Gustav: Vor allem Trockenscheunen zerstört

Im Beitrag “Hurrikan-Schäden auf Kuba” habe ich auf Gustav und Verwüstungen auf den Tabakplantagen (derzeit werden die Pflanzenschulen aufgezogen; s. Tabakzyklus) hingewiesen. Cigarcyclopedia.com verdeutlicht in “CUBAN CURING BARNS HIT BY GUSTAV“, dass signifkante Schäden entstanden seien, diese aber weit schlimmer hätten ausfallen können. Die Essenz übersetzt:

  • Gustav traf den Westteil Kubas, vor allem Pinar del Rió und damit die wichtigste Region für den Anbau von Zigarrentabak.
  • Über 3000 Trockenscheunen wurden beschädigt. Die Gebiete San Juan y Martinez und San Luis wurden verschont, die Gegend Vinales Valley demgegenüber wurde hart getroffen.
  • Die Trockenscheunen mit Deckblättern nahmen angeblich sehr viel weniger Schaden als die mit Tabakblätter für Umblatt und Einlage. Angeblich wurde ein Teil der Ernte von Flutwassen durchtränkt. Eine Schätzung geht von 900 Tonnen wasserbeschädigtem Tabak aus – wobei der grösste Teil durch Trocknen gerettet werden könne. Der Trocknungsprozess werde rund 6 bis 10 Wochen in Anspruch nehmen. 
  • Die Reparaturen wurden sofort in Angriff genommen. Sollten keine weiteren Probleme auftrauchen, wäre die aktuelle Pflanzsaision nicht betroffen. Die Arbeit an der 2009er Saat geht weiter. Die Plantage von Don Alejandro Robaina wurde angeblich nur leicht tangiert.
  1. Enjoy’s avatar

    So sieht eine Trockenscheune aus: http://www.cigar-wiki.com/Casa_de_tabaco.