Februar 2009

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Sie trägt einen grossen Namen, die neue von Cohiba. Nach dem gestrigen Smoke am Galaabend des Festivals del Habano kann ich bestätigen: zu Recht! Eine absolute Spitzenzigarre aus 2003 geerntetem, sorgfältig gelagertem und auf höchstem Niveau gerolltem kubanischem Tabak. Reserva-Zigarren gab es ja schon einige. Mit der Cohiba Siglo VI Gran Reserva wird nun zum ersten Mal eine “Gran Reserva” aufgelegt. Wohl im Herbst wird sie bei uns erhältlich sein – limitiert und zweifelsohne schnell vergriffen. 

(Bildquelle: Habanos S.A.)

Mehr zu dieser Zigarre und zum gestern zu Ende gegangenen Festival schreibe ich nach der Rückkehr. Vorerst gilt es im Garten des Hotel Nacional de Cuba noch eine dieser neuen Cohibas zu geniessen ;-)

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Hallo aus Havanna. Derzeit verhalte ich mich etwas antizyklisch: Während ich von einer inflationär steigenden Anzahl an bloggenden Festivalbesuchern höre, halte ich mich derzeit lieber an das reale Leben, als an den Cyberspace. Kurzer Abstecher dorthin trotzdem: Gestern hat Habanos S.A.-Vize Manuel Garcia die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsjahr 08 bekannt gegeben. Christoph A. Puszkar fasst diese für seine Notizen bei Smokersnews.de wie folgt zusammen:

“Der Gesamtumsatz mit Havanna-Cigarren belief sich auf $ 390 Millionen. Im Vorjahr waren es $ 402 Millionen und 2006 $ 374 Millionen. Manuel Garcia, Vizepräsident von Habanos S.A. begründete den Rückgang mit den Auswirkungen der Rauchverbote, der Finanzkrise, der geopolitischen Instabilität und dem Rückgang des weltweiten Flugpassagier-Aufkommens um rund 11 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass die Duty Free-Verkäufe rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, ist letzteres ein äusserst wichtiger Faktor. Im Markt für Premium-Cigarren halten die Havannas einen Anteil von 80 Prozent. Davon entfallen 57 Prozent auf West-Europa, 16 Prozent auf Lateinamerika, 9 Prozent auf den Mittleren Osten, 7 Prozent auf Asien, 3 Prozent auf Afrika und 2 Prozent auf Nordamerika/Kanada. Die grössten Umsatzeinbussen hatten Westeuropa (-11,3%), der Mittlere Osten (-12,4%) und Nordamerika/Kanada (-18%) zu verzeichnen. Gemessen an den Stückzahlen wurde die Montecristo Nr. 4 mit einem Anteil von 8 Prozent am meisten nachgefragt, gefolgt von der José L. Piedra Cazadores (5%), der Romeo y Julieta Nr. 2 (4%) und der Partagas Serié D. Nr. 4 (4%).”

Gestern haben wir die neue Trinidad Robustos T genossen. Bis sie in die Schweiz und nach Deutschland kommt, vergehen wohl noch mindestens 6 Monate. Vorerst schon mal ein (Werbe-)Foto.

(Bildquelle: Habanos. S.A.)

Wie sie schmeckt? Wie eine Trinidad halt ;-)  

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Grüsse aus Havanna. Gestern rauchten wir die neuen Montecristos. 5TH Avenue Marketing-Leiter Christoph A. Puszkar schreibt dazu in seinen täglichen Notizen bei Smokersnews.de unter anderem:

Die Tabakmischung ist weniger kräftig als die der klassischen Serie und erinnert an die der Edmundos. Sie zeichnet sich – ohne jetzt in sensorischen Ausschweifungen zu verfallen – durch eine facettenreiche und spannende Geschmacks- und Aromenentwicklung aus. Die Cigarren der neuen Serie sind dem Zeitgeist angepasst. Das Konzept zielt auf Lifestyle, Aktivität und berücksichtigt die Tatsache, dass aufgrund der Lebensgewohnheiten und der Rauchverbotsthematik vermehrt im Freien geraucht wird – mit Rauchzeiten je nach Format zwischen 30 und 75 Minuten. Die neuen Montecristos richten sich an ein jüngeres Publikum und Einsteiger in die Welt der Premium-Cigarren.”

Es wird die “Open” in verschiedenen Formaten unter den Bezeichnungen “Junior“, “Master“, “Regata” und “Eagle” geben.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

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Bis dann in Havanna

Am Montag startet die 11. Austragung des Festival del Habano in Havanna. Über die Zigarren-Lancierungen am Festival 09 habe ich geschrieben. Am Montag werden wir die neuen Montecristos geniessen können, am Mittwoch die neue Trinidad Robusto und am Freitagabend schliesslich die Gran Reserve Cohiba Siglo VI.

