Hillary Clinton hat im Rahmen der Senats-Anhörung eine “Smart Power”-Aussenpolitik in Aussicht gestellt. Spiegel Online nimmt den Kuba-Aspekt im Artikel “Clinton kündigt neuen Kuba-Kurs an” auf und schreibt:
“Die Regierung Obama will Schluss machen mit Reisebeschränkungen für Exilkubaner, die Verwandte auf der Karibikinsel besuchen wollen. Das kündigte Hillary Clinton, die designierte Außenministerin der USA, bei ihrer Nominierungsanhörung im Senat an. Auch bei Geldüberweisungen sollen Beschränkungen abgebaut werden.
Der gewählte US-Präsident Barack Obama sei zu diesem Schritt entschlossen, sagte Clinton. Obama glaube, dass die kubanischen Amerikaner “die besten Botschafter für Demokratie, Freiheit und eine freie Wirtschaft” seien. Die US-Demokratin äußerte außerdem die Hoffnung, die kubanische Führung werde im Gegenschritt politische Häftlinge freilassen und die Wirtschaft des Landes öffnen.”
Apropos (reales) Kuba: Die Zeit stellt in “Unser Mann in Havanna” das Comic-Reisetagebuch des deutschen Künstlers Reinhard Kleist, erschienen im CARLSEN Verlag, vor. Ein Auszug:
“Ihn trieb die Suche nach dem Mythos Kuba und nach dem alltäglichen Leben in den Straßen des real existierenden Sozialismus. Ihn interessierten die Schicksale, Gedanken und Geschichten der Menschen, die er dort treffen sollte. Er lebte vier Wochen in Havanna, besuchte Trinidad und das Vinales-Tal und beschrieb in seinem Blog die berauschenden Eindrücke seiner Reise. Und er zeichnete sie.”
(Bildquelle: Havanna – Reinhard Kleist’s Blog)