Nach den anerkennenden Worten Fidel Castros zu Barack Obama ist nun Ende Schmusekurs: “Fidel Castro will Guantánamo zurück“, titelt Financial Times Deutschland und schreibt:
“Die Beibehaltung der Militärbasis bedeute eine Verletzung des Völkerrechts und einen Machtmissbrauch der USA gegenüber einem kleinen Land, schrieb der erkrankte 82-Jährige in einem am Donnerstag veröffentlichten Essay. (…)
Kuba wird nach Angaben Castros für eine eventuelle Rückgabe des Militärstützpunktes durch die USA keine politischen Zugeständnisse machen. Castro schrieb auf der Internetseite cubadebate.cu, Obama könnte Guantánamo ohne jegliche Bedingungen zurückgeben.”
Ausserdem kollaborieren Kuba und Russland wieder verstärkt. Der Tages Anzeiger schreibt im Artikel “Russland und Kuba rücken zusammen“:
“Russlands Präsident Dmitri Medwedew und sein kubanischer Kollege Raul Castro unterzeichneten in Moskau ein Paket aus 34 Einzelabkommen.
Details wurden nicht bekannt. Es war die erste Reise eines kubanischen Machthabers nach Russland seit dem Ende der Sowjetunion 1991.”