… hob der Nachbar auf dem Bänkchen heute Mittag am See mit beinahe feierlich anmutender Stimme an, nachdem wir, ausgelöst durch meine Hoyo de Monterrey Épicure No. 2, über die Rauchverbotsabstimmungen in den Kantonen St. Gallen und Genf parliert hatten. Ich bestätigte, dass es in der Tat zweifelsohne gesünder sei, auf die Zigarre zu verzichten. Mir schien, als glühte er vor missionarischer Freude ob dieser Einsicht. Es sei aber ebenfalls gesünder, fügte ich an, generell Wasser statt Wein zu trinken. Und wenn er mit dem umweltbelastenden Auto an den See fahre, obwohl er auf seinem Balkon oder im Garten sitzen könnte, entbehre diesem Verhalten ebenfalls ein vernünftiger Grund. Das Glühen war inzwischen gewichen und er wich dann auch prompt physisch. Tja, sie sind gelegentlich einfach zu wenig diskussionsbereit, diese Vernünftigen.
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Das sind keine guten Nachrichten. Für Argumente sind die “Weltverbesserer” und “Gutmenschen” ohnehin nicht zu haben. Bedenklich stimmt mich, dass es im Prinzip auch keine Raucherclubs und Casa’s geben darf.
Wo bleibt das Gleichheitsprinzip!? Wie verhält es sich mit Inhaber geführten Rauchsalons? Da sind dann keine Angestellten gefährdet.
ciao
Heiko
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Nein, keine guten Nachrichten. Es ist aber nachwievor so, dass die Antiraucher organisiert sind und die Tabakbefürworter nicht oder zumindest kaum. So lässt sich kein Blumentopf gewinnen.
Was die Zigarre anbelangt, wird Genuss in privaten Räumen sowieso und in Clubs und Lounges längerfristig überleben. Interpretationsübertreibungen wie in St. Gallen wird es aber immer geben.
Beste Grüsse, A.

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