September 2008

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schreibt Blick online:

“LAUSANNE – Aufatmen für Genfer Raucher: Sie dürfen in öffentlichen Räumlichkeiten wieder paffen. Grund: Die Ausführungsbestimmungen der Regierung sind ungenügend.

Das Bundesgericht gibt den Rauchern in Genf eine Gnadenfrist: Sie dürfen bis auf weiteres wieder in öffentlichen Räumlichkeiten am Glimmstengel ziehen. 

Denn Bundesgericht beurteilte die Ausführungsbestimmungen der Regierung als ungenügend. (SDA)”

Klingt wie ein 1. April-Scherz ;-)

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Über die Fassaden-Werbeaktion von Ricci habe ich unter “Ricci-Cigar Wiki-Partagas-Kunstwerk” geschrieben. Nun setzt der Tausendsassa noch einen drauf und hat mich heute mit folgendem Aufkleber-Sujet überrascht, das er produzieren liess:

(Für Grossansicht ins Bild klicken)

Die 500 Jahre sprechen natürlich auf die lange Geschichte der kubanischen Zigarren an. Die Aussicht auf “für die Ewigkeit” wird derzeit von Rauchverboten und gewaltigem Finanzkrisen-Getöse zwar erschüttert. Doch wie vergleichbar schwierige Perioden in der Vergangenheit wird die Zigarrenkultur auch diese interimstische Verstimmung überdauern.

Partagas Salomones

Als Ergänzung zu den “Ediciones Limitada 2008” noch die Partagas Salomones, die exklusiv in den Casas del Habano und bei den Habanos Specialists zu kaufen sein werden.

(Bildquelle: Habanos S.A.)

Habanos S.A. schreibt, dass das Salomones-Format insbesondere im 19. Jahrhundert sehr beliebt gewesen sei. Weil die Herstellung sehr kompliziert sei, stellten die Doppel-Figurados die Spitze der Torecedores-Handwerkskunst dar. Die Partagas Salomones würden aus bestem Tabak aus der Region Vuelta Abajo hergestellt.

Verkauft werden die Zigarren mit 57er Ringmass (23 mm) und 184 Milimeter Länge in 10er Kistchen. Der Verkaufsstart wird noch bekannt gegeben.

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Dellos Stone Humidor

Obwohl das Referat des renommierten Humidorspezialisten Marc André am Zigarrentag in Bochum über Zigarrenlagerung von der Organisation kurzfristig abgesagt wurde (s. Kommentar zu Weltrekord am Zigarrentag in Bochum), konnte er trotzdem einen der vermutlich teuersten Humidore der Welt vorstellen. Das 64 Kilogramm schwere Prunkstück besteht aus 50 Kilogramm Halbedelsteinen, bietet eine elektronisch gesteuerte Präzisionsbefeuchtung und neben vielen anderen Finessen auch über eine gasdruckunterstütze Deckelöffnung mit hydraulischer Endlagendämpfung.

Die Dellos Stone Humidore können in Naturstein, Onyx, Shellstone, Gemstone oder Halbedelstein gewählt und auf Wunsch auch mit eingelegten Diamanten, Goldstaubdiagrammen oder anderen individuellen Verzierungen geordert werden.

(Bildquelle: zvg)

Der Dellos Stone Humidor begeisterte auch gestandene Zigarrencracks wie Heinrich Villiger (links) und Avo Uvezian (rechts).

(Bildquelle: Clubcigarren.com)

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… und am Wochenende wurden innovative Zukunftsmodelle weiter gefördert: Die knappen Abstimmungsresultate in den Kantonen Zürich und Basel-Stadt zu Gunsten von strikten Rauchverboten exklusive unbediente Fumoirs (s. NZZ-Artikel) werden neue Zigarren-Genussstrukturen initiieren. Eine schwierige Zeiterscheinung zwar, aber sicherlich kein Grund um hysterisch das Ende der Zigarre (gibt es übrigens seit 1492 und hat schon viele schwere Zeiten überstanden) herbeizuschreiben. Im schlimmsten Fall geben die AVO Lounges (liegen im Kanton Aargau) uns Schweizer Aficionados während des Winterhalbjahres Asyl und in Deutschland hat am Wochenende die Wahl in Bayern gezeigt, dass a) engstirnig freiheitsraubendes Politiker-Verhalten bestraft wird und b) die Genussszene sowieso neue Wege findet. 

