April 2009

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… titelt Cigar Magazine aus den USA und schreibt frei übersetzt und verkürzt, dass die über 500 Jahre alte Zigarrenindustrie trotz Kriegen, Inkquisitionsphasen, Plagen, Revolutionen, etc. noch nie eine derart schwere Existenzkrise erlebt habe. Nach all den Restriktionen greife die Prohibition nun auch auf Eigentums- und Mietwohnungen, Golfplätze und Freiluftanlagen über. Am schlimmsten sei aber die Steuergesetzgebung (s. auch Beiträge zum State Children’s Health Insurance Program (SCHIP)). Unter dem Deckmantel von Bevölkerungsschutz und unter Angabe gefälschter Zahlen zu Toten und Gesundheitskosten müssten 90 Prozent des Umsatzes mit Tabakprodukten an Steuern für Staat, Bundesstaaten und lokale Behörden abgeführt werden.

Die Tampa Tribune schreibt im Artikel “Cigar makers rally to head off tax” über Steuerpläne in Florida und die Existenzbedrohung des legendären US-Cigar-Spots:

“Tuesday, local cigar makers and sellers mounted a petition campaign to thwart the move to tax their stogies, using rallies and a public relations campaign. About 75 protesters lined up on Dale Mabry Highway and Kennedy Boulevard to denounce the state’s proposal to raise taxes. (…) “The Senate is proposing a bill that would tax cigars at the rate of $1 per ounce,” said Eric Newman, owner of J.C. Newman Cigar Co. in Ybor City. “The state cigar tax would be on top of the massive federal tax increase that went into effect on April 1. Our consumers are just now going through sticker shock because of federal tax.” (…) “Cigars are a luxury, a discretionary item,” Newman said. “They are not a necessity. Cigars are a choice, and as prices go up and up, sales will go down and down. That means we will be making fewer cigars with fewer people.” The larger cigar makers in Tampa employ as many as 500 people, he said.”

Welche Bedeutung Tampa & Co. für die Zigarrenindustrie haben und wie sie mit Kuba zusammenhängen, ist im Wiki-Beitrag “Clear Havana” dokumentiert.

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Update, 15.4.09, 9 Uhr: Financial Times Deutschland spekuliert über “Wirtschaftsstandort Kuba – Der Traum vom Mallorca der Amerikaner“:

“Sollte das Embargo wirklich fallen, kämen US-Unternehmen auf einen Markt, den Firmen aus Spanien, China, Kanada oder Indien längst beackern. “Riesiges Potenzial” sieht Rösler aus US-Perspektive beim Tourismus. (…) Ein weiterer potenzieller Wachstumsmarkt ist die Telekommunikation (…) Die Armut der Kubaner bedroht auch einen anderen Hoffnungsbranche: die Biotechnologie. “Da gehört Kuba zu den führenden zehn Nationen”, sagt Rösler. Nach einer Liberalisierung könnten sich allerdings viele der heimischen Fachkräfte nach lukrativeren Jobs umsehen.”

Update, 14.4.09, 17 Uhr: Spiegel Online schreibt unter Fidel Castro verdammt Obamas “Almosen”:

“Obama habe kein Wort über das seit mehr als vier Jahrzehnten geltende US-Embargo verloren, kritisierte Castro in seinem Internet-Beitrag. Der Ex-Staatschef kritisierte auch die Entscheidung Washingtons, dass in den USA lebende Kubaner von nun an Geld in unbegrenzter Höhe an Verwandte in Kuba überweisen können. Kuba brauche keine “Almosen”, schrieb er. Castro forderte Obama auf, “seine Talente für eine konstruktive Politik” zu nutzen, die mit der gescheiterten Kuba-Politik der USA in den vergangenen Jahrzehnten breche.”

1. Fassung, 14.4.09, 8 Uhr: Die US-Regierung gab gestern laut NZZ (“Obama lockert Embargo gegen Kuba“) bekannt:

“US-Bürger kubanischer Abstammung dürfen künftig unbegrenzt in den Inselstaat reisen und beliebige Geldsummen dorthin überweisen.(…) Wie das Weisse Haus am Montag bekanntgab, dürfen künftig auch Geschenkpakete verschickt werden, und auch amerikanische Telekommunikationsunternehmen dürfen in Kuba tätig sein.”

Die wichtigsten Schritte des Prozesses und weiterführende Links sind in den bisherigen Beiträgen dokumentiert.

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… mit einer Partagas Série D Nr. 5 Edicion Limitada 2008.

Nach dem Hinweis auf die Cigar Lounge im Porsche Museum informiert 5th AVENUE nun über die Wandlung der “Smoker Lounge Hemingway” im Freiburger Best Western Premier Hotel Victoria zur offiziellen “Habanos Smoker Lounge”:

“Exquisiter Cigarrenrauchkult nun auch in Freiburg: Am 9. April hat der Grandseigneur der Cigarrenbranche, Heinrich Villiger, persönlich eine weitere Kultstätte edler Cigarren in Deutschland eingeweiht. Nachdem im Luxushotel Hilton in München im Sommer 2008 die erste „Habanos Smoker Lounge“ eröffnet wurde, folgt nun Freiburg mit der „Smoker Lounge Hemingway“ im Best Western Premier Hotel Victoria.

