch das Fünf-Sterne-Haus.”

Ich liebe das Hotel Nacional de Cuba – nirgends rauchen sich Zigarren so herrlich, wie in dessen Garten; was ja in diesem Blog einige Male schon erwähnt wurde.

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Der Beitrag “Havanna-Fälscher-Einblick” zeigt die Vorgehensweise und Motivation kubanischer Zigarrenfälscher. Der Export dieser Produkte – mehrheitlich scheusslicher Qualität und nicht selten Quelle von  späterem Tabakkäferbefall in den heimischen Humidoren – konnten von Touristen bisher relativ einfach exportiert werden. Die kubanischen Behörden schieben dem nun aber einen Riegel vor. Neu dürfen bis maximal 20 Zigarren ohne Dokumentation und bis 50 Zigarren in geschlossenen Originalkisten mit Hologramm und Verkaufsbeleg ausgeführt werden.

Für Spanisch Sprechende der Wortlaut der Agenturmeldung:

“Cuba resolvió  reducir de 50 a 20 la cantidad de puros que los turistas pueden sacar de la isla sin que estén etiquetados o presentando facturas de venta en lugares oficiales.

“Los viajeros a su salida del país están obligados a declarar verbalmente todo el tabaco torcido (puros) que lleven consigo”, expresó la resolución 323/09 publicada en la edición de Internet de la Gaceta Oficial de la Aduana y por la cual se ajustaron las normas para los vacacionista.

Se podrán llevar “hasta 20 unidades tabaco torcido suelto” sin necesidad de presentar documentación alguna y “hasta 50″ si están en envases cerrados y sellados con el holograma oficial. Weiterlesen »

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