Juli 2009

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… titelt der Tages Anzeiger und schreibt:

“(…) Als geschlossen gelten nicht nur Räume mit einem Dach und vier Wänden. Geschlossen – und damit prinzipiell vom Rauchverbot betroffen – sind vielmehr alle Räume, bei denen nicht mindestens die Hälfte des Dachs oder der Seitenfläche offen ist. Ist also der Wintergarten einer Beiz oder ein Festzelt an einer Front nach aussen geöffnet, wäre das Rauchen dort untersagt. Gleiches gilt für eine Terrasse, die grossteils durch Markisen begrenzt wird.(…)

«Veranstaltungen von privaten Clubs oder Vereinen in einem geschlossenen Raum, die nicht öffentlich zugänglich sind, fallen dennoch in den Geltungsbereich, sofern mindestens zwei Personen dort arbeiten», erläutert das BAG. Im Klartext: Auch am privaten Vereinsanlass gilt Rauchverbot, wenn etwa eine Band auftritt. Und die private Party in der Waldhütte muss rauchfrei bleiben, sofern Externe die Verpflegung übernehmen.”

Das Ganze ist nicht politisches Kabarett, sondern der sich im Vernehmlassungsverfahren befindliche Verordnungsvorschlag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur nationalen Rauchverbotsgesetzgebung.

Ein Berner Informatikunternehmen hat Raucherguide.ch lanciert und schreibt dazu:

“In der Bevölkerung hat ein Umdenken stattgefunden: Wenn man sich früher bei einem Restaurant-, Club-, Bar- oder Hotelbesuch über Nichtraucherbereiche erkundigen musste, ist das Heute umgekehrt.

In welchem Restaurant und in welcher Bar oder Diskothek darf noch geraucht werden? Ist der Raucherbereich klimatisiert? Wird die Luft gefiltert? Wird das Fumoire bedient? Wie viele Raucherplätze gibt es?

raucherguide.ch hat es sich zur Aufgabe gemacht, all diese Fragen ausführlich zu beantworten und den rauchenden Gast ohne Umwege ans Ziel zu führen.”

Neu gestartet, finden sich erst wenige Einträge. Da die Registration für die Lokalbetreiber kostenpflichtig ist (abgesehen von einer 30tägigen Testphase), bleibt abzuwarten, ob sich das Angebot durchsetzen kann.

Ein (kostenloses) Verzeichnis zigarrenfreundlicher Lokale in der Schweiz und in Deutschland bietet u.a. auch das Cigar Wiki. Bitte teilen Sie mit, wenn Lokale fehlen oder vom einen ins andere Lager gewechselt haben.

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Der Tages Anzeiger schreibt im Artikel “In den USA ist der Kampf um Kuba-Zigarren entbrannt“:

“Der Import von Zigarren dürfte in den kommenden 12 bis 18 Monaten wieder erlaubt werden. Und diese Aussicht hat auch bereits ein heftiges Gerangel im US-Kongress um einflussreiche Stimmen ausgelöst. Auf der einen Seite steht die kubanische Regierung, die bereits Tabaklager angelegt und zusätzliche Anbauflächen reserviert hat, um dem erwarteten Nachfrageschub in den USA gerecht zu werden. Auf der anderen Seite haben sich zwei europäische Tabakkonzerne positioniert, die vom Embargo profitiert und dessen Vorteile retten möchten. Schliesslich mischen auch amerikanische Gerichte mit: Sie müssen entscheiden, wem die Markenrechte nach Ablauf des Exportverbots gehören.”

Details, Akteure und Namen finden sich in besagtem Artikel.

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Hä? Siehe Pressemitteilung von 5TH AVENUE:

“Fidel Castro Diaz-Balart, Sohn von Fidel Castro und Neffe des amtierenden Präsidenten Cubas, Raul Castro, weilte in der vergangenen Woche in Deutschland. In seiner Eigenschaft als wissenschaftlicher Berater des Präsidenten besuchte er gemeinsam mit dem scheidenden Botschafter der Republik Cuba in Deutschland, Gerardo Peñalver Portal, verschiedene Forschungsinstitute. Am Rande dieses Besuchs gab es ein Treffen mit Heinrich Villiger, Geschäftsführer von 5TH Avenue, dem Habanos-Generalimporteur für Deutschland. Heinrich Villiger informierte Castro über die Absätze von Habanos in Deutschland, die sich trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise und der Rauchverbote positiv entwickeln. Castro Diaz-Balart berichtete seinerseits von der hohen Qualität der zu erwartenden Tabakernte in Cuba. Obwohl mehrere verheerende Wirbelstürme im vergangenen Jahr die Insel trafen, entwickelten sich die klimatischen Verhältnisse anschließend optimal.

Castro Diaz-Balart und Heinrich Villiger begegneten sich bereits in den vergangenen Jahren mehrfach beim Festival del Habano und bei anderen Gelegenheiten in Cuba.”

(Fidel Castro Diaz-Balart und Heinrich Villiger; Bildquelle: 5TH AVENUE Products Trading GmbH)

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Im Wallis, in Freiburg und im Kanton Bern gelten seit heute die neuen Rauchverbotsbestimmungen. SF Tagesschau schreibt im Artikel  “Drei weitere Kantone führen Rauchverbot ein“:

“In allen drei Kantonen gibt es die Möglichkeit Fumoirs für Rauchende einzurichten. In Bern darf dort auch bedient werden, im Wallis und Freiburg aber müssen sie unbedient sein.”

Der Beitrag nimmt auch Bezug auf die neue EU-Forderung nach flächendeckenden Rauchverboten (gestern getwittert):

“Die EU-Kommission geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert jetzt ein flächendeckendes Rauchverbot. Die Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou rief die EU-Regierungen auf, bis 2012 das Rauchen an allen geschlossenen Arbeitsplätzen einschliesslich Kneipen und Diskotheken zu verbieten.”

In Deutschland gibt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, wieder Vollgas für eine bundesweite, strenge Regelung. Spiegel Online schreibt im Artikel “Drogenbeauftragte fordert drastisches Rauchverbot“:

“(…) “Der beste Gesundheitsschutz in Deutschland ist ein absolutes Rauchverbot in öffentlichen Räumen, Gaststätten und Hotels”, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing der “Rheinischen Post”.”

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