Das Konzept der „Habanos Smokers Lounges“ wurde vom Habanos-Generalimporteur 5THAvenue entwickelt, um Räumlichkeiten mit Genussatmosphäre bekannt zu machen, in denen Cigarrenraucher willkommen sind. Bei der Umsetzung dieses Konzeptes spielt der Fachhandel eine entscheidende Rolle: Der ortsansässige Habanos Specialist beliefert die Lounge nicht nur mit einem ausgewählten Sortiment, sondern ist auch für die Schulung der Mitarbeiter verantwortlich. Ziel ist es, in einer ansprechenden und angenehmen Genussatmosphäre ein ausgewähltes Sortiment an Habanos zu bieten, die perfekt gelagert und präsentiert werden. (…)”

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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Heiko Poerz hat mir Bilder von der Cigar Lounge des neuen Porsche-Museums geschickt. Der Humidor wurde unter der Leitung von Marc André (s. auch Wiki-Seiten “Humidor” und “Lagerung“) gefertigt.

(Bildquelle: ClubCigarren.com)

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Ein Leser teilte mit, dass die neue “Open”-Linie von Montecristo mit den Formaten “Junior“, “Master“, “Regata” und “Eagle” (s. auch Posting The new Montecristos “Open”) bereits schon ca. Ende Mai erhältlich sein werden. Am Festival ging man vom Herbst dieses Jahres aus. Da die neuen Montecristos auf auf eine jüngere Kundschaft abzielen und livestyligen Rauchgenuss im Freien – im Kontext der Rauchverbote – propagieren, könnte ich mir die vorgezogene Lancierung durchaus vorstellen. Eine offzielle Bestätigung habe ich aber nicht erhalten. On verra.

Ob Frühsommer oder Herbst: Sicher scheint mir,  dass die vielen, schnöden Bemerkungen von Festival-Besuchern zur neuen Linie relativert werden. Unter anderem im Segment der Oettinger Davidoff-Kundschaft werden das Design, die Marketingkampagnen und das Preis-/Leistungsverhätnis der “Open” sicherlich auf Interesse stossen.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

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Schöne Ostertage

… mit genussvollen Smokes!

(Bildquelle: four eyed bat)

Ich hatte mein Handy nicht mit (ein Versehen, zugegeben) und konnte meinen Mittagssmoke nicht als Impression festhalten.

Da ich die populäre Romeo y Julieta Churchill schon seit vielen Monaten – völlig zu Unrecht, wie ich feststellen konnte – nicht mehr genossen hatte, schiebe ich das Standardbild und den Tipp nach, die Zigarre in Winston Churchills Lieblingsformat Julieta No.2 allenfalls mal wieder zu berücksichtigen. 

(Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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… gibt’s am 16. Mai in Gerber’s Brennbar in Uhingen. Co-Veranstalter Vogel’s Tabakstube hat mir die Information zukommen lassen, die ich in Folge sehr gerne unter “aktuelle Ereignisse” im Cigar Wiki publiziert habe.

Wer zigarrenaffine Ereignisse plant, kann diese jederzeit melden und von dieser kostenlosen Promotionsmöglichkeit profitieren.

Der Roller vor Ort wird übrigens Lázaro Alberto Garcia Peláez (s. “El Laguito-Chefroller am Habanos Day“) sein. Eine von ihm frisch gerollte Zigarre im Cañonazo-Format der Cohiba Siglo VI ist wahrlich nicht zu verachten.

Er besucht weitere Fachhändler in ganz Deutschland. Lokalitäten und Daten folgen.

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Update, 8.4.2009: Nun hat sich auch Fidel Castro mit US-Abgeordneten getroffen (“US-Abgeordnete fordern Dialog mit Kuba“, Spiegel Online):

“Die demokratische Repräsentantin Barbara Lee berichte, Castro sei “sehr gesund, dynamisch und bei klarem Verstand” gewesen. Das Treffen dauerte ihren Angaben zufolge zwei Stunden (…). Castro habe sich bei dem Gespräch Notizen gemacht und viele Fragen gestellt, sagte Lee. Eine Botschaft der Regierung von Barack Obama habe sie Fidel Castro aber nicht überbracht.”


Unter dem Stichwort “Kuba” sind die jüngsten Annäherungsschritte zwischen Kuba und den USA dokumentiert. Im Artikel “Tauwetter zwischen Havanna und Washington” schreibt der Tages Anzeiger über die Kuba-Reise einer Delegation von sieben US-Kongressmitgliedern und ihrem Treffen mit Raúl Castro. Das Kurzfazit aus US-Perspektive:

“(…) «Ich bin überzeugt, dass Raul Castro normale Beziehungen mit den Vereinigten Staaten möchte», sagte die Repräsentantin Barbara Lee der Nachrichtenagentur AP nach dem Treffen. «Er meint es ernst.» Es sei ein konstruktiver Dialog gewesen.”

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