Es erstaunt immer wieder, dass es Touristen gibt, die in Havannas Strassen Zigarren kaufen. Jüngst zeigte mir ein Kollege voller Stolz eine Kiste Cohiba Esplendidos, die er von einem Freund geschenkt bekommen hatte. Die Kiste war nicht schlecht gemacht, die Zigarren waren aber keinesfalls esplendidos-würdig.
Ich wollte den Bekannten nicht beleidigen und nahm einige Züge. Fürchterlich. Gott sei Dank hatte ich eigene Zigarren dabei. Nach einigen Minuten mit der neuen Zigarre und leiser werdenden Protesten schaute auch der Kollege sein Geschenk mit anderen Augen an. Nach dem Hinweis auf das potenzielle Tabakkäfer-Risiko legte er sie auch nicht mehr in seinen Humidor zurück.
Nun, trotz aller Hinweise und Warnungen, Zigarren nur an offiziellen Verkaufsstellen – davon gibt es wahrlich genug – zu kaufen, blüht das Geschäft mit den Fälschungen. Mail & Guardian Online gibt im Artikel “The dark side of Cuban cigars” einen Einblick in diese so gefährliche wie betrügerische Arbeit und die Hintergründe.
Schlagworte: Wissen
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100$ am Tag … Menschenskinder, da versteht sich das Risiko. Sowieso selber doof wer die kauft.

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