Gestern hat sich eine Diskussion über Oettinger Davidoff-Erzeugnisse entsponnen. Auslöser waren Aussagen eines Fachhändlers auf seiner Webseite, die Davidoff, Griffin’s und Co. auf den Schild gehoben und mit Havannas gleich gesetzt haben.
Ich stimmte dieser Ansicht insofern zu, als dass mir persönlich die Zigarren der Davidoff Millennium Serie gut schmecken (im Gegensatz zu Griffin’s und anderen Oettinger-Sublabels). Das Problem der Millennium-Zigarren ist aus persönlicher Warte aber, dass sie vom Anzünden bis zum Weglegen nahezu unverändert gut schmecken. Die havannatypische Entwicklung mit Geschmacksänderungen während der verschiedenen Rauchphasen spüre zumindest ich nicht heraus. Die Zigarren sind sozusagen perfekt langweilig. Klar, bei den Havannas gibt es gelegentlich Geschmacks-, respektive Qualitätsnuancen, die wenig Frohsinn bringen. Doch unter dem Strich sticht das Qualitätsargument schon länger nicht mehr. Die Qualitätskontrollen auf Kuba wurden massiv verbessert.
Nun, die Diskussionsrunde gestern war sehr heterogen. Einer verschmähte zum Beispiel eine Romeo y Julieta Escudos und zündete sich lieber eine Griffin’s (im Piramide-Format) an. Das im Brustton der Überzeugung, dass ihm diese viel besser schmecke. Was soll’s: Es lebe die Individualität, es lebe die Zigarre und deren Vielfalt (so lange man frei wählen kann
Beste Grüsse, A. (bekennend habanophil)