Twittern für mehr Zigarren-Umsatz

Dass die jüngeren und kommenden Konsumentengenerationen ohne zeitgemässes Webangebot nicht mehr zu gewinnen sind, war auf diesem Blog schon einige Male zu lesen; zuletzt im Beitrag “Fachhandel: Internet ist ein Muss“. 

Wem das schon zu aufregend war, soll bitte nicht weiterlesen, denn mittlerweile drohen selbst schon gut gemachte Websiten ins Hintertreffen zu geraten. Bestimmt haben die meisten vom Siegeszug der Short Messaging-Anwendung “Twitter” gehört. Was hat diese 140-Zeichen-Internet-Ego-Katalysatoren-Klitsche mit der Zigarrenbranche zu tun? Nun, was neben vielen anderen Unternehmen zum Beispiel Lufthansa macht (http://twitter.com/lufthansa_de), nimmt bei den US-Händlern Fahrt auf (http://twitter.com/cigardeals) und wird auch im deutschsprachigen Raum zu Wettbewerbsvorteilen verhelfen. Konsequent und gut gemacht, lassen sich bestehende und potenzielle Kunden kostengünstig und ohne jeglichen Streuverlust ansprechen. 

Hintergründe u.a. in “Die Angst der Unternehmen vor Twitter” bei FAZ.net.

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  1. TechX’s avatar

    Wired.com – Twitter to Launch Business Tools by Year-End (Link).

  2. Clubcigarren’s avatar

    Hallo Hans,

    twitter ist ein nettes tool um z.B. direkt und aktuell von Ereignissen zu berichten. Dies haben wir erstmalig zum Havanna Festival getan und der Service ist auch gut angekommen.

    Den Absatz zu erhöhen ist vielleicht möglich, wenn man damit auf “plötzlich” herein gekommene Schnäppchen oder limitierte Ware hinweisen möchte.
    Ein “verramschen” wie in den USA, wird in Deutschland schon auf Grund der Gesetzgebung nicht möglich sein und widerspräche auch jeder kaufmännischen Vernunft.

    Generell sind interaktive Möglichkeiten für beide Seiten eine kostengünstige Ergänzung und wenn Sie – wie beim wiki – auch noch neutral sind, dann auch jederzeit empfehlenswert.

  3. Aficionado’s avatar

    Hallo Heiko,

    Alles ok im Norden? Ich sehe das ein wenig anders. Die Kommunikation verändert sich. Kommende Zigarrenkonsumenten sind vertraut mit den interaktiven Medien. Suchen sie zum Beispiel eine passende Zigarre als Geschenk, geben sie auf Twitter z.B. ein #zigarre ein und vertrauen solcherlei Information am meisten. Dann folgen wohl Facebook, andere Chat-Anwendungen oder spezifische Blog-Suchmaschinen und zuguterletzt eine Google-Anfrage ;-) Hey, so lange wird das nicht dauern und das entspricht dem Standardverhalten.

    Auch bei Abweichungen zum beschriebenen Szenario eröffnen sich inhaltlich viele Möglichkeiten mit Short Messaging oder Social Marketing. Ist doch schön, da wird einem nie langweilig.

    Beste Grüsse, A.

  4. Aficionado’s avatar

    Computerworld: “Social Media wird in Deutschland vernachlässigt“:

    “(…) Während US-Firmen den Microblogging-Dienst Twitter und weitere Web 2.0-Techniken für Marketing-Zwecke nutzen, vernachlässigen hiesige Unternehmen das Potenzial von Social Media derzeit noch, so eine aktuelle Vergleichsstudie.”

    Uh, das ist aber (noch) moderat ausgedrückt ;-)

    Beste Grüsse, A.