August 2008

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Unter diesem Titel veröffentlichte Stogie Review einen Videobeitrag über besagte Lieblings-Morgenzigarren. Sehr speziell, sehr amerikanisch. Man schwankt zwischen Ver- und Bewunderung über Engagement und Ernsthaftigkeit.

Persönlich sind Zigarren am Morgen eher selten ein Thema. Wenn ich trotzdem eine Lieblings-Morgenzigarre bestimmen müsste, dann würde ich wohl die Siglo VI wählen. Am Festival in Havanna – an dem Morgenzigarren durchaus passend sind – hat sie jedenfalls immer hervorragend geschmeckt. Und das im wunderbaren Garten des Nacional – den ich selbstverständlich in die Top 5 der Lieblingsmorgenzigarrengenussgärten wählen würde ;-)

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Zurzeit ist die H. Upmann Magnum 50 sehr populär. Zur recht, wie ich u.a. im Wiki-Forum unter “Tolle Smokes & ebensolche Zigarren” geschrieben hatte. Das Label H. Upmann bietet aber viele weitere Genüsse. Wer z.B. die Piramiden-Formate wie Partagas Serie P. Nr. 2 oder den Klassiker Montecristo Nr. 2 gerne mag, sollte die H. Upmann Nr. 2 versuchen – seit dem Relaunch hat sie übrigens eine wunderschöne Bauchbinde.

Zurück zum Titel: Gestern genoss ich eine fantastische H. Upmann Sir Winston (die nachwievor die alte Upmann-Bauchbinde trägt). Einen Testsmoke kann ich nur empfehlen. Und am besten kauft man gleich ein Kistchen – das zu den schönsten Verpackungen, respektive Kistchen, überhaupt gehört.

Bildquelle: 5th AVENUE Products Trading GmbH

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Anilla (Bauchbinde)

Kubanische Bezeichnung für die Bauchbinde der Zigarre.

Bauchbinde_klein.jpg

Aporque (Erdeanhäufen)

Am Fuss der Tabakpflanze wird Erde angehäuft, um ein kräftiges Wachstum der Pflanze zu fördern (s. auch Jahreszyklus des Tabaks).

Bonche (Wickel, Puppe)

Zylinderförmiger Wickel, der beim Umwickeln (Einrollen) der Einlage mit dem Umblatt entsteht (s. auch Aufbau einer Havanna).

Bonche_klein.jpg

Boquilla (Fuss)

Seite der Zigarre, die angezündet wird (s. Zigarrengenuss).

Boquilla klein.jpg

… alles Weitere im Cigar Wiki-Lexikon.

Happy day, A.

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Was dieser Titel soll? Nun, Ähnliches ging mir durch den Kopf, als ich bei One Stop Articels den Titel “Machine rolled cigar’s aren’t better than hand rolled” las. “Ist das wirklich eine Frage, respektive eine Antwort darauf”, denkt man sich unweigerlich. Nun, offensichtlich schon. Der Autor erklärt nämlich des Langen und Breiten, warum handgemachte Havannas (Longfiller, hecho totalemente a mano) in Geschmack, Qualität und Aufbau anders und deutlich besser seien als die maschinengefertigten Pendants.

Also, falls jemand gezweifelt haben könnte, One Stop Articles hat den Gegenbeweis nun erbracht ;-)

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Paul Relova, Qualitätsleiter von TabaCuba, hat gegenüber Tobacco Asia erklärt, dass er eine rund 30 prozentige Steigerung der Tabakernte erwartet. Dies, dank zusätzlicher Bewässerungsanlangen und krankheitsresistenteren Tabakpflanzen. Die Produktivität soll ausserdem durch höhere Entgeltung der Tabakproduzenten durch TabaCuba angehoben werden.

TabaCuba ist zuständig für die Produktion von Zigarren und Habanos S.A. für deren Vermarktung.

Über den aktuellen Stand der kubanischen Tabakplanzung und die folgenden Phasen habe ich im Beitrag “Bald beginnt die Tabakpflanzung” geschrieben.

Ob Paul Relova mit der prognostizierten Erntesteigerung recht hat, werden wir in vier bis sechs Monaten sehen (s. Jahreszyklus des Tabaks).