Und auf der Metaebene gilt zu bedenken: “Der Fanatismus  ist die hochexplosive Mischung von Engstirnigkeit und Energie.” (Herbert von Karajan)

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Pressemitteilung zum Zigarrentag Bochum von gestern Samstag:

Zigarrentag 2008 – 500 Teilnehmer bei Europas größtem Treffen von Zigarrenrauchern – Rekord für das Guinness-Buch der Rekorde

Bei Europas größtem Treffen von Zigarrenrauchern, dem „Zigarrentag“, haben am Samstag 500 Genießer im RuhrCongress Bochum einen Rekord aufgestellt: ein Foto mit den meisten rauchenden Aficionados. Damit wollen sie nun ins Guinness-Buch der Rekorde.

Der erste Zigarrentag war eine Veranstaltung von Zigarrenrauchern für Zigarrenraucher, organisiert von engagierten Aficionados. Unter anderem wurden die Teilnehmer dabei von erfahrenen Rollern aus verschiedenen Zigarrenfabriken der Welt in die Kunst des Zigarrenrollens eingeführt. Die Leitung hatte der kubanische Spitzenrollen Angel Perez Garcia. In Havanna arbeitet er als „Jefe de galera“ in der Fabrica H.Upmann, die zu den am besten geführten Zigarrenmanufakturen Kubas gehört. Ihm unterstehen dort 178 Torcedores.

Die besten drei von den Teilnehmern gerollten Zigarren wurden mit zusätzlichen Exemplaren der „Sonderedition Zigarrentag“ prämiert, einem Kistchen mit vier Zigarren, das jeder Teilnehmer zu Beginn erhielt (Partagás Serie D No. 4, Zino Classic No. 6, Dannemann Artist Line Reserva, Camacho Criollo Monarca).

In einem Tasting konnten die Zigarren-Enthusiasten Einlage-, Umblatt- und Deckblatttabak probieren und von René Hollenstein, Chefkompositeur der Davidoff Group, erfahren, wie erst die Komposition zum Geschmackserlebnis – einer Davidoff Grand Cru – wird. Darüber hinaus informierte Marc André, Experte für den Bau von Humidoren, über die richtige Lagerung von Zigarren und stellte den ersten Humidor aus Edelstein im Wert von 240 000 Euro vor.

Prominente Gäste waren Davidoff-Botschafter und Ex-Fußballmanager Rudi Assauer, Zigarren- und Musikkompositeur Avo Uvezian sowie der Grandseigneur der europäischen Tabakindustrie Heinrich Villiger.

Weitere Informationen unter www.artofsmoke.de/zigarrentag

Der Zigarrentag wurde unterstützt von 5th Avenue, Oettinger-Davidoff und Dannemann.

Die Beschreibungen der Partagas Salomones folgt.

S. auch “Habanos Neuheiten 2008“.

 

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Die Geschichte der kubanischen Zigarren-Manufakturen im Cigar Wiki wurde um die Manufaktur “Palacio Villalba” von José Suárez Murias ergänzt. 

(Bildquelle: 5THAVENUE Products Trading GmbH)

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Apropos Hurrikan-Schäden (s. Spendenaufruf Kinderhilfswerk Camaquito), Reuters schreibt unter “Cuban cigar supply said not hurt by hurricanes“, dass die Havanna-Produktion wenigstens bis und mit 2009 nicht gefährdet sei. Laut Reuters seien zwar rund 2 Millionen Pfund Tabak zerstört worden, die Reserven würden aber die Nachfrage decken (Anmerkung: In anderen Meldungen wird erklärt, dass die betroffenen Tabake zwar durchnässt seien, zum grossen Teil aber wieder hergestellt werden könnten).

Wie auch immer: Manuel Garcia von Habanos S.A. erklärte, dass beträchtliche Investitionen in den Wiederaufbau der Infrastruktur getätigt werden müssten: “Undoubtedly we are going to need an important financial injection for the tobacco (industry).”

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Das Cigar Wiki unterstützt das Kinderhilfswerk Camaquito, das sich seit 2001 für Kinder und Jugendliche in Kuba einsetzt. Im Zusammenhang mit den Hurrikan-Schäden wurde folgender Spendenaufruf von Mark Kuster veröffentlicht: 

Knapp drei Wochen sind vergangen, seit IKE über Kuba und die Provinz Camagüey hinweg gefegte ist. Nach wie vor haben wir diese schrecklichen Bilder der Verwüstung in unseren Köpfen. Allein in der Provinz Camagüey wurden 110′598 Häuser beschädigt. 9′471 davon total.

29 Schulen, grössten Teils so genannte „Landschulen“ wurden ebenfalls völlig zerstört. In der Beilage erhalten Sie die Fotos. Einzelne bestehende Camaquito-Projekte wurden auch von IKE getroffen. Der Schaden ist bei diesen Installationen aber zum guten Glück nicht sehr gross.

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