“Castro will über ‘alles, alles, alles’ reden”

Update, 18.4.09, 18 Uhr: Spiegel Online schreibt im Artikel “Obama bietet Kuba Neuanfang an“:

“(…) Der US-Präsident erklärte sich am Freitag beim Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) im Karibikstaat Trinidad und Tobago bereit, mit Havanna Gespräche über “eine große Bandbreite” von Themen aufzunehmen. (…) “Die USA müssen den Neuanfang mit Kuba suchen”, sagte Obama. Zwar werde es schwer sein, die “Jahrzehnte des Misstrauens” zu überwinden. “Aber ich glaube, dass wir die Beziehungen neu ausrichten können”, sagte Obama. Er sei bereit, seine Regierung bei einer Vielzahl von Themen mit Havanna in Kontakt treten zu lassen. Konkret nannte der US-Präsident die Menschenrechte, demokratische Reformen, wirtschaftliche Fragen und die Einwanderungspolitik.”

Update, 18.4.09, 18 Uhr: Financial Times Deutschland erläutert unter “Clinton hält US-Kubapolitik für gescheitert“:

“(…) US-Außenministerin Hillary Clinton hatte zuvor in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo eingestanden, dass die Kubapolitik der USA versagt habe. Wenige Stunden vor dem Beginn des Gipfels sagte sie bei einem Besuch in der Dominikanischen Republik: “Die Politik, die wird hatten, ist gescheitert.”

1. Fassung: “Castro will über ‘alles, alles, alles’ reden” titelt Financial Times Deutschland und schreibt:

“(…) Der kubanische Präsident Raúl Castro hat sich zu Gesprächen mit den USA über alle politischen Streitfragen bereiterklärt. “Wir haben der US-Regierung privat und öffentlich unseren Willen zu Gesprächen über alle Themen erklärt”, sagte Castro im venezolanischen Cumana und ergänzte: “Menschenrechte, Pressefreiheit, politische Gefangene – alles, alles, alles worüber sie reden wollen.” Voraussetzung sei, dass der Dialog gleichberechtigt geführt und Kubas Souveränität respektiert werde.”

Siehe auch frühere Beiträge unter dem Stichwort “Kuba“.

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