Habanos S.A. präsentiert (Details s. PDF, 770 KB) die neuen Garantiesiegel mit Barcode und Hologram.
(Klick aufs Bild für Grossansicht; Bildquelle: Habanos S.A.)
Das erste Garantiesiegel für Havanna-Zigarren wurde 1889 eingeführt. Es berechtigte die Mitglieder der „Union de Fabricantes de Tabaco“ dazu, ihre Zigarren als in Havanna hergestellte auszuzeichnen. Dieses Siegel trug entscheidend dazu bei, die Habanos zu schützen (Textquelle: Cigar Wiki). Das neue Siegel mit Barcode und Hologram wird diesen Schutz noch erhöhen. Ultimativer Schutz wäre eine RFID-Lösung: Kleinste Computerchips würden eine eindeutige Identifikation der Zigarren(-kisten) jederzeit erlauben. Gut möglich, dass das der nächste Entwicklungsschritt gegen Fälscher und Graumarktimporteure sein wird.
Schlagworte: Wissen
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In der Tat scheint mir Dein Hinweis auf den Graumarktaspekt richtig. Mit der Kennzeichnung werden die offiziellen Importeure gestärkt, was ich befürworte.
Best, PM
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Lieber Aficionado
Löschen ist doch der falsche Ansatz. Besser ist doch, wenn sich daraus eine Diskussion entwickelt – wie übrigens bereits geschehen.
Beste Grüsse
Manuel Fröhlich -
Lieber Manuel
Nicht so vorwurfsvoll
Du hast ja in Vergangenheit immer mal wieder Kommentare gelöscht … Besagter Kommentar von Nr.2 ist einfach nur dumm und völlig daneben.
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss der engagierte (auch in Originalitäts- und Qualitätsfragen) Fachhandel mit aller Kraft unterstützt werden.
Zudem: Wenn Du Solcherlei …
“Das einzige, was die Existenz der offiziellen Importeure wirklich rechtfertigt, ist die Kontrolle der Verkaufskanäle (Habanos sollten nicht im Denner verkauft werden).”
… eine sich entwickelnde Diskussion nennst, dann bin ich erst recht überrascht. Ich nehme an, Du weisst, welche Rolle offizielle Importeure spielen und welche Kosten sie zu Gunsten der Zigarre allgemein zu tragen haben.
Beste Grüsse, A.
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… die Diskussion ist ja nicht abgeschlossen; ich habe einige Argumente nachgeschoben. Grauimporte haben gerade in der Schweiz eine recht grosse Bedeutung – so sicher bin ich mir deshalb nicht, dass jedem Zigarren-Geniesser die Konsequenzen von Grauimporten bewusst sind. Das zeigen ja auch die Kommentare im Cigar Blog. Deshalb schadet es meines Erachtens nicht, darüber eine Diskussion zu führen….
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Es gibt in Zürich einen Händler (den Namen schreibe ich nicht) der generell 20 bis 25 % Rabatt anbietet und bei Aktionen auch 35 % oder mehr. Würde er von offizieller Seite beliefert, wäre er schon lange in ein Konkursverfahren verwickelt. Qualität oder Schnäppchen, das ist hier die Frage.
Best, PM
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Noch mal zurückkommend auf das neue Siegel mit der dafür verbundenen Garantie.
Habanos S.A. bietet auf ihrer Web-Site http://www.habanos.com/default.aspx einen Authentizitäts-Check für Zigarrenkisten welche mit dem neuen Siegel versehen sind an.
Dort kann der Kunde, aber auch der Handel überprüfen ob, der auf dem Siegel angegebene Code (unterhalb des Strichcodes) bei Habano S.A. registriert ist. Ist dies der Fall, wird eine Echtheitsmeldung mit Angabe des Produktes angezeigt.An und für sich ja eine lobenswerte Aktion. Wäre da nicht ein “kleiner” Wermutstropfen mit unter Umständen fatalen Folgen.
In der Dezember Ausgabe des 5th Avenue Newsletters “Cigar Journal” wird auf Seite zwei über den Echtheitstest und das neue Siegel berichtet. Ganz nebenbei wird darauf hingewiesen, dass das Ganze nicht recht zuverlässig funktioniert.
Zitat:” Leider funktioniert dieser Test nicht absolut einwandfrei, sodass auch echte Kisten gelegentlich als Fälschungen ausgewiesen werden.” Zitat Ende
Nun ist dieses Eingeständnis zwar wenigstens ehrlich, aber wem oder was nutzt dieser Test unter diesen Umständen? Man stelle sich doch mal die Überraschung vor, wenn der Zigarrenliebhaber seine frisch erworbene Kiste als nicht registriert angezeigt bekommt. Je nach Persönlichkeit wird er -wenn der Fachhändler Glück hat- das Gespräch mit selbigem suchen oder gleich einen mehr oder weniger sachlichen Bericht in einem der vielen Foren oder Blogs einstellen.
In beiden Fällen ist das Vertrauen in Händler und Produkt doch zumindest erheblich gestört. Für den Händler bedeutet dies unnötigen Ärger eventuell sogar den Verlust von Kunden, für den Zigarrenliebhaber völlige Verunsicherung und zusätzliche Wege zum Umtausch von nicht registrierter Ware.
Auf den rein juristischen Aspekt des möglichen Vorwurfs an den Zigarrenhändler, sich des (vermeintlich) versuchten Betrugs schuldig gemacht zu haben, möchte ich an dieser Stelle lieber nicht eingehen.
Grüße Karlfried


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