Kubanische Taxi-Flotte wird verjüngt

Wenn man eines kriegt, sind Taxis für die individuelle Fortbewegung auf Kuba sehr angenehm. Und wenn eines stoppt, dann ist dessen Zustand völlig egal. Hauptsache, es fährt. Spiegel Online schreibt nun heute im Artikel “Neue Taxis für Kubas Hauptstad” über die Lieferung von 300 neueren Lada-Taxis und die jüngere Taxi-Geschichte Kubas, die sich in geraffter Form wie folgt liest:

“(…) Die erste Modernisierungswelle kam im Jahr 1991. Zu den Panamerikanischen Spielen, (…) führte Gastgeberland Havanna 1991 ein neuartiges Transportsystem ein: Das Panataxi. Der eigens für das Sportereignis eingerichtete Service sollte die Fahrgäste ohne Umwege an das gewünschte Ziel fahren.

Vorher waren nämlich so gut wie alle kubanischen Taxis an eine bestimmte Route gebunden, die ihre Passagiere entweder am nächsten Krankenhaus oder am Friedhof absetzten. Panataxis kassierten für die Fahrten nur Dollar, so dass die Ladas Touristen vorbehalten blieben. (…) 

Zwei Jahre später ließ Fidel Castro die amerikanische Währung als Zahlungsmittel zu. Das ermöglichte den Kubanern ebenfalls die Nutzung von Panataxis. (…)

Trotz der für Kubaner hohen Preise stieg die Gesamtzahl der Droschken in Havanna weiter an – laufend wurden neue Taxiunternehmen gegründet. (…)

Kubas Regierung setzte dem Taxi-Wildwuchs im Mai 2008 ein Ende und schloss alle Dienstleister unter dem Namen Cubataxi zusammen.”

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