Dazwischen stehen Besuche von Manufakturen – unter anderem El Laguito – und Tabakplantagen auf dem Programm. An der Messe selber werden Vorträge, der Habanossommelier Wettbewerb, Tastings und Networking-Möglichkeiten geboten.

Der heimliche Star des Festivals wird aber auch dieses Jahr der Garten des Hotel Nacional de Cuba sein. Hier sitzt und raucht es sich wirklich aussergewöhnlich gut.

Hasta luego.

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Es gibt Zigarren, die sind eher an- und aufregend. Andere eigenen sich hervorragend für ruhige, gemütliche Smokes. Zu letzteren gehört (für mich) die Cuaba Salomones. Geschmack, Haptik und Format ergeben ein relaxtes Ganzes. 

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

Cuabas fristen bei uns auch eher ein Mauerblümchendasein. Zeit, mal (wieder) eine zu geniessen.

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“Das Gesicht Kubas”

Unter diesem Titel macht Die Zeit auf den Bildband “Korda”, des kubanischen Fotogrfaen Alberto Korda, aufmerksam und schreibt:

“Den Auftakt ihrer Retrospektive bilden die Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Havannas Revolutionären, die zum Kern eines umfangreichen und lange unterschätzten Werkes gehören. Kordas Weltruhm basierte nämlich auf einem einzigen Schnappschuss, dem Porträt des Widerstandskämpfers Che Guevara (s. Bild links). Für die Generation der 68er, für Popkultur und Werbeindustrie wurde das Bild zur Ikone. Im eigenen Land galt Korda da längst als Fotograf der gesamten Führungselite.”

(Bildquelle: Wikipedia)

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Zigarren rollte man nicht einfach so. Zigerrenfertigung ist äusserst anspruchsvoll. Nur wenige erlangen die höchsten Weihen dieser Handwerkskunst, die in Kuba üblicherweise in 7 Kategorien eingeteilt wird. Wer Zigarren der Kategorie 6 und 7 (z.B. das Piramide-Format) fertigt, gehört zu den Allerbesten des Fachs.

Details dazu finden sich im Cigar Wiki; u.a. auch Wissen über den Aufbau einer Zigarre, den verwendeten Tabak oder die Werkzeuge, die den Torcedores zur Verfügung stehen.

(Bilderquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

Es sind dies:

  • Brett (tabla)
  • Messer (chaveta)
  • Guillotine
  • Topf mit natürlichem Klebstoff
  • Messlehre (cepo)
  • Hülse (casquillo)

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Wie besprochen, präsentiert sich die Geschichte der Manufaktur Romeo y Julieta des Don Pepin im Cigar Wiki nun illustriert.

(Bilder: Claudia Puszkar/ 5th AVENUE Products Trading GmbH)

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… wobei die Handykamera ebendieses (Schneegestöber) offensichtlich nicht einzufangen vermag; trotzdem reizvoll.

Die Zigarre: Por Larrañaga Petit Corona.

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Auf der Fahrt ins Büro hörte ich auf DRS 2, in der Rubrik “100 Sekunden Wissen”, dass Fidel Castro am 16. Februar 1959, also exakt vor 50 Jahren, den Amtseid als Premierministier von Kuba abgelegt hatte. Der Beitrag kann hier gehört oder heruntergeladen werden.

Einen Einblick in die Gegenwart Kubas bringt nach dem Posting “Reguetón, Microsoft, Zeitloch und Varadero” auch der heutige Spiegel Online-Artikel ”Quer durch Kuba, Teufel noch mal“. Ein Auszug:

“(…) Sie schoben nun Stühle auf die Veranda, reichten in kleinen Bechern Kaffee und brachten Tabak, ledrige Blätter, frisch aus dem Trockenhaus, die Adelaida auf der Lehne ihres Schaukelstuhls zu lockeren Zigarren rollte. Dann erzählten sie. Wie Doña Adelaida jedermann betörte, als sie jung war. Wie der Fluss einmal zur Flut wurde und die Felder fortspülte: Der Tabak war vernichtet, die Yucca, der Mais. Oder wie Miguel sich eines Sonntags in sein Bett legte und starb. So lebte es sich in diesem Tal: “Hier kommen wir zur Welt, hier sterben wir”, sagte Adelaida. Es dämmerte schon, als der Abschied kam. Adelaida fragte: “Und wie fahrt ihr?” Mit allem, was geht, Doña Adelaida, irgendwie immer weiter. Das ist der Plan. “Quer durch Kuba”, kicherte sie, “Teufel noch mal.”

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