Bildquelle:  5TH AVENUE Products Trading GmbH

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Ein Stadtrat (und ehemaliger Polizeipräsident) von Los Angeles will die Stadt vollkommen rauchfrei machen. CigarCyclopedia.com schreibt unter “L.A. TO CRIMINALIZE SMOKING?” detailliert über die politischen Vorstösse und Forderungen, die soweit gehen, dass Rauch im Hausflur oder auf Nachbars Garten zu Polizeibesuchen und höchst empfindlichen Bussen führen würde. Gebäude sind sowieso tabu – sogar Cigar Shops – und Parks oder Golfplätze auch. Anders gesagt: Obsiegt der fanatisierte Stadtrat, darf überhaupt nicht mehr geraucht werden. Die Opposition bündelt die Kräfte unter anderem mittels der Site We Are Not Criminals.

Nun, fokussieren wir auf die schönen Dinge des Lebens und damit unter anderem auf wunderbare Smokes, die das Wochenende bereithält.

Happy weekend, A.

Prensa Latina schreibt im Artikel “New Cuban Cigar Humidor” über den “Romeo y Julieta Antiguo Humidor”. Der limitierte Humidor, mit 250 Zigarren von Romeo y Julieta, wurde am diesjährigen Festival del Habano vorgestellt und wurde nun für den internationalen Markt gelauncht. Hergestellt werden die begehrten Sammlerstücke vom kubanischen Goldschmiedemeister Ernesto Aguilera, der bereits schon Replikas von antiken Humidoren der Labels Partagas und H. Upmann gefertigt hatte.

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Querverweise auf heutige Beiträge im Cigar Wiki-Forum:

  • Aussagen von Heinrich Villiger zur Villiger Gruppe, zum Markt allgemein und zu den Auswirkungen durch das allfällige Wegfallen des US-Embargos (Thread: Presse, News & Zigarren)
  • Gründung der Selbshilfeorganistion “Cigar Rights of America” und Ausdehung der Verbotshysterie auf Fast Food-Anbieter im Rauchverbotssammel-Thread

Beste Grüsse, A.

… im Aficionado-Style dürfen natürlich nicht fehlen. Eine schöne Episode diesbezüglich erlebte ich in der Avo Lounge in Neuenhof (s. auch Verzeichnis zigarrenfreundliche Lokale): Ich sass da, genoss eine Cohiba Robusto und kam ins Gespräch mit einem mir unbekannten Tischnachbarn. Wir kamen auf Zigarrensites zu sprechen. Er erwähnte den Cigar Blog und die speziellen Zigarren-Handybilder. Als ich ihm erklärte, dass ich “Aficionado” und Urheber sei, zeigte er mir auf seinem Handy Aficionado-Style-Bilder mit Zigarren unter anderem von der Mailänder Scala. Der Blog habe ihn inspiriert und seither gehörten Zigarren- und Reisebilder für ihn zusammen. Wir hatten beide viel Spass an diesem spontanen Treffen.

Hier die Impression von heute Mittag:

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Gestern hat sich eine Diskussion über Oettinger Davidoff-Erzeugnisse entsponnen. Auslöser waren Aussagen eines Fachhändlers auf seiner Webseite, die Davidoff, Griffin’s und Co. auf den Schild gehoben und mit Havannas gleich gesetzt haben.

Ich stimmte dieser Ansicht insofern zu, als dass mir persönlich die Zigarren der Davidoff Millennium Serie gut schmecken (im Gegensatz zu Griffin’s und anderen Oettinger-Sublabels). Das Problem der Millennium-Zigarren ist aus persönlicher Warte aber, dass sie vom Anzünden bis zum Weglegen nahezu unverändert gut schmecken. Die havannatypische Entwicklung mit Geschmacksänderungen während der verschiedenen Rauchphasen spüre zumindest ich nicht heraus. Die Zigarren sind sozusagen perfekt langweilig. Klar, bei den Havannas gibt es gelegentlich Geschmacks-, respektive Qualitätsnuancen, die wenig Frohsinn bringen. Doch unter dem Strich sticht das Qualitätsargument schon länger nicht mehr. Die Qualitätskontrollen auf Kuba wurden massiv verbessert.

Nun, die Diskussionsrunde gestern war sehr heterogen. Einer verschmähte zum Beispiel eine Romeo y Julieta Escudos und zündete sich lieber eine Griffin’s (im Piramide-Format) an. Das im Brustton der Überzeugung, dass ihm diese viel besser schmecke. Was soll’s: Es lebe die Individualität, es lebe die Zigarre und deren Vielfalt (so lange man frei wählen kann ;-)

Beste Grüsse, A. (bekennend habanophil)

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