Hallo aus Havanna. Derzeit verhalte ich mich etwas antizyklisch: Während ich von einer inflationär steigenden Anzahl an bloggenden Festivalbesuchern höre, halte ich mich derzeit lieber an das reale Leben, als an den Cyberspace. Kurzer Abstecher dorthin trotzdem: Gestern hat Habanos S.A.-Vize Manuel Garcia die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsjahr 08 bekannt gegeben. Christoph A. Puszkar fasst diese für seine Notizen bei Smokersnews.de wie folgt zusammen:
“Der Gesamtumsatz mit Havanna-Cigarren belief sich auf $ 390 Millionen. Im Vorjahr waren es $ 402 Millionen und 2006 $ 374 Millionen. Manuel Garcia, Vizepräsident von Habanos S.A. begründete den Rückgang mit den Auswirkungen der Rauchverbote, der Finanzkrise, der geopolitischen Instabilität und dem Rückgang des weltweiten Flugpassagier-Aufkommens um rund 11 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass die Duty Free-Verkäufe rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, ist letzteres ein äusserst wichtiger Faktor. Im Markt für Premium-Cigarren halten die Havannas einen Anteil von 80 Prozent. Davon entfallen 57 Prozent auf West-Europa, 16 Prozent auf Lateinamerika, 9 Prozent auf den Mittleren Osten, 7 Prozent auf Asien, 3 Prozent auf Afrika und 2 Prozent auf Nordamerika/Kanada. Die grössten Umsatzeinbussen hatten Westeuropa (-11,3%), der Mittlere Osten (-12,4%) und Nordamerika/Kanada (-18%) zu verzeichnen. Gemessen an den Stückzahlen wurde die Montecristo Nr. 4 mit einem Anteil von 8 Prozent am meisten nachgefragt, gefolgt von der José L. Piedra Cazadores (5%), der Romeo y Julieta Nr. 2 (4%) und der Partagas Serié D. Nr. 4 (4%).”
Gestern haben wir die neue Trinidad Robustos T genossen. Bis sie in die Schweiz und nach Deutschland kommt, vergehen wohl noch mindestens 6 Monate. Vorerst schon mal ein (Werbe-)Foto.

(Bildquelle: Habanos. S.A.)
Wie sie schmeckt? Wie eine Trinidad halt